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ALLBUS-Kumulation 1980-2006 (ZA-Nr. 4241, deutsche Version;
ZA-Nr. 4243, englische Version) |
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Erhebungszeiträume:
- 1980: Januar 1980 bis Februar 1980
- 1982: Februar 1982 bis Mai 1982
- 1984: März 1984 bis Juni 1984
- 1986: März 1986 bis Mai 1986
- 1988: April 1988 bis Juli 1988
- 1990: März 1990 bis Mai 1990
- 1991: Mai 1991 bis Juli 1991
- 1992: Mai 1992 bis Juni 1992
- 1994: Februar 1994 bis Mai 1994
- 1996: März 1996 bis Juni 1996
- 1998: März 1998 bis Juli 1998
- 2000: Januar 2000 bis Juli 2000
- 2002: Februar 2002 bis August 2002
- 2004: März 2004 bis Juli 2004
- 2006: März 2006 bis August 2006
Wissenschaftlicher Beirat (bis 2006):
- Klaus Allerbeck, Universität Frankfurt;
- Jutta Allmendinger, Universität München;
- Hans-Jürgen Andreß, Universität Köln;
- Wilhelm Bürklin, Universität Potsdam;
- Andreas Diekmann, ETH Zürich;
- Hubert Feger, Freie Universität Berlin;
- Johannes Huinink, Universität Bremen;
- Marie Luise Kiefer, Universität Wien;
- M. Rainer Lepsius, Universität Heidelberg;
- Karl Ulrich Mayer, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin;
- Heiner Meulemann, Universität Köln;
- Walter Müller, Universität Mannheim;
- Karl Dieter Opp, Universität Leipzig;
- Franz Urban Pappi, Universität Mannheim;
- Erwin K. Scheuch, Universität Köln;
- Rüdiger Schmitt-Beck, Universität Duisburg;
- Heike Solga, Universität Göttingen;
- Rolf Ziegler, Universität München
Datenerhebung:
- GETAS, Bremen (1980-84)
- GFM-GETAS (IPSOS), Hamburg (1988, 1998)
- INFAS, Bonn (1990, 2002)
- Infratest (Burke), München (1986, 1991, 1992, 1994, 1996, 2000, 2004,
2006)
Inhalt:
Trenderhebung zur gesellschaftlichen Dauerbeobachtung von Einstellungen,
Verhalten und sozialem Wandel in Deutschland. Die Schwerpunkte der
kumulierten Untersuchungen sind:
- Wirtschaft
- Politische Einstellungen und Partizipation
- Deutsche Vereinigung
- Soziale Ungleichheit und Wohlfahrtsstaat
- Vertrauen in öffentliche Einrichtungen und
Organisationen
- Nationalstolz
- Ethnozentrismus und Minoritäten
- Nationale und regionale Verbundenheit
- Einstellungen zu Ehe, Familie und Partnerschaft
- Abtreibung
- Fragen zum Thema AIDS (HIV)
- Wichtigkeit von verschiedenen
Lebensbereichen und ausgewählten Berufsaspekten
- Freizeitaktivitäten
- Mediennutzung
- Religiosität und Kirchlichkeit
- Umwelt
- Einstellungen zu und Kontakte mit Behörden
- Anomia und Kriminalitätsfurcht
- Abweichendes Verhalten und Sanktion
- ALLBUS-Demographie
- Daten zum Interview
- Abgeleitete Indizes
Themen:
-
Wirtschaft:
Beurteilung der aktuellen und zukünftigen Wirtschaftslage in der
Bundesrepublik, im eigenen Bundesland und der eigenen Wirtschaftslage.
-
Politische Einstellungen und
Partizipation:
Zufriedenheit mit der Bundesregierung, der Landesregierung, der deutschen
Demokratie und mit dem Funktionieren des politischen Systems (politische
Unterstützung); Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum;
politisches Interesse; Parteineigung; Wahlabsicht (Sonntagsfrage);
Wahlbeteiligung bei der letzten Bundestagswahl;
Wahlrückerinnerungsfrage; Sympathie-Skalometer für die CDU, CSU, SPD,
FDP, Republikaner, NPD, PDS, DKP sowie Bündnis 90 / Die Grünen; politische
Partizipation; ehrenamtliche Tätigkeiten; Einstellung zur Kernenergie, zur
Todesstrafe für Terroristen, zur Privatisierung öffentlicher Betriebe, zur
Freigabe von Abtreibung; Demokratie-Skala; Postmaterialismus (Wichtigkeit
von Ruhe und Ordnung, von Bürgereinfluß, von Inflationsbekämpfung und von
freier Meinungsäußerung).
