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Der demographische Wandel in Deutschland

 

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Zwischen Geisterstadt und Boomtown - Auswirkungen des demographischen Wandels auf Städtebau & Stadtentwicklung

 

Überblick

Der Begriff „Geisterstadt“ erinnert an den Wilden Westen und halbeingefallene Saloons in amerikanischen Kleinstädten, die von nichts außer Prärie umgeben sind. Die neuen deutschen Geisterstädte haben damit nichts gemein und eignen sich auch nicht als Kulisse für Western und den amerikanischen Traum des 19. Jahrhunderts. Denkt man an eine deutsche Geisterstadt, dann fallen einem Plattenbauten und eingeschlagene Fensterscheiben ein, zugenagelte Geschäfte und im schlimmsten Fall marodierende Jugendgangs. Aber auch leer stehende Altbauten mit glänzenden Fassaden, verlassene Fabrikgebäude oder geschlossene Schulen – das deutsche Demographieproblem hat viele Gesichter.

Mit dem Geburtenrückgang und der Abwanderung von jungen, qualifizierten Leuten kommt es zu einer strukturellen Alterung der Bevölkerung vieler Städte und ganzer Landstriche. Besonders betroffen von der Abwanderung sind die neuen Bundesländer, auch wenn nach Aussage des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung die Zahl der Wanderungen von Ost- nach Westdeutschland rückläufig ist. Aber auch im Norden und im Ruhrgebiet sind Probleme zu verzeichnen. Besonders die jungen Menschen zieht es in die Wachstumsregionen Süddeutschlands. Sie verlassen die Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit. Mit dem Weggang der Jungen werden dort auch weniger Familien gegründet, was wiederum zu einem Geburtenrückgang und zu einer Veränderung der Altersstruktur hin zu einer zunehmenden Alterung der Bevölkerung führt. Für die Städte birgt das große Herausforderungen – und wichtige Aufgaben für Stadt- und Regionalplaner, für Politiker und für die Gesellschaft im Allgemeinen. Denn mit der schrumpfenden Bevölkerung geht ein zunehmender Wettbewerb der Regionen um junge, qualifizierte Menschen und um Familien einher. Ein Wettbewerb, den strukturschwache Gegenden immer öfter verlieren. Die Jungen zieht es dorthin, wo es gut bezahlte Arbeit gibt beziehungsweise dorthin, wo sie auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt überhaupt eine Chance haben, einen Job zu finden. So sterben manche Landstriche fast komplett aus, Städte werden zu Geisterstädten und andere zu Boomtowns.  

 

 

Hier müssen Politik und Planer ansetzen und Anreize schaffen, um die Bevölkerungswanderung innerhalb Deutschlands abzumildern und Vorteile aus der veränderten Situation zu ziehen. „Stadtrückbau“ und „gekonntes Schrumpfen“ sind zwei der Schlagworte, die zu einer Lösung führen können. Experten empfehlen, die Städte den neuen Umständen und Bedürfnissen anzupassen. Hier gilt es zum Beispiel, stärkere Freiräume zu schaffen und an Orten, an denen ein hoher Leerstand zu verzeichnen ist, Platz zu machen für Grünanlagen und Freizeiteinrichtungen. Aber auch altersgerechtes Wohnen ist in älter werdenden Regionen zunehmend gefragt. Zudem müssen die strukturschwachen Gegenden auch für junge Leute wieder attraktiv werden – es gilt, Wege und Strategien zu finden, um die städtische Wirtschaftskraft zu fördern. Auch im Amerika des ausgehenden 19. Jahrhunderts zog es die Menschen, angelockt von Wohlergehen und Reichtum, gen Westen. In Deutschland ziehen die Menschen nicht nur vom Osten in Richtung Westen, sondern auch von Nord nach Süd.

Die folgenden Links liefern Materialien und Statistiken zur Problematik, Hintergründe und Reportagen sowie politische, journalistische und wissenschaftliche Diskussionen möglicher Lösungswege und Strategien sowie Handlungsalternativen. Ob es gelingt, aus Geisterstädten wieder Boomtowns zu machen, ist offen. Aber vielleicht lässt sich durch taktisch kluge Planung die Ödnis verlassener Gegenden in blühende Landschaft umwandeln.

