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Reihe: IZ Arbeitsberichte
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Einige Arbeitsberichte können über den IZ-Bestellservice
auch als Broschüren angefordert werden.
Die Arbeitsberichte können als PDF-Dateien mit dem Acrobat-Reader angezeigt und gedruckt werden.
Für Blinde und Sehbehinderte bietet Adobe das kostenlose Zusatzprogramm MakeAccessible
zum Konvertieren von PDF-Dateien an. Kostenlose Downloads bei Adobe.
Sabine Heinz
Der Produktkatalog als Bestandteil der Informationsarchitektur von Fachportalen
- eine vergleichende Evaluation am Beispiel der GESIS-Website
IZ-Arbeitsbericht Nr. 39, August 2007, 46 Seiten
Durch die Entwicklung eines einheitlichen Modells zur Informationsarchitektur
der rund 40 im Wissenschaftsportal vascoda eingebundenen Fachportale soll die
Grundlage für eine strukturelle Angleichung und damit eine einheitliche
Gestaltung auf ergonomischer und ästhetischer Ebene geschaffen werden. Das
Modell vollzieht die Trennung von Website-Navigation (auf Ebene des User
Interface) und inhaltlicher Navigation (auf Ebene der Informationsarchitektur)
durch den Einsatz eines so genannten Produktkatalogs. Ein wesentlicher Aspekt
des Modells, nämlich die Gegenüberstellung von statischem und dynamischem Menü,
wurde am Beispiel der GESIS-Website prototypisch umgesetzt und einer
vergleichenden Evaluation unterzogen. Der Arbeitsbericht stellt die Methoden und
Ergebnisse dieses Benutzertests vor.
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(697 KB)
Jürgen Krause, Philipp Mayr
Allgemeiner Bibliothekszugang und Varianten der Suchtypologie - Konsequenzen für
die Modellbildung in vascoda.
IZ-Arbeitsbericht Nr. 38, Dezember 2006, 52 Seiten
Der Arbeitsbericht konzentriert sich zunächst auf Integrationsmöglichkeiten des
Dreiländerkatalogs (DLK), der prototypisch für fachübergreifende
Bibliothekskataloge (Allgemeinzugang) in vascoda steht. Der Bericht geht auf
interne Designvarianten ein, welche Grundüberlegungen zum sogenannten
Allgemeinzugang bebildern. Abschnitt 2 befasst sich mit Vorschlägen zur
Erweiterung der Suchtypologie von vascoda. Eine Änderung der
fachgebietsorientierten Grundkonzeption von vascoda lässt sich weder aus der
Literatursichtung noch aus der vascoda-internen Diskussion anlässlich der
Contentintegration von DLK und der Einführung der FAST-Suchmaschinentechnologie
für vascoda-Teilmengen ableiten.
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Philipp Mayr
Informationsangebote für das Wissenschaftsportal vascoda - eine Bestandsaufnahme
IZ-Arbeitsbericht Nr. 37, Mai 2006, 67 Seiten
Ziel des Arbeitsberichts ist eine vorläufige
Bestandsaufnahme der Informationsangebote der Virtuellen Fachbibliotheken und
Informationsverbünde, die künftig in das interdisziplinäre Wissenschaftsportal
vascoda integriert werden sollen. Die strukturierte Beschreibung der heterogenen
Informationsangebote – insbesondere Internetquellen,
Fachdatenbanken/Bibliographien, SSG Online-Contents, OPACs, Volltextserver und
Digitalisate – konzentriert sich auf ausgewählte Aspekte, die eine Grundlage für
weitere Arbeiten und Analysen im Projekt „Modellbildung und
Heterogenitätsbehandlung“ bilden. Die Bestandsaufnahme liegt in der Version 2
(Stand April 2006) vor. Neben der knappen Charakterisierung der
Informationstypen und Fachinformationsanbieter wird vor allem der IST-Stand der
strukturellen und semantischen Heterogenität der analysierten Bestände
beschrieben. Zu diesem Zweck wurden die einzelnen Informationsangebote über
deren Eingangswebseiten (inkl. Suchoberflächen) untersucht und zusätzlich
bestehende Daten aus vorherigen Erhebungen einbezogen. Die Bestandsaufnahme der
einzelnen Informationsangebote und Kollektionen zeigt eine große Vielfalt an
unterschiedlichen formalen und inhaltlichen Erschließungsformen. Die
beobachtbare strukturelle und semantische Heterogenität zwischen den einzelnen
Beständen hat weit reichende Folgen für die kontrollierte und begründete
Integration und Modellierung der Dokumente.
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Stefan Baerisch
Versionskontrollsysteme in der Softwareentwicklung
IZ-Arbeitsbericht Nr. 36, Juni 2005, 97 Seiten
Bei der Entwicklung von komplexen Softwaresystemen spielt die Erfassung und mögliche Rücknahme von Änderungen an bearbeitetem Quellcode und Dokumenten eine entscheidende Rolle. Dies gilt im Besonderen bei der Koordination mehrerer Entwickler über einen längeren Zeitraum. So genannte Versionskontrollsysteme dienen der Erfüllung dieser Anforderungen, indem sie es ermöglichen, Änderungen an Dateien zu erfassen und zu verwalten. In diesem Arbeitsbericht werden die Eigenschaften verschiedener Versionskontrollsysteme und ihre Nutzung dargestellt. Einen Schwerpunkt bildet die Anwendung des Versionskontrollsystems CVS durch die Abteilung FuE des Informationszentrums Sozialwissenschaften (IZ) und jene Versionskontrollsysteme, die geeignet scheinen, dieses System in Zukunft zu ersetzen.
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(790 KB)
Marcus Hegner
Gestaltung barrierefreier Webseiten
IZ-Arbeitsbericht Nr. 35, April 2005, 98 Seiten
Die Gestaltung barrierefreier Webseiten bedeutet, Webseiten so zu gestalten, dass sie von jedermann gelesen und bedient werden können. Grundlage hierfür sind die von der Web Accessibility Initiative (WAI) geforderten Zugänglichkeiten des World Wide Webs. Im vorliegenden Arbeitsbericht werden die vom WAI aufgestellt n Richtlinien näher erläutert. Anhand von Beispielen wird die Gestaltung barrierefreier Webseiten verdeutlicht. Darüber hinaus werden Hilfsmittel vorgestellt, mit denen sich Menschen mit Behinderung durch das Internet bewegen. Um die Barrierefreiheit einer Webseite oder eines Prototypen zu bestimmen, werden unterschiedliche Ansätze aufgezeigt.
