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Mit den Erweiterungsrunden der Europäischen
Union 2004 und 2007 stehen die westlichen GUS-Staaten Belarus, Moldau und
Ukraine noch stärker als zuvor in einem Spannungsfeld zwischen dem östlichen
Nachbarn Russland und der Gemeinschaft der europäischen Staaten,
repräsentiert in erster Linie durch die EU. Auch die Einbindung in
transatlantische Kontexte gewinnt an Bedeutung. Die Interessen aller
beteiligten Parteien sind dabei vielfältig. Neben wirtschaftlichen
Überlegungen spielen ebenso das Denken in Einflusssphären und der Transfer
von Normen und Werten wesentliche Rollen.
Die betreffenden Staaten selbst sind auf unterschiedliche Weise in die
verschiedenen Machtbereiche integriert. Neben der traditionell engen
wirtschaftlichen Anbindung an Russland gibt es von Seiten Moldaus und der
Ukraine seit längerem ebenso Bemühungen um Annäherung an die EU. Auch wenn
für die neuen Nachbarn mittelfristig wohl keine Perspektive auf einen
EU-Beitritt besteht, ist die EU bereits seit Ende der 90er Jahre bemüht, im
Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik die Demokratisierung und
Etablierung europäischer Standards in Osteuropa voranzutreiben und die
Voraussetzungen für eine zukünftige engere Anbindung an Europa zu schaffen.
Zu diesem Zweck wurden auf Grundlage von Partnerschafts- und
Kooperationsabkommen Ende 2004 Aktionspläne für Moldau und die Ukraine
verabschiedet. Diese sehen im Gegenzug für politische und wirtschaftliche
Reformen eine schrittweise Integration in den europäischen Binnenmarkt vor.
Während Moldau und die Ukraine auch Mitglieder im Europarat sind, befindet
sich Belarus stärker denn je auf außenpolitischem Isolationskurs. Die
Entwicklung des Landes wird von
europäischer Seite äußerst kritisch beobachtet. |
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In den transatlantischen Beziehungen spielt die strategische Bedeutung der
EU-Nachbarstaaten eine große Rolle. Bemühungen um eine stärkere Anbindung
mündeten hier in die NATO-Ukraine-Charta vom Juli 1997 und den
NATO-Ukraine-Aktionsplan vom November 2002. Die US-amerikanische Regierung
ist ebenfalls an einer engen politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit
mit der Ukraine und Moldau interessiert, insbesondere engagieren sich die
USA verstärkt bei den Bemühungen um eine Lösung des Transnistrien-Konflikts.
Mit dem Belarus Democracy Act von 2004 versucht die US-Regierung durch
Androhung von Sanktionen außerdem Einfluss auf die Menschenrechtslage in
Belarus auszuüben.
UNO
Permanent Mission of Ukraine to
the United Nations
Permanent Mission of Belarus to
the United Nations
Die UNO in Belarus
Permanent Mission of Moldova to
the United Nations
OSZE
OSZE Projektkoordinator in der
Ukraine
Büro der OSZE in Minsk
OSZE Mission in Moldau
Europarat
Die Ukraine im Europarat
The Council of Europe in Ukraine
(ukr.) Informationsdienst des Europarats in der Ukraine
Moldau im Europarat
Weltbank
Die Weltbank und die Ukraine
Die Weltbank und Belarus
Die Weltbank und Moldau
 
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