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Gewalttätiges und gewaltfreies Konfliktlösungsverhalten in der frühen Jugend: eine Bedingungs- und Prozeßanalyse
INHALT: Prävalenz, Formen von Gewalt unter Schülern; Längsschnittvergleich mit Daten aus 1973; Verhaltensbeobachtung von Konfliktlösungsverhalten; Unterschiede zwischen Tätern, Opfern und kompetenten Schülern; Zusammenhänge zwischen Schulgewalt und allgemeine Aggression und Delinquenz; Schlußfolgerungen für die Prävention und Intervention. GEOGRAPHISCHER RAUM: Mittelfranken
METHODE: Bio-psycho-soziale Bedingungen der Entstehung von Gewalt unter Schülern. Untersuchungsdesign: Querschnitt. DATENGEWINNUNG: Psychologischer Test; Standardisierte Befragung, schriftlich (Stichprobe: 1.163; Schüler; Auswahlverfahren: Zufall). Beobachtung, nicht teilnehmend; Qualitatives Interview (Stichprobe: 102; männliche Schüler). Feldarbeit durch Mitarbeiter/-innen des Projekts. AUSWERTUNG: Faktorenanalysen; Varianzanalysen; weitere multivariate Verfahren. Datenaufbereitung: Verknüpfung verschiedener Datensätze (record linkage).
VERöFFENTLICHUNGEN: Averbeck, M.; Bliesener, T.; Liehmann, A.; Lösel, F.: Gewalt in der Schule. Zusammenhänge von Schulklima und Schulleistungen mit unterschiedlichen Typen der Konfliktlösung. in: Witruk, E.; Friedrich, G. (Hrsg.): Pädagogische Psychologie im Streit um ein neues Selbstverständnis. Landau: Empirische Psychologie (im Druck). ARBEITSPAPIERE: Lösel, Friedrich: Gewalttätiges und gewaltfreies Konfliktlösungsverhalten in der frühen Jugend. Eine Bedingungs- und Prozeßanalyse. Beschreibung eines Projektvorhabens. Universität Erlangen-Nürnberg 1994.
ART: Auftragsforschung BEGINN: 199409 ENDE: 199609 AUFTRAGGEBER: Bundeskriminalamt FINANZIERER: Auftraggeber
INSTITUTION: Universität Erlangen-Nürnberg, Philosophische Fakultät 01, Institut für Psychologie 01 LS Psychologie 01 (Bismarckstr. 1, D-91054 Erlangen); Universität Erlangen-Nürnberg, Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum -SFZ- (Findelgasse 7-9, D-90020 Nürnberg)
KONTAKT: Bearbeiter (Tel. 09131-85-22333, e-mail: tsbliese@phil-uni-erlangen.de)
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[107-L] Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. -DVJJ- (Hrsg.):
Kinder und Jugendliche als Opfer und Täter: Prävention und Reaktion ; Dokumentation des 24. Deutschen Jugendgerichtstages vom 18. bis 22. September 1998 in Hamburg, (Schriftenreihe der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen, Bd. 30), (Deutscher Jugendgerichtstag "Kinder und Jugendliche als Opfer und Täter", 1998, Hamburg), Mönchengladbach: Forum Verl. Godesberg 1999, 791 S., ISBN: 3-930982-47-1 (Standort: FHB Dortmund(Dm13)-ONJ36)
INHALT: Inhaltsverzeichnis: Harald Schumann: Die Globalisierungsfalle oder der Angriff auf Demokratie und Wohlstand (22-46); John Graham: Aktuelle Entwicklungen in der Jugendjustiz in England und Wales (47-57); Christian Pfeiffer, Ingo Delzer, Dirk Enzmann & Peter Wetzels: Ausgrenzung, Gewalt und Kriminalität im Leben junger Menschen (58-184); Forum I: Es ist was faul im Standort Deutschland. Lebenswelten und gesellschaftliche Rahmenbedingungen des Heranwachsens: Arbeitskreise: Ernst-Ulrich Huster: Deutschland - eine Wiener-Loser-Kultur? (187-199); Andreas Böttger: Jugendgewalt - Folge einer 'Wiener-Loser-Kultur'? (200-226); Peter