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Programm und Materialien
Armuts- und Reichtumsberichterstattung
Workshop der Abteilung Soziale Indikatoren
Mannheim, 8. und 9. November 2001
Programm und Texte
Seit den neunziger Jahren hat sich die sozialwissenschaftliche Forschung verstärkt dem Themenkomplex
Armut zugewendet. Auf nationaler und internationaler Ebene ist eine erhebliche Ausweitung der
armutsbezogenen Sozialberichterstattung festzustellen. Zum Thema Reichtum finden sich dagegen
bisher nur vereinzelte Studien. Die Aktivitäten der Bundesregierung zur Erstellung eines Armuts-
und Reichtumsberichtes für Deutschland haben jedoch Impulse gegeben und die entsprechende Diskussion
erheblich gefördert. Allerdings bringen schon die begrifflichen Abgrenzungen von Armut und Reichtum
beachtliche Schwierigkeiten mit sich.
Im Rahmen des Workshops sollen vor diesem Hintergrund zentrale Konzepte, Methoden und Indikatoren
der Messung von Armut und Reichtum vorgestellt und ein Überblick über den aktuellen Stand der Armuts-
und Reichtumsberichterstattung gegeben werden. Neben empirischen Ergebnissen zu Verteilungen und
Entwicklungen, werden Auswirkungen unterschiedlicher Datengrundlagen und Berechnungsweisen diskutiert
und die Ergebnisse für Deutschland auch im internationalen Kontext bewertet. Die Referenten sind
namhafte Experten der Armuts- und Reichtumsforschung in Deutschland.
Programm und Texte
Donnerstag, 8. November
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| 13.30 |
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Ankunft und Registrierung der Teilnehmer |
| 14.00 |
S. Weick/ H.-H. Noll
(Mannheim) |
Begrüßung und Einführung |
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14.15 |
R. Hauser (Frankfurt) |
Armutsforschung und Armutsberichterstattung |
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15.00 |
P. Semrau (Bonn) |
Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung |
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15.45 |
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Kaffeepause |
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16.15 |
S. Weick (Mannheim) |
Ausgewählte Probleme der Armutsmessung |
| 17.00 |
P. Krause (Berlin) |
Armutsbericht der Böckler - Stiftung, des DGB und des Paritätischen
Wohlfahrtsverbandes |
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18.00 |
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Wine & Cheese |
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Freitag, 9. November
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Dr. Stefan Weick (Tel.: 0621-1246-245;
Email: stefan.weick[at]gesis.org) oder an Dr. Heinz-Herbert Noll (Tel.: 0621-1246-241;
Email: heinz-herbert.noll[at]gesis.org), die den Workshop organisieren und betreuen.
Interessenten werden gebeten, sich bis zum 15. Oktober beim Tagungssekretariat von
GESIS-ZUMA
(Email:
workshop-mannheim[at]gesis.org, Tel. 0621-1246-221) anzumelden. Für die Teilnahme wird eine
Gebühr von 90 Mark erhoben.
© GESIS Heinz-Herbert Noll
7.12.2001
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