-
Deutsche Vereinigung:
Einstellung zur Forderung nach mehr Opferbereitschaft im Westen und mehr
Geduld im Osten; Wiedervereinigung ist vorteilhaft für Westen bzw. Osten;
Zukunft im Osten hängt von Leistungsbereitschaft der Ostdeutschen ab;
wechselseitige Fremdheit der Bürger; Leistungsdruck in den neuen
Bundesländern; Einstellung zum Umgang mit individueller
Stasi-Vergangenheit; Einschätzung des Sozialismus als Idee.
-
Soziale Ungleichheit und
Wohlfahrtsstaat:
Gerechter Anteil am Lebensstandard; Selbsteinschätzung der sozialen
Schichtzugehörigkeit und Einstufung auf einer Oben-Unten-Skala;
Beurteilung des bisherigen Berufserfolgs, Vergleich mit Berufsposition des
Vaters und berufliche Erwartung für die Zukunft; perzipierte Stärke von
Konflikten zwischen gesellschaftlichen Gruppen; Einstellungen zum
deutschen Wirtschaftssystem und Beurteilungen von wohlfahrtsstaatlichen
Maßnahmen; Einschätzung gleicher Ausbildungschancen für alle;
Voraussetzungen für Erfolg in der Gesellschaft; Einkommensunterschiede als
Leistungsanreiz; Akzeptanz von sozialen Unterschieden; Bewertung der
eigenen sozialen Sicherung; Haltung zur Ausweitung oder Kürzung von
Sozialleistungen, Einstellung zu einer Kürzung des Verteidigungsetats und
perzipierte Haltung der Bundesregierung in solchen Fragen.
-
Vertrauen in öffentliche
Einrichtungen und Organisationen:
Gesundheitswesen, Bundesverfassungsgericht, Bundestag, Gemeindeverwaltung,
Bundeswehr, Kirche, Justiz, Fernsehen, Zeitungswesen, Hochschulen,
Bundesregierung, Gewerkschaften, Polizei, Arbeitsämter,
Rentenversicherung, Arbeitgeberverbände, Kommission der Europäischen
Union, Europäisches Parlament, Europäischer Gerichtshof.
-
Nationalstolz:
Stolz auf deutsche Einrichtungen und deutsche Leistungen; Stolz, Deutscher
zu sein.
-
Ethnozentrismus und
Minoritäten:
Haltungen zum Zuzug von Aussiedlern aus Osteuropa, Asylsuchenden,
EU-Arbeitnehmern und Nicht-EU-Arbeitnehmern; Wahrgenommene Konsequenzen
der Anwesenheit von Ausländern in Deutschland; Ausländerbehandlung durch
Behörden; Wichtigkeitseinstufung verschiedener
Einbürgerungsvoraussetzungen; Einstellungsskala und Kontakte zu Ausländern
(Split: Gastarbeiter) in der Familie, am Arbeitsplatz und in der
Nachbarschaft oder im Freundeskreis; Einstellung zur doppelten
Staatsbürgerschaft und zur Rechtsangleichung von Ausländern;
perzipierte Stärke
des Konflikts zwischen Gastarbeitern und Deutschen; Befürwortung
von Islamunterricht an Schulen; Ausländeranteilsschätzung für Ost- und
Westdeutschland sowie für die eigene Wohnumgebung; perzipierte
Lebensstildifferenzen; Indikatoren für soziale Distanz zu ethischen
Minderheiten und Ausländern; Items zum Antisemitismus.
-
Nationale und regionale
Verbundenheit:
Verbundenheit mit der eigenen Gemeinde, mit dem Bundesland, mit der alten
Bundesrepublik bzw. mit der DDR, mit Gesamtdeutschland, sowie mit der EU.
-
Einstellungen zu Ehe, Familie
und Partnerschaft:
Familie als Glücksvoraussetzung; Heirat bei dauernder Partnerschaft oder
bei Schwangerschaft; ideale Kinderzahl; Einstellung zur Berufstätigkeit
von Frauen und Müttern; Wichtigkeit von Erziehungszielen; wichtigste
Erziehungsziele der Schule; Einstufung der Wichtigkeit ausgewählter
Lernziele für ein Kind; gewünschte Eigenschaften von Kindern;
Autoritarismus; Wichtigkeit der Familie.
-
Abtreibung:
Schwangerschaftsabbruch bei gesundheitlichen Gefährdungen von Mutter oder
Kind; Abtreibung nach Vergewaltigung, bei sozialer Notlage oder bei
ledigen Frauen ohne Heiratswunsch; völlige Freigabe von Abtreibung.
