Programme for the International
Assessment of Adult Competencies

Studie zum Zusammenhang von Kompetenzen und Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten in Deutschland

Projektleitung: Prof. Dr. Heike Solga

Projektlaufzeit: fortlaufend

Die Beschäftigungschancen gering qualifizierter Personen haben sich in allen Industrienationen in den letzten Jahrzehnten drastisch verschlechtert. Der starke Zusammenhang von Bildungsarmut und fehlenden Lebenschancen ist damit unübersehbar geworden. Im Projekt sollen die Ursachen für die geringen Erwerbschancen von Erwachsenen, die keine abgeschlossene Berufs- oder Hochschulausbildung vorweisen können, bestimmt werden. Untersucht wird die Bedeutung von Kompetenzen, Zertifikaten (Schulabschlüssen), Netzwerken sowie institutionellen und wirtschaftlichen Faktoren (etwa das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften). Die Analysen beziehen sich auf 26- bis 55-jährige Personen, d. h. eine Altersgruppe, die sich in der aktiven Erwerbsphase befindet und ihre Ausbildungsphase in der Regel beendet hat. Die Analysen werden mit den deutschen Stichproben des „Programme for the International Assessment of Adult Competencies“ (PIAAC) (2011) und des "International Adult Literacy Survey" (IALS) (1994) durchgeführt.

Kontakt:
Prof. Dr. Heike Solga, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Reichpietschufer 50, 10785 Berlin

Prof. Dr. Solga war Mitglied des wissenschaftlichen Beirates von PIAAC in Deutschland. Nähere Information zum Lebenslauf und zu Forschungsschwerpunkten finden Sie unter Beirat.