IZ-Telegramm Archiv
IZ-Telegramm Dezember 2001
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Kostenloses
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Währungsumstellung:
Abschied von der D-Mark
- Euro willkommen?
Sozialwissenschaftliche
Dokumentation zu Einstellungen zur
Währungs-
union sowie zu politischen und
historischen Dimensionen der Währungs-
umstellung
bearbeitet von Ulrike Adler
IZ Sozialwissenschaften: Bonn 2001, 90 Seiten, 20,- DM
ISSN 1616-3893
Die vollständige Dokumentation ist kostenlos im Internet zugänglich:
http://www.gesis.org/Information/sowiNet/index.htm
Die
Dokumentation, die pünktlich zur europäischen Währungsreform erscheint,
enthält rund 120 Beschreibungen aktueller wissenschaftlicher
Forschungsprojekte und Veröffentlichungen. Im Fokus steht der gesellschaftspolitische
Aspekt der Einführung des Euro. Weitere Schwerpunkte der insgesamt
sieben Kapitel sind die Probleme der Euro-Angst und allgemein der
Einstellung zu Euro und Währungswechsel, aber auch die politischen
Auswirkungen durch die Europäische Währungsunion und die Europäische
Zentralbank sowie Neuerungen in der Geldpolitik. Ebenfalls geht es um die
Folgen der Euro-Einführung für Arbeitsmarkt und Wirtschaft, aber auch um
den Alltag mit der neuen Währung, um Umstellungsprobleme und
Akzeptanzkampagnen.
Gerade die Deutschen haben mit Währungsumstellungen bereits ihre
Erfahrungen gemacht: Inflationen, Währungsreformen, Währungsunion (mit
der Noch-DDR kurz vor der Wiedervereinigung). Deshalb ist dem Vertrauen in
die D-Mark und den mit ihr verbundenen Erfahrungen ein weiteres Kapitel
gewidmet.
Abgerundet wird die Thematik mit mehr philosophischen Betrachtungen zum
Geld, zur Macht und Illusion des Geldes und zu seiner Weiterentwicklung in
Form von Cybergeld und Plastikgeld.
In
der WWW-Version gibt es zudem eine kleine Sammlung weiterführender
Hyperlinks zu Internetquellen.
“Cross-Language
Evaluation Forum” (CLEF)
Das
Projekt Cross-Language Evaluation
Forum (CLEF) wird seit 1. Oktober 2001 als eigenständiges EU-Projekt
mit einer Laufzeit bis zum 31. März 2004 gefördert. Dadurch ist die
Arbeit des IZ in diesem Projekt nunmehr angemessen finanziert und nicht
mehr wie bisher überwiegend Eigenleistung des IZ. Die Kooperation mit dem
DELOS Network of Excellence of
Digital Libraries bleibt aber erhalten, so daß z. B. die jährlichen
Workshops weiterhin im Kontext der European
Conference on Digital Libraries (ECDL) stattfinden. (Zur ‚Vorgeschichte’ vgl. das IZ-Telegramm vom Dezember 2000, S. 3:
„IZ federführend bei CLEF 2000”.)
In diesem Jahr hat dieser Workshop im Rahmen der ECDL 2001 in
Darmstadt stattgefunden.
Die Zahl der Teilnehmer steigt weiterhin, insbesondere nehmen immer mehr
europäische Forschungsgruppen teil. Daneben sind weiterhin Forscher und
Unternehmen aus Nordamerika und Asien beteiligt. In zunehmendem Maße
beziehen die Teilnehmer die Ergebnisse anderer Gruppen aus den Vorjahren
in ihre Experimente mit mehrsprachigen Retrievalsystemen ein.
Die vorläufigen Berichte der Workshop-Teilnehmer sind unter http://www.clef-campaign.org/
einzusehen, die endgültigen Berichte werden als Proceedings in den Lecture
Notes in Computer Science bei Springer veröffentlicht werden. Weitere
Angaben zum Projekt, zu den internationalen Projektpartnern und den
Proceedings des Jahres 2000 sind im Internet unter der Adresse
http://www.gesis.org/Forschung/Informationstechnologie/CLEF-DELOS.htm zu
finden.
Neu im Internet:
INEastE – eine Datenbank mit osteuropäischen Institutionenprofilen
Seit
Oktober 2001 steht eine weitere IZ-Datenbank mit osteuropäischen
Informationen im Internet zur Verfügung: INEastE - Social Science Research INstitutions in Eastern Europe:
http://www.gesis.org/Information/Osteuropa/INEastE/index.htm.