Wetzels & Dirk Enzmann: Jugendliche in Konfrontation mit innerfamiliärer Gewalt (227-247); Dietmar Sturzbecher & Winfried Langner: Kinder und Jugendliche als Opfer inner- und außerfamilialer Gewalt (248-264); Volkhard Schindler: Strukturen der Verwicklung in Delinquenz bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen (265-293); Roland Eckert, Christa Reis, Linda Steinmetz & Thomas A. Wetzstein: 'Ich will halt anders sein wie die anderen' (294-303); Ingo Delzer: Jugendliche und heranwachsende Ausländer und Aussiedler als Beschuldigte von Gewaltkriminalität (304-330); Joachim Müller: Zwischen Integration und Desintegration: Türkische Jugendliche in Deutschland (331-338); Ulrich Mückenberger: Die Zukunft Europas: ein soziales Europa? (339-353); Tilly Lex & Frank Braun: Die Zukunft der Arbeit hat für benachteiligte Jugendliche bereits begonnen (354-362); Horst Roselieb: Möglichkeiten schulischer Präventionsarbeit vor dem Hintergrund veränderter Sozialisationsbedingungen der Schülerinnen und Schüler oder ist die Schule auf die davon ausgehenden Herausforderungen vorbereitet? (363-372); Helmut Betschel-Pflügel: Das Projekt Schulsozialarbeit an der Friedrich-Ebert-Gesamtschule in Schwalbach am Taunus (373-382); Christoph Hilsberg: Schule und Jugendeinrichtungen in der Prävention steigender Kinder- und Jugendkriminalität (383-395); Forum II: Was machen wir eigentlich? Sackgassen, Einbahnstraßen und Zukunftswege: Arbeitskreise: Wolfgang Heinz: Milde zahlt sich aus - stimmt die These noch? (400-426); Bernhard Villmow: Diversion auch bei wiederholten oder schwereren Delikten: Entwicklungen und Kontroversen in Hamburg (427-456); Erhard Rex: Kindliche Zeugen bzw. Opfer im Ermittlungsverfahren und vor Gericht (457-465); Hans Lorenz: Kindliche Zeugen vor Gericht (466-475); Günter Köhnken: Das schleswig-holsteinische Zeugenbegleitprogramm für Kinder (476-486); Udo Jesionek: Kinder als Zeugen beziehungsweise Opfer im österreichischen Strafprozeß (487-496); Martin Killias: Die schweizerische Drogenpolitik - ein Modell auf Bewährung? (497-501); Regine Drewniak: Das Zusammenwirken von Jugendhilfe und Justiz: Hindernisse und Erfordernisse (502-510); Gernot Kirchner: Zwischen ambulant und stationär (511-523); Lukas Pieplow: Nach 75 Jahren JGG - Was bleibt vom Erziehungsgedanken? (524-532); Frank Heiner Weyel: ... mit uns zieht die neue Zeit... Was bleibt vom Erziehungsgedanken? (533-543); Hans-Dieter Schwind: Prävention und Kontrolle (544-557); Sigrid Maier-Knapp-Herbst: Prävention und Kontrolle (558-564); Clans-Joachim Plewig: Theologie der Sicherheit (565-574); Heribert Ostendorf: Abkürzung des Jugendstrafverfahrens oder 'kurzer Prozeß'? (575-589); Dagmar Vieten-Groß: 'Kurzer Prozeß?' aus jugendrichterlicher Sicht (590-599); Norbert Nedopil: Möglichkeiten und Grenzen bei Entlassungsprognosen von Rechtsbrechern (600-610); Hartmuth Horstkotte: Prognose und Therapie, besonders bei jugendlichen und heranwachsenden Sexualstraftätern (611-625); Peter Hummel & Volker Thömke: Sexualstraftaten und Körperverletzungsdelikte durch Jugendliche (626-627); Sonderreferate: Herbert E. Colla-Müller & Petra Peterich: Sozialpädagogisch verantworteter Umgang und Lebenswelt (630-663); und weitere Beiträge von Jürgen Mansel, Thomas Trenczek, Reinald Eichholz, Sigrun von Hasseln und Henner Hess.
