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Der Verein

Der Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. wurde 1996 in Frankfurt gegründet.

TOTAL E-QUALITY wurde von Vertreterinnen und Vertretern namhafter deutscher Unternehmen in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus Politik, Gewerkschaften und Wissenschaft zunächst für die Wirtschaft entwickelt. Seit 2001 vergibt der Verein Total E-Quality e.V. das Prädikat für Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Die Bewerbungen werden von einer unabhängigen Jury des Vereins TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. geprüft. Die Jury setzt sich aus fachkompetenten Vertreter/innen aus Wissenschaft und Forschung zusammen.
 
Das Prädikat wird für drei Jahre verliehen und besteht aus einer Urkunde sowie den Nutzungsrechten des TOTAL E-QUALITY Logos für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

Bei allgemeinen Fragen zum Prädikat TOTAL E-QUALITY 

wenden Sie sich bitte an:

TOTAL-E-QUALITY Deutschland e.V.
Mangelsfeld 11-15
97708 Bad Bocklet
Tel.: 09708-909-110
Fax:  09708-909-298
info(at)total-e-quality(dot)de

 

Die Selbstbewertungsinstrumente

Selbstbewertungsinstrument, Stand August 2010: pdf-Datei

Selbstbewertungsinstrument für Wiederholungsbewerbungen, Stand August 2010: pdf-Datei

Bewerbungsschluss TEQ

Nächster Bewerbungsschluss ist der 31.03.2011.

Ansprechpartnerin

Beratung bei der Bearbeitung des Selbstbewertungsinstruments bietet das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS.

Bitte wenden Sie sich an:

Anke Lipinsky 

Tel.: 0228-22815-28
Fax:  0228-22815-50
E-mail: anke.lipinsky(at)gesis(dot)org

Beratung

Der Prädikatsbereich Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom
Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS betreut.

Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die sich um das TOTAL E-QUALITY Prädikat bewerben möchten, finden hier Unterstützung und Beratung.


TEQ Prädikat Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden Institutionen ausgezeichnet, die sich mit personal- und institutionspolitischen Maßnahmen um die Durchsetzung von Chancengleichheit in ihren Einrichtungen bemühen und dabei auch Erfolge erzielen.

Das Prädikat unterstreicht die Bedeutung, die dem Thema Chancengleichheit innerhalb einer wissenschaftlichen Institution beigemessen wird; es kann daher als Marketing-Instrument verwendet werden. Die Bewerbung um das Prädikat basiert auf einer Selbsteinschätzung anhand eines Selbstbewertungsinstrumentes, das mit dem Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V., der Sozialforschungsstelle Dortmund sfs und Expert/innen aus Wissenschaft und Forschung entwickelt wurde.

Das Pilotprojekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 


Ziele

TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit von Frauen und Männern in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu erreichen, nachhaltig zu verankern und damit einen Paradigmenwechsel in der Personalpolitik herbeizuführen.

Grundlage für die Auszeichnung mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ist die Bearbeitung eines Selbstbewertungsinstruments im Sinne eines Self-Assessment. Das Selbstbewertungsinstrument enthät auch Anregungen, wie Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Chancengleichheitspolitik weiterentwickeln und deren Qualität verbessern können.

Vor dem Hintergrund laufender Reformprozesse an den wissenschaftlichen Einrichtungen soll das TOTAL E-QUALITY Prädikat dazu beitragen, die Aufnahme von bewährten und innovativen Gleichstellungsmaßnahmen und Gleichstellungsparametern in die Reorganisation zu fördern bzw. diese direkt zu integrieren. Das Selbstbewertungsinstrument ermöglicht der Hochschule oder der Forschungseinrichtung auch, den Stand der Gleichstellung in der eigenen Institution sichtbar zu machen.

Durch ein Verzeichnis von Beispielen für Good-Practices können der Durchsetzung von Chancengleichheit neue Impulse gegeben werden. Damit wird auch die Arbeit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten unterstüzt.

Ziel ist es, Strukturen und Rahmenbedingungen so zu verändern, dass eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in allen Qualifikationsstufen erreicht wird und deutlich mehr Leitungspositionen mit Frauen besetzt werden.

 


Bewerbung

Grundlage der Bewerbung ist das sogenannte Selbstbewertungsinstrument, das zugleich Anregungen und Unterstützung bei der Implementierung von Aktivitäten zur Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern bieten soll.

