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Peter Ph. Mohler, Kathrin Wohn: Persönliche Wertorientierungen im European Social Survey.

ZUMA - Arbeitsbericht 2005/01

Zusammenfassung

Der European Social Survey 2002 erhob mit einer Werteskala von Shalom Schwartz zum ersten Male eines der wichtigsten Instrumente zur Messung von Wertorientierungen in einer interkulturell vergleichenden repräsentativen Bevölkerungsumfrage. Damit können frühere Ergebnisse aus nicht-repräsentativen Erhebungen überprüft werden. In einer möglichst detailgenauen, den Anweisungen von Schwartz folgenden, Analyse wurde versucht, die behauptete universelle Gültigkeit seines Wertesystems zu verifizieren. Die Universalitätsbehauptung bezieht sich insbesondere auf die Anordnung einzelner Werte in einem definierten Wertekreis. Die Analysen konnten die Annahmen von Schwartz nicht verifizieren.

Abstract

The European Social Survey (ESS) 2002 contains the Schwartz Value Scale, one of the most influential instruments to date. This is a first application of this scale in a representative multi-national comparative survey. It is now possible to compare the ESS data with those of earlier, non-representative studies. This paper replicates as closely and detailed as possible Schwartz' analytical approach to test the assumption of universality as claimed by Schwartz. In technical terms, the universal validity should show up as a specific pattern of value items in a theoretically defined circle of different value sectors. Our analysis could not support the universality assumption.

 

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© GESIS Kerstin Hollerbach 14.06.2006