Datenarchiv für Sozialwissenschaften (DAS)

Alexia Katsanidou

Datenarchiv für Sozialwissenschaften
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Alexia Katsanidou

Die Abteilung „Datenarchiv für Sozialwissenschaften“ bietet in erster Linie Datenservice zu nationalen und international-vergleichende Umfragen zu soziologischen und politikwissenschaftlichen Fragestellungen. Die Studien werden gemäß klar definierten methodisch-technischen Anforderungen akquiriert und sodann bedarfsorientiert gemäß international anerkannten Standards aufbereitet, archiviert und der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Referenzstudien wie der ALLBUS und andere stark nachgefragte Studien werden - häufig in Kooperation mit den Primärforschern oder anderen Experten - in Datenkollektionen zusammengefasst und besonders betreut. Variablen werden harmonisiert und standardisiert, um Vergleiche über die Zeit oder über regionale Einheiten hinweg zu ermöglichen. Im Fall des ALLBUS, zu einer Gruppe von Internationalen Umfrageprogrammen und zu den umfassenden Datenkollektionen aus der Wahlforschung wurden jeweils gemeinsam mit der GESIS-Abteilung Dauerbeobachtung der Gesellschaft eigene Forschungsdatenzentren eingerichtet.

Der Bereich entwickelt ferner gemeinsam mit der Abteilung WTS Software für die Aufbereitung, Archivierung und Auswertung von Daten und die Recherche von Daten und Variablen im Internet, wirkt an der Entwicklung internationaler Standards mit, beteiligt sich an nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und vermittelt wichtige deutsche Datensammlungen in die internationale Forschung. Es wirkt mit in den europäischen (Consortium of European Social Science Data Archives (CESSDA)) und internationalen Datenservice-Netzen (International Federation of Data Organisations for the Social Sciences (IFDO)) und ist nationaler Repräsentant für das Inter-university Consortium for Political und Social Research (ICPSR).

Nutzer werden bei der Datenrecherche und bei der Datenanalyse beraten Nachwuchswissenschaftler werden in Weiterbildungsprogrammen in komplexe Formen der Datenanalyse eingeführt.

In der Forschungsarbeit der Abteilung liegt der Schwerpunkt auf Sekundäranalysen, die das Analysepotential der archivierten Studien wie auch der eingesetzten statistischen Modelle verdeutlichen und wichtige Messinstrumente auf ihre Reliabilität und Validität hin untersuchen.