 

Organisationen

  • Forschungsverbund Stadt 2030 - Der Forschungsverbund „Stadt 2030“ ging aus dem gleichnamigen Ideenwettbewerb hervor und endete im Jahr 2004. Die an „Stadt 2030“ beteiligten Städte haben in Kooperation mit wissenschaftlichen Partnern Leitbilder, integrierte Zukunftskonzepte und Szenarien für ihre Kommune oder Region erarbeitet. Auf der Website finden Sie alle Informationen rund um das Projekt, die Teilnehmer und Ergebnisse. Ein Newsletter informiert zudem über die aktuellsten Termine, Seminare und Infoveranstaltungen.
  • Deutsches Institut für Urbanistik (DIFU) - Als Gemeinschaftseinrichtung von mehr als 100 Zuwendern (hauptsächlich Städten sowie Kommunalverbänden und Planungsgemeinschaften) orientiert das Difu seine Arbeit gezielt am Bedarf der Städte und bietet ihnen ein breites Spektrum von Leistungen an. Forschungsberichte, Studien, Fortbildungsseminare sowie Informations- und Dokumentationsdienste dienen der anwendungsorientierten Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse, dem Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen und der Unterstützung bei der Umsetzung von Planungszielen in kommunales Verwaltungshandeln.
  • Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen Nordrhein-Westfalen (ILS NRW) - Das Institut ist eine Forschungs- und Beratungseinrichtung des Landes NRW. Seine vorwiegenden Aufgaben sind es, im Rahmen interdisziplinärer wissenschaftlicher Zusammenarbeit Landes- und Stadtentwicklungsforschung zu betreiben sowie Grundlagen und Entscheidungshilfen für die Landespolitik zu erarbeiten.
  • Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) - Die ARL erforscht die Wirkungen menschlichen Handelns auf den Raum und analysiert die Möglichkeiten einer nachhaltigen Raumentwicklung. Schwerpunkt bilden dabei die Bereiche Wirtschaft, Soziales, Ökologie und Kultur.
  • Berlin-Institut für Weltbevölkerung und globale Entwicklung - Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat es sich zum Ziel gesetzt, die öffentliche Wahrnehmung der weltweiten demographischen Veränderungen zu verbessern. Die Arbeit des Institutes soll helfen, die Folgen dieses Wandels im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung zu bewältigen. Das Institut konzentriert sich darauf, wissenschaftliche Erkenntnisse aufzubereiten und zu verbreiten sowie Konzepte zur Lösung demographischer Probleme zu erarbeiten.
  • Zentrum Demographischer Wandel (ZDW) - Demographische Entwicklungen, ihren Ursachen und ihren Folgen sind Forschungsgegenstand des ZDW. Das Zentrum befasst sich mit Einfluss- und Steuerungsmöglichkeiten sowie der Konzeption von Instrumenten und Maßnahmen zur Bewältigung der Herausforderungen, die mit dem demographischen Wandel verbunden sind.
  • Schader Stiftung - Die Schader Stiftung möchte den Dialog zwischen Gesellschaftswissenschaften und Praxis fördern. Sie befasst sich mit dem sozialen Wandel und konzentriert sich vor allem auf das Thema Wohn-Wandel. Der Veranstaltungskalender informiert über die aktuellsten Termine, Seminare und Infoveranstaltungen.
  • Bundestransferstelle Stadtumbau Ost - Die Bundestransferstelle Stadtumbau Ost versteht sich als vermittelnde Instanz zwischen den am Stadtumbauprozess beteiligten Akteuren. Zu ihren Hauptaufgaben gehört daher die Gewährleistung und Unterstützung eines kontinuierlichen und schnellen Informationsflusses und Wissenstransfers zwischen den am Stadtumbauprozess Beteiligten. Der Veranstaltungskalender informiert über die aktuellsten Termine, Seminare und Infoveranstaltungen.
  • Bundestransferstelle Soziale Stadt - 1999 wurde das Programm "Soziale Stadt" mit dem Ziel gestartet, der zunehmenden sozialen und räumlichen Spaltung in den Städten entgegenzuwirken. Die Bundestransferstelle Soziale Stadt soll der bundesweite Informations- und Erfahrungsaustausch der Programmpartner gesichert und ausgebaut werden. Der Veranstaltungskalender informiert über die aktuellsten Termine, Seminare und Infoveranstaltungen.
  • IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH - 20  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erarbeiten bei diesem sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut Analysen, Gutachten und Konzepte zur Beratung von öffentlichen und privaten Entscheidungsträgern.
  • Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) - Ein interdisziplinäres Team erforscht und interpretiert beim BIB bevölkerungswissenschaftliche Themen. Die Forschungen dienen unter anderem als Grundlage für die Arbeit der Bundesregierung. 
  • Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung e.V. (IRS) - Probleme und Möglichkeiten der Entwicklung von Städten und Regionen im nationalen und internationalen Zusammenhang sind Forschungsgegenstand des IRS. Es untersucht und analysiert sozial- und wirtschaftsräumliche Verflechtungen und raumbedeutsame Institutionen- und Milieubildungen.