Das Selbstbewertungsinstrument ist in sieben Aktionsfelder gegliedert, in denen das Bemühen um und das Erreichen von Chancengleichheit zum Ausdruck kommen kann:

  1. Personalbeschaffung und Stellenbesetzung
  2. Karriere- und Personalentwicklung
  3. Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienverantwortung (work-life-balance)
  4. Institutionalisierte Gleichstellungspolitik
  5. Planungs- und Steuerungselemente in der Organisationsentwicklung
  6. Organisationskultur
  7. Forschung, Lehre und Studium

Die Bearbeitung der Aktionsfelder dient neben der Bewerbung somit auch einem Self-Assessment, auf dessen Grundlage im Sinne des Benchmarkings zukünftig ein Vergleich mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen erfolgen kann.

 


Prädikatsträger

Prädikatsträger in alphabetischer Reihenfolge

Stand: August 2010

(Jahr der Auszeichnung in Klammern, Prädikat wird für jeweils drei Jahre vergeben) 

  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau (2010)
  • Brandenburgische Universität Cottbus (2008)
  • Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (2010)
  • Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) (2008)
  • Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (2010)
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (2007, 2004, 2010)
  • Fachhochschule Dortmund (2005, 2002)
  • Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (2008, 2005, 2002)
  • Fachhochschule für Wirtschaft Berlin (2008, 2005, 2002)
  • Fachhochschule Hannover, University of Applied Sciences and Arts (2008, 2005)
  • Fachhochschule Lippe und Höxter (2007, 2004)
  • Fachhochschule Lübeck (2010)
  • Fachhochschule Neubrandenburg (2002)
  • Fachhochschule Nordostniedersachsen (2004)
  • Fachhochschule Schmalkalden (2009)
  • Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (2007)
  • Fachinformationszentrum Karlsruhe (2004, 2001)
  • Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe Gesellschaft für wiss.-techn. Information mbH (2010)
  • Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (2009)
  • Forschungszentrum Jülich (2009, 2006, 2002, 1999)
  • Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft (2008, 2005, 2002)
  • Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO/ Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart Stuttgart (2008, 2005, 2002)
  • Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie, Schmallenberg und Aachen (2006)
  • Freie Universität Berlin (2008, 2005, 2002)
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena (2008)
  • Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (2009)
  • Georg-August-Universität Göttingen (2007)
  • gsf - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (2005)      
  • HAWK Hochschule für Angewandte Kunst Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (2010)
  • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (2007, 2010)
  • Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie an der Universität Hamburg (2009)
  • Helmholtz-Zentrum München (2008)
  • Herder-Institut e. V. (2010)
  • Hochschule Bremen University of Applied Science (2010)
  • Hochschule Fulda (2009)
  • Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) (2002)
  • Hochschule Konstanz Technik Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) (2010)
  • Hochschule Ostwestfalen-Lippe University of Applied Science (2010)
  • IHP Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (2010)
  • Institut für Deutsche Sprache (IDS) (2010)
  • Institut für Personalwesen und Internationales Management der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg (2004, 2001, 1998)
  • Institut für Weltwirtschaft  (2010)
  • Johannes Gutenberg Universität Mainz (2008, 2005)
  • Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der DU Dortmund (IfADo) (2010)
  • Leibniz-Institut für Neurobiologie (IfN) (2010)
  • Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) (2010)
  • Leibniz-Institut für Regionalentwicklung  (2010)
  • Ludwig-Maximilians-Universität München (2009)
  • Potsdam Institut für Klimafolgenforschung e. V. (2010)
  • RWTH Aachen (2008, 2005)
  • Stiftung Deutsches Schifffahrtsmuseum, Institut der Leibniz-Gemeinschaft (2010)
  • Technische Fachhochschule Berlin (2002)
  • Technische Informationsbibliothek und Universitätsbibliothek Hannover (2007, 2004, 2010)
  • Technische Universität Berlin (2008)
  • Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (2009)
  • Technische Universität Ilmenau (2009, 2006)
  • Universität Bielefeld (2008)
  • Universität Bremen (2002)
  • Universität Duisburg - Essen (2007, 2010)
  • Universität Dortmund (2005)
  • Universität Hannover (2005, 2002)
  • Universität Konstanz (2009)
  • Universität Paderborn (2009)
  • Universität Potsdam (2008, 2005, 2002)
  • Universität zu Köln (2007, 2004)
  • Universität Siegen (2009)
  • Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität (ehem. Universtität Göttingen, Bereich Humanmedizin (2008, 2005, 2002)