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Aktuelle Daten und Analysen zum Equal Pay Day

| Kategorien: Geschlechterverhältnisse, Gleichstellungspolitik, Wissenschaft Aktuell

Zum Equal Pay Day am 20. März hat die Hans-Böckler-Stiftung Daten und aktuelle Analysen aus ihrer Forschung zusammengestellt. Die folgenden Links führen zur umfassenden Datensammlung des WSI-GenderDatenPortals, zu Pressemitteilungen oder kurzen Artikeln aus dem Infodienst Böckler Impuls. Am Ende der Zusammenfassungen sind Links zum Volltext der Studien zu finden:

https://www.boeckler.de/34_107683.htm - Markante Eckdaten zu Verdiensten von Frauen und Männern, Vereinbarkeit und Sozialer Absicherung aus dem WSI-GenderDatenPortal.

https://www.boeckler.de/14_106834.htm - Flexible Arbeitszeiten und Teilzeitarbeit helfen dabei, Berufstätigkeit und Familie besser zu vereinbaren. Doch sie können zum Problem für die Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt werden, wenn sie nur von bestimmten Beschäftigtengruppen genutzt werden und gleichzeitig negative Konsequenzen für das berufliche Fortkommen haben. Beides ist in Deutschland trotz einiger Fortschritte noch oft der Fall: 80,8 Prozent der Teilzeitbeschäftigten waren 2015 Frauen. Auf Leitungspositionen wird Teilzeitarbeit von deutschen Unternehmen oft nicht möglich gemacht.

https://www.boeckler.de/67961_67998.htm - Frauenberufe sind häufig schlechter bezahlt als Männerberufe. Das liegt keineswegs an geringeren Arbeitsanforderungen, wie detaillierte Analysen von Jobprofilen zeigen.

https://www.boeckler.de/63065_66317.htm - Gender Pay Gap: Statistische „Bereinigung“ kann in die Irre führen. Auch in „erklärbaren“ Unterschieden steckt oft Diskriminierung, warnt Forscherin. Einzelfallprüfung unerlässlich.

https://www.boeckler.de/105628_105641.htm - Beschäftigte sollten ihre Arbeitszeit je nach Lebensphase anpassen dürfen. Doch oftmals ist das unerwünscht, wer zeitweise kürzer treten will, bekommt oft Ärger. Die Gründe: mangelndes Verständnis, rigide Arbeitsorganisation und knappe Personalausstattung.

https://www.boeckler.de/63056_67026.htm - Männer, die im Rahmen von Gleitzeit oder Vertrauensarbeitszeit über ihre Arbeitszeit selbst bestimmen können, arbeiten länger und verdienen mehr. Frauen haben dagegen kaum finanzielle Vorteile – selbst wenn sie mehr Überstunden machen, zeigt eine Studie.

https://www.boeckler.de/14_107123.htm - Bei der Altersversorgung ist die Kluft zwischen Männern und Frauen in Deutschland noch deutlich größer als bei den Löhnen. In Zukunft wird der Abstand zwar schrumpfen. Doch das hat nur zum kleineren Teil mit einer besseren Altersversorgung von Frauen zu tun. Vor allem liegt es daran, dass künftig die durchschnittliche gesetzliche Rente von Männern im Vergleich zu heutigen Rentnern geringer sein wird. (Hinweis: Die auf SOEP-Basis berechneten Zahlen zum Gender Pension Gap weichen etwas von den Daten aus der Rentenversicherung ab, die im GenderDatenPortal dargestellt werden).

Quelle: PM - Hans-Böckler-Stiftung,  idw, 16.03.2017

Kategorien: Geschlechterverhältnisse, Gleichstellungspolitik, Wissenschaft Aktuell