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(624 KB)
Matthias Stahl, Gisbert Binder, Udo Riege
Befragung des akademischen Mittelbaus im Fach Soziologie
IZ-Arbeitsbericht Nr. 34, März 2005, 79 Seiten
Ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung in einer Organisation ist die Kenntnis der Struktur ihrer
Kunden und Nutzer sowie deren subjektive Beurteilung der angebotenen Produkte und Dienstleistungen mit dem Ziel, die Kundenzufriedenheit kontinuierlich zu erhöhen. Der vorliegende Bericht ist Teil einer Serie von Untersuchungen der unterschiedlichen Zielgruppen des IZ. Lag das Augenmerk zunächst auf den Mehrfachkunden des IZ (vgl.
Arbeitsbericht Nr. 13) und den Soziologieprofessoren/innen in den deutschsprachigen Ländern (vgl.
Arbeitsbericht Nr. 25), so sind es im vorliegenden Fall die Mitglieder des akademischen Mittelbaus in demselben Fach. An der telefonischen Befragung nahmen 642 Personen teil. Das entspricht einer Ausschöpfungsquote von 89 Prozent.
81 Prozent der Befragten geben an, das IZ zumindest dem Namen nach zu kennen. Ca. 38 Prozent sind Nutzer. Ca. 43 Prozent kennen das IZ, haben bisher jedoch keine Produkte oder Dienstleistungen des IZ in Anspruch genommen. Die Mehrzahl der Nutzer haben bereits mit den Datenbanken SOLIS und SOFIS gearbeitet. Das meistgenutzte Produkt ist die CD-ROM WISO III, die inzwischen von dem Internet-Angebot WISO-Net abgelöst worden ist. Das Internet insgesamt ist für die Mittelbau-Angehörigen für ihre wissenschaftliche Arbeit von hoher Relevanz.
Die allgemeine Kundenzufriedenheit - gemessen durch den TRI:M-Index von NFO-Infratest - ist mit einem Indexwert von 80 wieder außergewöhnlich gut.
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Workshop "The East European Social Sciences: Research Conditions and the Role of Information/Communication"
IZ-Arbeitsbericht Nr. 33, März 2004, 58 Seiten
Mitte November 2003 (14.-15.11.2003) organisierte das Informationszentrum Sozialwissenschaften, Abteilung Informationstransfer Osteuropa, einen Workshop zum Thema "The East European Social Sciences: Research Conditions and the Role of Information/Communication". Sozialwissenschaftler aus dreizehn mittelost- und osteuropäischen Ländern diskutierten Probleme der Informationsversorgung der Sozialwissenschaftler in Osteuropa und Möglichkeiten der Unterstützung durch die GESIS Servicestelle Osteuropa. Basis der Workshop-Diskussion bildete ein vom IZ entwickelter Fragen-Leitfaden zu den Forschungsbedingungen und zur Informationsversorgung der osteuropäischen Sozialwissenschaftler, anhand dessen die Teilnehmer im Vorfeld des Workshops schriftliche Statements (country reports) abgaben.
Auf dem Workshop wurden diese Statements von 4 Rapporteuren zusammengefasst, von denen drei im vorliegenden Arbeitsbericht publiziert werden. Beispielhaft für die country reports wird im Arbeitsbericht der ausführliche Länderbeitrag aus Rumänien veröffentlicht, da er einen umfassenden Eindruck über die Schwierigkeiten und Probleme vermittelt, denen die osteuropäischen Sozialwissenschaftler bei ihrer täglichen Forschungsarbeit gegenüberstehen.
Die Teilnehmer-Aussagen u.a. zu den organisatorischen Rahmenbedingungen der sozialwissenschaftlichen Forschung in Osteuropa und insbesondere zu den Auswirkungen der EU-Erweiterung auf die internationale Kooperation werden in den Vorbemerkungen des Arbeitsberichtes zusammengefasst.
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(395 KB)
Peter Mutschke
Autorennetzwerke: Verfahren der Netzwerkanalyse als Mehrwertdienste für Informationssysteme
IZ-Arbeitsbericht Nr. 32, April 2004, 49 Seiten
Virtuelle Bibliotheken enthalten eine Fülle an Informationen, die in ihrer Vielfalt und Tiefe von Standardsuchmaschinen nicht erschöpfend erfasst wird. Der Arbeitsbericht informiert über Entwicklungen am IZ, die darauf abzielen, Wissen über das Interaktionsgeschehen in wissenschaftlichen Communities und den sozialen Status ihrer Akteure für das Retrieval auszunutzen. Grundlage hierfür sind soziale Netzwerke, die sich durch Kooperation der wissenschaftlichen Akteure konstituieren und in den Dokumenten der Datenbasis z.B. als Koautorbeziehungen repräsentiert sind (Autorennetzwerke). Die in dem Bericht beschriebenen Studien zur Small-World-Topologie von Autorennetzwerken zeigen, dass diese Netzwerke ein erhebliches Potential für Informationssysteme haben. Der Bericht diskutiert Szenarios, die beschreiben, wie Autorennetzwerke und hier insbesondere das Konzept der Akteurszentralität für die Informationssuche in Datenbanken sinnvoll genutzt werden können. Kernansatz dieser Retrievalmodelle ist die Suche nach Experten und das Ranking von Dokumenten auf der Basis der Zentralität von Autoren in Autorennetzwerken.
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Wolf-Dieter Mell
WLAN (Wireless Local Area Network) - Messwerte zu Reichweiten und Dämpfungen, Empfehlungen zur Planung von Konfigurationen
IZ-Arbeitsbericht Nr. 31, Februar 2004, 34 Seiten
zugleich IBoaT-Arbeitsbericht Nr. 1
Die Studie untersucht und beschreibt ein vereinfachendes Verfahren zur Planung von WLAN-Konfigurationen nach den WiFi Standards 802.11 b/g unter Einbeziehung von Bridging und Wireless Distribution zur Ausleuchtung großer Areale. Auf der Grundlage von Messreihen und Herstellerangaben werden hierzu
u. a. die Dämpfungen typischer Hindernisse und Verstärkungen typischer Richtantennen ermittelt, tabellarisch dokumentiert und gemessene Grenzwerte für die zuverlässige Datenübertragung empfohlen.