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[108-L] Devine, John:
The school massacres in the United States, in: Journal für Konflikt- und Gewaltforschung, 2000, H. 1, S. 43-53
INHALT: Obgleich Gewaltvorkommnisse in den USA eine weitverbreitete Erscheinung sind, sind die letzten Schulmassaker ein neues Phänomen auf der Palette von Gewalttaten. Die Ereignisse haben zu einer enormen Verbreitung von Sicherheitstechnologien, zu Handbüchern über Gewaltprävention und Sicherheitsseminaren in den amerikanischen Schulen geführt. In einigen öffentlichen Schulen sind die Lehrer mehr oder weniger auf den Status eines "Vermieters" reduziert. Der Autor zeigt und argumentiert aus der breiteren Perspektive der Kulturkritik, dass die jüngsten Massaker Teil der postmodernen Kultur eines entfesselten Kapitalismus sind und das alle Versuche, den Erwerb von Waffen und aggressiven Video-Spielen einzuschränken, an dessen Dynamik scheitern. (ICAÜbers)
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[109-L] Fleischer, Thomas:
Zur Verbesserung der sozialen Kompetenz von Lehrern und Schulleitern: Kommunikationskompetenz und Interaktionskultur als Systemanforderung in der Schule, Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren 2000, XVII, 369 S., ISBN: 3-89676-317-2 (Standort: RhLB Koblenz(929)-2001-1335)
INHALT: "Das Verständnis von Schule hat sich verändert. Im Gegensatz zu früher wird heute von der Schule und den in ihr Tätigen mehr Offenheit, mehr Miteinander und mehr Entwicklungsfähigkeit erwartet. Es ist das Anliegen dieses Buches, zur Ausgestaltung dieses Verständnisses beizutragen. Es soll helfen, die individuelle 'Kommunikationskompetenz' zu verbessern und die problem- und aufgabenbezogene 'Interaktionskultur' in der Schule zu professionalisieren. Die Forderung hiernach ergibt sich aus den bildungsrechtlichen Grundlagen und dem Bildungsauftrag von Schule. Am Anfang steht eine Beschreibung der Interaktions- und Kooperationsformen von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule. Es werden einige anthropologische Grundpositionen angesprochen und Ansätze zu einer Kommunikationsethik skizziert. Die notwendigen psychologischen Grundlagen und Einzelkonzepte werden beschrieben. Darunter fallen: eine systemische Betrachtung menschlicher Kommunikation, die Konfliktregelung sowie verschiedene Basiskompetenzen (Verständnis für die Kommunikation und ihre Regeln in der Schule, Kenntnis des Zusammenhanges von Selbstwert und Kommunikation, die problembearbeitende sowie die partnerzentrierte Gesprächsführung). Abschließend werden die Trainingsmethoden zum Erwerb der beschriebenen Kompetenzen genannt." (Autorenreferat)
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[110-L] Foljanty-Jost, Gesine (Hrsg.):
Schule, Schüler und Gewalt: Beiträge zu Deutschland, Japan, China und der Mongolei, München: iudicium Verl. 2000, 275 S., ISBN: 3-89129-640-1 (Standort: UB Duisburg(464)-79-ICG-1408)
INHALT: "Der vorliegende Band vereint Ergebnisse einer interkulturell orientierten Untersuchung zum Thema Jugendgewalt. Erziehungs- und SozialwissenschaftlerInnen sowie JapanologInnen der Martin-Luther-Universität Halle unternehmen einen Vergleich von Gewalt an deutschen Schulen mit schulischer Devianz in Japan, China und der Mongolei. Eine auf diese Weise differenzierte Betrachtung von Jugendkriminalität führt zu der Einsicht, dass es trotz unterschiedlicher gesellschaftlicher Voraussetzungen, Normen und Werte in den einzelnen Ländern verbindende Elemente gibt, die zu abweichendem Verhalten führen können: soziale Desintegration, ausgelöst durch familiäre Probleme, schulische Selektion, Leistungsversagen, berufliche Perspektivlosigkeit und Frustration. Neben der vergleichenden Diagnose soll der interkulturelle Ansatz jedoch auch die Kenntnisse über effektive Präventionsstrategien gegenüber Gewalt an der Schule