-
Fragen zum Thema AIDS (HIV):
Kenntnis der Krankheit AIDS; wahrgenommene Berichte in den Medien;
Einstellung zu höheren Krankenversicherungsbeiträgen für HIV-Infizierte;
Einstellung zur Entlassung infizierter Arbeitnehmer und zu einem
Einreiseverbot für HIV-infizierte Ausländer; Einstellung zu einer
zentralen Meldepflicht; Sorge um eine eigene HIV-Infektion; eigene
Schutzmaßnahmen und Verhaltensänderungen; HIV-Infizierte im
Bekanntenkreis.
-
Wichtigkeit von
verschiedenen Lebensbereichen und ausgewählten Berufsaspekten:
Familie und Kinder, Beschäftigung und Arbeit, Freizeit und Erholung,
Freunde und Bekannte, Verwandte, Religion und Kirche, Politik und
öffentliches Leben, Nachbarschaft; Präferenzen bei einer beruflichen
Tätigkeit (Sicherheit, Einkommen, Verantwortung etc.).
-
Freizeitaktivitäten:
Bücher lesen; Zeitschriften lesen; Schallplatten, CDs, Kassetten hören;
Videos anschauen; Computer nutzen; im Internet surfen; private
Weiterbildung; nichts tun, faulenzen; spazierengehen, wandern; Yoga,
Meditation; Restaurants; Besuche im Freundeskreis; Besuche im
Verwandtenkreis; Gesellschaftsspiele; kurze Reisen; politische
Beteiligung; ehrenamtliche Tätigkeiten; religiöse Veranstaltungen; Kunst
und musische Betätigung; do it yourself; aktiver Sport; Film-, Sport-,
Pop-, Jazz-, Tanzveranstaltungen besuchen; klassische Kultur (Oper,
Konzerte, Theater, Ausstellungen).
-
Mediennutzung:
Häufigkeit von Fernsehen pro Woche, Interesse an Fernsehsendungen: Shows
und Quizsendungen, Sportsendungen, Spielfilme, Nachrichten, politische
Magazine, Kunst und Kultur, Heimatfilme, Kriminalfilme, Actionfilme,
Unterhaltungsserien; Häufigkeit der Lektüre von Tageszeitungen pro Woche.
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Religiosität und
Kirchlichkeit:
Gottesglaube und Lebenssinn; Religiosität; Kirchenmitgliedschaft; frühere
Konfession; kirchliche Beerdigung; kirchliche Trauung; Taufe der Kinder;
Kirchgangs- und Gebetshäufigkeit; Interesse an kirchlichen Sendungen in
den Medien.
-
Umwelt:
Perzeption allgemeiner Umweltbelastungen und persönlich empfundene
Umweltbelastungen.
-
Einstellung zu und Kontakte
mit Behörden:
Beurteilung der Leistungen von Behörden und deren Verhalten gegenüber
Bürgern.
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Anomia und Kriminalitätsfurcht:
Allgemeines Vertrauen zu Mitmenschen und zu Politikern; sozialer
Pessimismus und Zukunftsorientierung (Anomia); Kriminalitätsfurcht; Furcht
vor Verlust des Arbeitsplatzes bzw. der betrieblichen Existenz.
-
Abweichendes Verhalten und
Sanktion:
Meinung zu ausgewählten Delikten und Vergehen bezüglich ihrer
Verwerflichkeit und ihrer Sanktionswürdigkeit; Gesetzestreue;
Wahrscheinlichkeit, genannte Gesetzesübertretungen in Zukunft zu begehen;
selbstberichtetes abweichendes Verhalten; Einschätzung der
Wahrscheinlichkeit, bei verschiedenen Delikten entdeckt zu werden; Senkung
der Kriminalität durch härtere Strafen; eigene Viktimisierung.
