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Fußballweltmeisterschaft 2006 -

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FIFA 

Fußball ist ein Breitensport, der weltweit von Millionen von Menschen betrieben wird. In vielen Ländern wie Argentinien, Brasilien, Deutschland, Italien oder Türkei gilt er als Nationalsportart und zieht regelmäßig die Mehrheit der Bevölkerung in seinen Bann. Ohne eine differenzierte Organisationsstruktur wäre ein geregelter Spielbetrieb, ob in Amateurligen oder auf professionellem Niveau nicht vorstellbar.

 

Der Weltfußballverband FIFA  (Fédération Internationale de Football Association) steht an der Spitze der Organisationsstruktur. Die FIFA wurde am 21. Mai 1904 in Paris gegründet, mit der in Artikel 2 beschriebenen Zielsetzung, den Fußball fortwährend zu verbessern und weltweit zu verbreiten. Seit 1998 ist der Schweizer Joseph S. Blatter Präsident. Der Sitz der Geschäftsstelle ist Zürich. Die FIFA besteht aus 6 Kontinentalverbänden, die ihrerseits als Dachverbände der nationalen Fußballverbände (insgesamt 207) auf allen Kontinenten fungieren. Die Geschichte der FIFA wird ausführlich in dem Buch FIFA 1904-2004: 100 Jahre Weltfußball behandelt. Obwohl die FIFA ihr Wirken als gesellschaftlichen Auftrag ansieht und diesem beispielsweise durch umfangreiche Entwicklungshilfeprojekte auch nachkommt, steht sie in der Öffentlichkeit häufig im Kreuzfeuer der Kritik. Vor allem die undemokratische Verbandsstruktur, die Nepotismus und Korruption erleichtert und der nicht selten selbstherrliche Führungsstils des Präsidenten Blatter geben Anlass zur Empörung.

 

UEFA

Auf europäischer Ebene sind die nationalen Fußballverbände (insgesamt 52) in der UEFA (Vereinigung Europäischer Fußballverbände) zusammengeschlossen. Diese wurde am 15. Juni 1954 in Basel (Schweiz) gegründet und hat ihren Verwaltungssitz seit 1995 in Nyon, Schweiz. Präsident ist seit 1990 der Schwede Lennart Johansson. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, die Entwicklung des europäischen Fußballs auf jedem Niveau sicherzustellen, sowie die Prinzipien von Einigkeit und Solidarität zu fördern.

 

DFB

Im DFB (Deutscher Fußballbund) sind auf nationaler Ebene ca. 27.000 Vereine mit mehr als sechs Millionen Mitgliedern organisiert. Gegründet am 28. Januar 1900 in Leipzig, ist der DFB mittlerweile der größte Fachverband im DSB (Deutschen Sportbund) und in der FIFA. Seit 2004 wird der DFB von einer Doppelspitze geführt, zum einen vom Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder, zum anderen vom geschäftsführenden Präsidenten Dr. Theo Zwanziger. Die Geschäftsstelle befindet sich in Frankfurt a. Main. In der Präambel der DFB-Satzung werden die Aufgaben des DFB ausgeführt: "Wichtigste Aufgabe des DFB ist die Ausübung des Fußballsports in Meisterschaftsspielen und Wettbewerben der Spielklassen der Regional- und Landesverbände und der Lizenzligen. Er trägt die Gesamtverantwortung für die Einheit des deutschen Fußballs. Der DFB handelt in sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung und fühlt sich in hohem Maße dem Gedanken des Fairplay verbunden. ..." Anlässlich seines 100-jährigen Bestehens hat der DFB ein 620seitiges Jubiläumsbuch herausgegeben. Insbesondere die Verbindung von Politik und Fußball wird in dem Buch von Arthur Heinrich beleuchtet. 

 

 

Deutsche Fußball-Bundesliga

In Deutschland stellt die Deutsche Fußball-Bundesliga die oberste Spielklasse im professionellen Fußball dar. Alle 36 Mannschaften der Bundesliga als auch der 2. Bundesliga sind Mitglieder im Ligaverband e.V., der sein operatives Geschäft an die DFL Deutsche Fußball Bundesliga GmbH übertragen und sich in Personalunion mit ihr verbunden hat. Unter der Führung des Präsidenten des Ligaverbandes, Werner Hackmann, arbeitet der Vorstand, der aus Funktionären der Bundesliga- bzw. Zweitligavereinen besteht.

Der Ligaverband ist seit der Spielzeit 2001/2002 im Zuge einer Reform aus der Organisationsstruktur des DFB herausgelöst worden, dem er inzwischen als ordentliches Mitglied angehört. Er vergibt die Lizenzen für die deutschen Profivereine und garantiert die Ordnung des Spielbetriebs.

 

 

 

 

Organisationskomitee (OK)

Der reibungslose Ablauf der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland war das Arbeitsziel des Organisationskomitees. Mit der hohen Auslastung der Stadien, den zufriedenen Gästen und der gezollten Anerkennung aus dem Ausland können die Mannen um Franz Beckenbauer, Präsident und oberster Repräsentant des Komitees, ihren Auftrag als erfüllt ansehen. Auch der Sportausschuss des Deutschen Bundestages, der dem Organisationskomitee in beratender Funktion zur Seite stand, zeigt sich zufrieden mit der reibungslosen Abwicklung der WM.

 

 

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