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GESIS-ZUMA-Monographien
Die nachfolgende Liste gibt einen Überblick über die
wichtigsten Buchpublikationen seit der Gründung von ZUMA 1974.
METHODEN und
VERFAHREN
Hypothesen, Gleichungen und Daten. Spezifikations- und Meßprobleme bei
Kausalmodellen für Daten aus einer und mehreren Beobachtungsperioden.
Von E. Weede.
Königstein/Ts.: Athenäum, 1977. ISBN 3-7610-8201-0.
ZUMA-Monographien Sozialwissenschaftliche Methoden, Band 1 (vergriffen).
Möglichkeiten und Probleme der kausalen Abhängigkeitsanalyse von
nicht-experimentellen Daten. Untersucht wird die Umsetzung inhaltlicher
Hypothesen in Gleichungen und die Frage nach Annahmenbelastungen bei Überprüfungen.
Sozialstrukturanalysen mit Umfragedaten. Probleme der
standardisierten Erfassung von Hintergrundsmerkmalen in allgemeinen Bevölkerungsumfragen.
Hrsg. von F.U. Pappi.
Königstein/Ts.: Athenäum, 1979. ISBN 3-7610-8200-2.
ZUMA Monographien Sozialwissenschaftliche Methoden, Band 2 (vergriffen).
Vorschlag für ein umfassendes Instrumentarium zur Erhebung zentraler
demographischer und anderer Hintergrundvariablen in der Umfrageforschung.
Experten aus verschiedenen Disziplinen nehmen zu diesem Vorschlag Stellung
und berichten über exemplarische Auswertungen.
Datenzugang und Datenschutz. Konsequenzen für die Forschung.
Von M. Kaase/H.J. Krupp/M. Pflanz/E.K. Scheuch/S. Simitis.
Königstein/Ts.: Athenäum, 1980. ISBN 3-7610-8228-2.
ZUMA-Monographien Sozialwissenschaftliche Methoden, Band 3 (vergriffen).
Ergebnisse einer Kolloquienreihe zur Datenschutzproblematik in den
Sozialwissenschaften. 25 Einzelbeiträge zu den Bereichen Datenbedarf,
Datenzugangsproblematik und Datenschutzmaßnahmen.
Computerunterstützte Inhaltsanalyse in der empirischen
Sozialforschung.
Hrsg. von H.-D. Klingemann.
Frankfurt: Campus, 1984. 46 Mark, ISBN 3-593-33254-X.
ZUMA-Monographien Sozialwissenschaftliche Methoden, Band 4.
Berichte über Forschungen aus der Pädagogik, den
Kommunikationswissenschaften, der Politologie, den
Wirtschaftswissenschaften und der Soziologie, die sich der computerunterstützten
Inhaltsanalyse bedient haben.
Herausforderungen der Empirischen Sozialforschung. Beiträge aus
Anlaß des zehnjährigen Bestehens des Zentrums für Umfragen, Methoden
und Analysen.
Hrsg. von M. Kaase/M. Küchler.
Mannheim: ZUMA, 1985. ISBN 3-924220-03-4 (vergriffen).
Reden und Referate zur Leistungsfähigkeit und Leistungsmöglichkeiten der
Empirischen Sozialforschung anläßlich des zehnjährigen Bestehens von
ZUMA.
Soziale Empfindungen.
Von D. Krebs/K. Schuessler.
Frankfurt: Campus, 1987. 258 Seiten, 38 Mark. ISBN 3-593-33875-0.
ZUMA-Monographien Sozialwissenschaftliche Methoden, Band 6.
9 Skalen zur Messung sozialer Empfindungen: Entfremdung, Vertrauen zu
anderen Menschen, Selbstbestimmung, Zukunftsorientierung, Desillusion über
Funktionsweisen des politischen Apparates, Glaube an die Demokratie,
Arbeitszufriedenheit, subjektive Moral. Ihre interkulturelle Anwendung in
der Survey-Forschung wird am Beispiel einer deutschen und einer
amerikanischen Umfrage vorgestellt und diskutiert. Behandelt werden sowohl
methodische Themen wie soziologisch bedeutsame Unterschiede innerhalb und
zwischen den verglichenen Ländern.
Multivariate Analyse von Verlaufsdaten. Statistische Grundlagen und
Anwendungsbeispiele für die dynamische Analyse nichtmetrischer Merkmale.
Von H.-J. Andreß.
Mannheim: ZUMA, 1985. 317 Seiten, 25 Mark. ISBN 3-924220-02-6.
Möglichkeiten und Probleme der kausalen Analyse von Daten, die Art und
Zeitpunkt von Veränderungen auf individueller Ebene (z.B. geographische
und berufliche Mobilität, Bildungskarriere, Erwerbsbiographien, Wechsel
des Familienstandes) für eine größere Stichprobe möglichst genau
erfassen.
An Empirical Study of the Reliability and Stability of Survey
Research Items.
Hrsg. von G.W. Bohrnstedt/P.Ph. Mohler/W. Müller.
Sociological Methods and Research 15, 1987.
Am Beispiel der Daten des ALLBUS Dreiwellenpanels aus dem Jahr 1986,
werden sowohl klassische als auch moderne Verfahren für die Messung von
Item-Reliabilität und Stabilität vorgestellt und diskutiert. Zu den
Autoren gehören u.a. G. Arminger, W. Jagodzinski, F. Faulbaum, R. Porst
und P. Schmidt.
Lineare Modelle zur Analyse von Paneldaten.
Von G. Arminger/F. Müller.
Opladen: Westdeutscher Verlag, 1990. 228 Seiten, 38 Mark. ISBN
3-531-12176-6.
Einführung in lineare Modelle zur Analyse von Paneldaten. Der Schwerpunkt
liegt auf Modellen mit latenten Variablen, wobei auch Modelle mit latenten
Konstruktvariablen und ordinalen Indikatoren beschrieben und analysiert
werden. Alle Modelle werden anhand eines Beispieldatensatzes mit beigefügten
LISREL -und LISCOMP-Programmen dargestellt und analysiert.
Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften.
Von K.G. Troitzsch.
Opladen: Westdeutscher Verlag, 1990. 206 Seiten, 36 Mark. ISBN
3-531-12150-2.
Das Buch gibt eine Einführung in die wichtigsten Verfahren der
mathematischen und computergestützten Modell- und Theoriebildung in den
Sozialwissenschaften. Behandelt werden deterministische und stochastische
Modelle von Prozessen der individuellen Meinungsbildung und der Veränderung
von Einstellungen in größeren Kollektiven.
Werte und Wandel: Ergebnisse und Methoden einer Forschungstradition.
Hrsg. von H. Klages/H-J. Hippler/W. Herbert.
Frankfurt/New York: Campus, 1992, 694 Seiten, 98 Mark. ISBN 3-593-34469-6.
Im September 1989, also noch vor Beginn der zur Wiedervereinigung
Deutschlands führenden Ereignisse im Spätherbst, fand am
Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung bei der Hochschule für
Verwaltungswissenschaften in Speyer eine gemeinsam mit dem Zentrum für
Umfragen, Methoden und Analysen in Mannheim (ZUMA) veranstaltete
internationale Konferenz zu Standort und Zukunft der Werteforschung statt.
Der Band enthält 31 Vorträge von Referenten aus dem universitären,
Marktforschungs- und dem Verwaltungsbereich. Der gemeinsame Tenor der
Beiträge, welche sich mit den aktuellen Trends des Wertewandels in den
achtziger Jahren beschäftigten, kann dabei zur Formel
"Selbstverwirklichung durch (hedonistischen) Konsum und nicht durch
(politisches) Engagement" verkürzt werden.
Analyse verbaler Daten: über den Umgang mit qualitativen Daten.
Hrsg. von J. H.P. Hoffmeyer-Zlotnik.
Opladen: Westdeutscher Verlag, 1992, 432 Seiten, kartoniert, 64 Mark. ISBN
3-531-12360-2.
Das Buch behandelt die unterschiedlichen Möglichkeiten und Ansätze der
Analyse qualitativer Daten. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, daß die
unterschiedlichen Analyseansätze nicht nur methodologisch diskutiert,
sondern auch hinsichtlich methodischer Anwendung an jeweils konkreten
Projektfragestellungen und -daten demonstriert werden. Damit ist dieser
Band eine praxisorientierte Einführung in die Analyse verbaler Daten.
Grundlagen und Ergebnisse der Facettentheorie.
Von I. Borg.
Bern, Göttingen, Toronto, Seattle: Huber, 1992, 161 Seiten, 44,80 Mark.
ISBN 3-456-82327-4.
Die Facettentheorie ist eine Methodologie für den Entwurf und die Analyse
wissenschaftlicher Fragen. Sie umfaßt eine Design-Methodologie, besondere
Datenanalyseverfahren und Korrespondenzhypothesen über die Entsprechung
von Aspekten des Designs und der Daten. Dieses Buch ist das weltweit erste
Lehrbuch der Facettentheorie. Es integriert zahlreiche ältere Arbeiten
zur Facettentheorie, füllt Lücken und stellt Verbindungen zur
traditionellen Methodik und Datenanalyse her.
Textanalyse. Anwendungen der computerunterstützten Inhaltsanalyse.
Hrsg. von C. Züll/P. Ph. Mohler.
Opladen: Westdeutscher Verlag 1992. 227 Seiten. ISBN 3-531-12415-3.
Nachdem es einige Zeit, neben einigen Pionierarbeiten, vornehmlich
methodische und methodologische Literatur zur computerunterstützten
Inhaltsanalyse (cui) gab, wird in diesem Band ein Ausschnitt aus dem täglich
wachsenden Spektrum der substanzwissenschaftlichen Anwendungen der
computerunterstützten Inhaltsanalyse vorgestellt. Alle Beiträge
entstammen aus Referaten anläßlich der 1. Textpack-Anwenderkonferenz im
März 1992.
Suchfragen im Information Retrieval.
Von A. Glöckner-Rist.
Konstanz: Universitätsverlag 1993. 274 Seiten. 78 Mark. ISBN
3-87940-453-4.
Das Information Retrieval steht in theoretischer und praktischer Hinsicht
im Zentrum der Informationswissenschaft. Das Buch vereinigt beide
Bereiche, indem es seinen praktischen Ausgang von realen Situationen der
Online-Informationsvermittlung nimmt und zugleich einen wichtigen Beitrag
zu einer Theorie der Frageformulierung im Information Retrieval an sich
leistet. Für die Informationsprofession mag ein Teilergebnis, daß
Recherchen von professionellen Informationsvermittlern effizienter sind
als Endnutzerrecherchen in CD-ROM-Datenbanken, für das Selbstbewußtsein
der Profession fördernd sein. Wichtiger aber ist die Einsicht, daß
Endnutzer nicht entscheidend unter den formalen Beschränkungen der
Fragelogik oder -syntax leiden, sondern sich schwer tun, ihr oft vages
Problem auf angemessene lexikalische Suchausdrücke abzubilden. Die
vorliegende Studie kann daher auch als eine Aufforderung zu verstärkter
Forschung über rechnergestützte assoziative oder nicht-lineare Such-
bzw. Navigationsformen gelesen werden. Neben den umfänglichen
Einzelergebnissen zur Suchfragenproblematik wird auf umfassende Weise über
die Forschungsfragen des empirischen Information Retrieval informiert.
New Directions in Attitude Measurement.
Hrsg. von D. Krebs/P. Schmidt.
Belin, New York: Walter de Gruyter 1993. 378 Seiten, 158 Mark. ISBN
3-11-013871-9.
Measurement of attitudes is one of the most frequent activities of
empirically working social scientists. This book is a first step in
bringing together relevant approaches of attitude theory, measurement and
analysis: attitudes towards objects as well as attitudes towards
behaviour; structural determinants of attitudes and their quantitative
contribution to the explained variance of attitudes; measurement models
and test theoretical models as alternative approaches for scaling
attitudes; statistical techniques for estimating parameters of attitude
models; and finally measurement and effects of response sets. Contents: I.
Historical Perspectives and State of the Art; II. Social Structure,
Attitudes and Social Action; III. Measurement Theory and Scaling; IV.
Latent Variable Models: Foundations and Statistical Issues; V. Effects of
Systematic Bias in Measuring Social Life Feelings and Attitudes.
Bevölkerungsstatistik und Bevölkerungsdynamik. Methoden und
Modelle der Demographie für Wirtschafts- , Sozial-, Biowissenschaftler
und Mediziner.
Von U. Mueller.
Berlin, New York: Walter de Gruyter 1993. 306 Seiten, 68 Mark. ISBN
3-11-013870-0.
Dieses Lehrbuch stellt die Methoden der beschreibenden Bevölkerungsstatistik
und grundlegende formale Modelle der Bevölkerungsdynamik dar. Über die
klassischen Inhalte der Bevölkerungsstatistik und Bevölkerungsdynamik
hinaus befaßt es sich auch mit der räumlichen Verteilung von Bevölkerungen,
den Methoden der allgemeinen Epidemiologie, sowie der Sozialstatistik in
den Bereichen Religion, Bildung, Einkommen, Erwerbstätigkeit u.a. Ebenso
werden über die klassische deterministische Theorie der stabilen Bevölkerung
hinaus moderne Entwicklungen bei stetig zeitlichen Ereignismaßen,
multidimensionalen Tafelmethoden, Lebensverlaufsstrategien, stochastischen
Populationsmodellen u.a. behandelt.
Trends and Perspectives in Empirical Social Research
Hrsg. von I. Borg/P. Ph. Mohler.
Berlin, New York: Walter de Gruyter, 1994. 375 Seiten, 80 Mark (brosch.).
ISBN 3-11-014312-7.
