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Konzepte von Lebensformen und Familie im Mikrozensus
Als Haushaltsstichprobe enthält der
Mikrozensus Angaben über die Größe und Zusammensetzung von Haushalten
sowie über die Beziehungen der Haushaltsmitglieder untereinander. Damit
lassen sich sowohl die Haushaltsstrukturen als auch die Familien- und
Lebensformen der Bevölkerung untersuchen.
Die in der amtlichen Statistik
verwendeten Definitionen von Haushalt, Familie und Lebensformen und die
darauf aufbauenden Typologien sind hierzu von grundlegender Bedeutung.
Diese sollen in dem Projekt aufgearbeitet, dargestellt und im Hinblick auf
ihre Möglichkeiten und Grenzen für sozialwissenschaftliche Analysen
diskutiert werden. Im Vordergrund steht dabei eine Gegenüberstellung des
traditionellen Familienkonzeptes und dem neuen Konzept der Lebensformen,
das seit 1996 parallel in den Daten umgesetzt ist und in dessen
Mittelpunkt die Erfassung des unverheirateten Zusammenlebens steht.
Die Arbeit
entsteht im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes
„Forschungsverbund Datenservicezentren: Verbesserung des Zugangs der
Wissenschaft zu Mikrodaten“ und trägt dazu bei, den Umgang mit den
Daten der amtlichen Statistik zu erleichtern.
Kontakt:
Jeanette Bohr, Andrea Janßen,
Andrea Lengerer
Lengerer, Andrea; Janßen, Andrea; Bohr, Jeanette (2007):
Familiensoziologische Analysepotenziale des Mikrozensus. In: Zeitschrift
für Familienforschung, 19, S. 186-209.
Lengerer, Andrea; Bohr, Jeanette; Janßen, Andrea (2005): Haushalte, Familien und Lebensformen im Mikrozensus - Konzepte und Typisierungen. ZUMA-Arbeitsbericht
2005/05. [Abstract]
[PDF:
226 kB]
© GESIS Yvonne Lechert
19. September 2007
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