Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung

Schriftenreihe: cews.Beiträge

Im Rahmen der Reihe „cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung“ werden State-of-the-Art-Berichte und Konferenzdokumentationen vorgelegt und auf der Basis wissenschaftlicher Forschungsergebnisse neue Lösungswege zur Durchsetzung der Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung aufgezeigt.

Band 6: Löther, Andrea; Vollmer, Lina (2014) : Gleichstellungsarbeit an Hochschulen. Neue Strukturen – neue Kompetenzen. Leverkusen: Barbara Budrich. 204 S. (cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung; No. 6)

Band 5: Lipinsky, Anke (Hrsg.) (2009): Encouragement to Advance - Supporting Women in European Science Careers. Bielefeld: Kleine. 204 S. (cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung; No. 5) 

Band 4: Dalhoff, Jutta (Hrsg.) (2006): Anstoß zum Aufstieg - Karrieretraining für Wissenschaftlerinnen auf dem Prüfstand. Bielefeld: Kleine. 196 S. (cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung; No. 4)

Band 3: Löther, Andrea (Hrsg.) (2004): Erfolg und Wirksamkeit von Gleichstellungsmaßnahmen an Hochschulen. Bielefeld: Kleine. 262 S. (cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung; No. 3)

Band 2: Lind, Inken (2004): Aufstieg oder Ausstieg? Karrierewege von Wissenschaftlerinnen. Ein Forschungsüberblick. Bielefeld: Kleine. (cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung; No. 2)

Band 1: Löther, Andrea (2003): Mentoring-Programme für Frauen in der Wissenschaft. Bielefeld: Kleine. (cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung; No. 1)

 


cews.Beiträge Nr. 6

Löther, Andrea; Vollmer, Lina (2014) : Gleichstellungsarbeit an Hochschulen. Neue Strukturen – neue Kompetenzen. Leverkusen: Barbara Budrich. 204 S. (cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung; No. 6)

Inhalt: Die Gleichstellungspolitik von Hochschulen sieht sich durch neue Anforderungen und veränderte Governance-Strukturen vor die Aufgabe gestellt, ihre Strukturen und institutionellen Formen neu auszuhandeln. Die Publikation präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse zu Hochschulentwicklung, Professionalisierung und Geschlechtergerechtigkeit und verknüpft diese mit Praxisberichten zur Gleichstellungsarbeit an Hochschulen. Strukturen und institutionelle Formen an deutschen Hochschulen, die das Thema der Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung bearbeiten, befinden sich im Wandel. Neben den gewählten und weisungsunabhängigen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, die ihr Amt je nach landesrechtlichen Vorgaben als Hauptamt, Neben- oder Ehrenamt ausfüllen, werden Stabsstellen, Pro-Rektorate und Funktionsstellen sowohl in der zentralen Verwaltung als auch in einzelnen Einheiten wie Graduiertenschulen oder Exzellenzclustern eingesetzt. Parallel wird das Amt der Gleichstellungsbeauftragten neu ausgestaltet, indem über Projektmittel oder hochschulinterne Ressourcen an einigen Hochschulen das Büro der Gleichstellungsbeauftragten personell ausgeweitet wird. Für Themen wie Vereinbarkeit von Familie, Studium und Beruf oder Dual-Career-Couples werden zum Teil spezialisierte Einheiten gebildet; an anderen Hochschulen wird das Thema Geschlechtergleichstellung in einen Diversity-Ansatz eingebunden. Diese Veränderungen stehen zum einen in Zusammenhang mit erhöhten Qualitätsanforderungen an die Gleichstellungsarbeit der Hochschulen durch das Professorinnenprogramm, die Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG oder die gleichstellungspolitischen Anforderungen aus der Exzellenzinitiative, welche insgesamt die Strategien und Erfolge gleichstellungspolitischer Arbeit an den Hochschulen in den Blick des Hochschulmanagements rücken. Zum anderen lassen sich diese Entwicklungen auch in die Veränderungen der Governance-Mechanismen und die Professionalisierung des Hochschulmanagements einordnen. Der Sammelband führt aktuelle Forschungsergebnisse zu dem Themenkreis „Hochschulentwicklung, Governance, Professionalisierung und Geschlechtergerechtigkeit“ unter dem Fokus der Gleichstellungspolitik an Hochschulen zusammen und verknüpft diese mit reflektierenden Praxisberichten. Die Publikation entstand im Rahmen des Projektes „Hochschulische Gleichstellungsstrukturen im Wandel“, das 2011-2013 aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union unter dem Förderkennzeichen 01FP1080/81 gefördert und am Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS in der GESIS durchgeführt wurde.


