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25.06.2012 Wissenschaft Aktuell
Leibniz Chair für Professor Irmgard Förster
Das IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat am Freitag, dem 22. Juni 2012, den Titel eines „Leibniz Chair“ an die Immunologin Irmgard Förster verliehen. Die Geehrte ist Professorin für Immunologie und Umwelt am Life & Medical Sciences (LIMES) Institut der Universität Bonn. -
14.06.2012 Wissenschaft Aktuell; CEWS Aktuell
CEWSjournal Nr. 84 erschienen!
Schwerpunktthema: Interview mit Cort-Denis Hachmeister, CHE zur Studie: Einsam an der Spitze: "Unterrepräsentanz von Frauen in der Wissenschaft aus Sicht von Professor(inn)en in den Naturwissenschaften" -
07.05.2012 Wissenschaft Aktuell
Studie: Herausforderungen sind zentral für den Berufsaufstieg von Frauen
Unternehmen sollten künftig mehr für ihre weiblichen Mitarbeiter tun, als nur Flexibilisierungsmöglichkeiten zu schaffen. Dies zeigen die Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojekts der Universitäten Hamburg und Leipzig. Fünf Teams von Forscherinnen aus den Bereichen Psychologie, Sozialökonomie und Pädagogik haben sich über drei Jahre mit der Frage beschäftigt, welche Faktoren in der Arbeitswelt und in der Persönlichkeit die Karriereentwicklung von Frauen fördern oder behindern. -
25.04.2012 Wissenschaft Aktuell
HRK-Mitgliederversammlung: Leitlinien für befristete Beschäftigungsverhältnisse in den Hochschulen
GEW: "Durchbruch im Kampf gegen Befristungspraxis in der Wissenschaft" Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich am 24.04.2012 in Hamburg einstimmig auf Leitlinien für die Gestaltung befristeter Beschäftigungsverhältnisse mit wissenschaftlichem und künstlerischem Personal verständigt. -
23.04.2012 Wissenschaft Aktuell
Mentoring D auf der WoMenPower in Hannover
Veranstaltungsort: Messe Hannover -
19.04.2012 Wissenschaft Aktuell
women&work: Noch freie Plätze bei „Mentoring4Minutes“ – dem Speed-Dating für Frauen mit Karriereabsichten
Am 5. Mai 2912 findet in Bonn Deutschlands größter Messe-Kongress für Frauen statt: die women&work. Hier bietet die Initiative „Mentoring D“ (www.mentoring-d.de) einen neuen Weg an, jungen Frauen berufliche Hilfestellung zu geben: Im Rahmen des Formats „Mentoring4Minutes“, einer Art „Speed-Dating“ für die Karriere, stehen versierte Mentorinnen zwischen 12.00 und 17.30 Uhr für Gespräche mit Nachwuchskräften bereit. Veranstaltungsort: Bonn -
19.04.2012 Wissenschaft Aktuell
Ars legendi-Preis
Im Jahr 2012 wurde die Auszeichnung für exzellente Hochschullehre in den Sozialwissenschaften verliehen.. -
12.04.2012 Wissenschaft Aktuell
Krippenplätze wichtiger als Frauenquote
Unterrepräsentanz von Frauen in der Wissenschaft aus Sicht von Professor(inn)en in den Naturwissenschaften Im Rahmen der Erhebungen zum Hochschulranking des CHE Centrum für Hochschulentwicklung wurden über tausend Professorinnen und Professoren der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer (inkl. Humanmedizin und Pflege) nach den Gründen für die Unterrepräsentanz von Frauen auf Professuren gefragt. -
04.04.2012 Wissenschaft Aktuell
Gesucht: Familienfreundlichkeit
Aktuelle Studie von Christina Buchwald und Bettina Wiener, Zentrum für Sozialforschung Halle e. V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Employee Branding als neue Personalstrategie. Familienfreundlichkeit als strategischer Vorteil
Wollen Unternehmen in den Blick von Führungskräftenachwuchs kommen, sollten sie die neuen Lebensprioritäten der JungakademikerInnen beachten. Was interessiert die junge Elite, wenn sie nach Ihrer Ausbildung in das Berufsleben eintritt? Sind es berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, die aber auch im Einvernehmen mit der Familienplanung stehen sollen? Oder wollen sie nur raus – weit weg und viel Neues erleben?
Den klassischen Bewerbungstyp bei JungakademikerInnen und anderen Fachkräften gibt es nicht. Die Wünsche und Ansprüche der jungen Menschen sind sehr verschieden und bisher keineswegs hinreichend in den Unternehmen bekannt. Ebenso wenig wurde bislang genügend herausgestellt, welche unterschiedlichen Vorteile Arbeitgeber verschiedener Regionen in Deutschland bieten: Gerade für Ostdeutschland gibt es entschieden mehr Argumente für einen Berufseinstieg, als bisher im Blick der BewerberInnen sind. Denkt man allein an das deutlich besser ausgebaute Kinderbetreuungsnetz, dass für viele Arbeitnehmer heute entscheidend ist, wenn beide Partner oder Alleinerziehende berufstätig sind und ihre Kinder gut versorgt sehen wollen.
