SPSS-Setup zum Einlesen der Rohdaten des Mikrozensus 1996
Nachfolgend finden Sie das SPSS-Setup, das Ihnen dabei hilft, die Rohdaten des Mikrozensus 1996 einzulesen und ein SPSS-Systemfile zu erstellen.
Das SPSS-Setup setup96.sps erfüllt folgende Aufgaben:
- Einlesen der Rohdaten, wie sie vom Statistischen Bundesamt bereitgestellt werden
- Umwandeln von alphanumerischen Variablen in numerische Variablen
- Ersetzen von fehlenden Werten (Blanks, @)
- Recodieren und Deklarieren der Missing Values
- Umformatierung des Hochrechnungsfaktors
- Hinzufügen der Variable und Value Labels
- Speichern des endgültigen SPSS-Systemfile
Das SPSS-Setup sowie eine Kurzbeschreibung des Mikrozensus 1996 (readme_spss_setup96.pdf), stehen als ZIP-Datei (138 KB) (Version vom 07/2005) zum Herunterladen bereit.
Um eine reibungsfreie Aufbereitung der Daten zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die in dem Setup vorgesehenen Voreinstellungen zu berücksichtigen und je nach Leistung des verarbeitenden Systems das Setup schrittweise durchführen zu lassen. Sind die Daten eingelesen und ist das entsprechende Systemfile erstellt, kann die folgende Fallzahl (ohne Gewichtung, ohne Selektion) zur Kontrolle, ob der Rohdatensatz fehlerfrei eingelesen wurde, mit der des eingelesenen Datensatzes verglichen werden. Unterscheiden sich die Fallzahlen, weist dies auf einen Fehler beim Einlesen hin.
Fallzahl Mikrozensus 1996 (ohne Gewichtung, ohne Selektion) = 509243
Des Weiteren können die Verteilungen ausgewählter Variablen des Mikrozensus SUF 1996 zur Prüfung des fehlerfreien Ablaufs des Setups herangezogen werden.
Wichtige Hinweise zur Verarbeitung:
SPSS benötigt für temporäre Operationen ca. das Dreifache des Plattenplatzes des Rohdatenfiles. D.h. es sollten ca. 500 MB Plattenplatz zur Verfügung stehen.
Das Rohdatenfile des StBA enthält alle Variablen des Mikrozensus. Variablen, die Sie nicht bestellt haben, sind in Ihrem Rohdatenfile auf 0 oder BLANK gesetzt. Damit das obige SPSS-Setup für jede mögliche Variablen-Auswahl verwendbar ist, wurden alle Variablen erfasst. Um jene Variablen, die für Sie relevant sind, abzuspeichern, fügen Sie im SPSS-Setup in der letzten save outfile - Anweisung die Option /keep = <Variablennamen> hinzu und nennen dort Ihre bestellten Variablen. Stellen, die noch zu editieren sind, sind mit spitzen Klammern < > gekennzeichnet.
Recodierungen und Missing-Kategorien im Mikrozensus 1996 im Vergleich zum Schlüsselverzeichnis
Im Setup des Mikrozensus 1996 wurde größtenteils auf Recodierungen verzichtet. Recodierungen wurden nur vorgenommen, um den im Rohdatensatz nicht gekennzeichneten Missings einen numerischen Wert zuzuordnen.
Im Folgenden wird die Systematik dieser Recodierungen kurz vorgestellt:
- Soweit die 0 in den einzelnen Variablen nicht vergeben ist, wird die Missing-Kategorie mit der 0 gekennzeichnet.
- Ist die 0 besetzt, so wird die Missing-Kategorie mit der 9 oder der 99 gekennzeichnet.
- Ist auch die 9 in der Variable schon vergeben, so wird die 8 gewählt.