 

Materialien & Volltexte

  • Kreise und Städte im Test - Die Beilage zur GEO-Ausgabe 5/2004 beruht auf der Studie „Deutschland 2020 – die demographische Zukunft der Nation“ des Berlin-Institutes für Weltbevölkerung und globale Entwicklung und liefert Daten, Trends und Analysen zum demographischen Wandel. Sie befasst sich mit der Frage, welche Regionen den Wettbewerb um Bevölkerung, Lebensqualität und Zukunftschancen bestehen werden.
  • IW Consult GmbH [Hg.]: Deutsche Großstädte im Vergleich, 2006, 63 S., PDF-Dokument - Die im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Wirtschaftswoche durchgeführte Studie bewertet mithilfe eines Niveau- und eines Dynamik-Rankings eine Rangliste der attraktivsten deutschen Großstädte.
  • Steffen Kröhnert, Nienke van Olst, Reiner Klingholz: Deutschland 2020. Die demografische Zukunft der Nation. Studie des Berlin-Institutes für Weltbevölkerung und globale Entwicklung. Hier findet man sowohl die komplette Studie als auch einzelne Artikel zur Stadtentwicklung und zur Zukunft von Regionen. So befassen sich die Texte mit Themen wie "In Leipzig und Dresden ziehen neue Industrien ein - in der Oberlausitz die Wölfe" oder "Die Probleme in der Hauptstadt werden zum Segen für das Umland".      
  • Demographie: Was Deutschland erwartet - Der Beitrag in der GEO 5/2004 erörtert die Zukunft Deutschlands im Schatten "demographischer Verwerfungen" und nähert sich der Problematik aus verschiedenen Richtungen. Die Autoren nennen deutsche Schrumpfungs- und Wachstumszonen, betrachten das Thema aber auch im internationalen Zusammenhang und berichten "Was uns bevorsteht und was getan werden muss".
  • Rainer Münz, Ralf Ulrich: Was wird aus den Neuen Bundesländern? Demographische Prognosen für ausgewählte Regionen und für Ostdeutschland, Demographie Aktuell, Nr.3, 1994, 74 S., PDF-Dokument - Trotz des weit zurückliegenden Publikationsdatums ist die Studie auch aktuell von großem Wert, da sie versucht, für acht ausgewählte Regionen (Rostock, Neubrandenburg, Brandenburg, Halle-Bitterfeld, Erfurt, Zwickau-Chemnitz, Bautzen-Görlitz, ländliches Vorpommern) Perspektiven der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung zu umreißen.
  • Statistisches Bundesamt: Wanderung von Ost- nach Westdeutschland schwächt sich weiter ab, Pressemitteilung 29.September 2006, 3 S., PDF-Dokument - Zum "Tag der Deutschen Einheit" veröffentlicht das Statistische Bundesamt die aktuellen Statistikwerte über innerdeutsche Wanderungsbewegungen. Trotz der Nettoabwanderung von ca. 49.000 Personen aus den neuen Bundesländern schwächt sich der nach Westen gerichtet Wanderungsstrom in den letzten Jahren zunehmend ab.
  • Lisa Zimmermann, Elena Senft: Hier gibt's nur Schüler und Asoziale - Der Artikel beschreibt das Leben Jugendlicher in der brandenburgischen Kleinstadt Forst, einer "Stadt für Alte", die die meisten jungen Leute verlassen, weil sie keine Perspektive haben.
  • Stefanie von der Heide: Don Quijote und die Demografie - Eine Kreisstadt mit stolzer Geschichte droht zu veröden - Portrait einer mecklenburgischen Kleinstadt, deren Einwohner unter der massenhaften Abwanderung junger Menschen leiden und dennoch tapfer für eine Trendwende kämpfen.
  • Zehn Jahre gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg, Juni 2006, Nr.51/52, PDF-Dokument - Insbesondere der Beitrag von Hans Joachim Kujath mit dem Titel: Demographischer und wirtschaftlicher Strukturwandel - Konsequenzen für die Planung in der Metropolregion Berlin-Brandenburg ist informativ und lesenswert.