-
ALLBUS-Demographie:
-
Angaben zur befragten Person: Geburtsmonat, Geburtsjahr,
Alter, Geschlecht, Staatsbürgerschaft (Nationalität), Anzahl der
Staatsbürgerschafen und Angaben zur ursprünglichen Staatsbürgerschaft,
Wohnort (Bundesland, Regierungsbezirk, politische Gemeindegröße,
BIKStadtregion, Bousted-Gemeindetyp, Ausländeranteil auf Kreisebene) und
Wohndauer, Herkunft, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit,
Kirchgangshäufigkeit, Schulbesuch, allgemeiner Schulabschluß, berufliche
Ausbildung, Führerscheinbesitz, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen
bzw. früheren Beruf, Angaben zum ersten Beruf, Branche, Furcht vor
Verlust des Arbeitsplatzes, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst,
Arbeitswegdauer, berufliche Aufsichtsfunktion, Zeitpunkt der Aufgabe
hauptberuflicher Erwerbstätigkeit, Stellungsdauer, wöchentliche
Arbeitsdauer (Haupt- und Nebenerwerb), Betriebsgröße, Dauer von
Arbeitslosigkeit, Unterbrechung der Erwerbstätigkeit, Wunsch nach
Arbeit, vorwiegender Lebensunterhalt, Befragteneinkommen, Alter beim
Verlassen der Eltern, Übersiedlung nach Ost- oder Westdeutschland,
Interesse an einer Übersiedlung in den Ost- bzw. Westteil oder in ein
anderes Land der Europäischen Gemeinschaft, Aufenthaltsdauer (in der
Bundesrepublik, im Bundesland, am Wohnort), Wohnungstyp,
Selbstbeschreibung des Wohnortes,Telephonanschluß;
allgemeiner Gesundheitszustand;
Familienstand, Ehebiographie,
Kinderwunsch.
-
Angaben zum gegenwärtigen Ehepartner: Erste, zweite und dritte
Staatsbürgerschaft, Anzahl der Staatsbürgerschaften und Angaben zur
ursprünglichen Staatsbürgerschaft, Alter, Konfession, allgemeiner
Schulabschluß, berufliche Ausbildung, Erwerbsstatus, Angaben zum
gegenwärtigen bzw. früheren Beruf, Zeitpunkt der Aufgabe
hauptberuflicher Erwerbstätigkeit, Dauer von Arbeitslosigkeit, Furcht
vor Verlust des Arbeitsplatzes.
-
Angaben zum ehemaligen Ehepartner: Alter, Konfession, allgemeiner
Schulabschluß, berufliche Ausbildung, Angaben zum gegenwärtigen bzw.
früheren Beruf.
-
Angaben zu nichtehelichen Lebenspartnern: Erste, zweite und dritte
Staatsbürgerschaft, Anzahl der Staatsbürgerschaften und Angaben zur
ursprünglichen Staatsbürgerschaft, Alter, gemeinsamer Haushalt mit
Lebenspartner, Aufgabenteilung im Haushalt, allgemeiner Schulabschluß,
berufliche Ausbildung, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen bzw.
früheren Beruf, Zeitpunkt der Aufgabe hauptberuflicher Erwerbstätigkeit.
-
Angaben zu den Eltern und Großeltern des Befragten: Herkunftsland der
Eltern und Großeltern, Allgemeiner Schulabschluß von Mutter und Vater,
Universitätsbesuch von Mutter und Vater, berufliche Ausbildung von
Mutter und Vater, Angaben zum Beruf des Vaters und der Mutter.
-
Haushaltsbeschreibung: Haushaltsgröße, Haushaltseinkommen,
Einkommensarten im Haushalt, Anzahl von über 17-jährigen
Haushaltspersonen (reduzierte Haushaltsgröße), Zahl der Kinder.
-
Angaben zu den einzelnen Haushaltspersonen
(Haushaltsliste): Verwandtschaft der Haushaltspersonen zum Befragten,
Geschlecht der Personen, ihr Geburtsmonat, Geburtsjahr, Alter,
Familienstand, Einkommen, deutsche Staatsangehörigkeit.
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Angaben zu Kindern außerhalb des Haushalts: Zahl der Kinder außer Haus,
Geschlecht, Alter.
-
Gegenwärtige Mitgliedschaften des Befragten (Deutscher Gewerkschaftsbund
(DGB), Deutsche Angestelltengewerkschaft (DAG), Christlicher
Gewerkschaftsbund (CGB), andere Gewerkschaft, Union Leitender
Angestellter (ULA), Deutscher Beamtenbund (DBB), Bauernverband,
Gewerbeverband, Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), sonstiger
Berufsverband; Gesangverein, Sportverein, Hobby-Vereinigung, Heimat-
oder Bürgerverein, sonstige gesellige Vereinigung, Vertriebenen oder
Flüchtlingsverband, Wohlfahrtsverband, kirchlicher oder religiöser
Verein, Jugend oder Studentenorganisation, politische Partei,
Bürgerinitiative, andere Vereine oder Verbände); frühere
Gewerkschaftsmitgliedschaft.
-
Freunde (egozentrierte Netzwerke) mit Angaben über: Geschlecht, Alter,
Verwandtschaft, Erwerbstätigkeit und berufliche Stellung sowie
Wahlverhalten, gegenseitige Bekanntschaft.
