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Ethnische Segregation
Sowohl in der wissenschaftlichen als auch in der
gesellschaftlichen Debatte um soziale Integration von Migranten gewinnt
der sozialräumliche Bezug an Bedeutung. Die residentielle Segregation
wird dabei oftmals als eine der Ursachen oder zumindest als
verstärkendes Element für ein Scheitern der Integration von Migranten
angesehen.
Mit Daten des Mikrozensus wird untersucht, ob ein
Zusammenhang zwischen der sozialen Integration und der residentiellen
Segregation von Zugewanderten und deren Folgegeneration(en) zu
beobachten ist.
Die Möglichkeiten regionaler Analysen auf Basis des
Mikrozensus sind aufgrund der Anonymisierungsanforderungen sehr
eingeschränkt. Räumliche Aspekte können jedoch auf Grundlage der
ausgewiesenen Auswahlbezirke aufgegriffen werden. Anhand dieser
Information wird ethnische Segregation in Westdeutschland für die
größten Migrantengruppen der ehemaligen Anwerbeländer im Zeitverlauf
betrachtet.
Kontakt:
Andrea Janßen,
Julia
H. Schroedter
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Janßen, Andrea; Schroedter, Julia H. (2007): Kleinräumliche Segregation
der ausländischen Bevölkerung in Deutschland: Eine Analyse auf der Basis des
Mikrozensus. Zeitschrift für Soziologie 36 (6): 453-472.
© GESIS Yvonne Lechert
27. Dezember 2007
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