Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen
SuchenSitemapHilfe
GESIS Servicestelle Osteuropa Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen
Informationszentrum Sozialwissenschaften Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung, Universität zu Köln

Literatur- & Forschungsinformation

Datenservice & Archivierung

Dauerbeobachtung

ALLBUS

ISSP

GML

Soziale Indikatoren

Service Guide

Aktuelles

Daten

Forschung

Publikationen

Informationsquellen

Veranstaltungen

Bestellen & Downloads

Mitarbeiter & Adressen

Sektion Sozialindikatoren

Methodenberatung

Forschung & Entwicklung

Software

Publikationen

 

Bestellen & Downloads

Veranstaltungen

GESIS-Bibliotheken

Linksammlung SocioGuide

 

Kooperationen

Beratung

Mitarbeiter & Adressen

Presse

Organisation

 

Impressum

 

 

 

 

"Subjektives Wohlbefinden und subjektive Indikatoren der Lebensqualität:
Befunde, Daten und Methoden - Eine vorläufige Bilanz"

Internationale Tagung der Sektion Soziale Indikatoren in der DGS 

5. - 6. Juli 2007, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Programm und Materialien

 

Die Diskussion über das subjektive Wohlbefinden als Komponente von Wohlfahrt und Lebensqualität und die Verwendung von ‚objektiven' und / oder ‚subjektiven' Indikatoren für ihre Messung durchzieht die Sozialindikatoren- und Lebensqualitätsforschung seit ihren Anfängen. Inzwischen besteht jedoch nicht nur ein breiter Konsens darüber, dass das subjektive Wohlbefinden zu den konstitutiven Elementen eines „guten Lebens“ gehört, sondern wir blicken auch auf mehrere Jahrzehnte intensiver theoretischer und empirischer Forschung zu Fragen des subjektiven Wohlbefindens und der Lebensqualität zurück: Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen – zunächst vor allem Psychologen und Soziologen, neuerdings zunehmend auch Ökonomen – haben nicht nur theoretische Modelle und empirische Maße des subjektiven Wohlbefindens entwickelt, sondern auch dessen Niveau und zeitliche Veränderung beobachtet und international vergleichend analysiert, empirische Korrelate identifiziert sowie theoretische Erklärungen für die vielfältigen empirischen Befunde geliefert. Zeit also für eine vorläufige Bilanz!

Was sind die Ergebnisse dieser Forschung und was wissen wir heute zu Fragen des subjektiven Wohlbefindens und der subjektiven Lebensqualität? Wie verändert sich das subjektive Wohlbefinden über die Zeit? Wie ungleich sind Glück und Zufriedenheit verteilt? Gibt es glücklichere und unglücklichere Gesellschaften oder Kulturen, und was sind die Gründe dafür? Welche Rolle spielt die Persönlichkeit neben anderen Einflussfaktoren für das subjektive Wohlbefinden? Das sind einige der inhaltlichen Fragen mit denen sich die geplante internationale Tagung der Sektion Soziale Indikatoren befassen will. Die Bilanzierung soll aber auch die zur Verfügung stehenden Datengrundlagen, Indikatoren und Methoden umfassen sowie Unzulänglichkeiten, Defizite und zusätzlichen Forschungsbedarf aufzudecken versuchen. Gegenstand der Tagung sind nicht nur Fragen des allgemeinen und bereichsspezifischen subjektiven Wohlbefindens in Form von Glück und Zufriedenheit, sondern auch andere Komponenten und alternative Operationalisierungen des subjektiven Wohlbefinden und der subjektiven Lebensqualität.

Die Tagung findet am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung statt.

 

Programm:

Donnerstag, 5. Juli

10.00 - 10.30 Heinz-Herbert Noll (Mannheim) Begrüßung und Einführung Einleitung
10.30 - 11.15 Ruut Veenhoven (Rotterdam) Measures of Subjective Well-Being Präsentation
11.15 - 12.00 Bruce Headey (Melbourne) The Set-Point Theory Of Happiness: May Be More Right Than Wrong But Needs Substantial Revision Präsentation

Full-Paper

12.00 - 12.45 Hans Peter Widmaier (Zürich) Statik und Dynamik von Glück und Wohlbefinden  
12.45 - 13.45   Mittagspause  
13.45 - 14.30 Stefan Bergheim (Frankfurt) Gibt es glücklichere und unglücklichere Gesellschaften oder Kulturen, und was sind die Gründe dafür? Präsentation
14.30 - 15.15 Heiner Meulemann (Köln) Religion, Säkularisierung und Wohlbefinden Präsentation
15.15 - 15.45   Kaffeepause  
15.45 - 16.30 Martin Kroh, Gert Wagner (Berlin) Wie die 11er-Skala zur Lebenszufriedenheit in das SOEP kam: Zur Rolle der Empirie bei der Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Theorie Präsentation
16.30 - 17.15 Ulrich Schimmack (Toronto) Recent Developments in the Study of Subjective Indicators of Well-Being in the German Socio-Economic Panel Präsentation
17.15 - 18.00 Eduardo Wills (Bogotá) Validation of the Personal Wellbeing Index (PWI) in Toronto, Belo Horizonte and Bogotá: A comparative cross-cultural study Präsentation
Ab 18.00   Postersession mit Beiträgen von H. Galip (Ankara), K. Mahne (Berlin), J. Simonson (Hannover), H. Stichnoth (Paris), G. Grözinger/W. Matiaske/V. Tobsch (Flensburg) Poster
(Grözinger, Matiaske, Tobsch (Flensburg))
18.15 - 19.00   Mitgliederversammlung der Sektion  
19.00   Wine & Cheese  
 

Freitag, 6. Juli

09.15 - 10.00 Anke Zimmermann (Cambridge) Happily Ever After? Cohabitation, Marriage, Divorce, and Happiness in Germany  
10.00 - 10.45 Stefan Weick (Mannheim) Zufriedenheitsbewertungen und Anspruchsniveauanpassungen bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit in Privathaushalten Präsentation
10.45 - 11.15   Kaffeepause  
11.15 - 12.00 Anette Fasang, Sara Geerdes, Klaus Schömann, Liuben Siarov (Bremen) Der Zusammenhang von Arbeitsmarktmobilität und Arbeitszufriedenheit in der Europäischen Union Präsentation
12.00 - 12.45 Timothy Bechtel (Offenbach) Economic versus Psychological Determinants of Life Quality Präsentation
12.45 - 13.45   Mittagspause  
13.45 - 14.30 Jörg Dittmann, Jan Göbel (Mannheim / Berlin) Dein Haus, Dein Auto, Deine Bildung – Die Bedeutung des sozioökonomischen Status der Wohnumgebung für die individuelle Lebenszufriedenheit Präsentation
14.30 - 15.15 Christoph Reinprecht (Wien) Lebensqualität trotz Prekarität? Empirische Einsichten in den komplexen Zusammenhang von Migration und Lebensqualität Präsentation
15.15 - 15.30   Kaffeepause  
15.30 - 16.15 Wolfgang Glatzer, Roland Bieräugel (Frankfurt) Subjektive Indikatoren im Sozialstaatssurvey - Kontinuität und Erneuerung Präsentation
16.15 - 17.00 Uwe Engfer (Darmstadt) Endlich Zeit für alles!? Veränderungen im Zeitbudget und in der Zufriedenheit mit der Zeitverwendung nach dem 55. Lebensjahr Präsentation
17.00   Schlusswort und Ende der Tagung  

 


home (deutsch) home (english) no english page top info
 
© GESIS Heinz-Herbert Noll 12.11.2007