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Bernhard Stüber

Das GERSHWIN-Konzept
Die Konzeption einer adaptiven planbasierten Hilfekomponente für Softwaresysteme

Adaptive Hilfesysteme finden in kommerziellen Hilfesystemen sehr selten eine Anwendung, trotz ihrer Vorteile gegenüber herkömmlichen Hypertext-Hilfen. Die Hauptgründe hierfür liegen in einer fehlenden allgemeingültigen Konzeption beim Entwurf einer adaptiven Hilfe und den fehlenden Softwarewerkzeugen, welche die Entwicklung eines solchen Hilfesystems auf Basis dieser Konzeption unterstützen.

Zur Lösung dieser Problematik wird mit GERSHWIN eine Konzeption zur Entwicklung eines adaptiven Hilfesystems vorgestellt. Die Dissertation beschreibt eine Vorgehensweise für die Entwicklung eines adaptiven Hilfesystems und stellt zur Umsetzung dieser Vorgehensweise auch die entsprechende Programmbibliothek zur Verfügung. Voraussetzung für die Umsetzung des Konzepts ist der Zugriff auf den Quellcode der Applikation, welche eine adaptive GERSHWIN-Hilfe erhält. Existiert bereits ein Hilfesystem zur Applikation, so wird dieses durch die GERSHWIN-Hilfe ersetzt. Die GERSHWIN-Programmbibliothek enthält neben einem visuellen Planeditor zum Aufbau einer Planbasis auch die gesamte Funktionalität zur Planerkennung und Visualisierung der Hilfeinformationen. Die Schnittstelle zwischen der GERSHWIN-Hilfe und der Applikation basiert auf lediglich vier Funktionen der GERSHWIN-Programmbibliothek und ermöglicht somit eine einfache Anwendungsentwicklung.

Das GERSHWIN-Konzept entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Informationszentrum Sozialwissenschaften, Bonn und der Universität Koblenz-Landau.

Die Arbeit ist im Rahmen der IZ-Forschungsberichte als Band 4 erschienen. Sie kann über den elektronischen Bestellservice des IZ bezogen werden.

© GESIS Bernhard Stüber 14.06.2006