cews.Beiträge Nr. 5

Lipinsky, Anke (Hrsg.) (2009): Encouragement to Advance - Supporting Women in European Science Careers. Bielefeld: Kleine. 204 S. (cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung; No. 5) ISBN 978-3-89370-447-7

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Inhalt: Career outcomes of female and male scientists show a severe dichotomy. Throughout European science and research decision-making positions women scientists are under-represented. Thus, the European Commission Science-and-Society action plan’s main concern was with career support for individual women scientists during the 6th Research Framework Programme. This edition of cews.Beiträge gathers reports, assessments and gives best practice recom-mendations generated by five European projects that were implemented to advance gender equality in academia at different levels, but for a common purpose: helping to fix the 'leaky pipeline'. Maren Jochimsen and Brigitte Mühlenbruch highlight the importance of an encompassing scientific culture and summarize some requirements for a gender-balanced European Research Area. The Dutch research team of Marieke van den Brink, Margo Brouns and Sietske Waslander report on the results of a national research study on recruitment and selection procedures for professorial appointments in the Netherlands. They examine the factors that may influence women’s chances in appointment procedures and discuss success rates of male and female applicants with respect to different academic disciplines. Anke Lipinsky and Silke Tölle offer some insight into the genesis, objectives and realization of the project "Encouragement to Advance - Training Seminars for Women Scientists" (ENCOUWOMSCI) which is the focal point of this volume. Margarete Hubrath introduces the concept of the training seminars carried out during "Encouragement to Advance" Seminars were designed to improve the starting conditions for highly qualified female scientists in connection with applications for professorships. Anke Lipinsky presents evaluation results relating to quantitative data produced during the runtime of "Encour-agement to Advance", whereas Silke Tölle discusses results that emerged from qualitative interviews of the project’s evaluation. Liisa Husu, Karin Siebenhandl et. al. review the outcome of the project “Advanced Training for Women in Scientific Research” (ADVANCE) which combined mentoring and coaching activities. Helene Füger discusses future perspectives for mentoring in Europe, starting with observations on the experi-ences and achievements of “eument-net - Building a European Network of Academic Mentoring Programmes for Women Scientists” (EUMENT-NET). André Béraud focuses on women’s careers in the field of technological higher education. He elaborates on experiences and results of “Empowering Women Engineers Careers in Industrial and Academic Research” (PROMETEA), which combined quantitative and qualitative data to study the situation of women researchers in science, engineering and technology. In conclusion, Pauleen Colligan and Maren Jochimsen report on the establishment of the European Plat-form of Women Scientists (EPWS), and illustrate the platform’s activities and goals as a new strategic instrument in European research policy.


cews.Beiträge Nr. 4

Dalhoff, Jutta (Hrsg.) (2006): Anstoß zum Aufstieg - Karrieretraining für Wissenschaftlerinnen auf dem Prüfstand. Bielefeld: Kleine. 196 S. (cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung; No. 4) ISBN 3-89370-417-0

 

