Ziel ist es, Strukturen und Rahmenbedingungen so zu verändern, dass eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in allen Qualifikationsstufen erreicht wird und deutlich mehr Leitungspositionen mit Frauen besetzt werden.
Der Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. wurde 1996 in Frankfurt gegründet.
TOTAL E-QUALITY wurde von Vertreterinnen und Vertretern namhafter deutscher Unternehmen in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus Politik, Gewerkschaften und Wissenschaft zunächst für die Wirtschaft entwickelt. Seit 2001 vergibt der Verein Total E-Quality e.V. das Prädikat für Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Die Bewerbungen werden von einer unabhängigen Jury des Vereins TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. geprüft. Die Jury setzt sich aus fachkompetenten Vertreter/innen aus Wissenschaft und Forschung zusammen.
Das Prädikat wird für drei Jahre verliehen und besteht aus einer Urkunde sowie den Nutzungsrechten des TOTAL E-QUALITY Logos für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.
Bei allgemeinen Fragen zum Prädikat TOTAL E-QUALITY
wenden Sie sich bitte an:
TOTAL-E-QUALITY Deutschland e.V.
Mangelsfeld 11-15
97708 Bad Bocklet
Tel.: 09708-909-110
Fax: 09708-909-298
info(at)total-e-quality(dot)de
Nächster Bewerbungsschluss ist der
31. Mai 2013!
Beratung bei der Bearbeitung des Selbstbewertungsinstruments bietet das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS.
***
Bitte wenden Sie sich an:
Dr. Nina Steinweg
Center of Excellence Women and Science
GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
Unter Sachsenhausen 6-8, 50667 Köln
Telefon: 0221-47694-264
Zentrale: 0221-47694-0
Fax: 0221-47694-8264
E-mail: nina.steinweg(at)gesis.org
Der Prädikatsbereich Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom
Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS betreut.
Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die sich um das TOTAL E-QUALITY Prädikat bewerben möchten, finden hier Unterstützung und Beratung.

Mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden Institutionen ausgezeichnet, die sich mit personal- und institutionspolitischen Maßnahmen um die Durchsetzung von Chancengleichheit in ihren Einrichtungen bemühen und dabei auch Erfolge erzielen.
2013 wird die Verleihung des TOTAL E-QUALITY Prädikats am 28. Oktober statt finden. Weitere Details finden Sie in Kürze hier.
Das Prädikat unterstreicht die Bedeutung, die dem Thema Chancengleichheit innerhalb einer wissenschaftlichen Institution beigemessen wird; es kann daher als Marketing-Instrument verwendet werden. Die Bewerbung um das Prädikat basiert auf einer Selbsteinschätzung anhand eines Selbstbewertungsinstrumentes, das mit dem Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V., der Sozialforschungsstelle Dortmund sfs und Expert/innen aus Wissenschaft und Forschung entwickelt wurde.
Das Pilotprojekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
2012 wurden die folgenden Einrichtungen (erneut) mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet:
TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit von Frauen und Männern in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu erreichen, nachhaltig zu verankern und damit einen Paradigmenwechsel in der Personalpolitik herbeizuführen.
Grundlage für die Auszeichnung mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ist die Bearbeitung eines Selbstbewertungsinstruments im Sinne eines Self-Assessment. Das Selbstbewertungsinstrument enthät auch Anregungen, wie Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Chancengleichheitspolitik weiterentwickeln und deren Qualität verbessern können.
Vor dem Hintergrund laufender Reformprozesse an den wissenschaftlichen Einrichtungen soll das TOTAL E-QUALITY Prädikat dazu beitragen, die Aufnahme von bewährten und innovativen Gleichstellungsmaßnahmen und Gleichstellungsparametern in die Reorganisation zu fördern bzw. diese direkt zu integrieren. Das Selbstbewertungsinstrument ermöglicht der Hochschule oder der Forschungseinrichtung auch, den Stand der Gleichstellung in der eigenen Institution sichtbar zu machen.
Ziel ist es, Strukturen und Rahmenbedingungen so zu verändern, dass eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in allen Qualifikationsstufen erreicht wird und deutlich mehr Leitungspositionen mit Frauen besetzt werden.
Grundlage der Bewerbung ist das sogenannte Selbstbewertungsinstrument, das zugleich Anregungen und Unterstützung bei der Implementierung von Aktivitäten zur Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern bieten soll.
Das Selbstbewertungsinstrument ist in sieben Aktionsfelder gegliedert, in denen das Bemühen um und das Erreichen von Chancengleichheit zum Ausdruck kommen kann:
Die Bearbeitung der Aktionsfelder dient neben der Bewerbung somit auch einem Self-Assessment, auf dessen Grundlage im Sinne des Benchmarkings zukünftig ein Vergleich mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen erfolgen kann.
Stand: August 2010
(Jahr der Auszeichnung in Klammern, Prädikat wird für jeweils drei Jahre vergeben)