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Komparative Umfragemethoden

Komparative Umfragemethoden sind ein exzellentes Beispiel für das Umschlagen von Quantität in Qualität. Planung, Implementierung und Analyse sozialwissenschaftlicher Umfragen für mehrere Kulturen, Länder, also über Zeit und/oder Populationen kann heute nicht mehr als eine schlichte Aneinanderreihung einzelner Erhebungen gedacht werden, weil der Anspruch über Zeit und Raum vergleichbare Messdaten bereitzustellen bei allen Schritten der Erhebung und der Analyse spezifische Lösungen verlangt.

F&E im Bereich der komparativen Umfrageforschung muss deshalb breit aufgestellt sein und kann nur in internationalen Forschungsverbünden sinnvoll betrieben werden. Dazu gehören  insbesondere die ISSP Methodengruppen oder F&E im European Social Survey.

Die Schwerpunkte der Forschungen von GESIS konzentrieren sich auf

Die Ergebnisse der bisherigen Forschungen wurden in einer Reihe von Publikationen veröffentlicht. Dazu gehören insbesondere:

  • Harkness, van de Vijver & Mohler (Hg.), Cross-Cultural Survey Methods, 2003, Hoboken: John Wiley.
  • Hoffmeyer-Zlotnik &  Warner, Private Household Concepts and their Operationalisations in National and International Social Surveys. 2008, GESIS Research Reports. Series on Survey Methodology, Vol. 1
  • Harkness (Hg.)  Conducting Cross-National and Cross-Cultural Surveys. Papers from the 2005 Meeting of the International Workshop on Comparative Survey Design and Implementation (CSDI). 2006. ZUMA-Nachrichten Spezial No. 12
  • Hoffmeyer-Zlotnik & Harkness (Hg.), Methodological Aspects in Cross-National Research. 2005, ZUMA-Nachrichten Spezial No. 11
  • Harkness (Hg.), Cross-Cultural Survey Equivalence. 1998,  ZUMA-Nachrichten Spezial No3
  • Saris & Kaase (Hg): Eurobarometer - Measurement Instruments for Opinions in Europe. 1997,  ZUMA-Nachrichten Spezial No.2

© GESIS 02.03.2009