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Vorwort

 

Seit dem Ende des Kosovo-Konflikts sind fünf Jahre vergangen. Die internationale Gemeinschaft hat mit dem Stabilitätspakt für Südosteuropa einen wichtigen Beitrag geleistet, um den Demokratisierungsprozess in dieser Region zu unterstützen, die Menschenrechte zu schützen und den wirtschaftlichen Wiederaufbau zu fördern. Die politische und wirtschaftliche Situation auf dem Balkan ist in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich und insgesamt nach wie vor äußerst schwierig.
Um die Zukunft des Balkans zu sichern und dort ein friedliches Zusammenleben der unterschiedlichen Ethnien zu ermöglichen, wird für diese Region weiterhin das internationale und europäische Engagement bei der Schaffung von Demokratie und Stabilität notwendig sein. 

 

Der Internetdienst des Informationszentrums Sozialwissenschaften (IZ) nimmt diese komplexe Südosteuropa-Thematik auf: In Form einer umfangreichen Linksammlung zu aktuellen Meldungen und Hintergrundinformationen, ergänzt um Hinweise auf weiterführende Print-Publikationen, liefert er einen fundierten und schnellen Überblick zu folgenden Balkan-Ländern: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Republik Moldau, Rumänien und Serbien-Montenegro. Neben Informationen zum Balkankrieg und zum internationalen Engagement beim Wiederaufbau, bietet der Dienst Zugang zu deutschen Pressestimmen, zur europäischen Balkanpolitik oder zu Fragen von Ethnizität im südosteuropäischen Kontext.
Sozialwissenschaftlich interessierte Nutzer finden auch eine umfangreiche Linksammlung zu frei zugänglichen wissenschaftlichen Beiträgen (ca. 100 Artikel) mit dem thematischen Fokus "Balkan" sowie Hinweise auf Recherchemöglichkeiten in den Datenbanken des Informationszentrums Sozialwissenschaften. 

 

Am Aufbau des Angebotes haben Anja Wilde und Christiane Amme mitgewirkt, die ein Praktikum beim IZ Sozialwissenschaften absolvierten.

 

 

Agnieszka Wenninger

Berlin, den 15.7.2005