In einer jetzt veröffentlichten Studie für die Chemiebranche werden die neuen Lebensprioritäten von StudentInnen und AbsolventInnen der Chemie und Pharmazie sichtbar. Für die jungen Menschen stehen Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Privatleben an erster Stelle. Familie, Freunde und Gesundheit sind wichtiger als Karriere, Selbstverwirklichung, Genuss und Konsum. Dementsprechend sollten die unterschiedlichen Lebensphasen in der zukünftigen Personalpolitik eine stärkere Berücksichtigung finden. So zeigt sich z.B. immer wieder, dass Männer stärker ihre Familienrolle wahrnehmen möchten und Frauen mehr berufliche Entwicklungsmöglichkeiten erhalten wollen. Zugleich wird eine frühzeitige Gewinnung und Bindung von Jungakademikern immer wichtiger: Denn sind die jungen Menschen einmal weg, wird es schwer, sie in die Region zurückzuholen. Des Weiteren sind den JungakademikerInnen gute Arbeitsbedingungen und ein angenehmes Arbeitsklima wichtiger als ein hohes Einkommen. Auch die Gesundheit steht bei ihnen im Fokus. Gesundheitsvorsorge wird somit ebenfalls ein zentrales Thema in den Unternehmen. Einen hohen Stellenwert hat ebenfalls die berufliche Entwicklung, denn „lebenslanges Lernen“ und „sich immer wieder neu orientieren“ sind dabei die Leitgedanken. Hier zeigen die Jungakademiker ein großes Verantwortungsbewusstsein für sich selbst.
Auf Initiative der Landesgruppe Mitte/Ost im Verband angestellter AkademikerInnen und leitender Angestellter der chemischen Industrie e. V. (VAA) erhielt das Zentrum für Sozialforschung Halle e. V. (ZSH) den Auftrag vom VAA, eine Studie zur Führungskräftebindung von JungakademikerInnen in der Chemie zu realisieren. Das Ziel der Analysen bestand darin, den Zugang der Chemiebetriebe zu JungakademikerInnen zu verbessern sowie Argumente für eine Erhöhung der Attraktivität der Unternehmen zusammenzutragen, um die Bindemöglichkeiten gut qualifizierter JungakademikerInnen an diese Unternehmen herauszustellen und zu fördern. Dazu wurden im Sommer 2011 StudentInnen und AbsolventInnen, die Mitglied des VAA sind, in einer Online-Befragung angesprochen. Ein Hauptanliegen bildete die Frage, wie junge, gut qualifizierte AkademikerInnen motiviert werden können, in den neuen Bundesländern nach Arbeitgebern „Ausschau zu halten“. Weitere Fragen waren: Was ist für JungakademikerInnen beim Berufseinstieg besonders wichtig? Wie suchen sie nach potentiellen Arbeitgebern und wie können diese sichtbarer für AbsolventInnen werden? Welche Angebote erhöhen die Attraktivität eines Arbeitgebers für junge AkademikerInnen?
Die Studie wurde am 30.03.2012 im Brandenburger Arbeitsministerium unter Teilnahme des Staatssekretärs Prof. Dr. Wolfgang Schroeder und des 1. Vorsitzenden des VAA, Dr. Thomas Fischer, sowie Geschäftsführern und Personalverantwortlichen ostdeutscher Chemieunternehmen vorgestellt. Die Ergebnisse sind in einer Veröffentlichung des Nomos-Verlages „Employee Branding als neue Personalstrategie. Familienfreundlichkeit als strategischer Vorteil“ nachzulesen.
Bettina Wiener und Christina Buchwald, info@zsh.uni-halle.de, 0345 – 55 266 00
http://www.zsh-online.de/fileadmin/PDF-Dokumente/PM_2012_IV_VAA.pdf
http://www.nomos-shop.de/Buchwald-Wiener-Employee-Branding-neue-Personalstrategie/productview.aspx?product=14703&pac=wecoBerufsbiographie und Karriere; Hochschulen; Wissenschaft als Beruf; Arbeitswelt und Arbeitsmarkt; Vereinbarkeit Familie-Beruf
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04.04.2012 Wissenschaft Aktuell; CEWS Aktuell
CEWSjournal Nr.83 erschienen
Schwerpunktthema: Jahrestagung Chancengleichheit der Leibniz-Gemeinschaft – GESIS führt Zielquoten ein