INEastE enthält Tätigkeitsprofile von Institutionen aus 14
osteuropäischen Ländern, sofern sie schwerpunktmäßig in der
Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie, Erziehungs-,
Kommunikations-, Wirtschafts-, Bevölkerungs-, Geschichtswissenschaft oder
Arbeitsmarkt- und Berufsforschung arbeiten. Die derzeit ca. 1.350
Institutionen können nach Fachgebiet, Ort, Land, Personal,
Tätigkeitsschwerpunkt und organisatorischer Zuordnung (Universität /
Akademie / öffentlicher bzw. privater Bereich) durchsucht werden. Die
Datenbank wird laufend aktualisiert und ergänzt.
Die zumeist ausführlichen Institutsbeschreibungen werden durch
weiterführende Hyperlinks zu den Institutionen ergänzt.
Ein besonderer Vorteil des neuen Datenbankangebotes ist die
Verknüpfung mit der Datenbank zu osteuropäischen Forschungsprojekten
PROEastE (vgl.
dazu IZ-Tel 2/1999, S. 2): Ein Klick auf das Hyperlink
„Datenbank PROEastE“ führt alle vom IZ erfaßten Forschungsprojekte
des Institutes zusammen. Wiederum per Mausklick auf den Titel des
Projektes erhält man dessen Beschreibung.
Meta-Linkliste zu
Osteuropa-Informationen
Seit
Oktober ist unter der Adresse http://www.osteuropa-netzwerk.de/
das Angebot eines neuen Netzwerkes zu erreichen, das einen zentralen
Zugang zu osteuroparelevanten Hyperlink-Sammlungen im deutschsprachigen
Raum bietet.
Die IZ-Abteilung Informationstransfer
Osteuropa hat das Netzwerk dokumentarisch beraten und das
informationstechnologische Instrument der Meta-Linkliste entwickelt. Über
die Linkliste erreicht man punktgenau die gewünschten Abschnitte in den
Linksammlungen der z.Zt. neun Netzwerk-Teil-nehmer.
Die Teilnahme am Netzwerk ist für alle Anbieter von osteuroparelevanten
Linksammlungen offen.
Januar 2002: "The State of Three Social
Science Disciplines in Central and Eastern Europe"
Ein
vom Collegium Budapest
initiertes Projekt zur Vermessung der osteuropäischen
Sozialwissenschaften erreicht mit der Konferenz, die vom 23.-26. Januar
2002 in Budapest stattfindet, seinen sichtbaren Höhepunkt.
Ziel der Konferenz ist die Diskussion der in dreißig Länder- und
Disziplinenberichten vorgestellten Ergebnisse zum Stand der Soziologie,
Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft in den zehn
osteuropäischen EU-Beitrittskandidaten-Ländern sowie die Verbindung der
theoretischen Diskussion mit Vergleichen auf nationaler Ebene. (Nähere
Informationen finden sich im Internet unter der Adresse
http://www.colbud.hu/stateoftheart/
.) Die Beiträge werden 2002
in einem Handbuch als Druck- und Internetversion zugänglich gemacht.
Neben dem Maison de Science de
l´Homme, Paris, ist die Abteilung
Informationstransfer Osteuropa des IZ Partner in dem Projekt, das im
Rahmen des Programms "Improving
the Human Research Potential and the Socio-economic Knowledge Base"
von der EU gefördert wird.
März 2002: IuK 2002
Vom
10.-13. März 2002 findet in Ulm das“8th Annual Meeting of the IuK
Initiative Information and Communication of the Learned Societies in
Germany” statt, das unter dem Thema "Offene Systeme für die
Kommunikation in Wissenschaft und Forschung" steht.
Prof. Jürgen Krause, der Wissenschaftliche Direktor des IZ, ist Mitglied
des Programmkomitees.
Weitere Informationen finden sich im Internet: http://www.vdbiol.de/bw/IuK2002/
August 2002: CRIS 2002
Vom
29.-31. August 2002 findet in Kassel die 6th International Conference on Current
Research Information Systems
(CRIS 2002) zum Thema ”Gaining
Insight from Research Information“statt. Die
Konferenz, die von der GhK Universität Kassel und dem IZ
Sozialwissenschaften organisiert wird, soll der wissenschaftlichen
Diskussion und dem Informationsaustausch dienen, aber auch
Datenbank-Produzenten und -Nutzer zum Erfahrungsaustausch anregen.
Nähere Informationen gibt es in Kürze auf der noch im Aufbau befindlichen Internetseite
http://www.eurocris.org/cris2002.htm .
Die
Deadline für Vortragsangebote ist auf Mitte Februar 2002 festgesetzt.
Vortragsangebote sowie Anmeldungen zur Konferenzteilnahme werden erbeten
an cris2002@bonn.iz-soz.de.
