International Social Survey Programme

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The International Social Survey Programme (ISSP) is a continuous programme of cross-national collaboration running annual surveys on topics important for the social sciences. The program started in 1984 with four founding members - Australia, Germany, Great Britain, and the United States – and has now grown to about 50 member countries from all over the world. For more details on the ISSP history, please click here.

The ISSP is unique in a number of ways:

The cross-national collaboration is not ad hoc or intermittent, but continuous. Thus, the ISSP makes cross-national research a basic part of the national research agenda of each participating country.

The program is based on voluntary co-operation. Major decisions on modules or questionnaires, on membership or membership obligations are taken by the ISSP in common, by votes in the ISSP’s General Assembly. For more details on the organizational structure, please click here.

Each ISSP member funds its own survey. There are no central funds for program coordination, questionnaire design or methodological research.

The ISSP regularly conducts and publishes study monitoring reports of the annual studies.

The ISSP surveys are designed to serve as replications. Hence, the ISSP offers two powerful research strategies to study societal processes - by combining a cross-time with a cross-national perspective. 

Implementation and archiving of modules are carried out in accordance with the ISSP Working Principles (147 KB) and the requirements for data and background variables.

For more information on the ISSP, please visit the ISSP web site, maintained by the ISSP Secretary, currently Christof Wolf from GESIS – Leibniz-Institute for the Social Sciences.

Deutsche Beschreibung des ISSP

Das International Social Survey Programme (ISSP) ist ein internationales Kooperationsprogramm, das jährlich eine gemeinsame Umfrage zu sozialwissenschaftlich relevanten Themen durchführt. Seit seiner Gründung 1984 ist das ISSP auf inzwischen knapp 50 Mitgliedsländer angewachsen: zu den vier Gründungsmitgliedern - Australien, Deutschland, Großbritannien und den USA – sind in den letzten mehr als 30 Jahren Mitgliedsländer aus allen fünf Kontinenten und aus verschiedensten Kulturkreisen hinzugekommen. Weitere Informationen zur Geschichte und zur Zusammensetzung des ISSP finden sich hier.

Das ISSP ist in vielerlei Hinsicht einzigartig:

Erstens: Die internationale Zusammenarbeit ist dauerhaft und kontinuierlich. Dadurch wird die international vergleichende Forschung zu einem festen Bestandteil der nationalen Forschungsprogramme seiner Mitgliederländer.

Zweitens: Das Programm basiert auf Freiwilligkeit und Kooperation. Wichtige Entscheidungen über Module oder Fragebögen, über Mitglieder oder deren Verpflichtungen werden gemeinsam durch Abstimmung in der ISSP General Assembly gefällt. Weitere Informationen zur Organisationsstruktur des ISSP finden sich hier.

Drittens: Jedes ISSP Mitglied finanziert seine eigene Umfrage. Zentrale, gemeinsame ISSP Ressourcen, etwa zur Koordination des Programmes, zur Entwicklung der englischsprachigen Basisfragebögen oder für methodische Forschung existieren nicht.

Viertens: Das ISSP führt ein regelmäßiges Study Monitoring durch und veröffentlicht Berichte zu den jährlichen Umfragen.

Fünftes: ISSP-Umfragen sind auf Replikation angelegt. Daher bietet das ISSP seinen Nutzern zwei leistungsfähige Forschungsansätze zur Untersuchung gesellschaftlicher Prozesse –den internationalen Vergleich und den Zeitvergleich. 

Die Durchführung und die Archivierung der ISSP Module erfolgen gemäß der ISSP Working Principles (147 KB) und entsprechend der methodologischen Auflagen für ISSP Daten und ISSP Hintergrundvariablen, die das ISSP gemeinsam beschlossen hat. 

Weitere Informationen zum ISSP finden sich auf der ISSP Homepage, die vom ISSP Sekretär, derzeit Christof Wolf vom GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Mannheim, betreut wird.