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Forschungsübersichten ¬ Elites in Transition


Elites in Transition
Elite Research in Central and Eastern Europe

Hrsg. v. Heinrich Best, Ulrike Becker
prepared by Natalija Schleinstein and Dagmar Sucker in collaboration with Erika Schwefel
Opladen: Leske + Budrich 1997, 250 Seiten
ISBN 3-8100-1844-9
27,90 EUR (zu beziehen über den Buchhandel)

Die Sozialwissenschaften in Osteuropa haben sich als Disziplin - entgegen einer weit verbreiteten Annahme - spätestens seit Anfang der 60er Jahre auch in den damals sozialistischen Ländern etabliert und - wenngleich mit schwankender politischer Akzeptanz - eine Vielfalt empirischer Forschungsergebnisse hervorgebracht. Dennoch blieben wesentliche Forschungsfragen und Teilbereiche der Sozialwissenschaften bis 1989 ausgeblendet, weil sie konträr zur marxistisch-leninistischen Ideologie standen.

Zu diesen verdrängten Themen gehört auch die Eliteforschung. Gerade durch die politischen und sozialen Umbrüche in Osteuropa hat dieses Thema eine besondere Virulenz erhalten: Führen die Vorgänge in diesen Ländern zu einem Elitenwechsel? Gibt es "neue Eliten" bzw. "alternative Eliten"? Gibt es einen Machtkampf zwischen alten und neuen Eliten? Wie vollzieht sich der Elitenwechsel? usw.

Zugang und Erkenntnisse über diesen vielschichtigen und undurchschaubaren Prozeß werden westlichen Beobachtern zusätzlich durch Sprach- und Kulturbarrieren und durch ein nur unzulängliches Aufkommen an wissenschaftlichen Publikationen erschwert. Das IZ Sozialwissenschaften hat deshalb seine Kontakte zu osteuropäischen Sozialwissenschaftlern genutzt und legt mit diesem Band eine repräsentative Darstellung der Eliteforschung in Osteuropa vor. Die Länderberichte (in englischer Sprache) stellen die Situation in Bulgarien, Estland, Polen, Rußland, der Slowakei, Tschechien, der Ukraine und Ungarn dar; ergänzt werden diese Länderberichte u.a. durch bibliographische Übersichten zu den wichtigsten Publikationen seit 1990.

© GESIS Ulrike Becker 17.06.1999

Forschungsübersichten ¬ Elites in Transition