Dieser Arbeitsbericht wird gemeinsam vom Informationszentrum Sozialwissenschaften (Bonn) und dem
Institut für Boots-Tourismus
(Bonn, Lemmer) herausgegeben.
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(959 KB)
Ergänzung November 2004
WLAN-Antennen - technische Informationen und Spezifikationen
Die Unterlagen enthalten eine gegliederte und kommentierte Sammlung von Informationen und Datenblättern zu WLAN-Antennen einschließlich eines "Navigations-Tools".
Zweck der Datensammlung ist es, ergänzendes Material über den Stand des Marktes zu WLAN-Antennen sowie zur Planung und Berechnung von WLAN-Konfigurationen
bereitzustellen (Download unter WLAN-Antennen-Info).
Wolf-Dieter Mell
Jenseits von TCO: TCL-Kennzahlen (Total Cost of Lifecycle) als Planungs- und Argumentationshilfen
IZ-Arbeitsbericht Nr. 30, Juli 2003, 79 Seiten
Es wird ein Konzept zur Ermittlung akkumulierter Kennzahlen für die "Total Costs of Lifecycle" (TCL) einer IT-Konfiguration als Hilfsmittel für die Kommunikation der Voraussetzungen und Folgen von IT-Diensten sowie
der Dynamik von Investitionen und Lifecycle in der innerbetrieblichen Diskussion vorgestellt.
Das Konzept basiert darauf, dass die IT-Leistungen gruppiert und zu ca. 20-30 "Service-Modulen" zusammengefasst werden. Pro "Service-Modul" werden als Kennzahlen die einmaligen und die laufenden jährlichen Sachkosten, der einmalige und der laufende jährliche Personalaufwand, die technische Nutzungsdauer
("Lifecycle") aus den vorhandenen Budgetdaten berechnet / geschätzt.
Die IT-Konfiguration und die IT-Leistungen werden durch die Stückzahlen pro Service-Modul vollständig abgebildet.
Es wird eine Muster-Konfiguration beispielhaft durchgerechnet und wichtige Eigenschaften der TCL-Daten abgeleitet und beschrieben , u.a. das "mittlere Jahresbudget" sowie der Beschaffungs- und der Zeitwert von Service-Modulen. Zusätzlich wird auf Rationalisierungs-Optionen hingewiesen, der "Wirkungsgrad" der verschiedenen Rationalisierungs-Felder abgeschätzt und die Nutzungsmöglichkeiten des TCL-Konzeptes als Planungsinstrument oder zur Ermittlung von Leistungskennzahlen für die IT erläutert.
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(395 KB)
Zur Durchführung von TCL-Analysen wurde vom Autor das Verfahren TCLControl entwickelt und gemeinsam mit dem IZ Sozialwissenschaften und dem Institut für Boots-Tourismus
(IBoaT) herausgegeben (Download
der aktuelle Version der Software sowie des Benutzerhandbuches).
Marcus Hegner
Methoden zur Evaluation von Software
IZ-Arbeitsbericht Nr. 29, Mai 2003, 98 Seiten
Der Arbeitsbericht
befasst sich mit den zwei unterschiedlichen Usability Methoden, dem
Usability Test und den Usability Inspektionsmethoden. Bei
den Usability Inspektionsmethoden wird die Benutzungsschnittstelle
durch Ergonomieexperten evaluiert. Diese Methoden umfassen die Heuristische
Evaluation, standard inspection und coginitive walkthrough, etc. Der Vorteil
dieser Inspektionsmethoden liegt darin, dass sie weniger zeitintensiv und
kostengünstiger als ein Usability Test sind. Der
Usability Test wird im Gegensatz zu den Usability Inspektionsmethoden mit
repräsentativ ausgewählten
Versuchspersonen durchgeführt. Er ist ein effizientes Mittel um
Benutzungsschnittstellen zu evaluieren oder auf deren Benutzungsfreundlichkeit
zu überprüfen.
Des weiteren erläutert der
Arbeitsbericht die verschiedenen Usability Testmethoden sowie die Basiselemente
zur Durchführung eines Usability Tests. Abschließend
wird noch auf die Varianzanalyse (Analysis of Variance, ANOVA) als ein
statistisches Verfahren zur Überprüfung von Mittelwertsunterschieden näher
eingegangen.
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Jürgen Krause
Standardisierung von der Heterogenität her denken - Zum Entwicklungsstand bilateraler Transferkomponenten für digitale Fachbibliotheken
IZ-Arbeitsbericht Nr. 28, Juli 2003, 32 Seiten
Lösungen für die Probleme beim Aufbau fachwissenschaftlicher Informationsangebote im Web führen weit über die bisher gewohnten Denkweisen von Informationszentren und Bibliothekaren hinaus. Die diskutierte Leitlinie "Standardisierung von der Heterogenität her zu denken"
charakterisiert den Wandel am deutlichsten. Er ist nicht nur technologisch, sondern inhaltlich-konzeptuell. Die traditionellen Methoden der Standardisierung reichen nicht mehr aus, die auch im Web-Kontext angestrebte Interoperabilität und Datenkonsistenz aufrecht zu erhalten.
Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Informationszentrums Sozialwissenschaften
(IZ Bonn) hat in den letzten Jahren die theoretischen Grundlagen dieser Sichtweise auf die
Standardisierungsprobleme und ihre praktische Umsetzung in verschiedenen Projekten zusammen mit
unterschiedlichen Partnern bearbeitet. Der im Folgenden dargestellte Stand spiegelt das Ergebnis der Entwicklung der letzten sechs Jahre wider und fasst die realisierten Teilkomponenten solch einer Modellsicht zusammen. Das bisher Erreichte bietet schon heute erste Ansätze, die das
konzeptuelle Problem unterschiedlichster Inhaltserschließungen im Kontext der heutigen digitalen Fachbibliotheken, Informationsverbünde und Fachportale zumindest partiell lösen.
