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Die Übertragung der Magnitude-Prestigeskala von Wegener
auf die Klassifizierung der Berufe
Rainer Frietsch & Heike Wirth
Auszug aus den ZUMA-Nachrichten Nr.48 (2001):
(Ungekürzte
Version als PDF-Datei)
Ein globaler Indikator für die Bestimmung der sozialen
Lage von Personen ist das Berufsprestige. In Deutschland wird hierfür
häufig die von Bernd Wegener entwickelte Magnitude-Prestigeskala (MPS)
genutzt. Eine zentrale Voraussetzung für die Anwendung der MPS ist
allerdings die Verschlüsselung von Berufen auf Basis der International
Standard Classification of Occupations 1968 (ISCO-68). Während diese
Bedingung in den großen, regelmäßig durchgeführten
sozialwissenschaftlichen Erhebungen in der Regel gegeben ist, erfolgt die
Berufsverkodung in der amtlichen Statistik nach der deutschen
'Klassifizierung der Berufe' (KldB). Ein 'Umsteigen' von der KldB auf ISCO
und damit die Umsetzung der Magnitude-Prestigeskala für amtliche
Mikrodaten, wie z.B. dem Mikrozensus, ist aufgrund der unterschiedlichen
Ausrichtung dieser beiden Klassifikationssysteme (international versus
national) nur auf einer sehr groben Basis möglich und mit entsprechenden
Unschärfen verbunden. Eine Alternative hierzu, die Gegenstand dieser
Arbeit ist, besteht darin, die MPS in Anlehnung an die Vorgehensweise von
Wegener auf Basis der 'Klassifizierung der Berufe' zu rekonstruieren.
© GESIS Yvonne Lechert
17. Juli 2008
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