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"Subjektives Wohlbefinden und subjektive
Indikatoren:
Konzepte, Daten und Analysen"
Workshop der Abteilung Soziale Indikatoren
Mannheim, 2. - 3. Dezember 2004
Die Diskussion über das subjektive Wohlbefinden als eine Komponente
von Wohlfahrt und Lebensqualität und die Verwendung von ‚objektiven'
und / oder ‚subjektiven' Indikatoren durchzieht die Sozialindikatoren-
und Wohlfahrtsforschung seit ihren Anfängen. Inzwischen besteht jedoch
ein breiter Konsens darüber, dass subjektive Indikatoren unverzichtbar
sind, wenn es darum geht, ein umfassendes Bild der Lebensqualität zu
gewinnen. Hinzu kommt, dass subjektive Wahrnehmungen und Bewertungen, wie
sie in subjektiven Indikatoren zum Ausdruck kommen, vielfach unmittelbar
verhaltensrelevant sind. Nicht zuletzt deshalb hat das Konzept der ‚subjektiven'
Indikatoren neuerdings - nicht zuletzt auch in der Ökonomie - zunehmende
Aufmerksamkeit und Verbreitung gefunden, u.a. wenn z.B. von ‚gefühlter'
Inflation die Rede ist.
Der Workshop greift theoretische, methodische sowie daten- und
anwendungsbezogene Fragen auf, die sich im Zusammenhang mit subjektiven
Indikatoren stellen, u.a. auch Zweifel an deren Reliabilität und
Validität. Dabei geht es nicht nur, aber auch um Indikatoren des
subjektiven Wohlbefindens, wie Glück und Zufriedenheit, die bezogen auf
einzelne Lebensbereiche - z.B. öffentliche Sicherheit, Gesundheit und
Arbeit - sowie auch als übergreifende Wohlfahrtsmaße Verwendung finden.
Für eine angemessene Anwendung und Interpretation derartiger Indikatoren
sind nicht zuletzt auch grundlegende Befunde der theoretischen und
empirischen Forschung von Bedeutung, z.B. zur Wirkung von Prozessen der
Anspruchsanpassung und deren Grenzen. Der Workshop wird unter Beteiligung
namhafter Experten durchgeführt und soll den Teilnehmern nicht nur einen
Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion in diesem
Forschungsfeld bieten, sondern auch Hilfestellung zum Verständnis und zur
Interpretation subjektiver Indikatoren leisten sowie über
Anwendungsmöglichkeiten und Datenquellen informieren.
Organisation und Leitung: Dr. Heinz-Herbert Noll
(Tel.: 0621-1246-241; Email:
heinz-herbert.noll[at]gesis.org)
und Dr. Stefan Weick (Tel.: 0621-1246-245; Email:
stefan.weick[at]gesis.org)
Donnerstag, 2. Dezember
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| 13.30 |
Ankunft und Registrierung der Teilnehmer |
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| 14.00 |
H.-H. Noll, St. Weick (ZUMA, Mannheim)
Einleitung
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Konzeptuelle Grundlagen und Erklärungsansätze
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| 14.15 |
R. Veenhoven (Erasmus Universität, Rotterdam)
Subjective Well-Being and Subjective Indicators: Conceptual Foundations and State of the Art
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Präsentation
(72
KB)
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| 15.15 |
R. Winkelmann (Universität Zürich)
Subjektives Wohlbefinden und subjektive Indikatoren in der empirischen Wirtschaftsforschung
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Präsentation
(407
KB) |
| 16.00 |
Kaffeepause |
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| 16.30 |
P. Krause (DIW, Berlin)
Subjektives Wohlbefinden: Zur Bedeutung von Vergleichsstandards und Vergleichsprozessen
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Präsentation
(400
KB) |
| 17.15 |
St. Weick (ZUMA, Mannheim)
Subjektives Wohlbefinden im Längsschnitt: Prozesse der Anspruchsanpassung und ihre Grenzen
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Präsentation
(230
KB) |
| 18.00 |
Wine & Cheese |
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Freitag, 3. Dezember
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| 9.15 |
St. Weick / H.-H. Noll (ZUMA, Mannheim)
Typen subjektiver Indikatoren, Datenquellen, Datenqualität,
Validität, Reliabilität
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Präsentation
(655
KB) |
Subjektives Wohlbefinden in verschiedenen Anwendungsbereichen: Indikatoren und Analysen
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| 10.00 |
M. Erhart / U. Ravens-Sieberer (Robert Koch Institut, Berlin)
Subjektive Indikatoren zur Bewertung des Gesundheitszustandes und der gesundheitlichen Lebensqualität
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Abstract
(9
KB)
Präsentation
(230
KB)
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| 10.45 |
Kaffepause |
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| 11.15 |
M. Windzio (Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Hannover)
Kriminalitätsfurcht und subjektive Wahrnehmung der Kriminalitätsentwicklung in der Bevölkerung
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Abstract
(6
KB)
Präsentation
(78
KB)
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| 12.00 |
C. Ullrich / B. Christoph (MZES, Mannheim)
Indikatoren zur Wahrnehmung und Bewertung der Sozialen Sicherung
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Abstract
(7
KB)
Präsentation
(64
KB)
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| 12.45 |
Mittagspause |
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| 13.45 |
P. Farago / Ch. Suter (Landert Farago Partner, Zürich; Universität Neuenburg)
Subjektive Indikatoren in der Armutsforschung und -berichterstattung
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Abstract
(10
KB)
Präsentation
(111
KB)
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| 14.30 |
H.-H. Noll (ZUMA, Mannheim)
Subjektives Wohlbefinden im Europäischen Vergleich
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Präsentation
(2,7
MB)
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| 15.15 |
R. Veenhoven (Erasmus Universität, Rotterdam)
Why social policy needs subjective indicators?
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Präsentation
(164
KB) |
| 16.00 |
Abschließende Diskussion |
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| 16.30 |
Ende des Workshops |
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© GESIS Heinz-Herbert Noll
12.11.2007
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