Newsletter - Sozialwissenschaften in Osteuropa 1999-4
SLOWAKEI
Forum Institute
Ul. Zoltana Kodalya 769/29; P.O.Box 49.
924 01 Galanta
Tel./Fax: +421 707 780 68 83
E-mail: forum@gs.internet.sk
Internet: http://www.foruminst.sk
Leitung: Oelloes, Laszlo (Präsident)
Gründungsjahr: Ende 1996
Historie: 1998 erfolgte der institutionelle Ausbau des Instituts als
moderne regionale Einrichtung der ungarischen Wissenschaft, die in der Slowakei
arbeiten soll.
Trägereinrichtung: Katedra Stiftung und Forum Stiftung
Finanzierung: Das Institut ist eine non-profit-Einrichtung. Es wird
durch Spenden und Zuwendungen Dritter finanziert. Bis 1998 erhielt das Institut
keine staatliche Unterstützung.
Organisation: Die operative Führung des Instituts wird von einem
Wissenschaftsrat wahrgenommen, der aus den Abteilungsleitern besteht. Weiterhin
wird eine jährliche Generalversammlung durchgeführt. Die Aufsicht über die
Arbeit des Instituts wird durch ein Wissenschaftskolleg, bestehend aus 33
Mitgliedern - USA, Ungarn, Slowakei - ausgeübt. Das Institut ist in regionale
Abteilungen untergliedert.
Abteilungen:
* Gegenwartsforschung (Galanta)
* Ethologisches Zentrum (Komarno)
* Bibliothek und Dokumentation (Somorja)
* Methodisches Zentrum (Kosice)
* Informationszentrum (Galanta)
* Internationale Kooperationsabteilung (Bratislava)
Hauptgebiete: Ziel des Instituts ist die Untersuchung von Wirtschaft
und Gesellschaft in den 90er Jahren nach der Wende von 1989 (Erforschung der
Gegenwart, soziologische Untersuchungen, Erforschung der sozialen Prozesse,
Analyse der Wirtschaftstransformation, Bewertung der öffentlichen Meinung,
Selbstverwaltung und Regionalforschung). Gegenwärtig wird die Gründung eines
reinen Forschungsinstituts vorbereitet, zusätzlich zu den bisherigen Aktivitäten
wie Unterstützung der Kultur von Minderheiten, Ausarbeitung experimenteller
Lehrbücher, Gestaltung eines Bürgerklubnetzes, Unterstützung kultureller
Einrichtungen, Wahlvorbereitungen.
Forschung:
* Von der Abt. für Gegenwartsforschung werden im
wesentlichen Projekte initiiert, die die öffentliche Bildung zum Schwerpunkt
haben. So wurde neben der Ausarbeitung neuer Unterrichtsmethoden für ungarische
Studenten in slowakischer Sprache ein slowakisch-ungarisches Lehrbuch für
Geschichte in der Mittelschule entwickelt. Weitere Projekte sind: Firmen in der
Slowakei, Umwandlung des ungarischen Institutionensystems zwischen 1989 und 1992
(oral history) und Untersuchung der Vorbereitungen für die Wahl 1998.
* Im Focus des Ethnologischen Zentrums stehen die
interethnischen Beziehungen, besonders die der ungarischen Minderheiten in der
Slowakei und die interkulturelle Kommunikation. Folgende Untersuchungen wurden
bisher durchgeführt: Internethnische Kontakte im nord-westlichen
Karpatenbecken, Slowakisch-ungarisch-deutsche ethnokulturelle Kontakte,
Ethnische Verhältnisse in Komarno im 20. Jahrhundert, sakrale Kleindenkmäler
in der Kleinebene, Bibliographie der ungarischen Volkskunde in der Slowakei;
Publikationen/ Papers: Das Institut hat 1998 zahlreiche
Publikationen in ungarischer, slowakischer und deutscher Sprache herausgegeben.
Bibliographische Nachweise sind auf der Internet-Homepage vorhanden.
Kooperationen: Partnerinstitute sind u.a. Open Society Foundation und
Open Society Institute in Budapest, Teleki-Foundation in Budapest, Westminster
Foundation London, Inst. für Europäische Ethnologie und Kulturforschung
Marburg, Lehrstuhl für Volkskunde der Universität Passau usw.
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