Anläßlich der Feier zum 20-jährigen Bestehen von ZUMA wurde eine
Festschrift mit dem Titel "Trends and Perspectives in Empirical Social
Research" herausgeben. In dem Reader werden folgende Themen behandelt:
Sozialindikatoren, allgemeine Sozialumfragen, Demographie, internationale
und vergleichende Umfragen, Kognition und Umfrageforschung, Mikrodaten,
Stichproben, Mikrosimulation, qualitative Methoden, Phänomenologie,
Inhaltsanalyse, Panelanalyse, Mehrebenenanalyse, Faktorenanalyse, kausale
Modellierung, Facettentheorie, Mathematik und Sozialwissenschaften,
Datenmodellierung und Theoriebildung, Skalenniveaus.
Mitarbeiterbefragungen. Strategisches Aufbau- und
Einbindungsmanagement.
Von I. Borg.
Göttingen: Verlag Hogrefe & Huber, 1994. 214 Seiten, 58 Mark. ISBN
3-87844-108-8.
Mitarbeiterbefragungen werden seit den fünfziger Jahren in der Industrie
zur Messung von Meinungen und Einstellungen der Mitarbeiter eingesetzt.
Ihr enormes Potential für die Organisationsentwicklung wurde bislang aber
nur unvollständig genutzt. In diesem Buch werden Mitarbeiterbefragungen
als Schritt eines integrierten Gesamtprozesses dargestellt. Dieser Prozeß
wird als strategisches Auftau- und Einbindungsmanagement-Programm (AEMP)
bezeichnet, weil durch die Befragung zunächst Bewegung durch Nachdenken
und Diskussion über die angesprochenen Themen entsteht und dann durch Rückmeldung
und die Planung/Umsetzung von Aktionen Commitment gegenüber gemeinsamen
Zielen und Transparenz bezüglich der eigenen Beitragsmöglichkeit erzeugt
wird. Das AEMP besteht aus acht Phasen: Zieldefinition, Planung und
Vorbereitung der Umfrage, Durchführung der Umfrage und Datenanalyse,
Feedback und Diskussion der Befunde, Problem und Handlungsbedarfsanalyse,
Aktionsplanung, Umsetzung und Vermarktung der Aktionen, Evaluation der
Aktionen. Diese werden systematisch dargestellt, und bisherige Lücken
werden durch z.T. neue Verfahren geschlossen.
Gewichtung in der Umfragepraxis.
Hrsg. von S. Gabler/J. H.P. Hoffmeyer-Zlotnik/D. Krebs.
Opladen: Westdeutscher Verlag 1994. 204 Seiten. 38 Mark. ISBN
3-531-12586-9.
Auf einem kaum anderen Gebiet der Behandlung von Erhebungsdaten sind die
Gegensätze zwischen Befürwortern und Gegnern so deutlich wie im Falle
der Gewichtung. Ist sie Wissenschaft oder eine niedrige Form der
Astrologie? Lassen sich damit Probleme auf Grund der Stichprobenziehung
und von Ausfällen mindern, oder ist Gewichtung nur Kosmetik? Gibt es in
dieser Hinsicht Unterschiede zwischen dem Vorgehen in der amtlichen
Statistik, der Hochschule und der Umfrageforschung? Ziel des Buches ist
es, die Gewichtungspraxis für den Forscher durchsichtiger zu machen.
Grundlage der meisten nationalen Bevölkerungsumfragen ist der
ADM-Stichprobenplan, der in seiner neueren Fassung den Band abschließt.
ZUMA- Nachrichten Spezial Band
1.
Text Analysis and Computers.
Hrsg. von Züll, C./Harkness, J./J. H.P. Hoffmeyer- Zlotnik.
Mannheim, ZUMA, 1996, 132 Seiten, ISBN 3- 924220- 11- 5.
Das Heft entstand im Anschluß an eine internationale Tagung zur
computerunterstützten Textanalyse, bei der sich Wissenschaftler aus den
verschiedensten Disziplinen trafen. Die hier abgedruckten Papiere der
eingeladenen Hauptredner dokumentieren den Forschungsstand in vier
Bereichen: Computer- Assisted Content Analysis: An Overview (E.
Mergenthaler); Computer- Aided Qualitative Data Analysis: An Overview (U.
Kelle); Machine- Readable Text Corpora and the Linguistic Description of
Language (Chr. Mair); Principle of Content Analysis for Information
Retrieval (J. Krause).
Modern Multidimensional Scaling: Theory and Applications
Von I. Borg/Groenen, P.
New York: Springer 1997, 471 Seiten, (Springer Series in Statistics),
54,95$, ISBN 0-387-94845-7.
This book provides a comprehensive treatment of multidimensional scaling
(MDS), a statistical technique used to analyze the structure of similarity
or dissimilarity data in multidimensional space. There are many examples
of such data, including intercorrelations of attitude items, direct
ratings of similarity on choice objects, and trade indices for a set of
countries. MDS models such data as distances between points in a geometric
space of low dimensionality. This makes complex data sets accessible to
visual exploration and thus makes it easier to see structure not obvious
from the numbers. Other uses of MDS interpret the geometry and, in
particular, the distance function as a psychological composition rule. The
text is up-to-date in discussing the algebra of MDS models and
state-of-the-art majorization algorithms as well as varieties of
interpreting MDS solutions, including facet theory and regional
approaches.
Universität und Lehre. Ihre Evaluation als Herausforderung an die
Empirische Sozialforschung.
Hrsg. von P. Ph. Mohler.
Münster, New York: Waxmann 1994. 29.80 DM. 117 Seiten. ISBN
3-89325-257-6.
Die von der Presse initiierten und publizierten Studien zur Bewertung von
Universität und Lehre luden zur methodischen Kritik ein. Will diese nicht
im destruktiven verharren, hat sie aus dem Kritisierten zu lernen und
bessere Methoden zur empirischen Erfassung des Gegenstandes aufzuzeigen.
Sonst spielt man Leuten in die Hände, die von empirischer Prüfung
komplexer gesellschaftlicher Sachverhalte nichts halten und lieber
ideologische Indoktrination betreiben. In diesem Sinne sind in diesem Band
Beiträge versammelt, die die Frage der Evaluation von Hochschullehre aus
methodischer Sicht erörtern. Mit Beiträgen von: Jürgen Kriz (Die
Wirklichkeit von (Vor-)Urteilen. Über die inhaltlichen und methodischen
Hintergründe der Stern-Image-Analyse); Stefan Hornbostel &
Hans-Dieter Daniel (Das Spiegel-Ranking. Mediensensation oder ein Beitrag
zur hochschulvergleichenden Lehrevaluation?); Christian Tarnai, Holger
Grimm, Dirk John & Rainer Waterman (Studienbedingungen des Fachs
Soziologie aus der Sicht seiner Studierenden); Wilfried Bos (Was fällt
ihnen zur akademischen Lehre ein? Ein inhaltsanalytischer Beitrag zur
Validierung der Evaluation der Hochschullehre durch Befragungen);
Hans-Dieter Daniel, Michaela Thoma & Wolfgang Bandilla (Das
Modellprojekt "Evaluation der Lehre" an der Universität
Mannheim. Planung und Durchführung von Befragungen in
Lehrveranstaltungen); Helmut Kromrey (Evaluation der Lehre durch
Umfrageforschung? Methodische Fallstricke bei der Messung von Lehrqualität
durch Befragung von Vorlesungsteilnehmern).
Theorien und Methoden der Skalierung
Von I. Borg/T. Staufenbiel
3., überarbeitete Auflage; Bern, Göttingen, Toronto, Seattle: Huber
1997.
243 Seiten, 52 Mark, ISBN 3-456-82881-0.
ieses Buch ist die dritte Auflage einer Einführung in die Skalierung. Sie
ist gegenüber der zweiten Auflage nochmals in zahlreichen Details überarbeitet,
ohne dabei aber das ursprüngliche Konzept einer weitgehend formelfreien
Darstellung, die sich mehr auf das Verstehen der Skalierungsverfahren
(Grundgedanken, Absichten, Interpretation der Ergebnisse, Verwendung der
Ergebnisse) konzentriert, aufzugeben. In den letzten Jahren hat sich
gerade diese Ausrichtung bewährt, weil durch die weitere Verbesserung der
überall zugänglichen Statistik-Programmpakete fast alle Verfahren der
Skalierung heute mit den legendären "wenigen Mausklicks" oder
allenfalls mit wenigen Kommandozeilen durchführbar sind. Dadurch stellen
sich die Fragen nach dem Wann, Wie, Warum usw. eher verstärkt. Das Buch
behandelt zunächst verschiedene Varianten des Begriffs Skalierung und
einige Grundfragen wie z.B. das "Skalenniveau". Dargestellt
werden dann: Explorative (triviale) Skalierung, Methoden der
Skalenkonstruktion i.S. von Itembatterien mit bestimmten Eigenschaften,
die Varianten der Fechner-Modelle (incl. der Thurstone-Skalierung), die
Multidimensionale Skalierung, die Faktorenanalyse und ihre Varianten und
Erweiterungen, die ein- und mehrdimensionalen Struktupel-Analysen
(Skalogrammanalyse), das Unfolding, die Magnitude-Skalierung und das
Conjoint Measurement. Zum Schluß wird nochmals auf den Begriff der
Skalierung und seine Formen eingegangen.
ZUMA-Nachrichten Spezial Band 2 (vergriffen)
Eurobarometer
Measurement Instruments for Opinions in Europe
Hrsg. von W. E. Saris/M. Kaase
Mannheim: ZUMA 1997, ISBN 3-924220-12-3.
In der Empirischen Sozialforschung finden in Europa Telefoninterviews
anstelle von face to face-Interviews zunehmende Verbreitung. Im Rahmen der
zweimal jährlich für die Europäische Kommission in Brüssel durchgeführten
Repräsentativbefragungen in den Mitgliedsländern der Europäischen
Union, den sogenannten Eurobarometern, ergab sich für die Erhebung vom Frühjahr
1994 (EB 41.0) die Möglichkeit, durch eine zeitgleich mit einem
weitgehend identischen Fragenprogramm stattfindende Telefonbefragung in
den damaligen zwölf Mitgliedsländern der EU, systematisch Effekte der
unterschiedlichen Stichprobenansätze und Erhebungsmethoden zu
untersuchen. Dabei konnte das Analysespektrum noch durch eine
Telefon-Panelkomponente in dreien der zwölf EU-Länder für das face to
face-Eurobarometer erweitert werden. Die Beiträge im vorliegenden Buch
untersuchen auf dieser Grundlage methodische und methodologische
Fragestellungen, die insbesondere für die international vergleichende
Sozialforschung, aber auch für die Markt- und Meinungsforschung in Europa
von großer Bedeutung sind.
Stichproben in der Umfragepraxis
Hrsg. von S. Gabler/J. H. P. Hoffmeyer-Zlotnik.
Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1997, 246 Seiten, 48 Mark, ISBN
3-5-31-13061-7.
Dieses Buch bietet einen Überblick über die in der Umfragepraxis bei
nationalen Umfragen zum Einsatz kommenden Stichprobenpläne: Es werden
Quoten- und Random-Verfahren vorgestellt, in ihrer Anlage beschrieben und
hinsichtlich ihrer Auswahl und Anwendung anhand konkreter Fragestellungen
oder Projekte diskutiert. Darüber hinausgehend werden konkrete Umfragen,
die auf unterschiedlichen nationalen Stichprobenplänen aufbauen,
miteinander verglichen, wobei ADM-, Random-Route- und Telefon-Stichproben
im Mittelpunkt stehen. Ziel des Buches ist es, die unterschiedlichen
Stichprobenpläne für nationale Umfragen in der Bundesrepublik
Deutschland so darzustellen, daß der Forscher mit ihnen umgehen kann; Überlegungen
darzulegen, wann welcher Stichprobenplan sinnvoll erscheint; praktische
Erfahrungen im Umgang mit den einzelnen Stichprobenplänen zu vermitteln;
Unterschiede zwischen den Stichprobenplänen anhand von konkreten Daten
aufzuzeigen.
Telefonstichproben in Deutschland
Hrsg. von S. Gabler/S. Häder/J. H.P. Hoffmeyer-Zlotnik.
Westdeutscher Verlag, 1998, 186 Seiten, 46 Mark, ISBN 3-531-13342-X.
In der deutschen Sozial- und Marktforschung haben Telefoninterviews gegenwärtig
einen hohen Anteil; Designs von Stichproben für Bevölkerungsbefragungen
stoßen deshalb auf großes Interesse. Da das Telefonbuch als adäquater
Auswahlrahmen für die Stichprobenziehung auf dem heutigen
Kommunikationsmarkt nicht mehr ausreicht, werden die aus den USA bekannten
Methoden wie Randomize Last Digit und Random Digit Dialing zunehmend
eingesetzt. Bei der komplizierten Rufnummernstruktur in Deutschland werfen
sie allerdings Probleme auf. Dieser Sammelband behandelt die genannten
Fragestellungen und zeigt neue Wege zu ihrer Umsetzung auf. Es entsteht
ein facettenreiches Bild der bisherigen und zukünftigen Entwicklung auf
dem deutschen Telekommunikationsmarkt. Der Forscher und Anwender erhält
eine Hilfe für die praktische Arbeit auf dem Gebiet der
Telefonstichprobe.
ZUMA-Nachrichten Spezial Band 3
Cross-Cultural Survey Equivalence.
Hrsg. von J. Harkness.
Mannheim: ZUMA 1998, 187 Seiten, ISBN 3-924220-13-1.
This volume, the third in the ZUMA-Nachrichten-Spezial series on
methodological issues in empirical social science research, is devoted to
issues of cross-cultural methodology. The focus is on issues of
equivalence, the key requirement in cross-national and cross-cultural
comparative research. As the contributions indicate, equivalence is,
however, better thought of in terms of equivalencies - in social science
surveys and in other standardised instruments of measurement. Contributors
come from different countries and continents and from widely differing
research backgrounds, ranging from linguistics to survey research and its
methodologies, to cultural anthropology and cross-cultural psychology.