erweitern helfen. Speziell mit Blick auf Japan werden Reaktions- und Präventionsmuster untersucht, mittels derer japanische Mittelschulen die Desintegration devianter Jugendlicher vermeiden." (Autorenreferat). Gesine Foljanty-Jost: Einleitung: Gewalt an Schulen im interdisziplinären Diskurs (9-12); Roland Eckert: Jugendgewalt in Deutschland (13-30); Siegfried Lammeck: Die Gewaltentwicklung an Schulen in Deutschland - Status quo ante? (31-52); Heinz Günter Holtappels: Gewalt an Schulen - Befunde der erziehungswissenschaftlichen Forschung (53-75); Bettina Schubert: Enrico - oder: Die große Gewalt wächst aus der kleinen (76-81); Hartmut Knopf: Gewaltprävention an deutschen Schulen. Ausgewählte Ergebnisse des Forschungsprojektes 'Aggressionsminderung an Schulen Sachsen-Anhalts und Niedersachsens' (82-96); Joachim Kersten: 'Jugendgewalt' - International vergleichende Gesichtspunkte (97-108); Silvia Hedenigg: Gewalt - eine kulturelle Konstruktion (109-114); Gesine Foljanty-Jost: Devianz und Konformität an japanischen Mittelschulen - Forschung zu einem widersprüchlichen Phänomen (115-133); Anne Metzler/ Manuel Metzler: Normverstoß in Japan aus deutscher Perspektive: Die Definition von Devianz (134-148); Anne Metzler/ Annette Erbe: Ausmaß und Tendenzen von Jugenddelinquenz und schulischer Devianz in Japan (149-169); Anne Metzler/ Manuel Metzler: Wer sind die Täter? Merkmale krimineller japanischer Jugendlicher (170-195); Annette Erbe/ Gesine Foljanty-Jost/ Anne Metzler/ Manuel Metzler: Belehren und Integrieren - Empirische Befunde zur Gewaltprävention an japanischen Mittelschulen (196-219); Johanna Schilling: Regel-, aber nicht gewaltfrei: Das Beispiel der 'Freien Waldschule' (220-234); Andreas Böttger/ Mirja Silkenbeumer: 'Ich habe Geld von ihnen erpresst, damit ich auch etwas davon ausgeben konnte.' Gewalt an Schulen in Deutschland und in China - ausgewählte Ergebnisse aus zwei biographieanalytischen Studien (235-254); Uwe Wolfradt/ Susanne Hempel: Gewaltbereitschaft bei deutschen und mongolischen Jugendlichen. Theoretische und methodische Aspekte im interkulturellen Kontext (255-272).
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[111-L] Gatzemann, Andreas:
Schule und Gewalt: Rekonstruktion der Biographie eines aggressiven und gewaltauffälligen Schülers und mögliche Handlungskonzepte im Umgang mit gewaltbereiten Kindern und Jugendlichen, Bamberg: WVB-Verl. 2000, 351 S., ISBN: 3-927392-70-7 (Standort: UB Dortmund(290)-Bg18370)
INHALT: "Gewalt an Schulen beunruhigt die Menschen in Deutschland. Der Sonderschullehrer Andreas Gatzemann legt mit diesem Buch ein gesellschaftlich provozierendes, wissenschaftstheoretisch fundiertes und zugleich praktisch orientiertes Buch im Umgang mit gewaltbereiten Schülern vor. Ausgehend von Ursachen und Bedingungen aggressiven und gewalttätigen Verhaltens von Schülern werden in dieser Arbeit Handlungskonzepte im Umgang mit gewaltbereiten Kindern und Jugendlichen an Schulen aufgezeigt. Anhand von Befragungen und Gruppendiskussionen an einer Schule für Lernbehinderte sowie der Rekonstruktion der Biographie eines äußerst aggressiven Schülers werden Orientierungen und Anregungen vorgestellt, die einen angemessenen pädagogischen und sozialen Umgang mit gewalttätigen Schülern fördern. Dem Autor erschien es angebracht, durch das Feld der pädagogisch-biographischen Forschung Ursachen und Bedingungen aggressiven Schülerverhaltens neu zu bestimmen. Durch seine wissenschaftsmethodisch klar durchdachte, lebensnahe und frische Darstellungsweise einer Schülerbiographie gelingt Andreas Gatzemann eine völlig neue Sicht im Bedingungsgefüge von Gewalt an Schulen. Das Buch richtet sich an Eltern, Pädagogen, Wissenschaftler und Politiker mit Empfehlungen und konkreten Handreichungen." (Autorenreferat)
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[112-F] Huber, Christoph, Dipl.-Päd. (Bearbeitung); Grunder, Hans-Ulrich, Prof.Dr. (Betreu-ung):
