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Konventionelle Inhaltsanalyse (kia)

Unter konventioneller Inhaltsanalyse - manchmal auch manuelle, händische oder intelligente Inhaltsanalyse genannt - verstehen wir die Erhebungstechnik, wie sie sich seit Anfang der 40er Jahre als eigenständige Methode - neben Umfrage, Beobachtung und Experiment - der empirischen Sozialforschung etabliert hat. Dabei werden Kommunikationsinhalte jeder Art nach festgelegten Regeln klassifiziert. Beim GESIS-ZUMA zunächst nur zur Analyse von offenen Angaben in Umfragen angewandt, gehörten sehr bald auch Presse, Rundfunk und Fernsehen ebenso Leitfadengespräche und Gruppendiskussionen zum Gegenstand der Inhaltsanalysen.

 

Das Serviceangebot erstreckt sich auf alle Phasen einer inhaltsanalytischen Untersuchung, ob nun lediglich eine Beratung zu einzelnen Problemen nachgefragt wird oder die komplette Durchführung einer Inhaltsanalyse. In der Berufs- und Branchencodierung hat sich eine spezielle Anwendungsform der Inhaltsanalyse herausgebildet.

Während bei der computerunterstützten Inhaltsanalyse die Codezuweisung durch das Programm erfolgt, wird in der konventionellen Inhaltsanalyse mit erfahrenen und geschulten Codierkräften gearbeitet. Welcher der beiden Ansätze zu empfehlen ist, hängt von vielen Faktoren ab und ist nur anhand des konkreten Falles zu entscheiden.

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© GESIS Alfons Geis 06.01.08