-
Daten zum Interview:
Interviewdatum;
Interviewbeginn und -ende; Interviewdauer; an wievielen Befragungen
teilgenommen; Bereitschaft zu einer Panelteilnahme; Erreichbarkeit des
Befragten; Anwesenheit des Befragten zu Hause während der letzten
Wochentage; Auskunftsbereitschaft des Befragten; Anwesenheit Dritter beim
Interview; Anwesenheit des Ehepartners, Partners oder von Kindern beim
Interview; Anwesenheit weiterer Familienangehöriger beim Interview;
Eingriffe Dritter in den Interviewverlauf; Kooperationsbereitschaft und
Zuverlässigkeit der Angaben des Befragten; Angaben zum Wohngebäude des
Befragten und der Wohnumgebung.
Angaben zum Interviewer: Geschlecht, Alter, Schulabschluß,
Identifikationsnummer, Dauer der Interviewertätigkeit.
-
Abgeleitete Indizes:
Postmaterialismus-Index (nach Inglehart); Familientypologie,
Haushaltsklassifikationen (nach Porst und Funk); Berufsvercodung gemäß
ISCO (International Standard Classification of Occupations) 1968 und 1988;
Berufsprestige (nach Treiman); SIOPS (nach Ganzeboom); ISEI (nach
Ganzeboom); Magnitudeprestige (nach Wegener); Einordnungsberufe (nach
Pappi und Terwey); Klassenlagen (nach Goldthorpe); Transformationsgewichte
für Auswertungen auf Haushalts- und Personenebene; Ost-West-Gewichte für
gesamtdeutsche Auswertungen.
Grundgesamtheit und Auswahl:
- Untersuchungsgebiet: Bundesrepublik Deutschland (bis 1990 nur alte
Bundesländer einschließlich West-Berlin).
- Haushaltsstichproben: 1980 bis 1992 und 1998 mehrstufig geschichtete
Zufallsauswahl aus allen Privathaushalten mit Personen, die zum
Befragungszeitpunkt das 18. Lebensjahr vollendet hatten
(ADM-Stichprobendesign).
- Personenstichproben: In den Erhebungsjahren 1994, 1996 und ab 2000
fand eine zweistufige, disproportional geschichtete Zufallsauswahl in
West- (incl. West-Berlin) und Ostdeutschland (incl. Ost-Berlin) aus allen
deutschsprachigen Personen statt, die zum Befragungszeitpunkt in
Privathaushalten lebten und zu Beginn des Erhebungsjahres das 18. Lebensjahr
vollendet hatten. In der ersten Auswahlstufe wurden Gemeinden in
Westdeutschland und in Ostdeutschland mit einer Wahrscheinlichkeit
proportional zur Zahl ihrer erwachsenen Einwohner ausgewählt, in der
zweiten Auswahlstufe wurden Personen aus den Einwohnermeldekarteien
zufällig gezogen.
- Bis 1990 wurden nur deutsche Staatsbürger, ab 1991 wurden auch
Ausländer mit ausreichenden Deutschkenntnissen befragt.
Erhebungsverfahren:
- Mündliche Befragungen mit standardisiertem Fragebogen (PAPI - Paper
And Pencil Interviewing)
- ab 2000: CAPI (Computer Assisted Personal Interviewing)
- Ergänzungen aus schriftlichen Zusatzbefragungen (drop off)
Primary Sampling Units / Sample-Points:
- Siehe Studienprofile der ALLBUS-Einzelstudien.
Ausschöpfungsquote:
- Siehe Studienprofile der ALLBUS-Einzelstudien.
Datensatz:
| Anzahl der Befragten: |
47.947 |
| Anzahl der Variablen: |
1.250 |
Weitere Hinweise:
- Der zusammengefaßte Datensatz von ALLBUS-Erhebungen aus 16 Surveys
umfaßt alle im ALLBUS-Fragenprogramm enthaltenen Zeitreihen (wenigstens
zwei Erhebungszeitpunkte).
- Die besondere Relation von CAPI und PAPI-Erhebung im Jahr 2000 wird in
den Codebüchern und den Methodenberichten zum ALLBUS 2000 näher erläutert.
- Eine in der Demographie vereinfachte Version des
Kumulationsdatensatzes (542 Variablen) ist ebenso wie die ALLBUS- Einzelstudien als
ALLBUScompact zusätzlich vorhanden
(Kumulation: ZA-Nr. 4242).
- Der kumulierte ALLBUS 1980-2006 steht auch in einer englischen
Übersetzung zur Verfügung (Cumulated ALLBUS/GGSS 1980-2006, ZA-Nr. 4243;
ALLBUS/GGSScompact 1980-2006, ZA-Nr. 4244).
© GESIS Michael Terwey
01.07.2008
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