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Erna-Scheffler-Förderpreis für vorzügliche Forschung

| Kategorien: Karriereförderung und Weiterbildung, MINT, Netzwerke und Organisationen, Außerhochschulische Forschung, Wissenschaftspolitik, Wissenschaft Aktuell

Der Erna-Scheffler-Förderpreis 2017 geht an die Wirtschaftsingenieurin Dr. Nicole Stricker und die Biologin Bettina Fleck vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Zum elften Mal zeichnet der Soroptimist Club Karlsruhe damit Forscherinnen für herausragende wissenschaftliche Leistungen am KIT aus. Benannt ist die Auszeichnung nach der ersten Bundesverfassungsrichterin in Deutschland, Dr. Erna Scheffler, die Entscheidendes für die Verbesserung der Stellung von Frauen erreichte.

Die alle zwei Jahre verliehene Auszeichnung ist in diesem Jahr mit 5 000 Euro dotiert und teilt sich auf in einen Preis für eine Doktorarbeit und einen Preis für eine Masterarbeit. Den Dissertationspreis erhält Dr. Nicole Stricker für ihre am wbk Institut für Produktionstechnik des KIT angefertigte Arbeit „Robustheit verketteter Produktionssysteme“.

Den Erna-Scheffler-Förderpreis für eine Masterarbeit erhält Bettina Fleck für ihre Arbeit „Neuartige Peptoide als potenzielle antibiotische Wirkstoffe gegen MRSA“, die sie am Institut für Toxikologie und Genetik (ITG) des KIT angefertigt hat.

Für die diesjährige Verleihung des Erna-Scheffler-Förderpreises am Freitag, 23. Juni 2017, um 17 Uhr im Großen Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe hat der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Professor Andreas Voßkuhle, die Schirmherrschaft übernommen. Grußworte sprechen Monika Hermanns, Richterin des Bundesverfassungsgerichts, Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales, sowie Barbara Kohl, Präsidentin von Soroptimist International Deutschland und Dr. Carola Nauer-Gerhardt, Präsidentin des Soroptimist International Clubs Karlsruhe. Professorin Gisela Lanza, Institutsleiterin Produktionssysteme am wbk Institut für Produktionstechnik des KIT, und Professorin Ute Schepers, Leiterin der Gruppe Chemische Biologie am Institut für Toxikologie und Genetik (ITG) des KIT, halten die Laudationes auf die Preisträgerinnen. Diese stellen ihre Arbeiten in Vorträgen vor.

Soroptimist International (SI) ist die weltweit größte Service-Organisation berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement. Sie wurde 1921 in Oakland, Kalifornien/USA gegründet und ist heute mit mehr als 75 000 Mitgliedern in 133 Ländern und Territorien der Welt vertreten. In Deutschland bestehen derzeit 214 Clubs mit mehr als 6 500 Mitgliedern. Der Soroptimist Club Karlsruhe wurde 1963 gegründet; Gründungspräsidentin war Dr. Erna Scheffler. Heute hat der Club Karlsruhe rund 40 Mitglieder, die verschiedene Berufe und Tätigkeiten vertreten. Soroptimistinnen engagieren sich für die Verbesserung der rechtlichen, sozialen und beruflichen Stellung der Frau, hohe ethische Werte, Menschenrechte für alle, Gleichheit, Entwicklung und Frieden. In zahlreichen Projekten auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene leistet SI finanzielle, ideelle und persönliche Hilfe und vergibt Stipendien. Der Name der Service-Organisation ist abgeleitet von lateinisch „sorores ad optimum“ und bedeutet „Schwestern, die das Beste wollen“.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 25 000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.  KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

Quelle und weitere Informationen: PM - KIT, 12.06.2017

 

 

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