They are, in order of appearance in the volume: Timothy P. Johnson:
Approaches to Equivalence in Cross-Cultural and Cross-National Survey
Research. Fons J.R. van de Vijver: Towards a Theory of Bias and
Equivalence. Willem E. Saris: The Effects of Measurement Error in
Cross-Cultural Research. Janet A. Harkness and Alicia Schoua-Glusberg:
Questionnaires in Translation. Michael Braun and Jacqueline Scott:
Multidimensional Scaling and Equivalence: Is having a job the same as
working? Ingwer Borg: A Facet-Theoretical Approach to Item Equivalency.
Peter Ph. Mohler, Tom W. Smith and Janet A. Harkness: Respondents' Ratings
of Expressions from Response Scales: A Two-Country, Two-Language
Investigation on Equivalence and Translation.
ZUMA-Nachrichten
Spezial Band 4
Nonresponse in Survey Research
Hrsg. von A. Koch/R. Porst
Mannheim: ZUMA 1998, 354 Seiten, ISBN 3-924220-15-8.
This volume, the fourth in the ZUMA-Nachrichten Spezial series on
methodological issues in empirical social science research, takes up
issues of nonresponse. Nonresponse, that is, the failure to obtain
measurements from all targeted members of a survey sample, is a problem
which confronts many survey organizations in different parts of the world.
The papers in this volume discuss nonresponse from different perspectives:
they describe efforts undertaken for individual surveys and procedures
employed in different countries to deal with nonresponse, analyses of the
role of interviewers, the use of advance letters, incentives, etc. to
reduce nonresponse rates, analyses of the correlates and consequences of
nonresponse, and descriptions of post-survey statistical adjustments to
compensate for nonresponse. All the contributions are based on
presentations made at the ‘8th International Workshop on Household
Survey Nonresponse’. The workshop took place from September 24 - 26,
1997 in Mannheim, Germany, the home base of the workshop host institute,
ZUMA. The Mannheim workshop drew 51 delegates from nine European
countries, as well as Canada, Israel and the United States. Twenty-nine
papers were presented and discussed, of which twenty-five are included
here.
Die
Delphi-Technik in den Sozialwissenschaften: Methodische Forschungen und
innovative Anwendungen.
Michael Häder & Sabine Häder
Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2000
Reihe: ZUMA-Publikationen; 49,90 DM, 236 Seiten, ISBN 3-531-15523-6
Im vorliegenden Sammelband stellt ein internationaler Autorenkreis
methodische Innovationen und aktuelle Anwendungsbeispiele bei der
Delphi-Technik vor. Es werden verschiedene Designs von Delphi-Studien
diskutiert und Anregungen für qualitative und quantitative Analysen von
Daten aus Delphi-Erhebungen gegeben. Der Focus auf die Methodik von Delphi
dürfte sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene
Delphi-Nutzer hilfreich sein, zumal sehr unterschiedliche inhaltliche
Bereiche wie z.B. Bildung, Stadtforschung, Technikfolgenabschätzung und
Psychiatrie Gegenstand der dargestellten Studien sind.
Praxis
der Umfrageforschung
Rolf Porst
Wiesbaden: Teubner, 2. Auflage, 2000
Teubner Studienscripte; 126: Soziologie
42 Mark, 211 Seiten, ISBN 3-519-10126-2
Das Buch ist ein praxisnaher Leitfaden für die Erhebung und Auswertung
sozialwissenschaftlicher Umfragedaten. Am Beispiel des ALLBUS, eines
etablierten und weit verbreiteten Forschungsprogramms der empirischen
Sozialforschung sowie seiner der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglichen
Daten und Forschungsergebnisse, werden Möglichkeiten und Probleme der
empirischen Umfrageforschung vorgestellt und diskutiert. Allerdings geht
das Buch in seinem Anspruch weit über den ALLBUS hinaus - nicht der
ALLBUS ist das Thema des Buches, sondern die Umfrageforschung. Das Buch
wendet sich in erster Linie an StudentInnen, an jüngere und solche
SozialforscherInnen, die mit Methoden und Problemen der Umfrageforschung
nur wenig oder überhaupt nicht vertraut sind.
Querschnitt
Festschrift für Max Kaase
Peter Ph. Mohler & Paul Lüttinger (Hrsg.)
Mannheim: ZUMA 2000, 232 Seiten, 13 €, ISBN 3-924220-20-4
Max Kaase ist ZUMA seit der Gründung 1974 auf das engste verbunden. Zunächst
als Geschäftsführender Direktor von 1974 bis 1979, und seit 1980 als
Vorsitzender des Trägervereins von ZUMA hat Max Kaase mehr als ein
Vierteljahrhundert das Institut in seinem Werdegang an maßgeblicher
Stelle begleitet, gelenkt und geprägt. Mit dieser Schrift dankt ZUMA für
sein Engagement und seine Hingabe für die Sache der Empirischen
Sozialforschung. Die Festschrift anläßlich des 65. Geburtstages von Max
Kaase "Querschnitt" enthält vorwiegend Aufsätze von
Mitarbeitern des Zentrums für Umfragen, Methoden und Analysen. Mit Beiträgen
von Wolfgang Bandilla & Michael Bosnjak, Regina Berger-Schmidt &
Heinz-Herbert Noll, Michael Braun, Siegfried Gabler & Sabine Häder,
Michael Häder, Jürgen Hofrichter & Bettina Westle, Achim Koch &
Martina Wasmer, Peter Prüfer & Margrit Rexroth.
Regionalisierung
sozialwissenschaftlicher Umfragdaten
Jürgen H.P. Hoffmeyer-Zlotnik
Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2000
49,80 Mark, 249 Seiten, ISBN 3-531-13538-4
In der letzten Zeit werden sowohl in der Markt- als auch in der
Sozialforschung große Anstrengungen unternommen, Umfragedaten
regionalisierend zu typisieren. Hierbei ist vor allem der Datenzugang als
problematisch zu sehen. Unter Regionalisierung versteht man in diesem
Zusammenhang eine Typisierung von Regionen auf unterschiedlicher Ebene der
Größe und in unterschiedlicher Differenziertheit. Es gibt
siedlungsstrukturelle Typisierungen auf der Ebene von Kreisen, von
Gemeinden oder auf der innerstädtischen Ebene von Stadtteilen oder
Wohnquartieren. Das methodische Anliegen ist ein Aufarbeiten der
vorhandenen Typisierungen (auch anhand praktischer Beispiele über
Umfragedaten) und der dahinter stehenden Theorien und das Aufzeigen von
deren Nutzen für die sozialwissenschaftliche Umfrageforschung.
Dimensions
of Internet Science
Ulf-Dietrich Reips & Michael Bosnjak (Eds.)
Lengerich: Pabst Science Publishers, 2001
347 pages, 48.- DM (24.- €), ISBN3-935357-52-4
Internet
Science is a new and exciting interdisciplinary field. Its purpose is the
conduct of empirical studies which examine the Internet as both an
instrument for, and an object of, scientific investigation. This book is
the first comprehensive collection of contributions to Internet Science
appearing in English, written by highly respected experts from seven
different countries. Dimensions of Internet Science consists of
twenty contributions, covering the following topics: Issues in Net-based
Survey Research, Psychological Web Experiments and Web Questionnaire
Studies, Online Communication Research and E-Commerce, Knowledge
Acquisition and Learning with the Net, Studying Perception on the Net. The
authors: Klaus Beck & Alexander Raulfs; Michael
H. Birnbaum; Michael Bosnjak; Tom Buchanan; Don A. Dillman & Dennis K.
Bowker; Andrea Frick, Marie-Therese Bächtiger & Ulf-Dietrich Reips;
Frank Knapp & Martin Heidingsfelder; John H. Krantz; Bettina Laugwitz;
Jochen Musch, Arndt Bröder & Karl Christoph Klauer; Anja Naumann,
Jacqueline Waniek & Josef F. Krems; Manuela Paechter, Karin Schweizer
& Bernd Weidenmann; Ulf-Dietrich Reips; Patrick Rössler, Nicole Klövekorn
& Tania Rebuzzi; Alexa I. Ruppertsberg, Galia Givaty, Henricus A. H.
C. Van Veen & Heinrich H. Bülthoff; Inga D. Schmidt, Birgit Stark
& Thomas Döbler; Stefan Schwarz & Ulf-Dietrich Reips; Sonja Utz
& Kai Sassenberg; Martin Voracek, Stefan Stieger & Alexander Gindl;
Martin Welker.
Mitarbeiterbefragungen
- kompakt
Ingwer Borg
Hogrefe-Verlag, Göttingen, Bern, Toronto, Seattle 2002
113 Seiten, 19,95 €, ISBN 3-8017-1624-4
Mitarbeiterbefragungen werden heute in vielen Unternehmen eingesetzt, um
den strategischen und operativen Fortschritt zu messen, zu prognostizieren
und zu beschleunigen. Der Band stellt in kompakter Form alle wesentlichen
Überlegungen und Schritte einer erfolgreichen Mitarbeiterbefragung (MAB)
praxisorientiert und wissenschaftlich fundiert dar.
Von der Positionierung des Projektes bis zu nachfolgenden Aktionen oder
Reaktionen wird die MAB-Technik Schritt für Schritt vorgestellt.
Insbesondere wird auch auf die verschiedenen Chancen, Risiken und Kosten
einer Mitarbeiterbefragung eingegangen. Das Buch soll den
Personalspezialisten und den Linienmanager befähigen, eine
Mitarbeiterbefragung anzulegen, gegebenenfalls selbst durchzuführen und
optimal zu nutzen. Telefonstichproben
Methodische Innovationen und Anwendungen in Deutschland
Siegfried Gabler & Sabine Häder (Hrsg.)
Waxmann Verlag Münster/New York/München/Berlin, 2002
ISBN 3-8309-1153-X, € 29,90
Mittlerweile dominieren Telefoninterviews in der gegenwärtigen
Umfragepraxis. Grund dafür ist unter anderem, dass der ADM inzwischen
Zufallsstichproben für Telefonumfragen bereit stellen kann, die höchsten
Ansprüchen genügen. Sie werden aus einem Auswahlrahmen gewonnen, dessen
Ursprung auf das Gabler-Häder-Design zurückgeht. Dieses bei ZUMA
entwickelte Design ist inzwischen vielfach in der Praxis eingesetzt
worden. Insbesondere in Lehrforschungsprojekten und anderen Befragungen im
Rahmen der akademischen Sozialforschung haben sich interessante
Erkenntnisse über seine Funktionsweise ergeben, die im vorliegenden Band
vorgestellt werden.
Online Social Sciences
B. Batinic, U.-D. Reips & M. Bosnjak (Hrsg.)
Hogrefe Verlag für Psychologie, 2002
ISBN 0-88937-257-8
ca. 432 Seiten, ca. 44,95 € / 78 sFr
Ever more researchers in the social sciences and market research are
interested in using the benefits of the Internet to obtain data, and as
this book shows online studies can address many questions that are asked
by social scientists. This unique text provides comprehensive and
up-to-date information, from the basics upwards, about online research
methods, technical approaches to data collection, and the quality and
limitations of data collected online. Included among the twenty-three
chapters, written by leading online researchers from Europe and North
America, are ones investigating the implementation of both reactive and
non-reactive methods of data collection. The studies reported utilize
Web-based questionnaires, Web experiments, observations of virtual worlds,
case narrations, content analyses, and analysis of mailing-lists and other
log data. Online research from an international perspective: the latest
developments and techniques for social scientists and others interested in
exploiting the opportunities the Internet provides.
Cross-Cultural Survey Methods
Janet Harkness, Fons van de Vijver & Peter Ph. Mohler (Eds.)
Wiley & Sons, Inc., Publication, 2003
ISBN 0-471-38526-3
Hardcover, 432 Pages, US $89.95
Since all research is in a sense comparative, it is
sometimes argued that methods and requirements remain the same, no
matter what country or nationality is involved. The editors of this
volume contend that this philosophy is an oversimplification. Although
comparative survey research builds on and benefits from best practices
established in monocultural research, cross-cultural research requires
methodologies which address the central issues of equivalence of
measurement and comparability of findings. The literature dealing with
these issues has tended to be piecemeal, scattered across disciplines,
and focused on specific questionnaires and the needs of single
disciplines. This book provides the first systematic,
interdisciplinary and hands-on treatment of the issues of greatest
saliency for comparative survey research within and across countries.
Breaking new ground in its approach, Cross-Cultural Survey Methods
describes how to recognize and deal with the major obstacles at each
stage of researching, striving for equivalence and comparability.
Führungsinstrument Mitarbeiterbefragung
3. überarbeitete und erweiterte Auflage
Ingwer Borg
Hogrefe Verlag, Göttingen, 2003
ISBN 3-8017-1716-X, 458 Seiten, € 39,95 / sFr. 67 Euro
Mitarbeiterbefragungen gehören zu den am häufigsten verwendeten Instrumenten in der Organisationsführung und -entwicklung. Sie dienen dazu, den Zustand einer Organisation im Hinblick auf die "weichen Faktoren", wie Führung und Mitarbeiter, zu messen und den strategischen Fortschritt zu beschleunigen. Das Buch stellt alle für die erfolgreiche Durchführung einer Mitarbeiterbefragung notwendigen Überlegungen und Schritte praxisorientiert, detailliert und wissenschaftlich fundiert dar.
Die dritte Auflage des Buches wurde gründlich überarbeitet, auf den neuesten Stand gebracht und erheblich erweitert. Dabei wurden die Folgeprozesse von Mitarbeiterbefragungen, beginnend mit der Ergebnispräsentation für die Geschäftsleitung bis hin zu den verschiedenen Workshops auf Management- und Mitarbeiterebene, deutlicher in den Vordergrund gerückt und durch zahlreiche Tipps, Hinweise und Checklisten praxisnah beschrieben.
Demographische Standards. Eine gemeinsame Empfehlung des
Arbeitskreises Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V. (ADM), der
Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute e.V. (ASI) und des
Statistischen Bundesamtes.
