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Berufs- und Branchencodierung

Die Berufs- und Branchencodierung ist ein Serviceangebot, das seit über 20 Jahren besteht. Offene Angaben von Befragten werden nach differenzierten und standardisierten Klassifikationsschemata codiert (verschiedene Versionen vom ISCO (1968, 1988) - International Standard Classification of Occupation - und KldB (1975,1988 und 1992) - Systematik des Statistischen Bundesamtes und Arbeitsamtes).

 

Aufgrund der Besonderheiten in Umfragen und der Erfahrungen wurde neben dem vorgegebenen Kategorienschema ein umfangreiches Regelwerk geschaffen, das Grundlage für die Codierung beim GESIS-ZUMA ist; das "Handbuch der Berufsvercodung" enthält alle Informationen, Listen und Daten, die der Codierer braucht.

Soweit möglich und angemessen wird die Codierung auch computerunterstützt durchgeführt. Zu diesem Zweck stehen entsprechende Wörterbücher zur Verfügung, die laufend ergänzt und überprüft werden. Auf der Basis der Codierung nach  ISCO-68  und ISCO-88 können Prestige- und Statuswerte generiert werden, und zwar nach Treiman (international), Wegener (MPS, deutsch) und Ganzeboom et al. (international), wenn Informationen zur Mitarbeiterzahl/Untergebenen und zur Selbständigkeit vorliegen, auch EGP (Goldthorpe) nach dem Verfahren von Harry Ganzeboom.

 

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) finden sich hier.

 

 

 

© GESIS Alfons Geis 04.02.08