  • Beate Hollbach-Grömig, Jan Hendrik Trapp: The Impact of Demographic Change on Local and Regional Government, 2006, 24 S., PDF-Dokument - Die von den am Deutschen Institut für Urbanistik beschäftigten Forschern verfasste englischsprachige Studie untersucht die Auswirkungen des demographischen Wandels in den Staaten Deutschland, Tschechien, Finnland und Spanien.
  • Zuwanderer in der Stadt [Hg.]: Empfehlungen zur stadträumlichen Integrationspolitik, 2005, 89 S., PDF-Dokument - Die sozialräumliche Integration von Zuwanderern in Deutschland steht im Mittelpunkt des Projekts „Zuwanderer in der Stadt“, das die Verbundpartner Schader-Stiftung, Deutscher Städtetag (DST), GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) und Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung GmbH an der Ruhr-Universität Bochum (InWIS) von Januar 2004 bis August 2006 gemeinsam durchführen.
  • Deutsches Institut für Urbanistik [Hg.]: Der Aufbau Ost als Gegenstand der Forschung, Untersuchungsergebnisse seit 1990, Heft 11: Raumordnung, 2004, 78 S., PDF-Dokument - Die Studie erläutert die nach der Wende und Deutschen Einigung veränderten Rahmenbedingungen für Raumordnung und Siedlungsentwicklung in den neuen Bundesländern und beleuchtet zahlreiche damit zusammenhängende Aspekte.
  • Götz Hamann: Wie schrumpft man eine Stadt? Die Zeit, 28.10.2004, 8 S., HTML-Dokument - Der Artikel veranschaulicht die Schwierigkeiten ostdeutscher Kleinstädte im Umgang mit den Konsequenzen der innerdeutschen Migration und verleiht der technokratischen Raum- und Stadtplanung eine persönliche Note.
  • Eckart Bomsdorf, Bernhard Babel: Deutschlands Millionenstädte im demografischen Wandel, Fakten und Perspektiven bis 2040, Materialien zur Bevölkerungswissenschaft, Heft 116, 2005, 100 S., PDF-Dokument - Die vorliegende Studie untersucht die unmittelbaren Auswirkungen einer Veränderung des Bevölkerungsumfangs und der Altersstruktur der Bevölkerung auf kommunalpolitische Entscheidungsprozesse.
  • Bundeszentrale für politische Bildung [Hg.]: Schrumpfende Regionen, Hintergrund aktuell (16.03.2006) - Hintergrundinformation und drei weitere Aufsätze zur regionalen und kommunalen Problematik des Bevölkerungsschwunds.
  • Kommunen im Wandel, Aus Politik und Zeitgeschichte, 21-22/2006, 40 S., PDF-Dokument - 5 Aufsätze rund um den Themenschwerpunkt kommunaler Bevölkerungspolitik.
  • Wie attraktiv sind schrumpfende Städte - Wie Kommunen auf Herausforderungen des wirtschaftlichen und demographischen Wandels reagieren können, 23 Seiten, PDF-Dokument. Das Papier zeigt Strategien zum Umgang mit schrumpfenden Städten auf.
  • Ödnis im Osten: Stern-Artikel, der sich mit der Bevölkerungswanderung von Ost nach West befasst. Er stellt die Ergebnisse von Forschungen des Leibniz-Instituts für Länderkunde zu diesem Thema dar und nennt Lösungsansätze.
  • Verändern wir uns. 61 Seiten, PDF-Dokument. Dokumentation des Kongresses "VERÄNDERN WIR UNS! Demografischer Wandel in Ostdeutschland – Problemlagen und Perspektiven", der am 25.06.2005 im Deutschen Bundestag stattfand.
  • Bericht zur Arbeitstagung "Die Chancen des Schrumpfens nutzen - Neue Perspektiven auf 8° Ost" in Bremerhaven 2006

  • Institut für Wirtschaftsforschung Halle [Hg.]: Demographische Entwicklung in Ostdeutschland, Dezember 2006, 311 S., PDF-Dokument - Das Gutachten ergab, dass Ostdeutschland (ohne Berlin) bis 2020 nur noch ca. 12 Mio. Einwohner beherbergen wird. Vor allem die peripheren Regionen sind von Abwanderung und Überalterung der Bevölkerung betroffen, während in den alten Bundesländer die Auswirkungen des demographischen Wandels erst später zu spüren bekommen werden.