Ehling, Manfred; Hoffmeyer-Zlotnik, Jürgen H.P.; Quitt, Helmut,
et.al.
Ausgabe 2004. 2004, +Wiesbaden: Statistisches
Bundesamt, Reihe: Methoden - Verfahren - EntwicklungenDemographische Standards
2004
Die "Demographischen Standards", Ausgabe 2004, gehen zurück auf eine
Initiative eines gemeinsamen Arbeitskreises, bestehend aus Vertretern des
Statistischen Bundesamtes, der Arbeitsgemeinschaft
Sozialwissenschaftlicher Institute e. V. (ASI) und dem Arbeitskreis
Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e. V. (ADM). Hiermit liegen
Empfehlungen vor, die dazu dienen, sozialstrukturelle Erhebungsmerkmale in
Interviews und Befragungen zu vereinheitlichen, um eine größere
Vergleichbarkeit zu erzielen. Aus dem Inhalt: Auswahl der
Erhebungsmerkmale, Demografische Standards, Demografische Standards für
telefonische Befragungen, Handhabung, Demografische Variablen im
internationalen Vergleich, Vergleich der Erhebungsmerkmale aus den
Demografischen Standards und dem Mikrozensus, Datenbasis für die Standards
aus dem Mikrozensus 2001.
Advances in Cross-National Comparison: A European Working Book for Demographic and Socio-Economic Variables
Jürgen H.P. Hoffmeyer-Zlotnik & Christof Wolf (Eds.)
Kluwer Academic Publishers: New York, 2003
ISBN 0-306-47731-9; 420p; $ 150, £ 96, € 153 As the European Union grows together we are faced with an increasing number of European surveys and statistics that rely on national instruments or questionnaires. We lack valid instruments with functional equivalence that allow international comparative analysis. This problem is especially important in the case of demographic and socio-economic variables. To overcome these problems this book offers rules of comparison, tested Instruments and examples for the measurements of basic demographic and socio-economic variables. It is mainly written for two groups. First, researchers and practitioners involved in comparative Research in Europe. Second, researchers working with data of the statistical offices of European countries and data from institutions of the European Union.
ZUMA-Nachrichten Spezial Band 9
QUEST 2003
Questionnaire Evaluation Standards
Hrsg. von Peter Prüfer/Margrit Rexroth/Floyd Jackson Fowler, Jr.
Mannheim: ZUMA 2004, 216 Seiten, ISBN 3-924220-27-1
This volume, the ninth in the ZUMA-Nachrichten Spezial series on
methodological issues in empirical social science research takes up issues
of question and questionnaire evaluation. The papers in this volume
discuss practical as well as theoretical aspects of questionnaire
evaluation. All contributions are based on presentations made at the
fourth QUEST (Questionnaire Evaluation Standards) conference which took
place from October 21 - 23, 2003 at ZUMA in Mannheim. There were 26
attendees from 9 countries representing 14 organizations: Bureau of Labor
Statistics, USA, Center for Survey Research, University of Massachusetts,
USA, Institut für Demoskopie Allensbach, Germany, National Center for
Health Statistics, USA, National Center for Social Rerearch, U.K., Office
of National Statistics, U.K., Statistics Canada, Statistics Finland,
Statistics Netherlands, Statistics New Zealand, Statistics Norway,
Statistics Sweden, U.S. Census Bureau, ZUMA, Germany.
Modern Multidimensional Scaling Theory and Applications Series:
Springer Series in Statistics
Borg, Ingwer, Groenen, Patrick
J. F. Springer Scince + Business Media, New York, 2nd ed., 2005, XXI ISBN:
0-387-25150-2, 611 p. 176 illus., Hardcover, 69,50 € The book provides a comprehensive treatment of multidimensional scaling (MDS), a family of statistical techniques for analyzing the structure of (dis)similarity data. Such data are widespread, including, for example, intercorrelations of survey items, direct ratings on the similarity on choice objects, or trade indices for a set of countries. MDS represents the data as distances among points in a geometric space of low dimensionality. This map can help to see patterns in the data that are not obvious from the data matrices. MDS is also used as a psychological model for judgments of similarity and preference.
This second edition is not only a complete overhaul of its
predecessor, but also adds some 140 pages of new material. Many chapters
are revised or have sections reflecting new insights and developments in
MDS.
Zeit für Mobilität.
Räumliche Disparitäten der individuellen Zeitverwendung für Mobilität in Deutschland
Caroline Kramer
Reihe Erdkundliches Wissen, Band 138,
Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2005,ISBN: 3-515-08630-7, 445 Seiten mit 124 Abbildungen und 4 Photos, 58 €
Wie entwickelt sich die Mobilität in einer modernen Gesellschaft?
Sind wir wirklich unterwegs zu dem vorhergesagten „rasenden
Stillstand“, in dem der Raum und dessen Überwindung bedeutungslos
wird? Diesen Fragen wird in dem vorliegenden Buch mit der Analyse des
alltäglichen Zeitaufwands für Mobilität im wiedervereinten
Deutschland nachgegangen.
Als theoretisches Konzept liegt eine Erweiterung der klassischen
„Time Geography“ zugrunde. Eine Grundthese der Arbeit ist, dass
Zeit (für Mobilität) als Ressource nicht nur sozial, sondern auch
räumlich ungleich verteilt ist. Es stellt sich somit die Frage,
inwieweit der Kontext zusammen mit akteursspezifischen Merkmalen auf
Mobilitätszeiten und die Verkehrsmittelwahl einwirkt. How Europeans see Europe. Structure and Dynamics of European Legitimacy Beliefs
Angelika Scheuer
Dissertation,
Academisch Proefschrift ter verkrijging van de graad van doctor aan de Universiteit van Amsterdam
ISBN 90 5629 408 3,
NUR 741 / 754 , 2005
How do Europeans see Europe? What principles guide people's approval
or rejection of EU projects? Are they 'Europeans by heart' or
'nice-weather Europeans'? How do citizens perceive the shift from
economic integration to political unification? What are chances and
risks of EU legitimacy?
Angelika Scheuer gives empirical answers in her study of European
legitimacy based on the European Elections Study of 1994. She
demonstrates that publics of the EU-12 display a similar,
well-structured European belief system. This enables comparative
measurement and makes the EU a laboratory for hypothesis testing. The
modelling of legitimacy processes discovers cross-country differences
in the evolution of European legitimacy. Distinct legitimation styles
exist among European publics and call for perceptive attention in
future EU proposals and campaigns.
ZUMA-Nachrichten Spezial Band 11
Methodological Aspects in Cross-National Research
Jürgen H.P. Hoffmeyer-Zlotnik & Janet A. Harkness (Eds.)
Mannheim: ZUMA 2005, 305 Seiten, ISBN 3-924220-29-8, 13 Euro
The idea for this volume was born during the Sixth International
Conference on Social Science Methodology in Amsterdam in August 2004,
organised by the International Sociological Association Research Committee
33 on Logic and Methodology. Most of the contributions in this volume are
proceeding papers from the Amsterdam conference. The contributions in this
volume are organised in four parts. The first part deals with designing
and implementing cross-cultural surveys. The second part consists of three
papers that deal with different issues of comparability or “equivalence”.
The third part of the volume brings together papers on with harmonising
socio-demographic information in different types of surveys. The last
section of the volume contains papers that discuss individual
socio-demographic variables in cross-national perspective.
ZUMA-Nachrichten Spezial Band 12
Conducting Cross-National and Cross-Cultural Surveys.
Papers from the 2005 Meeting of the International Workshop on Comparative
Survey Design and Implementation (CSDI)
Janet A. Harkness (ed.)
Mannheim: ZUMA 2006, 123 Seiten, ISBN 3-924220-29-8, 13 Euro
The papers in this volume stem from the third annual meeting of the
International Workshop on Comparative Survey Design and Implementation
(CSDI).
The seven papers are good illustrations of the broad spectrum of research
fields in which
CSDI researchers are engaged. The volume begins and ends with two
framework papers,the first discussing what makes cross-national research special, the last
on where we begin
to draw boundaries between entities to be compared in “comparative”
research. The five
remaining papers discuss (in order of the volume): the rich information
available from the
multinational European Social Survey on data collection; socio-demographic
measurement
and comparability in the cross-national context, again with reference to
the European
Social Survey; cognitive pre-testing of translated questionnaires;
communicative
issues across cultures in telephone interviews; and preliminary work on
guidelines on
using interpreters underway at the U.S. Census Bureau. The last-mentioned
papers reflect
research concerns in U.S. cross-cultural context.
Allgemeine Bevölkerungsumfrage
der Sozialwissenschaften" (ALLBUS) und International Social
Survey Programme (ISSP)
Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften. Beiträge zu
methodischen Problemen des ALLBUS 1980.
Hrsg. von K.U. Mayer/P. Schmidt.
Frankfurt: Campus, 1980. 49 Mark, ISBN 3-593-33262-0.
ZUMA-Monographien Sozialwissenschaftliche Methoden, Band 5.
Beiträge zu methodischen Problemen der Datenerhebung des ALLBUS 1980
(Stichproben- und Gewichtungsprobleme, Interviewereffekte), exemplarische
Analysen (Einstellungen zu Gastarbeitern, Postmaterialismus,
Schichtidentifikation und Klassenkonflikte, Einkommensdiskriminierung von
Frauen).
Attitudes to Inequality and the Role of Government.
Hrsg. von J.W. Becker/J.A. Dawis/P. Ester/P.Ph. Mohler.
Rijswijk, Netherlands: Social and Cultural Planning Office, 1990. ISBN
90-377-0041-1.
Das Buch gibt eine erste zusammenfassende Darstellung von Ergebnissen des
International Social Survey Program (ISSP), u.a. mit Beiträgen zu
Sozialer Ungleichheit und zu politischen Einstellungen.
Blickpunkt Gesellschaft. Einstellungen und Verhalten der Bundesbürger.
Hrsg. von W. Müller/P.Ph. Mohler/B. Erbslöh/M. Wasmer.
Westdeutscher Verlag, 1990. 224 Seiten. 38 Mark. ISBN 3-531-12170-7. (Im
Buchhandel nicht mehr lieferbar.)
Wie hat die bundesdeutsche Öffentlichkeit auf AIDS reagiert? Welcher
Wandel in der Einschätzung von Umweltbelastungen durch die Bevölkerung
hat sich in den letzten Jahren vollzogen? Auf diese und andere Fragen gibt
der Band "Blickpunkt Gesellschaft" Antwort. In neun Beiträgen
werden die Daten des ALLBUS und des ISSP genutzt, um durch Informationen
zu neueren Entwicklungen in Einstellungen und Verhaltensweisen der Bundesbürger
einen Beitrag zur allgemeinen Sozialberichterstattung zu leisten.
Blickpunkt Gesellschaft 2. Einstellungen und Verhalten der Bundesbürger
in Ost und West.
Hrsg. von P. Ph. Mohler/W. Bandilla.
Westdeutscher Verlag. 1992. 195 Seiten, 36 Mark. ISBN 3-521-12409-9.
Wie lassen sich nach vierzig Jahren Sozialismus die politischen
Orientierungen der Ostdeutschen charakterisieren? In welcher Weise erleben
und bewerten die Bevölkerungen in Ost- und Westdeutschland die
bestehenden Ungleichheitsverhältnisse? Welche Unterschiede bestehen in
den Einstellungen zur Familie und zur Rolle der Frau zwischen Haushalt und
Beruf? Die Beantwortung dieser und anderer Fragen steht im Mittelpunkt des
Bandes "Blickpunkt Gesellschaft 2". In acht Beiträgen werden
Ergebnisse der erstmals in Gesamtdeutschland durchgeführten ALLBUS
Basisumfrage 1991 vorgestellt.
Blickpunkt Gesellschaft 3. Einstellungen und Verhalten der Bundesbürger.
Hrsg. von M. Braun/P. Ph. Mohler.
Opladen: Westdeutscher Verlag 1994. ISBN 3-531-12664-4. 48 Mark.
1994 ist der dritte Band der Reihe "Blickpunkt Gesellschaft" erschienen.
Wie seine Vorgänger soll auch dieses Buch einen Beitrag zur allgemeinen
Sozialberichterstattung und zur Analyse des sozialen Wandels in
Deutschland leisten. Soweit wie möglich wurde an frühere Beiträge in
dieser Reihe angeknüpft und die Analysen durch die Berücksichtigung neuer
Daten fortgeschrieben oder durch einen Wechsel der Perspektive vertieft.
Das Kernstück der überwiegenden Zahl der Beiträge bildet die Analyse des
sozialen Wandels in Westdeutschland auf der Grundlage von teilweise mehr
als zehn Jahre umfassenden Zeitreihen. Alle Artikel bieten einen Vergleich
zwischen Ost- und Westdeutschland. Einige schließen zudem einen Vergleich
Deutschlands mit anderen Ländern ein. Wie die beiden Vorgänger will auch
dieser Band einen breiten Leserkreis der an sozialwissenschaftlichen
Fragestellungen Interessierten ansprechen.
Blickpunkt Gesellschaft 4: Soziale Ungleichheit in Deutschland.
Hrsg. von M. Braun/P. Ph. Mohler.
Opladen: Westdeutscher Verlag, 1998, 315 Seiten, 59,80 Mark, ISBN
3-531-13200-8.
Die im Band 4 der Reihe "Blickpunkt Gesellschaft" vorgestellten Analysen
beruhen zum größten Teil, aber nicht ausschließlich, auf der Allgemeinen
Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS), die von ZUMA seit
1980 in West- und seit 1991 auch in Ostdeutschland durchgeführt wird. Die
Beiträge decken ein weites Spektrum der Sozialberichterstattung und der
Analyse des sozialen Wandels ab. Inhaltlich konzentrieren sie sich auf den
Aspekt der Sozialen Ungleichheit, insbesondere zwischen Ost- und
Westdeutschland, der verschiedenen sozialen Schichten und zwischen den
Geschlechtern. Blickpunkt Gesellschaft 5: Deutsche und Ausländer: Freunde, Fremde
oder Feinde?