Allgemeine Fragen bitte an cris2002@uni-kassel.de.
September 2002: Mensch & Computer 2002
Nach
dem Erfolg der 1. Fachübergreifenden Konferenz Mensch & Computer im März 2001
wird nun die Nachfolgekonferenz vorbereitet. Sie findet vom 02.-05.
September 2002 in Hamburg statt und steht unter dem Generalthema „Vom interaktiven Werkzeug zu kooperativen Arbeits- und Lernwelten“.
(Zu „Mensch & Computer 2001“ vgl. die IZ-Telegramme vom März und
Juni 2001.)
Prof. Jürgen Krause ist erneut Mitglied des Programmkomitees.
Mehr Informationen finden sich im Internet:
http://www.mensch-und-computer.de/mc2002/
Oktober 2002: ISI 2002
Die
nächste ISI-Konferenz findet vom 07.-11. Oktober 2002 in Regensburg
statt. Ihr Thema ist „Information und Mobilität". Vorsitzende des
Programmkomitees ist Frau Prof. Christa Womser-Hacker, die Organisation
liegt bei Prof. Rainer Hammwöhner, Lehrstuhl für
Informationswissenschaft der Universität Regensburg, Tel. +49 941 943
3585/86, http://www-iw.uni-regensburg.de/
Zum Programmkomitee gehört auch diesmal wieder Prof. Jürgen Krause.
WGL:
Kriterien für zukünftige Evaluationen verabschiedet
Der
Interdisziplinäre Verbund der
Serviceeinrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft
Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. (WGL) hat auf seiner Sitzung vom 8.
November 2001 Bewertungsunterlagen für zukünftige Evaluationen
verabschiedet, über die nunmehr der Senat der WGL entscheiden muß.
Mit der vorgeschlagenen Veränderung der bisher wissenschaftslastigen
Kriterien soll sichergestellt werden, daß die Serviceeinrichtungen der
WGL, zu denen auch die GESIS mit ihren drei Instituten IZ, ZA und ZUMA
gehört, an Maßstäben gemessen werden, die ihren tatsächlichen Aufgaben
und Tätigkeiten angemessener sind.
Die Redaktion lag bei Matthias Herfurth, IZ
Sozialwissenschaften, dem Leiter der Arbeitsgruppe
‚Strategische Grundlagen der Bewertung’ und zugleich Sprecher des Interdisziplinären
Verbundes der Serviceeinrichtungen.
Deutsche
ISKO e.V. gegründet
Am
21. September 2001 trafen sich 18 Mitglieder der Deutschen Sektion der
ISKO im IZ Sozialwissenschaften, um die Gründung zum einem
eigenständigen Verein zu vollziehen und ihr Verständnis von
‚Wissensorganisation' genauer zu erörtern (http://www.bonn.iz-soz.de/wiss-org/210901.jpg).
Die Gründung der „Internationalen
Gesellschaft für Wissensorganisation, Deutsche Sektion e.V.“
(Deutsche ISKO e.V.) wurde einstimmig beschlossen.
Die Vorstandsmitglieder Peter Ohly, Alexander Sigel - beide IZ - und
Gerhard Rahmstorf wurden im Amt bestätigt.
Die nächste Tagung wird - in bewußter Überschneidung mit dem Internationalen
Symposium für Informationswissenschaft - vom 7.-11.10.2002 in
Regensburg unter dem Motto „Wissensorganisation in kooperativen Lern- und Arbeitsumgebungen“
stattfinden. U.a. soll dort ein Workshop zu ‚Grundbegriffen der
Wissensorganisation' durchgeführt werden.
Prof.
Dr. Jürgen Krause, Wissenschaftlicher Direktor des IZ, hat zwei neue
Aufgaben übernommen:
-
Er wurde als Mitglied in den Beirat des Kooperativen
Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg (KOBV) berufen.
Der KOBV wurde in den Jahren 1997-2000 am Konrad-Zuse-Zentrum
für Informationstechnik Berlin (ZIB) aufgebaut. Er fungiert als
Serviceeinrichtung für die Region und hat auf seine Fahnen
geschrieben, „den Nutzer und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt
zu stellen“.
-
Die Virtuelle Hochschule
Bayern hat ihn zum Experten für die Fächergruppe
‚Schlüsselqualifikationen’ bestellt. Als solcher begutachtet er
Anträge für das virtuelle Lehrangebot der Hochschule. Die Bestellung
ist auf ein Jahr befristet.
In eigener Sache:
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-
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Sie eine Mail an majordomo@bonn.iz-soz.de
-
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-
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des IZ-Telegramms frei Haus.
© GESIS Helmut M. Artus
30.11.2001 |