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(487 KB)
Wolf-Dieter Mell, Daniel Link
IT-Struktur-Konzept des IZ
IZ-Arbeitsbericht
Nr. 27, Oktober 2002, 108 Seiten
In Vorbereitung eines geplanten routinemäßigen Serveraustausches parallel
zu einer geplanten Migration des LAN-Betriebssystems auf Windows 2000 Active
Directory wurde Anfang 2002 eine interne Evaluation der IT-Struktur des IZ
durchgeführt mit dem Ziel, das mittelfristige Entwicklungskonzept zu überprüfen,
alternative und neue Optionen zu bewerten und hieraus ein Migrationskonzept
abzuleiten. Die Untersuchungen wurden fachlich und personell durch Mitarbeiter
der Beratungsfirma BOV (Essen) unterstützt. Der Untersuchungsbericht besteht
aus 4 Teilen:
In Kapitel 1 werden, bezugnehmend auf die Aufgabenstellung der EDV, insbesondere
die bestehenden mittelfristigen Grundsätze der IT-Strukturplanung des IZ auf
der Grundlage des GESIS IT-Rahmenkonzeptes zusammengefasst. Diese betreffen vor
allem Regeln für die einheitliche Ausstattung der Arbeitsplätze und Server zur
Vereinfachung des Störungs- und Change-Managements.
In Kapitel 2 wird der Stand der IT-Struktur Anfang 2002 in Bonn und Berlin
dokumentiert. Neben der aktuellen Topologie und der Serverstruktur werden
spezielle Strukturkomponenten (u.a. das aDIS-Verfahren), sowie die bisherigen
Konzepte zur Netzwerksicherheit, zur Datensicherung und Störungsbehandlung
sowie zum Access- und Change-Management beschrieben.
In Kapitel 3 werden für die Kernbereiche dieser Struktur weiterführende
Konzepte und Entwicklungs-Optionen untersucht und beurteilt. Im Mittelpunkt
stehen dabei einerseits eine geeignete Dienste-Struktur für das
LAN-Betriebssystem Windows 2000 Active Directory, eine umfassende
Auseinandersetzung mit Optionen zur Erhöhung der Netzwerksicherheit (vor allem
gegen unbefugten Zugriff aus dem Internet) sowie organisatorische und technische
Maßnahmen zur Behandlung und Behebung von Störungen.
In
Kapitel 4 werden als Folgerung aus dieser Analyse zunächst die Eckdaten der zukünftigen
mittelfristigen IT-Strukturplanung und - daraus abgeleitet - die erforderliche
Server- und Dienste-Struktur tabellarisch erfasst. Das Realisierungskonzept wird
dann in Form einer Aktivitäten-Liste und eines Zeitplanes für die zwei Jahre
vom 3. Quartal 2001 bis zum 3. Quartal 2003 zusammengestellt.
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(684 KB)
Wolf-Dieter
Mell
Methodische
Anmerkungen zur Auswertung der WWW-Log-Dateien des Servers www.gesis.org
IZ-Arbeitsbericht
Nr. 26, Juli 2002, 68 Seiten
Zweck der Studie ist die Evaluation aussagefähiger Nutzungs-Kennzahlen aus
den Log-Dateien von WWW-Servern am Beispiel der Log-Ergebnisse des IIS-Servers
www.gesis.org
für die Jahre 2001 und 2002.
Hierzu
werden die prinzipiellen Eigenschaften der Log-Daten systematisch untersucht,
u.a. die Problematik der Identifikation der Besucher anhand der IP-Adresse (DHCP, Proxy), die Behandlung von Suchmaschinen, die Unterscheidung von
„Hits“, „PageViews“ und „Visits“, die Identifikation der angewählten
URLs (Gross-/Kleinschreibung!), Befehlstypen und Statuscodes und auf dieser
Basis Empfehlungen für die routinemäßige Ermittlung von Kennzahlen
entwickelt. Die entsprechenden Prozeduren und Filterlisten stehen auf
Anforderung zur Verfügung.
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(393 KB)
Matthias
Stahl, Gisbert Binder, Jutta Marx
Das
Informationszentrum Sozialwissenschaften im Urteil von Soziologieprofessorinnen
und –professoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
IZ-Arbeitsbericht
Nr. 25, Juni 2002, 80 Seiten
Ein
wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung in einer Organisation ist die
Kenntnis der Struktur ihrer Kunden/Nutzer sowie deren subjektive Beurteilung der
angebotenen Produkte und Dienstleistungen mit dem Ziel, die Kundenzufriedenheit
kontinuierlich zu erhöhen. Der vorliegende Bericht ist Teil einer Serie von
Untersuchungen der unterschiedlichen Zielgruppen des IZ. Lag das Augenmerk
zunächst auf den Mehrfachkunden des IZ (vgl. Arbeitsbericht Nr.
13), so sind es im vorliegenden Fall die Soziologieprofessoren/innen in den
deutschsprachigen Ländern.
Die wichtigsten Ergebnisse: Der (gestützte) Bekanntheitsgrad des IZ ist hoch
(87% der Befragten geben an, das IZ zumindest dem Namen nach zu kennen). Von den
persönlichen Nutzern des IZ kennen 97% die Datenbank SOLIS, drei Viertel haben
schon damit gearbeitet. SOFIS ist ebenfalls bekannt, der Wert liegt allerdings
10 Prozentpunkte niedriger als bei SOLIS. Von den einzelnen Produkten und
Dienstleistungen wird der „sozialwissenschaftliche Fachinformationsdienst –
soFid“ in seiner gedruckten Version am häufigsten genutzt. Die SOFIS-Erhebung
ist die mit Abstand am häufigsten genannte „Brücke“ zwischen dem IZ und
seinen persönlichen Nutzern. Die allgemeine Kundenzufriedenheit – gemessen
durch den TRI:M-Index von NFO-Infratest ist mit einem Indexwert von 76
außergewöhnlich gut und nur geringfügig niedriger als derjenige der
Mehrfachkunden mit 81.