Empirische Befunde und Theoretische Erklärungen
Hrsg. von Richard Alba, Peter Schmidt und Martina Wasmer
Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2000
539 Seiten, CD-ROM, 118,00 DM,
ISBN 3-531-13491-4
Im Mittelpunkt dieses fünften Bandes der Reihe „Blickpunkt
Gesellschaft“ stehen Ergebnisse der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der
Sozialwissenschaften (ALLBUS) zur Verbreitung und Erklärung ausländerfeindlicher
und antisemitischer Einstellungen in der deutschen Bevölkerung. Aber die
in Deutschland lebenden Ausländer sind nicht nur als Einstellungsobjekte
Gegenstand dieses Buches. Viel-mehr werden verschiedene Datenquellen (u.a.
das Sozioökonomische Panel und die Ausländerbefragungen des Instituts
MARPLAN) intensiv genutzt, um auch über die Struktur von Deutschlands
Zuwanderern, über ihre Lebenssituation und -perspektive sowie über ihre
Sicht des Verhältnisses zwischen Deutschen und Ausländern zu berichten. Modern society and values. A
comparative Analysis Based on the ISSP Project
N. Toš, P. Ph. Mohler and B. Malnar (Ed.) (vergriffen)
FSS, University of Ljubljana; ZUMA Mannheim, 2000
387 Seiten, 55 Mark, ISBN 961-235-028-0
The foundation of this book is the International Social Survey Programme,
which over a period of sixteen years has studied the social situation and
fundamental values, in eight thematic sets and several replications, in 34
countries throughout the world. The book consists of fifteen contributions
by twenty researchers and is a response to the following thematic blocks:
social inequality, role of government, family and gender-role attitudes,
religios beliefs and environment.
The authors: Michael Braun, Pierre Bréchon, Paul Dekker, Juan Díez-Nicolás,
Jonas Edlund, Peter Ester, M.D.R. Evans, Mitja Hafner-Fink, Jonathan
Kelley, Noah Lewin-Epstein, Brina Malnar, Peter Ph. Mohler, Masja Nas,
Peter Robert, Matild Sagi, Marjan Smrke, Haya Stier, Stefan Svallfors,
Janez Štebe, Niko Toš, Samo Uhan.
Blickpunkt Gesellschaft 6
Politische Partizipation in der Bundesrepublik Deutschland
Achim Koch, Martina Wasmer, Peter Schmidt (Hrsg.)
Opladen: Leske + Budrich 2001
324 Seiten, 48 DM, ISBN 3-8100-3062-7
Der sechste Band der Buchreihe "Blickpunkt Gesellschaft"
befaßt sich mit dem Thema "Politische Partizipation". Auf der
Grundlage der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS)
1998 wird in den Beiträgen des Bandes ein breites Spektrum
unterschiedlicher Formen politischer Beteiligung analysiert: von der
Teilnahme an Wahlen über parteibezogene Partizipation und politisches
Protestverhalten bis zu gewalttätigen politischen Handlungen.
Verschiedene theoretische Modelle zur Erklärung politischer Partizipation
werden dabei herangezogen. Daneben wird in einzelnen Beiträgen gezielt
die Rolle spezifischer Determinanten politischer Beteiligung - wie z.B.
der Mediennutzung - untersucht.
Germans or Foreigners? Attitudes Toward Ethnic Minorities in
Post-Reunification Germany
Richard Alba, Peter Schmidt, Martina Wasmer (Eds.) New York: Palgrave
Macmillan, 2004 ISBN: 1-4039-6378-9, 308 p., List Price: $59.95
This book examines contemporary attitudes towards ethnic minorities in
Germany. These minorities include some of immigrant origin, such as
Italians, Turks, and asylum seekers, and the principal non-immigrant
minority, Jews. While the findings demonstrate that intense prejudice
against minorities is not widespread among Germans, many of whom in
fact can be considered immigrant- and minority-friendly, a
crystallization of attitudes is also evident: that is, attitudes
towards immigrants are strongly correlated with anti-Semitism and with
other worldview dimensions, such as positioning in the left-right
political spectrum. In this sense, the fundamental question of whether
immigrants and other minorities should be regarded as fellow citizens
or ethnic outsiders remains relevant in the German context.
Sozialer und politischer Wandel in Deutschland Analysen mit
ALLBUS-Daten aus zwei Jahrzehnten
Schmitt-Beck, Rüdiger / Wasmer, Martina / Koch, Achim (Hrsg.)
Aus der Reihe: Blickpunkt Gesellschaft Bd. 7 VS Verlag für
Sozialwissenschaften 2004. 328 S. Mit 30 Abb. u. 54 Tab. 14,8 x 21,0
cm Br. ISBN: 3-8100-3930-6 EUR: 32,90
Das Buch untersucht verschiedene Aspekte des sozialen Wandels in
Deutschland. Anhand der Daten der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der
Sozialwissenschaften wird der Frage nach Veränderung in Werten,
Einstellungen und Verhalten der Deutschen nachgegangen.
STATISTIK & SOFTWARE
Berichtsbände zu SoftStat Konferenzen
Statistik-Software in der Sozialforschung.
Hrsg. von Wilke H. u.a.
Berlin: Quorum, 1983. 10 Mark, ISBN 3-88726-006-6.
Berichtsband der zweiten Konferenz über die wissenschaftliche Anwendung
von Statistik-Software. Beiträge über spezielle statistische Verfahren
und Programmvergleiche (z.B. Kontingenztafelanalyse, Clusteranalyse,
Netzwerkanalyse, LISREL), Abhandlungen über Lösungsalternativen für
Aufgaben der Datenverwaltung, Übersichtsbeiträge über das
Programmangebot zur Erstellung tabellarischer und graphischer Darstellungen
sowie thematische Karten.
Statistik-Software. 3. Konferenz über die wissenschaftliche
Anwendung von Statistik-Software 1985.
Hrsg. von W. Lehmacher/A. Hörmann.
Stuttgart: Fischer, 1986. 399 Seiten, 58 Mark.
Berichtsband über die dritte SoftStat Konferenz. Beiträge über den
Vergleich von Programmsystemen, GLIM, Pfadmodelle mit latenten Variablen,
Software für Analyse von Verweildauern, Software für
Biologisch-Medizinische Anwendungen in APL, Software für Textanalyse.
Fortschritte der Statistik-Software 1: 4. Konferenz über die
wissenschaftliche Anwendung von Statistik-Software.
Hrsg. von F. Faulbaum/H.-M. Uehlinger.
Stuttgart: Fischer, 1988. 595 Seiten, 76 Mark. ISBN 3-437-50320-0.
Berichtsband über die vierte SoftStat Konferenz. Beiträge über
Statistik-Programme zur Datenanalyse (Datenerhebung und Datenmanagement,
Vergleich und Bewertungen), Statistik-Pakete im PC-Bereich,
Expertensysteme, Individuelle Modellierung mit Statistik-Software,
Exploratorische Datenanalyse, Skalierung und Klassifikation, Simulation,
Statistische und DV-Aspekte linguistischer Datenverarbeitung.
SoftStat '89, Fortschritte der Statistik-Software 2: 5. Konferenz über
die wissenschaftliche Anwendung von Statistik-Software.
Hrsg. von F. Faulbaum/R. Haux/K.-H. Jöckel.
Stuttgart: Fischer, 1990. 98 Mark. 644 Seiten. ISBN 3-437-50335-9.
Berichtsband über die fünfte SoftStat Konferenz. Berichte über
Statistische Auswertungssysteme für Datenverwaltung und Datenanalyse,
Individuelle Modellierung mit Statistik-Software, Graphik und explorative
Datenanalyse, Expertensysteme in der Statistik, Kartographie und
geographische Informationssysteme, Statistik und Datenerhebung,
Simulation, Skalierung und Klassifikation, Statistik und linguistische
Datenverarbeitung, Verarbeitung großer Datenbestände mit statistischen
Auswertungssystemen, Statistik-Ausbildung und Statistik-Software,
Rechnernetze in der Statistik.
SoftStat '91, Advances in Statistical Software 3.
Hrsg. von F. Faulbaum.
Stuttgart, Jena, New York: Gustav Fischer 1992. 536 Seiten, 94 Mark. ISBN
3-437-40280-3.
Berichtsband über die 6. Konferenz mit Originalbeiträgen zu den
folgenden Themenbereichen:
Statistische Auswertungssysteme in Datenverwaltung und Datenanalyse,
Individuelle Modellierung, Wissensbasierte Systeme in der Statistik,
Simulation, Systeme und Ansätze zur interaktiven graphischen
Datenanalyse, Kartographie und Geographische Informationssysteme,
Statistik und Linguistische Datenverarbeitung, Behandlung anonymisierter
Daten, Computerunterstützte Datenerhebung, Rechnernetze und Paralleles
Rechnen in der Statistischen Datenverarbeitung, Statistikausbildung und
Statistik-Software, Statistische Arbeitsplatzsysteme, weitere Bereiche der
Anwendung von Statistik-Software wie Statistische Qualitätskontrolle und
Versuchsplanung.
SoftStat '93: Advances in Statistical Software 4.
Hrsg. von Frank Faulbaum.
Stuttgart, Jena, New York: Gustav Fischer Verlag 1994. 656 Seiten. 128
Mark. ISBN 3-437-40324-9.
This volume reports on the results of the 7th Conference on the Scientific
Use of Statistical Software (SoftStat '93). The purpose of the Conference
Series is to provide an overview of the different ways in which methods
and tools of computer science can be made useful for statistics. In
particular the conferences deal with new developements, applications,
comparisons and evaluations of statistical analysis systems including the
various mathematical procedures and algorithms which underly the different
software realizations. In addition it is concerned with the role of
statistical analysis systems in the research process, in teaching and
education as well as in the solution of concrete problems in special
fields of application. The topics dealt with at this conference were:
Computer Programs for Statistical Data Analysis, Knowledge-Based Systems
in Statistics, Simulation, Experimental Design, Processing of Very Large
Data Sets, Cartography and Geographic Information Systems, Statistics and
Linguistic Data Processing, Computer-Assisted Data Collection, Scaling and
Classification, Data Models and Design of Data Bases, Parallel and Neural
Computing, Training in Statistics and Statistical Software, Statistical
Algorithms, Academic Software Cooperation, Fuzzy Statistics.
SoftStat '95 Advances in Statistical Software 5.
Hrsg. von F. Faulbaum/Bandilla, W.
Stuttgart: Lucius und Lucius, 1996, 638 Seiten. ISBN 3-8282-0001-X.
SoftStat ´97 - Advances in Statistical Software 6
Hrsg. von Bandilla, W./Faulbaum, F.
Stuttgart: Lucius und Lucius, 1997, 513 Seiten, 110 Mark, ISBN
3-8282-0032-X.
Die beiden Tagungsbände enthalten Beiträge zur international
ausgerichteten 8. bzw. 9. Konferenz über die wissenschaftliche Anwendung
von Statistik-Software (SoftStat), die im Frühjahr 1995 bzw. 1997
stattfanden. In ihnen wird ein Überblick über den jeweils aktuellen
Forschungsstand in folgenden Bereichen gegeben: Algorithmische Aspekte der
statistischen Datenanalyse; Explorative Datenanalyse und Verfahren zur
Entdeckung von Modellen, Graphische Datenanalyse, Visualisierung,
Skalierung, Klassifikation und Diskrimination; Computergestützte
Textanalyse; Softwareaspekte in speziellen Anwendungen, wie z.B. der Ökonometrie
und angewandten Wirtschaftsforschung sowie der Geographie und Verarbeitung
räumlicher Daten. Ein Schwerpunkt der 9. SoftStat-Konferenz waren zusätzlich
Computergestützte Verfahren der Datenerhebung, speziell Internet
Umfragen.
PC-Graphik-Programme in der Statistik. Vergleichende Gegenüberstellung
von PC-Graphik-Programmen mit Anwendungsbeispielen.
Von H. Ritter.
Stuttgart: Fischer, 1991. 230 Seiten, 39 Mark. ISBN 3-437-40242-0.
Darstellung und vergleichende Bewertung von statistischen
Graphik-Softwareprodukten (SPSS/ PC+Graphics, HARVARD Graphics, CHART,
SAS/GRAPH, STATGRAPHICS und STATA für den DOS-Bereich; DATA DESK
Professional und JMP für Apple Macintosh); Hardware-Anforderungen.
ZUMA-Nachrichten
Spezial Band 5
A
review of software for text analysis
Alexa
Melina & Cornelia Zuell
Mannheim:
ZUMA 1999, 176 Seiten, 13 €, ISBN 3-924220-16-6
The
book reviews a selection of software for computer-assisted text analysis.
The primary aim is to provide a detailed (and up-to-date) account of the
spectrum of available text analysis software and catalogue the kinds of
support the selected software offers to the user. A related, more general,
goal is to record the tendencies both in functionality and technology and
identify the areas where more development is needed. For this reason the
presented selection of software comprises not only fully developed
commercial and research programs, but also prototypes and beta versions.
An additional aspect with regards to the kinds of software reviewed is
that both qualitative and quantitative-oriented types of research are
included. Depending on research purposes and project design the text
analyst can profit from available tools independently of their
orientation. Today it is often the case that in computational support, the
borderline between quantitative and qualitative methodologies can become
'obscure'; instead, one can detect a number of commonalities which can be
placed within a broader text analysis context.
KOGNITIONSPSYCHOLOGIE
Social Information Processing and Survey Methodology.
Hrsg. von H-J. Hippler/N. Schwarz/S. Sudman.
New York: Springer, 1987. 223 Seiten, 65 Mark. ISBN 3-540-96570-X.
Umfrageforschern ist seit langem bekannt, daß die Art und Weise, in der
eine Frage gestellt wird, die erhaltenen Befunde beeinflussen kann. Ziel
der Beiträge dieses Buches ist es, die kognitiven und kommunikativen
Prozesse zu identifizieren, die solchen Kontexteffekten zugrunde liegen.
