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09.01.09

SPSS-Setup zum Einlesen der Rohdaten des Mikrozensus SUF 2003

Nachfolgend finden Sie das SPSS-Setup, das dazu dient, die Rohdaten des Mikrozensus Scientific Use Files 2003 einzulesen und einen SPSS-Systemfile zu erstellen.

Das SPSS-Setup Setup_03.sps erfüllt folgende Aufgaben:

  • Einlesen der Rohdaten, wie sie vom StBA bereitgestellt werden
  • Umwandeln von nicht-numerischen Variablen in numerische Variablen
  • Definition von fehlenden Werten
  • Hinzufügen von Variablen- und Value-Labels
  • Speichern des endgültigen SPSS-Systemfile

Das SPSS-Setup sowie eine Kurzbeschreibung des Mikrozensus 2003 (readme_spss_setup03.pdf), stehen als ZIP-Datei [118kB] (Version vom 12/2006) zum Herunterladen bereit.

Um eine reibungsfreie Aufbereitung der Daten zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die in dem Setup vorgesehenen Voreinstellungen zu berücksichtigen und je nach Leistung des verarbeitenden Systems das Setup schrittweise durchführen zu lassen. Sind die Daten eingelesen und ist das entsprechende Systemfile erstellt, kann die folgende Fallzahl (ohne Gewichtung, ohne Selektion) zur Kontrolle, ob der Rohdatensatz fehlerfrei eingelesen wurde, mit der des eingelesenen Datensatzes verglichen werden. Unterscheiden sich die Fallzahlen, weist dies auf einen Fehler beim Einlesen hin.

Fallzahl Mikrozensus 2003 (ohne Gewichtung, ohne Selektion) = 502.873

Des Weiteren können die Verteilungen ausgewählter Variablen des Mikrozensus SUF 2003 zur Prüfung des fehlerfreien Ablaufs des Setups herangezogen werden.

Wichtige Hinweise zur Verarbeitung:

Wichtige Hinweise zur Verarbeitung: 

  • SPSS benötigt für temporäre Operationen ca. das Dreifache des Plattenplatzes des Rohdatenfiles. D.h. es sollten ca. 600 MB Plattenplatz zur Verfügung stehen.
  • Das Rohdatenfile des StBA enthält alle Variablen des Mikrozensus SUF 2003. Damit das SPSS-Setup für jede mögliche Variablen-Auswahl verwendbar ist, wurden alle Variablen erfasst. Nicht bestellte Variablen sind in Ihrem Rohdatenfile auf 0 oder BLANK gesetzt. Um ein Systemfile zu erzeugen, das nur die von Ihnen bestellten Variablen enthält, fügen Sie im SPSS-Setup (Setup_03.sps) in der letzten save outfile - Anweisung die Option /keep = (Variablennamen) hinzu und nennen dort Ihre bestellten Variablen. 
    Beispiel: SAVE OUTFILE = '<name.sav>' / KEEP EF1 EF2 …
  • Stellen, die noch zu editieren sind, sind mit spitzen Klammern <  > gekennzeichnet.

Recodierung und Missings-Kategorien im Mikrozensus 2003 im Vergleich zum Schlüsselverzeichnis 

Im Setup des Mikrozensus 2003 wurde größtenteils auf Recodierungen verzichtet. Recodierungen wurden nur vorgenommen, um den im Rohdatensatz nicht gekennzeichneten Missings einen numerischen Wert zu zuordnen.
Im Folgenden wird die Systematik dieser Recodierungen kurz vorgestellt:

  • Soweit der Wert 0 in den einzelnen Variablen nicht vergeben ist, wird die Missing-Kategorie mit 0 gekennzeichnet.
  • Ist 0 besetzt, so wird der Missing-Kategorie der Wert 9 oder 99 zugeordnet.
  • Ist auch 9 oder 99 in der Variable schon vergeben, so wird 8 oder 98 gewählt.