Max-Planck-Gesellschaft

Die Positionen der Max-Planck-Gesellschaft zu Chancengleichheit werden hier zusammengefasst.

Gleichstellung

Zu den Maßnahmen der Max-Planck-Gesellschaft gehören Dual Career, Kinderbetreuung, die Zertifizierung durch das audit berufundfamilie und die Förderung der Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung. Außerdem stellt die Seite einen "Leitfaden zum konstruktiven Umgang zwischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen" zur Verfügung, der in Kurzform Vorschläge für mehr Geschlechtergerechtigkeit bei der Besetzung von wissenschaftlichen Führungspositionen enthält.

An Instituten und Einrichtungen der MPG übernehmen örtliche Gleichstellungsbeauftragte die Aufgaben im Bereich Chancengleichheit. Aus ihrem Kreis werden Sektionsgleichstellungsbeauftragte gewählt; sie leisten die Gleichstellungsarbeit auf Sektionsebene. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Mitwirkung bei der gendergerechten Abwicklung von Berufungsverfahren.

Zusätzlich zu der dezentralen Struktur gibt es die Funktion der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten. Sie berät und unterstützt ihre Kolleginnen in den Instituten und Einrichtungen und vertritt die Gleichstellungsinteressen intern und extern. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen den örtlichen Gleichstellungsbeauftragten und der Geschäftsleitung. Sie ist gleichstellungspolitische Beraterin für die Geschäftsleitung und die einzelnen Institute und beteiligt sich aktiv an der Entwicklung der MPG-Gleichstellungsprogrammatik und –strategie.

Frauenförderung

Im Bereich Frauenförderung setzt die MPG vor allem auf ein Kontingent von W2-Stellen und Mentoring.

W2-Minerva-Programm/W3-Programm zur Förderung von hervorragenden Wissenschaftlerinnen in Leitungspositionen: Um die Arbeitsbedingungen besonders für junge Wissenschaftlerinnen weiter zu verbessern, hat der Senat der Max-Planck-Gesellschaft 2007 das Minerva-Programm aufgelegt. Im Rahmen dessen hält die Max-Planck-Gesellschaft 30 auf fünf Jahre befristete Stellen für Wissenschaftlerinnen in der Besoldungsgruppe W2 vor.

Das Mentoring-Programm/-Netzwerk Minerva-FemmeNet richtet sich an Doktorandinnen und Diplomandinnen, Postdoktorandinnen und Habilitandinnen. Mentorinnen und Mentees werden anhand ihrer Profile in einer Datenbank gematcht. Persönlicher Austausch mit anderen Mitgliedern ist bei "Stammtischen" in mehreren deutschen Städten möglich.

Das MPG ist Partner des von der Bundesregierung angestoßenen "Nationalen Pakts für Frauen in MINT - Berufen" im Verbund mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien, um mehr Mädchen und junge Frauen für Berufe aus dem Bereich der Mathematik, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Technikwissenschaften zu begeistern.

Kontakt

Zentrale Gleichstellungsbeauftragte
Dr. Ulla Weber
Tel.: 089 2108-1421

E-Mail

Koordinatorin Minerva-FemmeNet
Anke Hübenthal
Tel.: 069 78978-260

E-Mail