Das Buch bietet eine Einführung in Theorien der Informationsverarbeitung
und berichtet über exemplarische Untersuchungen zum Einfluß des
Fragenkontextes und der Fragenformulierung aus kognitionspsychologischer
Sicht.
Stimmung als Information: Untersuchungen zum Einfluß von Stimmungen
auf die Bewertung des eigenen Lebens.
Von N. Schwarz.
Berlin: Springer, 1987. 74 Mark. ISBN 3-540-18152-0.
In Feld- und Laborexperimenten wird der Einfluß von Stimmungen auf die
Beurteilung des eigenen Lebens untersucht und im Rahmen eines
kognitionspsychologischen Modells konzeptualisiert. Implikationen für die
Erfassung der Lebenszufriedenheit in der Sozialindikatorenforschung werden
diskutiert und ein Urteilsmodell der Lebenszufriedenheit wird vorgestellt.
Evolution und Spieltheorie.
Hrsg. von U. Mueller.
München: R. Oldenbourg Verlag, 1990. 215 Seiten, 88 Mark. ISBN
3-486-55839-0.
Zehn originäre Aufsätze aus dem Forschungsbereich der evolutionären
Spieltheorie, die seit 1973 erschienen sind, liegen hiermit erstmals in
deutscher Übersetzung vor (unter anderem von J.M.Smith, G.R.Price und
D.T. Bishop).
Social Cognition and Communication: Human Judgement in Its Social
Context.
Hrsg. von N. Schwarz/F. Strack.
Sonderheft der Zeitschrift Social Cognition, Band 9, Heft 1. New York:
Guilford Press, 1991, $16. ISSN 0278-016x.
In sechs Beiträgen berichten Sozialpsychologen über Einflüsse des
kommunikativen Kontextes auf die soziale Urteilsbildung. Die
Untersuchungen zeigen, daß eine Analyse menschlichen Denkens den
jeweiligen sozialen Kontext berücksichtigen muß, für dessen Einfluß
sich eine Konzeptualisierung in Begriffen der Griceschen
Konversationslogik anbietet. Methodologische Implikationen für
sozialwissenschaftliche Untersuchungen und psychologische Experimente
werden diskutiert.
Subjective Well-Being: An Interdisciplinary Perspective.
Hrsg. von F. Strack/M. Argyle/N. Schwarz.
Oxford, UK: Pergamon Press, 1991, 74 Mark. ISBN 0-08-037264-3.
Psychologen und Sozialwissenschaftler verschiedener Fachrichtungen präsentieren
theoretische Modelle und empirische Untersuchungen zum subjektiven
Wohlbefinden. Sozialwissenschaftliche Analysen auf der Basis subjektiver
sozialer Indikatoren werden durch Analysen aus dem Bereich der
Kognitions-, Sozial-, Persönlichkeits-, Gesundheits- und
Arbeitspsychologie ergänzt.
Context effects in social and psychological research.
Hrsg. von N. Schwarz/S. Sudman.
New York: Springer, 1992, 84 Mark. ISBN 3-540-97705-8.
Kognitionspsychologen und Umfrageforscher berichten über Untersuchungen
zum Auftreten von Kontexteffekten bei Befragungen, in Laborexperimenten
und in psychologischen Tests. Von besonderem Interesse sind Einflüsse der
Reihenfolge von Fragen und von Antwortvorgaben. Mehrere Beiträge stellen
theoretische Modelle zur Erklärung und Vorhersage von Kontexteffekten zur
Verfügung.
Autobiographical Memory and the Validity of Retrospective Reports.
Hrsg. von N. Schwarz/S. Sudman.
New York: Springer Verlag. 1993. 380 Seiten, 124 Mark. ISBN 3-540-94167-3.
Kognitionspsychologen und Umfrageforscher berichten über theoretische
Modelle des autobiographischen Gedächtnisses und empirische
Untersuchungen zur Validität retrospektiver Verhaltensberichte. Von
besonderem Interesse sind Möglichkeiten, die Qualität retrospektiver
Berichte durch geeignete Befragungsmethoden zu verbessern.
Social Dilemmas and Cooperation.
Hrsg. von U. Schulz/W. Albers/U. Mueller.
Berlin, Heidelberg, New York u. a.: Springer Verlag 1994. 541 Seiten. 198
Mark. ISBN 3-540-57757-2.
A social dilemma is a game which at first glance has only inefficient
solutions. If efficient solutions are to be achieved, some kind of
cooperation among the players is required. This book asks two basic
questions, closely intertwined with each other: 1. How is cooperation
possible among rational players in such a social dilemma? Which changes in
the social context of a social dilemma situation are necessary in order
for players to rationally choose the cooperative option? 2. How do real
players actually behave in social dilemma situations? Do they behave
"rationally" at all? Or, conversely, what kind of reasoning,
attitudes, emotions, etc. shape the behavior of real players in social
dilemmas? What kind of interventions, what kind of internal mechanisms
within a real group may change players' willingness to cooperate? These
two general questions mark the broad spectrum of the problem which has
been, over the last three decades, investigated in various disciplines,
and which has brought many new ideas and new observations into the study
of the old question of social order in a world of born egoists.
Accordingly, this volume contains contributions by biologists,
sociologists, political scientists, economists, mathematicians,
psychologists, and philosophers.
SOZIALE
INDIKATOREN
Datenreport 1992.
Hrsg. vom Statistischen Bundesamt in Zusammenarbeit mit dem
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und dem Zentrum für
Umfragen, Methoden und Analysen, Mannheim.
München: Verlag Bonn Aktuell, 1992, 661 Seiten. ISBN 3-89331-132-7.
Der Datenreport ist der erste nach der Wiedervereinigung der beiden
deutschen Staaten im Jahr 1990. Er vermittelt einer breiten,
interessierten Öffentlichkeit ein differenziertes Bild von Staat,
Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland und analysiert die objektiven
Lebensbedingungen und das subjektive Wohlbefinden der Bevölkerung.
Lebensverhältnisse in Deutschland: Ungleichheit und Angleichung.
Hrsg. von W. Glatzer/H.-H. Noll.
Soziale Indikatoren Band XVI. Sektion Sozialindikatoren in der Deutschen
Gesellschaft für Soziologie.
Frankfurt/New York: Campus. 1992, 328 Seiten, 65 Mark. ISBN 3-593-34753-9.
Die Unterschiedlichkeit der Lebensverhältnisse in den alten und neuen
Bundesländern ist ein Problem, das die Gesellschaftspolitik für mehrere
Jahre herausfordern wird. Die Beiträge dieses Bandes thematisieren die
Problematik der Ost-West-Unterschiede.
Recent Social Trends in West Germany 1960-1990.
Von W. Glatzer/K.-O. Hondrich/H.-H. Noll/K. Stiehr/B. Wörndl.
Reihe »Comparative Charting of Social Change»
Frankfurt/New York: Campus. 1992, 564 Seiten, gebunden, 88 Mark. ISBN
3-593-34402-5.
Dieses Datenhandbuch enthält eine theorie- und problemorientierte Auswahl
von Zeitreihendaten zu den wichtigsten Tendenzen des sozialen und
kulturellen Wandels der westdeutschen Gesellschaft. Die Analysen umfassen
insgesamt 78 Trenddimensionen, gegliedert in 17 Bereiche, wie z.B. Arbeit,
soziale Schichtung, Lebensstile, Bildung, Einstellung und Werte.
System Sozialer Indikatoren für die Bundesrepublik: Zeitreihen
1950-1991.
Hrsg. von H.-H. Noll/E. Wiegand.
ZUMA, Mannheim. 1993. 263 Seiten, 10 Mark. ISBN 3-924220-09-3.
Der Tabellenband präsentiert die Ergebnisse der gesellschaftlichen
Dauerbeobachtung auf der Basis eines Systems sozialer Indikatoren für die
Bundesrepublik Deutschland. Der Band enthält Zeitreihendaten von 1950 bis
1991 für zwölf Lebens- und Politikbereiche: Bevölkerung, Sozioökonomische
Gliederung und Schichteinstufung, Arbeitsmarkt und Beschäftigungsbedingungen,
Einkommen- und Einkommensverteilung, Einkommensverwendung und Versorgung,
Verkehr, Wohnung, Gesundheit, Bildung, Partizipation, Umwelt, Öffentliche
Sicherheit und Kriminalität. Die in der Regel nach verschiedenen
Merkmalen aufgegliederten Indikatoren-Zeitreihen vermitteln ein
empirisches Bild der Veränderung der Lebensbedingungen der Bevölkerung
und des Wandels der Sozialstruktur über den gesamten Zeitraum der
Existenz der Bundesrepublik in ihren früheren Grenzen. Der Band kann über
die Abteilung Soziale Indikatoren bei ZUMA bezogen werden.
Die Entwicklung des Standortnetzes von Grundschulen im ländlichen
Raum. Vorarlberg und Baden-Württemberg im Vergleich.
Von C. Kramer.
Heidelberger Geographische Arbeiten, Heft 93. 1993. 256 Seiten, 50 Karten,
34 Abbildungen, 28 Tabellen. 48 Mark. ISBN 3-88570-093-X.
Nach den Schulschließungen, die im Zuge der Bildungsreformen der
sechziger Jahre eine Ausdünnung des Schulstandortnetzes von Grundschulen
besonders im ländlichen Raum zur Folge hatten, sind in der jüngsten Zeit
Maßnahmen zur Wiedereinrichtung von wohnortnahen Grundschulen in Baden-Württemberg
erfolgt. Diese Veränderungen sind nicht mehr durch die bisher als
wesentlich erachteten Einflußfaktoren quantitativer Art, wie z.B. Schüler-
oder Lehrerzahlen, zu erklären, sondern es muß nach anderen, zusätzlichen,
Einflußfaktoren gesucht werden. Durch den Vergleich mit dem österreichischen
Bundesland Vorarlberg, in dem vor dem Beginn der Schulreformen eine ähnliche
Ausgangslage bestand, sich das Schulstandortnetz aber als wesentlich
stabiler erwies, und die Analyse räumlicher Dimensionen des
Primarschulwesens (sowohl durch Auswertung von Sekundärstatistiken als
auch eigene Befragungen) wird in dem Buch herausgearbeitet, daß
schulpolitische Leitbilder und der damit verbundene Wandel in der
Beurteilung der für den ländlichen Raum charakteristischen Schulform
(niedrig organisierte kleine Grundschulen) einen wesentlichen - bisher in
der Schulplanung nahezu unberücksichtigten - Faktor darstellen.
Der Familienzyklus als sozialer Prozeß. Bevölkerungssoziologische
Untersuchungen mit den Methoden der Ereignisanalyse.
Hrsg. von A. Diekmann/S. Weick.
Berlin: Duncker & Humblot, 1993. 418 Seiten, 48 Mark. ISBN
3-428-07653-2.
Seit Mitte der achtziger Jahre sind die Methoden der Ereignisanalyse in
vermehrtem Umfang in den Bevölkerungswissenschaften zur Geltung gekommen.
Die Aufmerksamkeit der empirischen Bevölkerungssoziologen und speziell
der Familienzyklusforschung richtet sich in hohem Maße auf die Analyse
von Zeitintervallen bis zum Eintreffen eines sozialdemographischen
Ereignisses, wie z.B. Heirat oder Geburt. Die statistischen Methoden der
Ereignis- oder Survivalanalyse, die teilweise auch ihren Ursprung in der
Demographie haben, sind zum Zweck derartiger Analysen entwickelt worden.
Um einen Austausch zu den regen Forschungstätigkeiten auf diesem Gebiet
herbeizuführen, haben die Herausgeber im Februar 1991 bei ZUMA eine
Konferenz zum Thema "Ereignisanalyse in der Bevölkerungssoziologie"
organisiert. Das vorliegende Buch soll die rege Forschungstätigkeit auf
diesem Gebiet dokumentieren. Neben den methodischen Aspekten werden in den
Buchbeiträgen auch zahlreiche neue empirische Ergebnisse zum
Familienzyklus auf der Grundlage deutscher Daten vorgestellt. Die Beiträge
beziehen sich z.B. auf Themen wie Auszug aus dem Elternhaus, Partnerschaft
und Heirat, Ehescheidungen, Geburtenintervalle und Migration.
Soziale Indikatoren und Sozialberichterstattung. Internationale
Erfahrungen und gegenwärtiger Forschungsstand. Avec un résumé en français.
Von R. Habich/H.-H. Noll, unter Mitarbeit von W. Zapf.
Bundesamt für Statistik. Reihe "Statistik der Schweiz". Bern
1994. Preis: 27 Sfr. ISBN 3-303-16031-7.
Wirtschaftliches Wachstum bedeutet nicht notwendigerweise
gesellschaftlichen Fortschritt und bringt nicht automatisch eine
Verbesserung der Lebensqualität für alle mit sich. Doch wie lassen sich
Lebensqualität und soziale Wohlfahrt beschreiben und messen, welche
Arbeitsmittel stehen der Sozialberichterstattung zur Verfügung? Seit
geraumer Zeit wird diese Frage international in der Wissenschaft und in
statistischen Institutionen diskutiert. Das Bundesamt für Statistik hat
die Absicht, ein System der Sozialberichterstattung für die Schweiz
aufzubauen. Zur Abklärung des wissenschaftlichen Forschungsstandes und
der internationalen Praxis wurde daher die vorliegende Expertise in
Auftrag gegeben. Der Band umfaßt die folgenden fünf Kapitel: (1)
Sozialindikatorenforschung und Sozialberichterstattung: Entstehung,
Zielsetzungen, Entwicklung; (2) Sozialindikatoren- und Wohlfahrtsforschung
- Ansätze und Konzepte; (3) Sozialberichterstattung Heute: Ein Überblick;
(4) Sozialindikatorenforschung und Sozialberichterstattung - Aktueller
Stand; (5) Aufbau einer periodischen Sozialberichterstattung in der
Schweiz: Optionen und Empfehlungen.
