Historical Social Research

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Wilhelm Heinz Schröder, Forscherleben im Rückblick: Kollektivbiographie als individualbiographische Konstante [Abstract]

Der Autor gibt einen eher impressionistischen, denn systematischen Rückblick auf sein Forscherleben. Dabei zeigt sich eine nicht überraschende Kontinuität: In den letzten 40 Jahren, seit 1971, begleitet die Kollektivbiographie den beruflichen Werdegang des Autors. Im Beitrag erfolgt die fokussierte individualbiographische Rekonstruktion der Autorenvita in fünf Zeitabschnitten vor der Folie der Kollektivbiographie: 1) wird kurz nach der Bedeutung der Herkunft und nach möglichen prägenden Faktoren der Kindheit gefragt; 2) werden kurz Schule und Studium erwähnt, um dann Promotion, erste wissenschaftsgeschichtliche Kollektivbiographien und die Netzwerkbildung durch die Arbeitsgemeinschaft QUANTUM zu schildern; 3) werden der Einstieg in die Bielefelder Welt der Historischen Sozialwissenschaft, die Durchführung des Bremer Forschungsprojektes DABAG und die Gründung des Zentrums für Historische Sozialforschung beschrieben; 4) werden der Aufstieg in die Berliner Welt der Historischen Sozialwissenschaft, die Durchführung der kollektivbiographischen Großprojekte BIOKAND, BIOSOP und BIORAB, die Netzwerkbildung mit INTERQUANT, die Anfänge der Methodenlehre (QUANTKURS, ZHSF-Herbstseminar) und den Aufbau der Zeitschrift HSR dargestellt; 5) werden die Etablierung als ZHSF-Abteilungsleiter in der Kölner (Teil-)Welt der GESIS und die wichtigsten Tätigkeitsfelder des Autors beschrieben: Zeitschrift HSR, ZHSF-Methodenseminar, Parlamentarismus-, Eliten- und Biographieforschung, Parlamentarierportal BIOPARL und exemplarisch das Projekt zu den politischen Strafgefangenen in der DDR.