Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung

Nina Steinweg

Dauerbeobachtung der Gesellschaft

Center of Excellence Women and Science
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Nina Steinweg

Das TOTAL E-QUALITY Prädikat

Der Prädikatsbereich Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS betreut. Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die sich um das TOTAL E-QUALITY Prädikat bewerben möchten, finden hier Unterstützung und Beratung.

TERMINE

Der nächste Bewerbungsschluss ist der 30. April 2017.

Pilotprojekt "Add-on Diversity"

Im Jahr 2016 gibt es die Möglichkeit, im Rahmen eines Pilotprojekts ein "Add-on" zu Diversity im Bewerbungsbogen auszufüllen. Weitere Informationen zum Ablauf und zur Beteiligung am Pilotprozess finden Sie auf den Seiten von Total-E-Quality.

Aktuelle Prädikatsträgerinnen und Prädikatsträger

Mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden Institutionen ausgezeichnet, die sich mit personal- und institutionspolitischen Maßnahmen um die Durchsetzung von Chancengleichheit in ihren Einrichtungen bemühen und dabei auch Erfolge erzielen.

TEQ-Prädikate 2016

Die Prädikatsvergabe 2016 fand am 9. November im Historischen Rathaussaal von Nürnberg statt. Es wurden 58 TOTAL E-QUALITY Prädikate an Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie an Verbände überreicht. 21 dieser Organisationen erhielten eine zusätzliche Auszeichnung für ihr herausragendes Engagement für Diversity.

Die Organisationen hatten sich in den vergangenen Monaten um die Auszeichnung beworben und haben eindrucksvoll belegt, dass Chancengleichheit und Diversity feste Bestandteile ihrer Personalpolitik sind.

Eine Übersicht der neu und wiederholt ausgezeichneten Einrichtungen finden Sie hier. Herzlichen Glückwunsch!

Ziele & Rahmenbedingungen

TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit von Frauen und Männern in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu erreichen, nachhaltig zu verankern und damit einen Paradigmenwechsel in der Personalpolitik herbeizuführen.

Grundlage für die Auszeichnung mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ist die Bearbeitung eines Selbstbewertungsinstruments im Sinne eines Self-Assessment. Das Selbstbewertungsinstrument enthät auch Anregungen, wie Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Chancengleichheitspolitik weiterentwickeln und deren Qualität verbessern können.

Vor dem Hintergrund laufender Reformprozesse an den wissenschaftlichen Einrichtungen soll das TOTAL E-QUALITY Prädikat dazu beitragen, die Aufnahme von bewährten und innovativen Gleichstellungsmaßnahmen und Gleichstellungsparametern in die Reorganisation zu fördern bzw. diese direkt zu integrieren. Das Selbstbewertungsinstrument ermöglicht der Hochschule oder der Forschungseinrichtung auch, den Stand der Gleichstellung in der eigenen Institution sichtbar zu machen.

Durch ein Verzeichnis von Beispielen für Good-Practices können der Durchsetzung von Chancengleichheit neue Impulse gegeben werden. Damit wird auch die Arbeit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten unterstützt.

Ziel ist es, Strukturen und Rahmenbedingungen so zu verändern, dass eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in allen Qualifikationsstufen erreicht wird und deutlich mehr Leitungspositionen mit Frauen besetzt werden.

Das Prädikat unterstreicht die Bedeutung, die dem Thema Chancengleichheit innerhalb einer wissenschaftlichen Institution beigemessen wird; es kann daher als Marketing-Instrument verwendet werden. Die Bewerbung um das Prädikat basiert auf einer Selbsteinschätzung anhand eines Selbstbewertungsinstrumentes, das mit dem Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V., der Sozialforschungsstelle Dortmund sfs und Expert/innen aus Wissenschaft und Forschung entwickelt wurde.

Das Pilotprojekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Bewerbungen werden von einer unabhängigen Jury des Vereins TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. geprüft. Die Jury setzt sich aus fachkompetenten Vertreter/innen aus Wissenschaft und Forschung zusammen.
 
Das Prädikat wird für drei Jahre verliehen und besteht aus einer Urkunde sowie den Nutzungsrechten des TOTAL E-QUALITY Logos für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

Bewerbung

Grundlage der Bewerbung ist das sogenannte Selbstbewertungsinstrument, das zugleich Anregungen und Unterstützung bei der Implementierung von Aktivitäten zur Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern bieten soll.

Das Selbstbewertungsinstrument ist in acht Aktionsfelder gegliedert, in denen das Bemühen um und das Erreichen von Chancengleichheit zum Ausdruck kommen kann:

  1. Personalbeschaffung und Stellenbesetzung
  2. Karriere- und Personalentwicklung
  3. Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienverantwortung (work-life-balance)
  4. Institutionalisierte Gleichstellungspolitik
  5. Planungs- und Steuerungselemente in der Organisationsentwicklung
  6. Organisationskultur
  7. Forschung, Lehre und Studium
  8. Moralische Belästigung, sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

Die Bearbeitung der Aktionsfelder dient neben der Bewerbung somit auch einem Self-Assessment, auf dessen Grundlage im Sinne des Benchmarkings zukünftig ein Vergleich mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen erfolgen kann.

 

 

Bewerbungsbogen

Bewerbungsbogen für Erstbewerbungen, Stand November 2016: Word-Datei

Bewerbungsbogen für Wiederholungsbewerbungen, Stand November 2016: Word-Datei

Nächster Bewerbungsschluss ist der 30. April 2017!

Der Verein

Der Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. wurde 1996 in Frankfurt gegründet.

TOTAL E-QUALITY wurde von Vertreterinnen und Vertretern namhafter deutscher Unternehmen in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus Politik, Gewerkschaften und Wissenschaft zunächst für die Wirtschaft entwickelt. Seit 2001 vergibt der Verein Total E-Quality e.V. das Prädikat für Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Geschäftsstelle TOTAL E-QUALITY

Für Fragen rund um den Verein TOTAL E-QUALITY wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.