Social Statistics and Social Reporting in and for Europe.
Series
Europe in Comparison, Vol. 1.
Hrsg. von P. Flora/F. Kraus/H.-H. Noll/F. Rothenbacher.
Bonn 1994. ISBN 3-8206-0096-5. 48 Mark.
The contributions to this volume represent the revised papers of a
workshop on "Social Statistics and Social Reporting in and for
Europe". Scholars from very different institutional contexts were
brought together to gain an overview of current structures, activities and
approaches in social data production at the international (OECD, EU) as
well as the national level. The eleven papers deal with various aspects of
EU data such as: EU social statistics/social protection statistics/health
statistics; interrelations of German and EU social statistics; the
EUROBAROMETER programme of the European Commission and the activities of
the Centre of European Surveys and Studies (ZEUS); research and data
holdings of the OECD in the social data field; organisation and results of
the International Social Survey Programme; national and international
approaches in social reporting in the whole of Europe as well as in
Germany. The spectrum and quality of the contributions have made it
possible to produce a comprehensive book on social reporting and social
statistics in Europe which will be useful to all social scientists working
in this field.
Datenreport 1994.
Zahlen und Fakten über die Bundesrepublik Deutschland Teil II:
Lebenslagen und subjektives Wohlbefinden in Ost- und Westdeutschland.
Hrsg. von H.-H. Noll/R. Habich.
Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Band 325. Bonn
1994. ISBN 3-89331-201-3. Kostenlos.
Der Datenreport 1994 ist die sechste Ausgabe dieses 1983 erstmals
erschienenen Datenhandbuchs, das zugleich die derzeit bedeutendste
Publikation zur Sozialberichterstattung in der Bundesrepublik Deutschland
darstellt. Der Datenreport 1994 ist eine Gemeinschaftspublikation des
Statistischen Bundesamtes, der Bundeszentrale für politische Bildung, des
Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und ZUMA. Die
Zusammenarbeit zwischen amtlicher Statistik und wissenschaftlicher
Sozialberichterstattung beruht auf einer spezifischen Arbeitsteilung und
schlägt sich in einer Zweiteilung des Datenreports nieder. Während der
erste Teil die faktischen Lebensbedingungen und ihren Wandel mit den Daten
der amtlichen Statistik beschreibt, enthält der zweite Teil eine
Beschreibung und Analyse der Wohlfahrtsentwicklung auf einer spezifisch
sozialwissenschaftlichen Datenbasis - insbesondere den Wohlfahrtssurveys -
, die nicht zuletzt auch Informationen über die subjektive Wahrnehmung
und Bewertung der objektiven Lebensbedingungen aus der Sicht der Bürger
umfaßt. Der Datenreport 1994, der zweite, der nach der deutschen
Vereinigung erschienen ist, stellt erneut den Vergleich der Entwicklung
der Lebensbedingungen und Lebensqualität in den alten und neuen Bundesländern
in den Mittelpunkt der Berichterstattung.
Getrennt vereint. Lebensverhältnisse in Deutschland seit der
Wiedervereinigung.
Hrsg. von Wolfgang Glatzer/Heinz-Herbert Noll.
Soziale Indikatoren XVIII. Frankfurt a.M./New York: Campus-Verlag 1995.
330 Seiten. 48 Mark. ISBN 3-593-35208-7.
Die Beiträge diese Bandes thematisieren die Problematik der
Ost-West-Unterschiede in vier großen Bereichen: Arbeit und
Arbeitsmarktentwicklung, Einkommen und Lebenslagen, Lebensformen und
Lebensstile sowie Lebensqualität und Wertewandel. Betrachtet werden nicht
nur objektive Lebensbedingungen, sondern auch ihre subjektive Wahrnehmung
und Bewertung. Mit diesem Band wird zum zweiten Mal eine umfassende
Zwischenbilanz des Verlaufs der Angleichung der Lebensverhältnisse in
Deutschland gezogen. Der Titel "getrennt vereint" faßt
zahlreiche Einzelbefunde der insgesamt zwölf Beiträge, die dieser Band
enthält, in einer kurzen und prägnanten Formel zusammen.
Datenreport 1997: Zahlen und Fakten über die Bundesrepublik
Deutschland.
Statistisches Bundesamt (Hrsg.) In Zusammenarbeit mit dem
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und ZUMA.
Bundeszentrale für politische Bildung, Band 340, Bonn 1997, 639 Seiten,
ISBN 3-89331-271-4, ISSN 0435-7604.
Mit der siebten Ausgabe des Datenreports - Zahlen und Fakten über die
Bundesrepublik Deutschland - steht erneut ein umfassender Sozialbericht
zur Verfügung. Wie die früheren Ausgaben des Datenreports, ist auch
dieser Band eine Gemeinschaftsproduktion des Statistischen Bundesamtes,
des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), des Zentrums
für Umfragen, Methoden und Analysen in Mannheim (ZUMA) und der
Bundeszentrale für politische Bildung. Zentrale Themen des Datenreports
1997 sind Entwicklungen und Tendenzen der sozialen und wirtschaftlichen
Lage der Deutschen in Ost- und West und die Frage, inwieweit sich die
Lebensverhältnisse im vereinten Deutschland in den letzten Jahren
angeglichen haben oder nicht.
Sozialberichterstattung in Deutschland - Konzepte, Methoden und
Ergebnisse für Lebensbereiche und Bevölkerungsgruppen. Basistexte
Soziologie.
Hrsg. von H.-H. Noll.
Weinheim und München: Juventa Verlag 1997, 312 Seiten, 50 Mark, ISBN
3-7799-0396-2.
(mit Beiträgen von G. Brückner, W. Glatzer, R. Hauser, C. Kramer, H.
Kuwan, H. R. Leu, B. Nauck, A. Niederfranke, W. Rademacher, F.
Rothenbacher, C. Stahmer, K. Tietmann, R. Veenhoven und S. Weick)
Aktivitäten der Sozialberichterstattung bilden heute in den modernen
Gesellschaften einen zentralen Bestandteil der Bereitstellung
gesellschaftlicher und gesellschaftspolitischer Informationen. Die
zentrale Funktion der Sozialberichterstattung besteht darin, Zustand und
Veränderungen der Lebensbedingungen und der Lebensqualität regelmäßig
und umfassend zu beobachten, zu beschreiben und zu analysieren. In den
vergangenen Jahren hat sich in Deutschland ein differenziertes System der
Sozialberichterstattung entwickelt. Die Zielsetzungen und Methoden der
Sozialindikatorenforschung wurden zunehmend aufgegriffen, um
Berichtssysteme für einzelne Lebens- und Politikbereiche wie z.B. Armut,
Gesundheit, Familie und Umwelt aufzubauen. Auch für bestimmte Bevölkerungsgruppen
wie z.B. Frauen, Kinder und Alte gibt es bereits mehr oder weniger
entwickelte Formen der Sozialberichterstattung, oder sie sind im
Entstehen. Dieser Band gibt einen Überblick über den derzeitigen Stand
der Ansätze zur Sozialberichterstattung und präsentiert die
zugrundeliegenden Konzepte und Methoden mit Hilfe ausgewählter
Ergebnisse. Darüber hinaus enthält der BandBeiträge, die spezifische
Beobachtungsperspektiven wie langfristige Entwicklungstrends und die
Eignung einzelner Typen von Indikatoren für die Sozialberichterstattung
diskutieren und analysieren.
Perspektiven Gesellschaftlichen Zusammenhalts
Empirische Befunde, Praxiserfahrungen, Meßkonzepte
Hrsg. von Ernst Kistler, Heinz-Herbert Noll und Eckhard Priller
Edition Sigma, Berlin, 1999, 470 Seiten, 48 Mark, ISBN 3-89404-459-4
Der gesellschaftliche Zusammenhalt scheint bedroht; vielfältige
Krisenerscheinungen deuten auf ein Erlahmen gesellschaftlicher Bindekräfte
hin. Dennoch gibt es laute Stimmen, die von zunehmendem sozialen
Engagement und vermehrter Bereitschaft zum Ehrenamt, ja von "Bürgerarbeit"
reden. Die Autoren dieses Bandes stellen Praxisbefunde und den
Forschungsstand im weiten Feld von Ehrenamt und zivilgesellschaftlichen Tätigkeiten
dar. Angesichts der sehr heterogenen, teils widersprüchlichen Befunde
werden theoretische und methodische Wege zu einer exakteren und aussagefähigeren
Messung und Berichterstattung diskutiert: Welche Rolle spielen Ehrenamt,
Gemeinsinn und Sozialkapital wirklich? Kann dieser "soziale
Kitt" eine Gesellschaft zusammenhalten, deren übrige Bindekräfte
immer schwächer werden? So zahlreich die Phänomene und Aspekte sind, die
man für eine sinnvolle Antwort auf solche Fragen heranziehen muß, so
facettenreich ist dieser Band, der politisch Interessierten den Zugang zu
diesem Themenfeld und zu den Bemühungen der Sozialwissenschaften eröffnet,
es zu erfassen und zu verstehen.
Datenreport 1999.
Zahlen und Fakten über die Bundesrepublik Deutschland.
Hrsg. vom Statistischen Bundesamt in Zusammenarbeit mit dem WZB
(Berlin) und ZUMA (Mannheim)
Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Band 365, Bonn 2000
ISBN-Nr.: 3-89331-383-4
Soziale Sicherung, Arbeitslosigkeit, Wohnen, Armut, Freizeit und Kultur,
Bildung, Familien, Integration von Ausländern, Europa, politische
Mitwirkung. Dies sind nur einige Stichwörter zu Themen des im März neu
erschienenen Datenreport 1999. Der Datenreport 1999 liegt nun bereits in
der achten Ausgabe vor und ist die derzeit bedeutendste Publikation zur
Sozialberichterstattung in der Bundesrepublik Deutschland. Der Datenreport
1999 wird wie die früheren Ausgaben vom Statistischen Bundesamt in
Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
(Abteilung Sozialstruktur und Sozialberichterstattung) und dem Zentrum für
Umfragen, Methoden und Analysen (Abteilung Soziale Indikatoren)
herausgegeben und - als ein Report für die allgemeine Öffentlichkeit -
von der Bundeszentrale für Politische Bildung publiziert und vertrieben.
Vom Zusammenwachsen einer Gesellschaft
Analysen zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Deutschland
Soziale Indikatoren, Band 21
Heinz-Herbert Noll und Roland Habich (Hrsg.)
Frankfurt: Campus Verlag, 2000
78 Mark, 324 Seiten, ISBN 3-593-36592-8
Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands bilanzieren die Autoren
den bisherigen Verlauf und die Ergebnisse dieses historisch einmaligen
Prozesses des Zusammenwachsens einer Gesellschaft. Die Analysen
dokumentieren, wieweit die "nachholende" Modernisierung in den
neuen Ländern gediehen ist und inwiefern das Ziel,
"gleichwertige" Lebensverhältnisse in Ost und West zu schaffen,
erreicht worden ist. Die Autoren des Bandes sind: Wolfgang Zapf; Rainer
Geißler; Richard Hauser & Irene Becker; Jan Delhey & Petra Böhnke;
Martin Diewald, Bogdan Mach & Heike Solga; Dietmar Dathe; Ursula
Hecker & Rolf Jansen; Susanne von Below; Heinz-Herbert Noll &
Stefan Weick; Heiner Meulemann; Thomas Bulmahn; Susanne Falk; Martin Schölkopf
& Matthias Sacher.
Changing Structures of
Inequality:
A Comparative
Perspective
Yannick Lemel, Heinz-Herbert Noll (Hrsg.)
Montreal et al.: McGill-Queen's University
Press, 2002
USD 85.00, 461 Seiten
ISBN 0-735-2203-4
In den vergangenen Jahren wurde das Thema der sozialen Ungleichheit in der
internationalen soziologischen Debatte intensiv diskutiert. Dabei hat sich
eine lebhafte Kontroverse um die Frage entwickelt, ob soziale Klassen und
Schichten auch heute noch nützliche Konzepte der Gesellschaftsanalyse
darstellen. Einige Forscher sind der Ansicht, dass Klassen und Schichten
für die Beobachtung und Erklärung sozialer Ungleichheit nach wie vor
unverzichtbar sind, während andere den Nutzen dieser Konzepte unter den
veränderten Bedingungen moderner Gesellschaften kritisch beurteilen. Der
vorliegende Band untersucht diese Fragen sowie die faktischen
Veränderungen in der Struktur sozialer Ungleichheit in vergleichender
Perspektive für die folgenden fünf Nationen: Kanada, Frankreich,
Deutschland, Spanien und die Vereinigten Staaten.
Datenreport 2004.
Zahlen und Fakten über die Bundesrepublik Deutschland.
Hrsg. vom Statistischen Bundesamt in Zusammenarbeit mit dem WZB
(Berlin) und ZUMA (Mannheim)
Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Band 440, Bonn 2004
ISBN-Nr.: 3-89331-383-4 Sind die Deutschen zufrieden mit ihrer
Gesellschaft? Weniger als die Hälfte sind es. Damit gehört Deutschland zu
einer Minderheit unter den früheren EU-15-Ländern. Am wenigsten zufrieden
sind die Deutschen mit der sozialen Sicherung – diese erzielte zuletzt die
schlechteste Bewertung. Wie steht es um die Industrienation Deutschland?
Von 1991 bis 2003 verringerte sich der Beitrag der klassischen Industrie
zum Bruttoinlandsprodukt von 30 auf 25 Prozent, während der Beitrag der
Dienstleistungen von 62 auf 70 Prozent stieg.
Diese und viele weitere Fakten und Zahlen enthält der Datenreport 2004.
Er vermittelt Grundlagenwissen über Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.