Inhalt: Die häufig anzutreffende Vorstellung, dass ausschließlich die akademische Exzellenz im Wettbewerb um Führungspositionen in Hochschulen und Forschungseinrichtungen zähle, gehört in den Bereich der Mythenbildung. Es geht – vor allem für Frauen – im Arbeitsfeld Forschung und Lehre auch um frühzeitige Karriereplanung, Netzwerkbildung, zielorientiertes Coaching, Aneignung von sozialer Kompetenz, ein gutes Zeit- und Informationsmanagement und die sorgfältige Vorbereitung von entscheidenden Bewerbungs- und Berufungsverfahren. Insbesondere deutsche Berufungsverfahren mit ihrem Kooptationsprinzip sind aufgrund ihrer Intransparenz in der letzten Zeit Gegenstand kritischer Betrachtungen geworden. Vorerst sind sie aber das Nadelöhr, durch das alle Aspirantinnen und Aspiranten auf eine Professur oft mehrfach hindurch müssen. Im Programm „Anstoß zum Aufstieg“ wurden deshalb über 700 Wissenschaftlerinnen in Seminar, Rollenspiel, Verhandlungstraining und Coaching professionell auf das Procedere vorbereitet. Die in diesem Band dokumentierten umfassenden Evaluationsergebnisse der Befragung der Teilnehmerinnen von Anstoß zum Aufstieg weisen die Sinnhaftigkeit der Zielsetzung und die Effizienz der Maßnahme für diese große Kohorte eindeutig nach. Es ist außerdem gelungen, dieses Berufungstraining aufgrund seines qualitätsüberprüften Konzepts als institutionelles Fortbildungsangebot zu verankern.


cews.Beiträge Nr. 3

Löther, Andrea (Hrsg.) (2004): Erfolg und Wirksamkeit von Gleichstellungsmaßnahmen an Hochschulen. Bielefeld: Kleine. 262 S. (cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung; No. 3) ISBN 3-89370-399-3

 

Inhalt: Gleichstellungsmaßnahmen sind seit 15 Jahren Bestandteil der Reformbestrebungen an Hochschulen. Vor allem die von Bund und Ländern gemeinsam getragenen Hochschulsonderprogramme und seit 2001 das Hochschul- und Wissenschaftsprogramm stellen die finanziellen Ressourcen für qualifizierungsbezogene Maßnahmen, Projekte zur Erhöhung des Studentinnenanteils in naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen und Maßnahmen zur Etablierung der Frauen- und Geschlechterforschung zur Verfügung. In der Schweiz soll das Bundesprogramm Chancengleichheit den Frauenanteil an den Professuren bis 2006 verdoppeln. Evaluationen sollen die Qualität dieser Gleichstellungspolitik sichern und zugleich notwendige Anpassungen und Veränderungen aufzeigen. Eine Diskussion über die Evaluation von Gleichstellungsmaßnahmen an Hochschulen fehlt jedoch bisher ebenso wie eine Zusammenschau unterschiedlicher Evaluationsstudien. Diese Lücke schließt der Band „Erfolg und Wirksamkeit von Gleichstellungsmaßnahmen an Hochschulen“. Vorgestellt werden Evaluationsstudien zu Maßnahmen und Programmen einzelner Bundesländer und Hochschulen sowie zu den Modulen des Bundesprogramms Chancengleichheit der Schweiz. Diese Studien werden ergänzt durch einen Überblick über die Entwicklung gleichstellungspolitischer Programme in Deutschland und durch einen rechtsphilosophischen Beitrag zum Thema Frauenförderung und Gerechtigkeit. Ein Literaturüberblick rundet die Zusammenstellung von Evalutionsstudien ab. Der Band richtet sich an Akteure und Akteurinnen in den Hochschulen, Ministerien und der Politik, die fundierte Informationen und Diskussionen zu den Erfolgen gleichstellungspolitischer Maßnahmen in Wissenschaft und Forschung suchen.


cews.Beiträge Nr. 2

Lind, Inken (2004): Aufstieg oder Ausstieg? Karrierewege von Wissenschaftlerinnen. Ein Forschungsüberblick. Bielefeld: Kleine. (cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung; No. 2) ISBN 3-89370-399-3

 