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(585 KB)
Gisbert Binder, Jutta Marx, Peter Mutschke, Udo Riege, Robert
Strötgen (Informationszentrum Sozialwissenschaften); Stefan Kokkelink, Judith
Plümer (Universität Osnabrück)
Heterogenitätsbehandlung bei textueller Information verschiedener Datentypen
und Inhaltserschließungsverfahren
IZ-Arbeitsbericht Nr. 24, April 2002, 71 Seiten
Die Sonderfördermaßnahme CARMEN ("Content Analysis, Retrieval and
Metadata: Effective Networking") zielte im Rahmen des vom BMB+F
geförderten Programms GLOBAL INFO unter anderem auf eine (semantische)
Verbesserung der Ausweitung von Recherchen in Fachdatenbanken zu
Internet-Recherchen und umgekehrt ab. Die dafür gewählten Konzepte zur
Behandlung semantischer Heterogenität (Erzeugen fehlender Metadaten,
Anfragen-Transfers über statistisch-quantitative Methoden und über
intellektuelle Crosskonkordanzen) wurden entwickelt, implementiert und
evaluiert. Der vorliegende Bericht beschreibt die Arbeiten und Ergebnisse der
Projektpartner dieses Arbeitspakets (Fachbereich Mathematik/Informatik der
Universität Osnabrück sowie das Informationszentrum Sozialwissenschaften
Bonn).
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(641 KB)
Heiko
Hellweg, Jürgen Krause, Thomas Mandl, Jutta Marx, Matthias N.O. Müller, Peter
Mutschke, Robert Strötgen
Treatment of Semantic Heterogeneity in Information Retrieval
IZ-Arbeitsbericht Nr. 23, May 2001, 47 p. (in english)
(Printversion
vergriffen)
Nowadays, users of information services are faced with highly decentralised,
heterogeneous document sources with different content analysis. Semantic
heterogeneity occurs e.g. when resources using different systems for content
description are searched using a single query system. This report describes
several approaches of handling semantic heterogeneity used in projects of the
German Social Science Information Centre.
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(608 KB)
Matthias Stahl, Gisbert Binder, Jutta Marx
Qualitätsmanagementsysteme und ihre Anwendung auf Serviceeinrichtungen der
WGL
IZ-Arbeitsbericht Nr. 22, Juli 2001, 46 Seiten
Der Arbeitsbericht gibt einen Überblick über häufig verwendete Begriffe und Konzepte im Bereich von Qualitätsmanagementsystemen. Neben der Normenfamilie ISO 9000 - 9004 sowie Total Quality Management (TQM) werden spezielle Maßnahmen wie Benchmarking und Re-Engineering angesprochen sowie Probleme der Anwendung dieser Systeme im Bereich von Forschungs- und Serviceeinrichtungen diskutiert. Auf die Evaluation und die geplanten Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Rahmen der Institute der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz
(WGL) und die Besonderheiten von Serviceeinrichtungen wird eingegangen.
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(494 KB)
Jürgen Krause
Integration von Ansätzen neuronaler Netzwerke in die Systemarchitektur von
ViBSoz und CARMEN
IZ-Arbeitsbericht Nr. 21, Oktober 2000, 26 Seiten
Neben Crosskonkordanzen, qualitativ-deduktiven Methoden und statistischen
Verfahren gehört zu den Grundstrategien der Behandlung semantischer Heterogenität
auch der Einsatz neuronaler Netze in Transfermodulen zwischen Dokumentenbeständen
mit unterschiedlichen Inhaltserschließungssystemen. Sowohl die Frage, welches
Netzwerkmodell am erfolgversprechendsten ist, als auch die Frage, ob neuronale
Netze im Kontext integrierter Fachinformationssysteme in der Praxis einen
Mehrwert erbringen können, ist bisher in der Forschung kaum behandelt worden.
Deshalb wurde diese Thematik in einer Kooperation vom IZ mit der Universität
Hildesheim im Rahmen eines Promotionsvorhabens erforscht (siehe dazu
IZ-Arbeitsbericht Nr. 20). Im Arbeitsbericht Nr. 21 geht es um die Konsequenzen
aus diesen Ergebnissen für integrierte sozialwissenschaftliche
Informationssysteme – und damit konkret für die Arbeiten in den Projekten
CARMEN (Content Analysis, Retrieval and Metadata: Effective Networking, vom BMBF
im Rahmen von GLOBAL-INFO gefördert) und ViBSoz (Virtuelle Fachbibliothek
Sozialwissenschaften, DFG-gefördert, siehe auch IZ-Arbeitsbericht Nr. 19).
PDF-Datei (117 KB)
Thomas Mandl
Einsatz neuronaler Netze als Transferkomponenten beim Retrieval in
heterogenen Dokumentbeständen
IZ-Arbeitsbericht Nr. 20, November 2000, 116 Seiten
(Printversion
vergriffen)
Die zunehmende weltweite Vernetzung und der Aufbau von digitalen Bibliotheken
führt zu neuen Möglichkeiten bei der Suche in mehreren Datenbeständen. Dabei
entsteht das Problem der semantischen Heterogenität, da z.B. Begriffe in
verschiedenen Kontexten verschiedene Bedeutung haben können. Die dafür
notwendigen Transferkomponenten bilden eine neue Herausforderung, für die
neuronale Netze gut geeignet sind.
PDF-Datei (1082 KB)
Informationszentrum Sozialwissenschaften: Michael Kluck, Jürgen
Krause, Matthias N.O. Müller
in Kooperation mit AG Elfikom, TU Darmstadt: Rudi Schmiede, Helmut Wenzel,
Stefan Winkler, Wolfgang Meier
Virtuelle Fachbibliothek Sozialwissenschaften: Projektskizze
IZ-Arbeitsbericht Nr. 19, Februar 2000, 43 Seiten
Das Projekt zielt auf die integrierte Bereitstellung sozialwissenschaftlicher
Literaturinformationen aus verteilten und inhaltlich unterschiedlich
erschlossenen Datenbeständen. In erster Linie sollen Probleme des inhaltlichen
Zugriffs auf solch heterogene Dokumentenbestände gelöst werden. Die Ausführung
erfolgt in Kooperation mit der TU Darmstadt, AG Elfikom.
