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The QWERTY effect on the web - GESIS-Forschung findet internationale Beachtung

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Ein Wandel im Kommunikationsverhalten verändert häufig auch den Habitus: Durch die Digitalisierung wird die Tastatur am Bildschirm oder am Handy zur meistgenutzten Eingabeform. Doch verändert dieser Wandel auch unsere Gefühlswelt? Wissenschaftler konnten bereits in Studien nachweisen, dass Worte, die mehrheitlich aus Buchstaben bestehen, die auf der Tastatur rechts angeordnet sind, positiver besetzt sind als andere.

Dieser so genannte "QWERTY-Effect" beschäftigte auch Prof. Dr. Markus Strohmaier, Wissenschaftlicher Leiter der GESIS-Abteilung "Computational Social Science" und seinen Kollegen David Garcia. Sie werteten elf Websites wie Amazon und YouTube aus und konnten zeigen, dass Items, deren Namen einen höheren Anteil an auf der Tatstatur rechts angeordneter Buchstaben aufwiesen, i.d.R. positiver bewertet werden. 

Ihre spannende Arbeit wurde u.a. im "New Scientist" und in "Science" besprochen!

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