SPSS-Setup zum Einlesen der Rohdaten des Mikrozensus 2002
Nachfolgend finden Sie das SPSS-Setup, das dazu dient, die Rohdaten des Mikrozensus 2002 einzulesen und einen SPSS-Systemfile zu erstellen.
Das SPSS-Setup Setup_02.sps erfüllt folgende Aufgaben:
- Einlesen der Rohdaten, wie sie vom StBA bereitgestellt werden
- Umwandeln von alphanumerischen Variablen in numerische Variablen
- Ersetzen von fehlenden Werten (Blanks)
- Recodieren und Deklarieren der Missing Values
- Hinzufügen der Variable Label
- Hinzufügen der Value Labels
- Speichern des endgültigen SPSS-Systemfile
Das SPSS-Setup sowie eine Kurzbeschreibung des Mikrozensus 2002 (readme_spss_setup02.pdf), stehen als ZIP-Datei (120 KB) (Version vom 04/2005) zum Herunterladen bereit.
In der Kurzbeschreibung finden Sie ebenfalls Hinweise zu Besonderheiten einzelner Variablen im Mikrozensus Scientific Use File 2002.
Um eine reibungsfreie Aufbereitung der Daten zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die in dem Setup vorgesehenen Voreinstellungen zu berücksichtigen und je nach Leistung des verarbeitenden Systems das Setup schrittweise durchführen zu lassen. Sind die Daten eingelesen und ist das entsprechende Systemfile erstellt, kann die folgende Fallzahl (ohne Gewichtung, ohne Selektion) zur Kontrolle, ob der Rohdatensatz fehlerfrei eingelesen wurde, mit der des eingelesenen Datensatzes verglichen werden. Unterscheiden sich die Fallzahlen, weist dies auf einen Fehler beim Einlesen hin.
(Anmerkung: Handelt es sich um unterschiedliche Stichproben, können sich die Fallzahlen ebenfalls unterscheiden.)
Fallzahl Mikrozensus 2002 (ohne Gewichtung, ohne Selektion)= 503.075
Des Weiteren können die Verteilungen ausgewählter Variablen des Mikrozensus SUF 2002 zur Prüfung des fehlerfreien Ablaufs des Setups herangezogen werden.
Wichtige Hinweise zur Verarbeitung:
- SPSS benötigt für temporäre Operationen ca. das Dreifache des Plattenplatzes des Rohdatenfiles. D.h. es sollten ca. 600 MB Plattenplatz zur Verfügung stehen.
- Das Rohdatenfile des StBA enthält alle Variablen des Mikrozensus 2002. Variablen, die Sie nicht bestellt haben, sind Ihrem Rohdatenfile auf 0 oder BLANK gesetzt. Damit das obige SPSS-Setup für jede mögliche Variablen-Auswahl verwendbar ist, wurden alle Variablen erfasst. Um jene Variablen, die für Sie relevant sind, abzuspeichern, fügen Sie im SPSS-Setup (Setup_02.sps) in der letzten save outfile - Anweisung die Option /keep = (Variablennamen) hinzu und nennen dort Ihre bestellten Variablen.
- Stellen, die noch zu editieren sind, sind mit spitzen Klammern < > gekennzeichnet.
Recodierung und Missings-Kategorien im Mikrozensus 2002 im Vergleich zum Schlüsselverzeichnis
Im Setup des Mikrozensus 2002 wurde größtenteils auf Recodierungen verzichtet. Recodierungen wurden nur vorgenommen, um den im Rohdatensatz nicht gekennzeichneten Missings einen numerischen Wert zu zuordnen.
Im Folgenden wird die Systematik dieser Recodierungen kurz vorgestellt:
Soweit die 0 in den einzelnen Variablen nicht vergeben ist, wird die Missings-Kategorie mit der 0 gekennzeichnet.
Ist die 0 besetzt, so wird die Missing-Kategorie mit der 9 oder der 99 gekennzeichnet.
Ist auch die 9 oder die 99 in der Variable schon vergeben, so wird die 8 oder 98 gewählt.

