Haushalte, Familien und Lebensformen im Mikrozensus - Konzepte und
Typisierungen
Andrea Lengerer & Jeanette
Bohr & Andrea Janßen
Als Haushaltsstichprobe enthält der Mikrozensus Informationen über die Größe
und Zusammensetzung von Haushalten sowie über die Beziehungen der
Haushaltsmitglieder untereinander. Damit lassen sich sowohl die
Haushaltsstrukturen als auch die Familienformen der Bevölkerung untersuchen.
Die in der amtlichen Statistik verwendeten Konzepte und Definitionen sowie die
darauf aufbauenden Typologien sind hierzu von grundlegender Bedeutung. Diese
werden in dem vorliegenden Bericht dargestellt und in ihrer konkreten Umsetzung
erläutert.
Neben Haushalten und Familien werden seit 1996 auch Lebensformen als soziale
Einheiten in den Daten abgegrenzt. Im Mittelpunkt des neuen Konzepts steht die
Berücksichtigung unverheiratet zusammenlebender Paare und die Familientypologie
ist um eine Typologie der Lebensformen ergänzt. Das familienwissenschaftliche
Analysepotenzial des Mikrozensus hat sich dadurch beträchtlich erweitert,
gleichwohl bleiben Grenzen der Abbildung familialer und partnerschaftlicher
Lebensformen bestehen.
- Lengerer, Andrea; Janßen, Andrea; Bohr, Jeanette (2005): Haushalte, Familien und
Lebensformen im Mikrozensus - Konzepte und Typisierungen. ZUMA-Arbeitsbericht 5/2005. [PDF:
226 kB]
Vgl. hierzu auch:
- Lengerer, Andrea; Janßen, Andrea; Bohr, Jeanette (2007):
Familiensoziologische Analysepotenziale des Mikrozensus. In: Zeitschrift für
Familienforschung, 19, S. 186-209.
© GESIS Yvonne Lechert
19. September 2007
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