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Familienbewusstsein als "spezifische Herausforderung"

| Kategorien: Vereinbarkeit, Hochschulen, Hochschulforschung, Wissenschaft Aktuell, CEWS Aktuell

Viel erreicht und (noch) viel zu tun: So lässt sich der Tenor der Podiumsdiskussion "Mehr Schein als Sein? Familienbewusstsein an der WWU" am Mittwoch (8. März) zusammenfassen. Mit der nordrhein-westfälischen Familienministerin Christina Kampmann, dem Kanzler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), Matthias Schwarte, sowie Jutta Dalhoff, Leiterin des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung (Köln), und Dr. Regina Ahrens vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) an der WWU waren ausgewiesene Experten im Schloss zusammengekommen.

Die Gäste diskutierten – unter Leitung von WWU-Pressesprecher Norbert Robers – die Aufstellung der Hochschule beim Thema Familienbewusstsein. Christina Kampmann betonte unter Verweis auf statistisch deutlich weniger Geburten im akademischen Lebensumfeld: "Familienbewusstsein stellt an allen Hochschulen eine spezifische Herausforderung dar, weil vor allem die Vielzahl an befristeten Verträge ein Hindernis für Familiengründungen ist." In diesem Zusammenhang verwies Jutta Dalhoff darauf, dass in erster Linie die Politik am Zuge sei, dass die Universitäten gleichwohl ihre Spielräume kreativ nutzen sollten.

Den Bedeutungszuwachs von Familienbewusstsein an der WWU untermauerte Kanzler Matthias Schwarte mit der Feststellung, dass das Thema mittlerweile zentraler Bestandteil der WWU-Personalentwicklung sei. "Das Rektorat ist sich der Bedeutung dieses Themas bewusst. Familienfreundlichkeit hat sehr viele Facetten und ist deswegen für nahezu alle Beschäftigten und Studierenden von großer Bedeutung", unterstrich er. Die Experten waren sich darin einig, dass ein flexiblerer Umgang mit dem Thema – Christina Kampmann nannte es "lebensphasenorientierte Personalpolitik" – die Zukunft der Hochschulen als Arbeitgeber bestimmen wird.

Weitere Informationen:

Themenschwerpunkt "Familienbewusstsein an der WWU"

Quelle: PM-WWU, 09.03.2017

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