PDF-Datei
(369 KB)
Gisbert Binder, Matthias Stahl, Lothar Faulborn
Vergleichsuntersuchung MESSENGER - FULCRUM: Projektbericht
IZ-Arbeitsbericht Nr. 18, April 2000, 70 Seiten
In einem Benutzertest wird die Leistungsfähigkeit des auf automatischer
Indexierung basierenden Retrievalinstruments FULCRUM, das die
Inhaltsdeskribierung des IZ nicht benutzt und ein nach Relevanz geranktes
Suchergebnis liefert, mit der Standardfreitextsuche des Retrievalinstruments
MESSENGER, das um die intellektuell vom IZ vergebenen Deskriptoren ergänzt ist,
verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass in FULCRUM das Boolesche Exakt-Match-Retrieval
dem Vektor-Space-Modell (Best-Match-Verfahren) von den Versuchspersonen
vorgezogen wurde. Die in MESSENGER realisierte Mischform aus intellektueller und
automatischer Indexierung erwies sich gegenüber dem quantitativ-statistischen
Ansatz beim Recall als überlegen.
PDF-Datei
(543 KB)
Jürgen Krause, Peter Mutschke
Indexierung und Fulcrum-Evaluierung
IZ-Arbeitsbericht Nr. 17, Mai 1999, 37 Seiten
Kommerzielle Textretrievalsysteme basieren heute im wesentlichen auf
intellektuell und/oder automatisch ermittelten Deskriptoren, die mit oder ohne
zusätzliche Thesaurusrelationen mit Hilfe der Booleschen Algebra recherchiert
werden. Dem stehen die quantitativ-statistischen Verfahren gegenüber, die zu
nach Relevanz geordneten Ergebnislisten führen (ranking). Sie setzten sich in
den letzten Jahren verstärkt auch im kommerziellen Bereich durch. Im
vorliegenden Arbeitsbericht wird der Frage nach dem adäquatesten
Inhaltserschließungskonzept für ein Informationssystem nachgegangen. Es werden
die Vor- und Nachteile der intellektuellen Inhaltserschließung und der
automatischen Indexierung im Kontext von Booleschen und
quantitativ-statistischen Recherchesystemen ganz generell diskutiert.
Desweiteren erfolgt eine Evaluierung der informationstechnologischen Grundlagen
für ein modernes Informationssystem.
PDF-Datei
(173 KB)
Udo Riege, Siegfried Schomisch, Marcus Schommler
Informationstechnologische Unterstützung von Arbeitsabläufen in einer
Bibliothek: Das Projekt SCHILDKRÖTE
IZ-Arbeitsbericht Nr. 16, Mai 1999, 51 Seiten
(Printversion
vergriffen)
Im Informationszentrum Sozialwissenschaften werden ca. 350 Fachzeitschriften
- überwiegend zur Auswertung für die Datenbank SOLIS - sowie
Loseblattsammlungen vorgehalten. Die Verwaltung dieser Periodika bindet einen
beträchtlichen Teil der Kapazität der Institutsbibliothek. Im Rahmen der
schrittweisen Veränderung von Arbeitsabläufen im IZ wurde für diesen Bereich
eine EDV-basierte Lösung entwickelt und zur Marktreife geführt. Der
Arbeitsbericht beschreibt die Entwicklung einer Anwendungssoftware zur
Verwaltung von Periodika für kleinere und mittlere Bibliotheken. Schwerpunkte
der Darstellung sind Projektkonzeption, die softwarergonomische Gestaltung,
Benutzerpartizipation sowie eine ausführliche Produktbeschreibung. Die Software
wird seit Dezember 1998 unter dem Produktnamen SCHILDKRÖTE vom IZ angeboten.
PDF-Datei
(426 KB)
Wolf-Dieter Mell
Kosten und Nutzen von Informationsdienstleistungen am Beispiel des IZ
Sozialwissenschaften. Ansätze zu einer quantitativen Näherung
IZ-Arbeitsbericht 15, April 1998, 43 Seiten
Als Beitrag zu den Wirtschaftlichkeitsüberlegungen von
Informationsdienstleistungen werden sowohl die Nutzungszahlen der vom IZ
produzierten Dokumentations-Einheiten als auch die Kosten zu deren Erstellung
quantitativ abgeschätzt und miteinander verglichen. Das wichtigste Ergebnis:
Der Nutzen der IZ-Datenbanken ist um den Faktor 30 größer als die Kosten.
PDF-Datei
(136 KB)
Udo Riege
Elektronische Version des Thesaurus und der Klassifikation
Sozialwissenschaften
IZ-Arbeitsbericht 14, April 1998, 43 Seiten
(Printversion
vergriffen)
Der Produktionsablauf bei der Herstellung der Datenbanken SOLIS und SOFIS
beinhaltet eine intellektuelle Erschließung der Dokumente durch Vergabe von
Deskriptoren (Schlagworten) des Thesaurus Sozialwissenschaften und
Klassifikationsnummern der Klassifikation Sozialwissenschaften. Diese relativ
aufwendige Erschließung ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal beider
Datenbanken. Der Arbeitsbericht beschreibt die Entwicklung einer
Anwendungssoftware, die sowohl Thesaurus als auch Klassifikation in ihrer
gesamten Struktur abbildet und eine Exportmöglichkeit in andere Programme
bietet. Mit dem Einsatz der elektronischen Versionen des Thesaurus und der
Klassifikation Sozialwissenschaften werden die Arbeitsabläufe bei der
inhaltlichen Erschließung komfortabel unterstützt. Über die Exportfunktion
ist das Programm vielseitig verwendbar. Schwerpunkte des Arbeitsberichtes sind
Fragen der softwareergonomischen Gestaltung sowie die Benutzerpartizipation bei
der Entwicklung des Programms. Des weiteren werden die Ergebnisse der
Benutzertests präsentiert. Abschließend wird ein Ausblick auf mögliche
weitere Entwicklungen gegeben.
PDF-Datei
(192 KB)
Matthias Stahl, Gisbert Binder, Detlev Cosler
unter Beratung von Dr. Joachim Scharioth
TRI:M-Studie zur Kundenzufriedenheit (Mehrfachkunden) 1997
IZ-Arbeitsbericht 13, April 1998, 37 Seiten (Anlagen)
Anlaß, methodische Vorgehensweise sowie die Ergebnisse einer Befragung zur
Zufriedenheit von Mehrfachkunden des IZ werden vorgestellt. Es handelt sich um
ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem das von INFRATEST BURKE, München, entwickelte
Kundenbindungssystem TRI:M erstmals im IZ eingesetzt wurde. Die Studie erbrachte
ein für das IZ außerordentlich positives Ergebnis: Der TRI:M-Index, der die
allgemeine Kundenzufriedenheit in einer Kennziffer zum Ausdruck bringt, liegt
mit dem Wert 81 deutlich über dem Mittelwert anderer TRI:M-Untersuchungen. Die
Befragten schreiben dem IZ eine hohe sozialwissenschaftliche und
informationswissenschaftlich/-technologische Fachkompetenz zu. Die Produkte und
Dienstleistungen werden insgesamt als qualitativ hochwertig eingestuft.