Zusammenhänge werden herausgearbeitet und somit gesellschaftliche,
wirtschaftliche und politische Prozesse deutlich gemacht. Die Kombination
aus Daten der amtlichen Statistik und Ergebnissen der Sozialforschung
erscheint jetzt zum zehnten Mal seit 1983 und ist eine Koproduktion des
Statistischen Bundesamtes, der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb,
des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und des
Zentrums für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA), Mannheim.
MIKRODATEN
Die faktische Anonymität von Mikrodaten.
Von W. Müller/U. Blien/P. Knoche/H. Wirth.
Stuttgart: Metzler-Poeschel, 1991. 482 Seiten, 23 Mark. ISBN
3-8246-0231-8.
Band 19 der Schriftenreihe Forum der Bundesstatistik, herausgegeben vom
Statistischen Bundesamt.
Das Buch ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes, in dem theoretisch
und empirisch überprüft wurde, unter welchen Bedingungen zwei Erhebungen
der amtlichen Statistik (Mikrozensus; Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe) als faktisch anonymisiert gelten können.
ZUMA-Nachrichten Spezial Band 6
Sozialstrukturanalysen mit dem Mikrozensus
Hrsg. von Paul Lüttinger
Mannheim: ZUMA 1999, 400 Seiten, 13 €, ISBN 3-924220-17-4
Im Oktober 1998 veranstaltete die Abteilung Mikrodaten von ZUMA die
Konferenz "Forschung mit dem Mikrozensus: Analysen zur Sozialstruktur
und zum Arbeitsmarkt", an der vorwiegend Nutzer des Mikrozensus
teilahmen. Hauptziel dieser ersten Nutzerkonferenz war es, ein Forum für
den Informationsaustausch zwischen den Datennutzern und den statistischen
Ämtern zu schaffen. Die mehr als 20 Vorträge gingen deutlich über die
von den statistischen Ämtern veröffentlichten Standardergebnisse zum
Mikrozensus hinaus und sind weitgehend in diesem Band 6 der
ZUMA-Nachrichten Spezial abgedruckt. Die Autoren sind: Walter Müller;
Karl Brenke; Esther Hansch und Michael-Burkhard Piorkowski; Friedhelm
Pfeiffer; Jürgen Schupp, Joachim Frick, Lutz Kaiser und Gert Wagner; Elke
Wolf; Dietmar Dathe; Bernd Eggen; Erich Stutzer; Carsten Baumann; Susanne
von Below; Thomas Bulmahn; Martin Groß; Reiner H. Dinkel, Marc Luy und
Uwe Lebok sowie Wolfgang Strengmannn-Kuhn.
Kooperation zwischen Wissenschaft und amtlicher Statistik
Praxis und Perspektiven
Statistisches Bundesamt (Hrsg.)
Jürgen Chlumsky, Bernhard Schimpl-Neimanns, Gert Wagner
Band 34 der Schriftenreihe "Forum der Bundesstatistik"
Stuttgart: Metzler-Poeschel 1999
247 Seiten, 32,80 Mark, ISBN 3-8246-0608-9
Seit einiger Zeit ist das Verhältnis zwischen amtlicher Statistik und
Wissenschaft verstärkt Gegenstand von Diskussionen in Fachkreisen und
selbst in den Medien. Am 31. Mai und 1. Juni fand daher in Wiesbaden ein
Symposium zum Thema "Kooperation zwischen Wissenschaft und amtlicher
Statistik - Praxis und Perspektiven" statt, um den Status quo der
Zusammenarbeit zu erörtern und eine Intensivierung der Beziehungen
anzudenken. Zahlreiche in- und auch ausländische Referenten berichteten
über ihre Erfahrungen und Modelle der Zusammenarbeit. Der vorliegende
Tagungsband enthält die 29 Beiträge des Symposiums.
Bildung, Klassenlage und Partnerwahl.
Eine empirische Analyse zum Wandel der Bildungs- und Klassenspezifischen
Heiratsbeziehungen.
Heike Wirth
Verlag Leske+Budrich, 2000
54 Mark, 268 Seiten, ISBN 3-8100-2906-8
Die vorliegende Studie ist ein Beitrag zu der Diskussion um die zunehmende
Individualisierung, die in der deutschen sozialwissenschaftlichen
Literatur einen breiten Raum einnimmt. Die Individualisierungsthese wird
am Beispiel von Ehepartnerschaften, als einem wichtigen Typus dauerhafter
sozialer Beziehungen, überprüft. Im ersten Teil der Arbeit werden
handlungstheoretische Modelle der Partnerwahl dargestellt. Es wird
diskutiert, wie sich die Gelegenheitsstrukturen für 'meeting und mating'
als Folge der Bildungsexpansion und des berufsstrukturellen Wandels für Männer
und Frauen ändern und wie hierdurch neue Restriktionen und Chancen für
die Handlungsoptionen von Individuen geschaffen werden. Im zweiten Teil
wird der Wandel der bildungs- und klassenspezifischen Heiratsmuster im
Kohortenverlauf analysiert. Datengrundlage für die empirischen Analysen
ist die Volkszählung 1970 und der Mikrozensus 1993. Letzterer ermöglicht
auch, die bisher noch wenig erforschte Situation in der ehemaligen DDR in
die Analyse einzubeziehen.
ZUMA-Nachrichten Spezial Band 7
Social and Economic Analyses of Consumer Panel Data
Hrsg. von Georgios Papastefanou, Peter Schmidt, Axel Börsch-Supan,
Hartmut Lüdtke, Ulrich Oltersdorf
Mannheim: ZUMA 2001; 212 Seiten; CD-Rom
Eine von der Abteilung Einkommen und Verbrauch von ZUMA organisierte
Arbeitsgruppe hat sich mit datentechnischem Handling und Analysepotential
von komplexen Verbraucherpaneldaten, am Beispiel des ConsumerScan
Haushaltspanels der Gesellschaft für Marktforschung (GfK, Nürnberg)
beschäftigt und die Ergebnisse in einem Symposium im Oktober 1999
vorgestellt. Die überwiegende Zahl der vorgetragenen Arbeiten, die man als
Werkstattberichte ansehen kann, sind in diesem Band 7 der ZUMA-Nachrichten
Spezial abgedruckt. Neben einem detallierten Einblick in die Praxis und
das Datenerhebungsprogramm von Verbraucherpanels, wie sie z.B. bei der
Marktforschungen der GfK unterhalten werden, enthält der Band
Untersuchungen zu Fragen der Flexibilität von Preisbildungsvorgängen, des
Lebensstils im alltäglichen Konsums, der Gesundheitsorientierung im
Konsumverhalten, der Umweltorientierung und ihrer Umsetzung im Kauf
alltäglicher Haushaltungsprodukte, der Gewohnheitsbildung und
Risikorientierung bei Kaufentscheidungen sowie der sozio-ökonomischen
Einbettung des Kaufs spezieller Produkte wie z.B. alkoholischer Getränke.
VERSCHIEDENES
Turbulenzen im Transformationsprozeß. Die individuelle Bewältigung
des sozialen Wandels in Ostdeutschland von 1990 bis 1992.
Von M. Häder/S. Häder.
Opladen: Westdeutscher Verlag 1995. 388 Seiten; 69 Mark. ISBN
3-531-12720-9.
Mit Hilfe der Auswertung von drei repräsentativen empirischen
Untersuchungen wird die Veränderung der individuellen Einstellungsprofile
der Menschen in der DDR bzw. in Ostdeutschland von Anfang 1990 bis 1992
betrachtet. Dabei werden u.a. die allgemeine Lebenszufriedenheit, die
Zufriedenheit mit verschiedenen Lebensbereichen, Wichtigkeitsurteile,
wahrgenommene soziale Normen, Zukunftserwartungen und Handlungsabsichten
analysiert. Das Interesse gilt solchen Sphären der Gesellschaft wie
Arbeit, Partnerschaft, Leben mit Kindern, Umwelt, Demokratie und
Gesundheit. Unter Verwendung eines Sozialisationsansatzes werden die
Folgen des Transformationsprozesses dargestellt.
Frauenforschung und feministische Ansätze in der Kriminologie.
Dargestellt am Beispiel kriminologischer Theorien zur Kriminalität und
Kriminalisierung von Frauen.
Von A. Mischau.
Centaurus 1997, 274 Seiten, 58 Mark, ISBN 3-8255-0150-7.
Der weiblichen Kriminalität galt, aufgrund ihrer von der männlichen
Kriminalität so verschiedenen quantitativen und qualitativen Struktur,
von jeher das besondere Interesse der Kriminologen. Hiervon zeugt eine
nahezu 100jährige Tradition kriminologischer Forschung und Theoriebildung
zu diesem Thema. Die Autorin legt mit diesem Band erstmals eine umfassende
theoriegeschichtliche Aufarbeitung deutschsprachiger Arbeiten zur
Kriminalität und Kriminalisierung von Frauen vor. Bisherige Erklärungsmodelle,
so die zentrale These der Autorin, beeindrucken eher durch ihre Quantität
als durch ihre Qualität. Insbesondere "traditionelle" Theorien
verknüpfen geschlechtsspezifische Unterschiede bei kriminellem Verhalten
und Kriminalisierungsprozessen eng mit der (männlichen) Ideologie von der
Andersartigkeit der Frau und mit Mythen oder Halbwahrheiten über das
biologische Geschlecht "weiblich". Die Frauenforschung in der
Kriminologie konnte in den letzten 20 Jahren wesentliche Widersprüche
aufzeigen. Es ist ihr jedoch nicht gelungen, einen tatsächlichen
Neuansatz zu formulieren. Die Autorin zeigt die Notwendigkeit einer neuen
Auseinandersetzung mit diesen Theorien aus der Perspektive einer
feministischen Wissenschaft(skritik) auf. Entscheidende Impulse hierfür
geben neue Ansätze der feministischen Diskussion in der Kriminologie, die
dezidiert nach den Möglichkeiten einer Integration der sozialen Kategorie
Geschlecht in die kriminologische Theoriebildung fragen. Ziel der Autorin
ist es, erste Gedanken für eine Kriminalitätstheorie zu skizzieren und
so einer notwendigen Debatte neue Denkanstöße zu geben.
Sozialer Wandel in Ostdeutschland. Theoretische und Methodische
Beiträge zur Analyse der Situation seit 1990.
Hrsg. von M. Häder/S. Häder.
Westdeutscher Verlag 1998. Reihe ZUMA-Publikationen, 286 Seiten, 49,80
Mark, ISBN 3-531-13328-4.
Im vorliegenden Band wird unter Bezugnahme auf sozialwissenschaftliche
Theorien und über die Auswertung empirischer Daten der Prozeß der
sozialen Transformation in Ostdeutschland beschrieben. Das Besondere des
Buches im Vergleich zu den zahlreichen weiteren Publikationen von
Forschungsergebnissen zu diesem Schwerpunkt besteht darin, daß hier das
sozialwissenschaftliche Studium des Transformationsprozesses auch zum Anlaß
genommen wird, um Innovationen auf methodischem Gebiet vorzustellen. So
wendet sich dieses Buch sowohl an Leser, die ein Interesse am Wandel der
sozialen Situation in Ostdeutschland zwischen 1990 und 1996 haben, als
auch an jene Sozialwissenschaftler, die sich für methodisch
anspruchsvolle Lösungen oder Designs interessieren, deren Bedeutung über
die Transformationsforschung in Ostdeutschland hinausgeht. Der vorliegende
Band ist aus den Vorträgen eines Symposiums entstanden, das im Frühjahr
1997 in Leipzig im Rahmen eines DFG-Projektes stattfand. Auf dieser Tagung
wurden verschiedene Facetten des Transformationsprozesses in
Ostdeutschland aus unterschiedlichen theoretischen Blickwinkeln, jedoch
auf der Grundlage einer einheitlichen Datenbasis - der Untersuchungsreihe
"Leben DDR/Ostdeutschland" - diskutiert. Autoren sind: Jürgen
Dorbritz, Siegfried Gabler, Michael Häder, Sabine Häder, Jürgen H.P.
Hoffmeyer-Zlotnik, Kerstin Hollerbach, Johannes Huinink, Dorett Jenkel,
Thomas Koch, Susanne Lippert, Karl-Dieter Opp und Helga Sievers.
Lebensalltag von Frauen zwischen Traditon und Moderne. Soziale Lage
und Lebensführung von Frauen in zwei Landkreisen Baden-Württembergs.
Von B. Blättel-Mink/C. Kramer/A. Mischau.
Baden-Baden, Nomos Verlagsgesellschaft, 1998, 202 Seiten, 59 Mark, ISBN
3-7890-5501-8.
Der Alltag von Frauen außerhalb der großen Städte: noch immer ein Leben
zwischen Tradition und Moderne? Moderne Frauen leisten Kinderbetreuung,
Haushaltsversorgung, Erwerbstätigkeit und gesellschaftliches Engagement,
während sich ihre Partner ganz traditionell aus Familie und Hausarbeit
heraus halten – so die Ergebnisse dieser Studie aus Baden-Württemberg
(Rhein-Neckar-Kreis und Rems-Murr-Kreis). Die Verknüpfung all dieser
Aufgaben erfordert von Frauen hohe Mobilität, um die Nachteile
auszugleichen, die das "Wohnen im Grünen" mit sich bringt.
Diese Studie bietet allen an Frauen- und Familienforschung, Frauen- und
Familienpolitik sowie Regionalforschung und -planung Interessierten
umfangreiche Erkenntnisse über die Lebensgestaltung von Frauen außerhalb
der großen Städte und im ländlichen Raum. Sie umfaßt die
Themenbereiche Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie, innerfamiliale
Arbeitsteilung, Infrastruktur am Wohnort, Mobilität, Freizeit sowie
politische und gesellschaftliche Partizipation von Frauen.
Zwischen Lust und Frust - Jugendsexualität in den 90er Jahren
Kerstin Plies, Bettina Nickel und Peter Schmidt
Opladen: Leske + Budrich, 1999 |