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Wohlfahrtssurvey

Wohlfahrtssurvey - Online

Wohlfahrtssurvey 1998

Die Wohlfahrtssurveys 1978-1993

Fragenprogramm des Wohlfahrtssurvey

Zeitreihendaten: Ergebnisse der Wohlfahrtssurveys 1978-1998

Literatur

 

Wohlfahrtssurvey 1998

Der "Wohlfahrtssurvey 1998: Wohlfahrtsentwicklung, Integration und Exklusion im deutsch-deutschen und europäischen Vergleich" wird erneut im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Gemeinschaftsprojekts der Abteilung Sozialstruktur und Sozialberichterstattung des WZB und des Zentrums für Sozialindikatorenforschung von ZUMA durchgeführt. Die Projektleiter sind Prof. Dr. Wolfgang Zapf (federführend), Dr. Roland Habich (WZB) und Dr. Heinz-Herbert Noll (ZUMA). Der Wohlfahrtssurvey 1998 wurde - wie die früheren Wohlfahrtssurveys - von Infratest Burke Sozialforschung erhoben. Erstmals wurde der Wohlfahrtssurvey 1998 als CAPI-Erhebung durchgeführt. Die Feldzeit endete am 15. Dezember 1998. Insgesamt konnten 3.042 Interviews realisiert werden, davon 2.007 in den alten Bundesländern und 1.035 in den neuen Bundesländern. Repliziert wurden Fragen zu objektiven und subjektiven Indikatoren innerhalb von privaten und öffentlichen Lebensbereichen sowie die globalen Maße subjektiven Wohlbefindens und wohlfahrtsrelevante Einstellungen und Werte. Dem Innovationsprinzip folgend wurden Fragebatterien zu neu diskutierten Wohlfahrtskonzepten, die sich auf Exklusions- und Integrationsprozesse und die Qualität der Gesellschaft beziehen, aufgenommen.

Den Fragebogen des Wohlfahrtssurvey 1998 und das Fragenprogramm des Wohlfahrtssurveys finden Sie hier als PDF Datei in der deutschen Version.

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Die Wohlfahrtssurveys 1978-1993

Der Wohlfahrtssurvey ist eine Repräsentativbefragung, die speziell für die Messung der individuellen Wohlfahrt und Lebensqualität konzipiert wurde. Dieses Befragungsinstrument ist vor allem darauf ausgelegt, für verschiedene Lebensbereiche Dimensionen der objektiven Lebensbedingungen und des subjektiven Wohlbefindens mit geeigneten Indikatoren im Trendverlauf zu beobachten und in ihrem Zusammenhang zu analysieren. Der Wohlfahrtssurvey bietet damit zugleich auch eine Datenbasis, die in besonderem Maße für die Analyse der Wohlfahrtsdisparitäten und die Beobachtung der Prozesse der Angleichung der Lebensverhältnisse in West- und Ostdeutschland geeignet ist.

Der Wohlfahrtssurvey wurde im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 3 "Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik" der Universitäten Frankfurt und Mannheim entwickelt und im Bereich der früheren Bundesrepublik insgesamt viermal - 1978, 1980, 1984, und 1988 - durchgeführt. Die Grundgesamtheit des Wohlfahrtssurveys bilden jeweils alle Personen der deutschen Wohnbevölkerung, die in Privathaushalten leben und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Der Stichprobenumfang lag in den Jahren 1978 bis 1988 jeweils zwischen 2000 und 2500 Befragten. Die Surveys enthalten gemäß dem Replikationprinzip zum größten Teil gleichlautende Fragen, darüber hinaus aber auch wechselnde thematische Schwerpunkte mit neuen und aktuellen Fragestellungen.

Unmittelbar nach der Wiederherstellung der staatlichen Einheit Deutschlands hat die Arbeitsgruppe Sozialberichterstattung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung im Oktober/November 1990 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR den Wohlfahrtssurvey-Ost durchgeführt. Die Zielsetzung bestand darin, dem Erhebungsprogramm des Wohlfahrtssurveys entsprechende und für die alten Bundesländer vergleichbare Baseline-Informationen für die neuen Bundesländer unmittelbar nach der Wiedervereinigung zu erheben. Die Stichprobe des Wohlfahrtsurvey-Ost umfaßt 735 Befragte.

Der Wohlfahrtssurvey 1993, der erstmals alte und neue Bundesländer gleichzeitig umfaßt, wurde im Frühjahr 1993 im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Gemeinschaftsprojekts der Arbeitsgruppe Sozialberichterstattung des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und des Zentrums für Sozialindikatorenforschung im Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen, Mannheim (ZUMA) durchgeführt. Der Wohlfahrtssurvey 1993 hat einen Stichprobenumfang von 3062 Befragten, davon 2046 in Westdeutschland und 1016 in Ostdeutschland. Der Wohlfahrtssurvey 1993 enthält erstmals einen zusätzlichen Fragebogenteil, der der Erfassung von Lebensstilen dient.

Den Fragebogen des Wohlfahrtssurveys 1993 und das Fragenprogramm des Wohlfahrtssurveys finden Sie hier als PDF Datei in der deutschen Version.

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Literatur:

Duttenhöfer, Stefan und Schröder, Helmut. Die Wohlfahrtssurveys 1978-1993 - Variablenübersicht. Zuma-Technischer Bericht 94/11. Mannheim.

Glatzer, Wolfgang und Zapf, Wofgang. (Hrsg.): Lebensqualität in der Bundesrepublik. Objektive Lebensbedingungen und subjektives Wohlbefinden. Frankfurt/New York 1984.

Habich, R. und Noll, H.H. Objektive Lebensbedingungen und subjektives Wohlbefinden im vereinten Deutschland. In: Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Datenreport 1999 . Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung Bonn, Bd. 365, Bonn 2000.

Zapf, Wolfgang und Habich, Roland. (Hrsg.): Wohlfahrtsentwicklung im vereinten Deutschland. Berlin 1996.


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