PDF-Datei
(439 KB)
Jürgen Krause, Thomas Mandl, Maximilian Stempfhuber
Text-Fakten-Integration in ELVIRA
IZ Arbeitsbericht 12, Dezember 1997, 27
Seiten (Printversion vergriffen)
Der Arbeitsbericht beschreibt die Text-Fakten-Integration in ELVIRA aus
Nutzersicht und analysiert die dabei auftretenden informationellen Prozessse.
Aus dem Datenumfang von ELVIRA II und der Theorie des Information Retrieval wird
ein Modell entwickelt, das drei Stufen der Text-Fakten-Integration vorsieht. Auf
Stufe 2 stehen die Transformationen, mit denen ein Nutzer z.B. zu einer
Faktenanfrage zusätzlich Texte erhält. Diese Transformationen sind für ELVIRA
II besonders vielversprechend und werden ausführlich beschrieben und an
konkreten Beispielen aus der praktischen Arbeit veranschaulicht.
PDF-Datei
(107 KB)
Jürgen Krause, Thomas Mandl,
Maximilian Stempfhuber
Das Verbandsinformationssystem ELVIRA II: Projektskizze
IZ Arbeitsbericht 11, April 1997, 56
Seiten (Printversion vergriffen)
Ziel des Projektes ELVIRA II ist die Entwicklung eines integrierten
Marktinformationssystems, das eine Verbandsplattform für mehrere Industrieverbände
darstellt. Die Mitgliedsfirmen sollen über diese Verbandsplattform Zugriff auf
wichtige Marktinformationen erhalten. In kleinen und mittelständischen
Unternehmen (KMU) hat sich moderne Informationstechnologie im Bereich der
Informationsbeschaffung aus verschiedenen Gründen erst wenig durchgesetzt. Der
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Hauptverband der
Deutschen Bauindustrie (HVB) und der Zentralverband der Elektrotechnik und
Elektronikindustrie (ZVEI) wollen ein Marktinformationssystem entwickeln, das
den Online-Zugang zu aktuellen Daten verschiedener Modalität erlaubt und
dadurch möglichst viele Bedürfnisse der Firmen abdeckt. Im Rahmen des
Projektes wird v.a. die Text-Fakten-Integration behandelt.
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Udo Riege, Siegfried Schomisch, Marcus Schommler
COGET - Computergestützte Erstellung von Themendokumentationen
IZ-Arbeitsbericht Nr. 9, Dezember 1996, 58 Seiten (Printversion vergriffen)
Das IZ produziert auf der Basis der Datenbanken SOLIS und SOFIS in gedruckter
Form u.a. Themendokumentationen sowie die Reihe "Sozialwissenschaftlicher
Fachinformationsdienst - soFid". Der Produktionsablauf dieser
datenbankbasierten Publikationen vom Recherchieren der relevanten
Datenausgangsmenge bis zur Ablieferung der Druckvorlage war bislang relativ
komplex und erforderte eine aufwendige Koordination zwischen den beteiligten
Personen. Dieser hohe Aufwand führte zu Überlegungen, wie Arbeitsabläufe
besser unterstützt oder vereinfacht werden könnten. Im Arbeitsbericht 9 wird
die Entwicklung der Software COGET (Computergestütze Erstellung von
Themendokumentationen) beschrieben, die den Prozeß der inhaltlichen Zuordnung
der recherchierten Dokumente in eine Gliederung unterstützt. Schwerpunkte
hierbei sind Fragen der softwareergonomischen Gestaltung sowie die
Benutzerpartizipation bei der Entwicklung des Software-Systems. Weiterhin werden
die Ergebnisse der Benutzertests präsentiert. Abschließend wird ein Ausblick
auf mögliche weitere Ergänzungen gegeben.
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(337 KB)
Gisbert Binder, Matthias Herfurth, Jürgen Krause, Jutta
Marx, Matthias Stahl
Nutzerforschung, Gestaltung informationeller Abläufe und Softwareentwicklung
am Informationszentrum Sozialwissenschaften
IZ-Arbeitsbericht Nr. 8, Dezember 1996, 29 Seiten (Printversion
vergriffen)
Der Arbeitsbericht konkretisiert die Konzeption der Nutzer- und
Kundenorientierung des IZ. Es handelt sich um einen iterativen Prozeß von
Hypothesenbildungen, deren Wirksamkeit kontrolliert und auf der jeweils nächsten
Entwicklungsstufe verfeinert wird: Satzungen, Arbeitsprogramme und
Stellungnahmen von Gremien schreiben analytisch einen Grundkonsens über die Wünschbarkeit
bestimmter Serviceleistungen fest. Diese Ausgangssituation wird durch empirische
Umfragen und Beobachtungen auf ihre Sinnhaftigkeit geprüft und im Detail
verfeinert. Die neuen Informationstechnologien und der wissenschaftliche
Fortschritt erweitern permanent die zu prüfenden Hypothesen. Erst wenn all
diese Maßnahmen zusammenwirken, läßt sich ein Serviceangebot entwickeln, das
den Bedürfnissen der Nutzer/Kunden gerecht wird.
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Monika Weingärtner
Computergestützte Gruppenarbeit: State of the Art
IZ-Arbeitsbericht Nr. 7, September 1996, 131 Seiten
(Printversion
vergriffen)
Der Bericht "Computergestützte Gruppenarbeit" bietet einen nach
deren Unterstützungsfunktionen strukturierten Überblick über aktuelle Systeme
und Systementwicklungen im Bereich Computer Supported Cooperative Work (CSCW).
Er stellt die zentralen Forschungsfragen vor und zeigt Perspektiven für den
Einsatz von CSCW-Systemen am IZ Sozialwissenschaften und bei der GESIS.