 

 

kommentierte Linksammlung

  • Wo wollen Sie leben? Umfrage des Stern über die Attraktivität deutscher Städte und Regionen. Es kann online abgestimmt werden.
  • Internetshop des ILS NRW - mehr als 200 Publikationen und e-Books zur Landes- und Stadtentwicklungsforschung können zu einem angemessenen Preis per Internet geordert werden.
  • www.schrumpfende-stadt.de - Die Arbeitsgruppe schrumpfende-stadt.de befasst sich mit den Themen Stadtentwicklung, Stadtschrumpfung, Stadtumbau, Regenerierung und damit verbundenen Erkenntnissen und Problemen. Sie veröffentlicht, das Magazin "Städte im Umbruch" sowie einen regelmäßigen Newsletter. Beide sind auch über das Portal zugänglich. Darüber hinaus liefert das Portal eine Literatur- und Linksammlung zum Themenkomplex schrumpfende Städte und Stadtumbau.
  • www.stadtumbau-ost.de: Das Portal der Schader-Stiftung befasst sich unter anderem mit der Frage, warum in Ostdeutschland die Städte umgebaut und teilweise abgerissen werden. Es erklärt das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost, geht auf Stadtrückbau und -umbau in der Praxis ein, liefert Fakten, Daten und Analysen, einen Veranstaltungskalender und zahlreiche weitere Informationen sowie Links rund um das Thema Stadtumbau in Ostdeutschland. Darüber hinaus wird die Presseschau zum Stadtumbau angeboten, eine Sammlung von Fachaufsätzen und Hintergrundberichten aus Fachzeitschriften sowie Tages- und Wochenzeitungen zum Thema Stadtumbau.
  • Mehr Alte und weniger Kinder: Die demografische Zeitenwende, Dossier der Zeit - Umfassende Aufsatzsammlung zum demographischen Wandel, die eine Vielzahl an Informationen bietet.
  • Webbasiertes Planungsspiel "Stadt spielt Stadt" - Stadtentwicklungsspiel der Europastadt Görlitz/Zgorzelec in Ostsachsen/Polen. In diesem Simulationsspiel können Teilnehmer Projekte fördern und durchführen, städteplanerische Entscheidungen fällen und so die  Auswirkungen städtischer Entwicklungen direkt nachempfinden.
  • Online-Magazin "Die neue Stadt" - Die "Europäische Zeitschrift für Städtebau" widmet sich Themen rund um Stadtentwicklung und Landesplanung im nationalen und internationalen Kontext. Neben aktuellen nachrichten finden Interessierte dort auch Städteportraits, Projektvorstellungen und Ausschreibungen von Diplomarbeiten über Veranstaltungen bis hin zu Jobs.
  • Bremerhavener Entwicklungsgesellschaft Alter/Neuer Hafen BEAN mbH & Co. KG: BEAN wurde im August 1999 mit dem Zweck der Entwicklung und Vermarktung des Gebietes Alter/Neuer Hafen gegründet. Sie ist eine hundertprozentige Gesellschaft der Stadt Bremerhaven. 

 

Literatur- und Forschungsnachweise

  • Ingrid Kaack: Gründungen und Schließungen in Deutschland: ein Konzept zur demografischen Auswertung des Unternehmensregisters
  • Anett Kirschke: Typisierung auf räumlich tief gegliederter Ebene als Beitrag zur Beurteilung der demographischen Entwicklung eines Gebietes
  • Ralf Mai: Abwanderung in Ostdeutschland
  • Katrin Großmann: Paradigmenwechsel wohin? Nachhaltigkeit als alternatives Entwicklungskonzept für schrumpfende Städte
  • Katrin Großmann: Am Ende des Wachstumsparadigmas? Zur Transformation von Deutungsmustern in der Stadtentwicklung. Der Fall Chemnitz.
  • Kerstin Schmidt: Kommunen im demographischen Wandel
  • Bernhard Köppen: Stadtentwicklung zwischen Schrumpfung und sprawl: Auswirkungen der Stadt-Umland-Wanderung im Verdichtungsraum Chemnitz-Zwickau
  • Marc Bose; Peter Wirth: Gesundschrumpfen oder Ausbluten?
  • Ulrich Sarcinelli; Jochen Stopper: Demographischer Wandel und Kommunalpolitik
  • Stephan Beetz: Ländliche Politik im demographischen Wandel