Gewalt in der Schule
INHALT: Dem Projekt liegen drei Fragestellungen zugrunde: Wie wird Gewalt in der Schule und im schulischen Umfeld wahrgenommen? Wo, wie häufig und in welcher Ausprägung tritt Gewalt in der Schule tatsächlich auf? Wo liegen die Chancen zu präventiven Maßnahmen in schulpädagogischer Sicht? Das Projekt strebt eine Antwort in einem regional fokussierten, jedoch vergleichenden Blickwinkel an. Ausgegangen wird von der These, die Wahrnehmung von Gewalt entspreche nicht zwangsläufig der Faktizität des Vorkommens von Gewalt. Die Linie der Interferenz zwischen wahrgenommener und faktisch aufgetretener Gewalt wird als aufschlußreicher Problembereich eingestuft, dessen Ergründung die Kontroverse um das Thema Gewalt in der Schule erheblich versachlichen und inhaltlich weiterführen dürfte. Parallelstudie im Kanton Bern (Schweiz). GEOGRAPHISCHER RAUM: Baden-Württemberg
METHODE: Befragung über die Wahrnehmung von Gewalt in der Schule unter Kindern, Lehrkräften und Eltern; Untersuchung des tatsächlichen Vorkommens von Gewalt anhand von offiziellen Statistiken. Untersuchungsdesign: Querschnitt. DATENGEWINNUNG: Inhaltsanalyse, standardisiert; Aktenanalyse, offen. Beobachtung, teilnehmend. Sekundäranalyse von Individualdaten. Feldarbeit durch Mitarbeiter/-innen des Projekts.
ART: Eigenprojekt BEGINN: 199712 AUFTRAGGEBER: nein FINANZIERER: Institution
INSTITUTION: Universität Tübingen, Fak. für Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Institut für Erziehungswissenschaft Abt. Schulpädagogik (Münzgasse 22-30, D-72070 Tübingen)
KONTAKT: Leiter (e-mail: hans-ulrich.grunder@uni-tuebingen.de)
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[113-F] Jünger, Werner, Dr.; Geider, Franz Josef, Dr. (Bearbeitung); Klaus, Alfred, Prof.Dr. habil. (Leitung):
Gewalt in der Schule
INHALT: Entwicklung eines Forschungsinstrumentariums; empirische Analyse von Schuljugendlichen (Epidemiologie, Prävention, Intervention). ZEITRAUM: 1950-1997 GEOGRAPHISCHER RAUM: Deutschland
METHODE: lerntheoretischer Ansatz. Untersuchungsdesign: Querschnitt. DATENGEWINNUNG: Standardisierte Befragung, schriftlich. Feldarbeit durch Mitarbeiter/-innen des Projekts.
ART: Eigenprojekt BEGINN: 199712 ENDE: 200012 AUFTRAGGEBER: nein FINANZIERER: Institution
INSTITUTION: Pädagogische Hochschule Heidelberg, Fak. 01 Erziehungs- und Sozialwissenschaftliche Fakultät einschließlich Sonderpädagogik, Fach Psychologie (Keplerstraße 85, D-69120 Heidelberg)
KONTAKT: Jünger, Werner (e-mail: JUENGER@PH-HEIDELBERG.DE)
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[114-L] Montandon, Cleopatre; Dominice, Loraine; Lieberherr, Ranaud:
Le point de vue des enfants sur la construction des liens sociaux: l'exemple de la violence entre eleves, in: Schweizerische Zeitschrift für Soziologie, Vol. 26/2000, No. 2, S. 319-344 (Standort: UuStB Köln(38)-BP04865; Kopie über Literaturdienst erhältlich)
INHALT: "Kinder befinden sich stets in Aufbau-, Erhaltungs- oder Unterbrechungsprozessen hinsichtlich ihrer Beziehungen zu Gleichaltrigen. Es geht in diesem Beitrag um die Erfahrungen von Kindern in solchen Prozessen. Deren Analyse erlaubt es, die Entstehung sozialer Beziehungen besser zu verstehen. Der Text untersucht insbesondere den Standpunkt der Kinder in konfliktiven oder gewaltsamen Beziehungen, welche sie im Rahmen der Schule und ihrer Organisation erleben. Der Artikel ist in der Kindheitssoziologie verankert, einem Gebiet, welches sich derzeit stark entwickelt. Er beruht auf einem Forschungsvorhaben, das bei 10-11jährigen Kindern an einer Genfer Primarschule durchgeführt wurde. Erörtert wird einerseits die Rolle von Kindern beim Aufbau sozialer Beziehungen und andererseits der Einfluss des sozialen Kontexts." (Autorenreferat)
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