Inhalt: Der zweite Band der Schriftenreihe "cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung" bietet einen State-of-the-Art-Überblick der Forschungsergebnisse der vergangenen Jahrzehnte zu den Ursachen der Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen der Wissenschaft und zeigt Perspektiven für weiterführende Ansätze auf. Während rund 50 Prozent der StudienanfängerInnen und etwa 47 Prozent der HochschulabsolventInnen weiblich sind, sinkt der Anteil an Frauen mit jeder Stufe auf der Karriereleiter kontinuierlich. Die Folge ist eine erhebliche geschlechterspezifische Asymmetrie in Führungspositionen im deutschen Wissenschaftssystem. Der mit dem langjährigen Qualifikationserwerb verbundene "return on investment" ist für Wissenschaftlerinnen durchschnittlich deutlich geringer als für ihre männlichen Kollegen. Die zahlreichen Bemühungen der letzten Jahre, Chancengleichheit in der Wissenschaft zu verwirklichen, greifen indes nur zögerlich. Eine zentrale Grundlage, um effektive Maßnahmen entwickeln und einsetzen zu können, ist die genaue Kenntnis der dieser Entwicklung zu Grunde liegenden Ursachen. Mit der Erforschung dieser Ursachen haben sich unterschiedliche Disziplinen beschäftigt; dabei kamen eine Vielzahl an Theorien und Methoden zum Einsatz. Die Ergebnisse dieser Forschung wurden bislang kaum systematisch zusammengefasst und eingeordnet. Hier knüpft der vorliegende Band an, die Autorin schließt eine Lücke, indem sie die empirischen Ergebnisse einer rund 50jährigen interdisziplinären Forschungshistorie erstmals in der Zusammenschau analysiert und kenntnisreich gegenüber stellt. Die Publikation ist eine wichtige Handreichung für die Fachöffentlichkeit in Wissenschaft und Politik, aber auch für Wissenschaftlerinnen und an der Thematik interessierte Personenkreise. Dabei zeichnet die Veröffentlichung besonders aus, dass sie über die Rezeption hinausgehend Ansatzpunkte für künftige, wirksame Handlungsstränge zur Herstellung von tatsächlicher Chancengleichheit aufzeigt.


cews.Beiträge Nr. 1

Löther, Andrea (2003): Mentoring-Programme für Frauen in der Wissenschaft. Bielefeld: Kleine. (cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung; No. 1) ISBN: 3-89370-378-0

 

Inhalt: In diesem Band werden Erfolgsfaktoren, Schwierigkeiten und Chancen des Mentorings im Wissenschaftsbetrieb dargestellt. Mentoring ist ein der Wissenschaft inhärentes Förderprinzip: Ein etablierter Professor unterstützt ausgewählte "Schüler" und ebnet ihnen die Wege in die wissenschaftliche Laufbahn. Aus der Erkenntnis heraus, dass entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen einen schlechteren Zugang zu diesen informellen, aber wichtigen Strukturen in der Wissenschaft haben, werden seit einigen Jahren an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Mentoring-Programme als gleichstellungspolitische Maßnahmen durchgeführt. Inzwischen gibt es eine große Vielfalt an solchen Programmen. Mit Hilfe von Mentoring sollen Schülerinnen für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge motiviert, der Berufsübergang von Studentinnen vorbereitet und begleitet sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen in ihrer wissenschaftlichen Karriere gefördert werden. Dieses Buch präsentiert die Bandbreite von Mentoring-Programmen für Frauen in der Wissenschaft. Thematisiert werden die Dynamiken und Prozesse von Mentoring-Beziehungen, Anforderungen an Evaluationen von Programmen, die Einbettung von Mentoring in Organisationen sowie die Besonderheiten von Mentoring für hochqualifizierte Frauen. Neben dem klassischen one-to-one-Mentoring werden neue Formen wie Peer-Mentoring vorgestellt. Eine ausführliche Übersicht von mehr als 40 Projekten an deutschsprachigen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie beispielhafte Maßnahmen aus den Niederlanden und anglo-amerikanischen Ländern demonstrieren Vielfalt und Möglichkeiten von Mentoring als einer Möglichkeit, mehr Chancengleichheit für Frauen in der Wissenschaft zu verwirklichen. Beiträge von Irene Hofmann-Lun, Dagmar Höppel, Andrea Löther, Elisabeth Maurer, Ursula Meyerhofer, Brigitte Mühlenbruch und Ulrike Petersen.

cews.Beiträge No 6

Löther, Andrea; Vollmer, Lina (2014) : Gleichstellungsarbeit an Hochschulen. Neue Strukturen – neue Kompetenzen. Leverkusen: Barbara Budrich. 204 S. (cews.Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung; No. 6)