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Jürgen Krause
Informationserschließung und -bereitstellung zwischen Deregulation,
Kommerzialisierung und weltweiter Vernetzung ("Schalenmodell")
IZ-Arbeitsbericht Nr. 6, September 1996, 24 Seiten
Die derzeitige Situation von Informationsservicestellen ist durch einen
tiefgehenden Wandel in der gesamten zugrundeliegenden Informationstechnologie
geprägt. Die zentralistischen Strukturen der letzen 20 Jahre traditioneller
IuD-Entwicklung führen zudem zu wachsenden Schwierigkeiten bei der
Datenaufnahme, bei der Koordination von Kooperationspartnern und bei den Nutzern.
Die Überlegungen zur Umgestaltung, die im Schalenmodell münden, berücksichtigen
neben informationstechnologischen auch wirtschaftliche und soziale Gegebenheiten.
Sie bauen auf dem Deregulationsansatz auf. Im Schalenmodell verschiebt sich die
Aufgabe der Informationsservicestelle von der des Anbieters einer einheitlichen
Datenbank zum Koordinator verschiedener, nicht hierarchisch verbundener Gruppen,
die koordiniert und informationstechnologisch unterstützt werden.
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Peter Mutschke
Relationale Datenbanksysteme im Vergleich: Eine Zwischenbilanz
IZ-Arbeitsbericht Nr. 5, Dezember 1995, 67 Seiten (Printversion
vergriffen)
Die Wahl einer bestimmten Datenbanksoftware ist eine Entscheidung von grundsätzlicher
strategischer Bedeutung. Sowohl die Datenbankmaschine selbst als auch die
Entwicklungswerkzeuge bilden die technologische Plattform für die Umsetzung
eines integrierten, informationswissenschaftlich elaborierten Gesamtkonzepts für
den Umgang mit allen relevanten Unternehmensdaten. Vor diesem Hintergrund werden
in der vorliegenden Studie die gängigsten relationalen Datenbanksysteme für größere
UNIX-Plattformen im Hinblick auf die informationstechnologischen Anforderungen
des Informationszentrum Sozialwissenschaften untersucht und bewertet.
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Jürgen Krause, Thomas Mandl und Max Stempfhuber
Design des ersten Prototypen des ZVEI-Verbandsinformationssystems
ELVIRA
IZ-Arbeitsbericht Nr. 4, April 1996, 31 Seiten
Der Arbeitsbericht entwickelte aus dem Anforderungsprofil für ein
Informationssystem des Zentralverbandes der Elektroindustrie (ZVEI) und dem
WOB-Modell, einem softwareergonomischen Modell für Informationssysteme (s.
IZ-Arbeitsbericht Nr. 1), das Design für ELVIRA und enthielt eine kurze
Darstellung der Anwendungsdomäne und ihrer Anforderungen.
Der Arbeitsbericht ist vergriffen, seine wesentlichen Inhalte sind jedoch
Teil der neueren Publikation "Marktanalyse und Marktprognose. Das
ZVEI-Verbandsinformationssystem ELVIRA" (Band 2 der Reihe "Forschungsberichte").
Jürgen Krause
Visualisierung und graphische Benutzungsoberflächen
IZ-Arbeitsbericht Nr. 3, Mai 1996, 40 Seiten
Der Arbeitsbericht enthält eine Bestandsaufnahme der Gestaltungsmittel
graphischer Benutzungsoberflächen, angefangen von einfachen Elementen wie
Tasten oder Scrollbars bis hin zu Modalitätsmischungen durch Animation oder
gesprochene Sprache. Im Mittelpunkt steht dabei die Diskussion der
konkurrierenden Ansätze "Metapherbildung" vs. "visual
formalisms". Der Autor spricht sich dabei gegen eine pauschale
Entweder-Oder-Lösung aus und plädiert für einen gegebenenfalls kombinierten
Einsatz beider Konzepte.
Im letzten Teil des Berichtes werden die im WOB-Modell (s. IZ-Arbeitsbericht Nr.
1) eingesetzten Visualisierungsmöglichkeiten vorgestellt.
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Jutta Marx, Peter Mutschke und Marcus Schommler
Möglichkeiten der intelligenten Integration heterogener Datenbestände: das
Projekt GESINE
IZ-Arbeitsbericht Nr. 2, Dezember 1995, 44 Seiten
Auch im Bereich der Sozialwissenschaften wird in zunehmendem Maße die
Vermittlung qualitativ hochwertiger und komplexer Informationen zu
sozialwissenschaftlichen Fragestellungen und Erkenntnisprozessen erwartet. Mit
der konventionellen Datenbankrecherche kann jedoch nur ein Teil dieses "erhöhten"
Informationsbedarfs abgedeckt werden. Ziel des Projekts GESINE, dessen
Konzeption in diesem Arbeitsbericht vorgestellt wird, ist daher die Entwicklung
einer institutionenübergreifenden objektorientierten Desktop-Umgebung, in der
die Informationsbestände der in der Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher
Infrastruktureinrichtungen (GESIS) zusammengeschlossenen Institute für
Mitarbeiter und Nutzer in homogener und integrativer Weise unter einer
graphischen Benutzeroberfläche als Corporate Knowledge zur Verfügung gestellt
werden.
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Jürgen Krause
Das WOB-Modell
IZ-Arbeitsbericht Nr. 1, Dezember 1995, 77 Seiten
Das WOB-Modell (auf der Werkzeugmetapher basierende strikt objektorientierte
graphisch-direktmanipulative Benutzungsoberfläche) ist ein einheitlicher
softwareergonomischer Ansatz zur Entwicklung von graphischen Oberflächen, der
durch ein Bündel aufeinander abgestimmter softwareergonomischer Maßnahmen
versucht, inhärente Widersprüche bei der Gestaltung - wie der zwischen
flexibler Dialogführung und Dialogleitlinien - auszugleichen. Das Modell wurde
im Rahmen eines Drittmittelprojekts an der Universität Regensburg entwickelt,
am Anwendungsfall "Werkstoffinformationssystem" empirisch evaluiert
und diente schon mehrfach als Basis für verschiedenste kommerzielle Produkte,
ist aber auch auf andere Domänen wie z.B. Literaturdatenbanken übertragbar.
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© GESIS Stefan Bärisch
17.03.2008
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