Hier finden Sie Nachrichten der SOWIPORT-Partner und Neuigkeiten rund um das sozialwissenschaftliche Portal.
Gut informiert in den Wahlkampf - Vergleichen Sie die Wahlprogramme mit dem GESIS-Wahlportal! (09.09.2009)
Das Jahr 2009 ist ein Superwahljahr: Landtagswahlen in Hessen, Thüringen, Sachsen, dem Saarland, Brandenburg und Schleswig-Holstein, die Europawahl, acht Kommunalwahlen und nicht zuletzt die Bundestagswahl führen die Wähler in diesem Jahr außergewöhnlich häufig an die Wahlurnen. Aus diesem Grund stellt die GESIS in ihrem WAHLPortal der interessierten Öffentlichkeit zahlreiche aufbereitete Informationen zur Verfügung, um für das eigene Votum in der Wahlkabine ausreichend gewappnet zu sein. Wie funktioniert das Wahlsystem auf Bundesebene, wie in den einzelnen Bundesländern? Welche Funktionen und Aufgaben übernehmen Bundestag und Bundesrat im politischen System? Welche aktuellen Publikationen finden sich zu den Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland, welche zu den einzelnen Bundestagsparteien? Wie sieht die aktuelle Forschungslandschaft zu diesen Themen aus? Wie waren die Ergebnisse der Europawahlen im Sommer 2009, wie die Ergebnisse der vergangenen Landtagswahlen vom August 2009? Finden Sie im WAHLPortal der GESIS die Antworten auf diese und zahlreiche andere Fragen. Zusätzlich bietet das Wählerinformationssystem die Möglichkeit, automatisch die Wahlprogramme der im Bundestag vertretenen Parteien miteinander zu vergleichen! Machen Sie sich selbst ein Bild unter www.gesis.org/wahlportal und starten Sie gut informiert in die finale Wahlkampfphase! [mehr]
Besuchen Sie den GESIS-Stand auf dem DVPW-Kongress in Kiel! (04.09.2009)
Die GESIS wird vom 21. - 25. September 2009 auf dem DVPW-Kongress der Politologen in Kiel mit einem eigenen Stand vertreten sein. Unter dem Motto "Politik im Klimawandel. Keine Macht für gerechte Lösungen?" wird der Kongress in der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstaltet.
Besuchen Sie die GESIS, und informieren Sie sich über neue Produkte und Neuigkeiten!
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Juli-Ausgabe der Recherche Spezial erschienen (Saharastrom und Wasserkraft - mit erneuerbaren Energien in die Zukunft) (22.07.2009)
Am 13. Juli fand unter Federführung der Münchener Rück ein Gründungstreffen statt, um mit der Initiative "Desertec" das größte private Ökostromprojekt aller Zeiten zu starten. 20 deutsche Firmen wollen sich am Bau der Photovoltaik-Systemen und Solarkraftwerke in der Sahara beteiligen. Auch für den bislang unrentablen Transport des Stroms nach Europa scheint inzwischen eine technische Lösung gefunden. Laut Planung sollen mithilfe von gigantischen Photovoltaikanlagen in der Sahara etwa 15 Prozent der europäischen Stromversorgung abgedeckt werden.
Diese neue Initiative ist ein weiterer Indikator für die wachsende Bedeutung der erneuerbaren Energien für die globale Energieversorgung. Im Zeichen von Klimaerwärmung und Verknappung der Erdölressourcen zeigt sich immer mehr die Notwendigkeit, den Energiebedarf aus nachhaltigen, sich erneuernden Quellen zu beziehen. Neben der bereits angesprochenen Sonnenkraft werden auch Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme genutzt, um Energie in Form von Strom zu erzeugen. Der Einsatz erneuerbarer Energien bietet nicht nur ökologisch wertvolles Potential, sondern auch im ökonomischen Bereich große Chancen. Der Arbeitsmarkt profitiert immer deutlicher vom Wachstum des umweltfreundlichen Energiesektors.
Die Juli-Ausgabe der Reihe "Recherche Spezial" beschäftigt sich mit den sozialwissenschaftlichen Aspekten der regenerativen Energiegewinnung und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
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Juni-Ausgabe der Recherche Spezial erschienen (Literatur zu Jürgen Habermas aus fünf Jahrzehnten) (29.06.2009)
GESIS legt anlässlich des Geburtstags eine Zusammenstellung mit Nachweisen sozialwissenschaftlicher Literatur zu Habermas' Œuvre vor. Die Auswahl von 333 Titeln aus fünf Jahrzehnten zeigt, wie einzigartig die Wirkungsgeschichte des Gesellschaftstheoretikers, Philosophen und öffentlichen Intellektuellen ist.
Dies gilt sowohl für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Disziplinen als auch für die Diskurse politisch-normativer Selbstverständigung in der Bundesrepublik, die Jürgen Habermas mit seinen Interventionen immer wieder angestoßen und befruchtet hat – sei es im Historikerstreit, in der Debatte um Embryonenforschung oder zur Rolle der Religionen im säkularen Staat.
Die in chronologischen Kapiteln gelisteten Nachweise von Literatur zu Habermas bilden – selbst in der kleinen Auswahl, die hier nur möglich war – die Wellen der Rezeption ab, die diese und weitere Publikationen erzeugt haben. Und sie zeigen auch, wie die für Habermas' Werk zentrale Idee einer kommunikativen Vernunft von der Theorie in die Praxis kommen kann.
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[mehr]GESIS-Workshop "Wissenschaftliches Arbeiten in den Sozialwissenschaften" - Noch wenige freie Teilnehmerplätze! (29.06.2009)
Wissenschaftliches Arbeiten in den Sozialwissenschaften: Literaturrecherche und Informationsbeschaffung
Für die Veranstaltung in Bonn am 13. Juli 2009 sind noch wenige Teilnehmerplätze frei.
Das Angebot richtet sich an Sozialwissenschaftler, die ihre Kompetenz in Informationsbeschaffung - speziell in Literaturrecherche - erweitern wollen.
Vorgestellt werden Recherchetechniken, ‑strategien und Hilfsmittel zur Verbesserung von Ergebnissen bei Literaturrecherchen (recall und precision).
In praktischen Übungen werden in verschiedenen Portalen (u. a. bei gesis.org, sowiport.de, vascoda.de) die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten angewandt.
- 13. Juli 2009 in Bonn
WZB-Vortragsreihe: Immigrant integration – Is model-thinking convincing in international comparisons? (10.06.2009)
Dienstag, 30. Juni 2009
17.00 - 19.00 Uhr, Raum A 300
In the 1990s, vivid discussions broke out among migration scholars about different national models of citizenship and integration, such as multiculturalism or assimilation. More recently, these classical models
of citizenship have been challenged by studies claiming a convergence between countries resulting either from the emergence of a supranational model of citizenship or from a de facto convergence of policies. Do Western European nation states converge towards a liberal, American understanding of citizenship and citizenship rights, as Christian Joppke has repeatedly argued? Or does the persistence of fundamental differences justify the distinction of national citizenship regimes, as Ruud Koopmans claims?
Christian Joppke is a professor of political science at the Graduate School of Government at the American University of Paris. He holds a Ph.D. in sociology from the University of California at Berkeley. His publications include Immigration and the Nation-State (1999) and Selecting by Origin (2005). He has also published numerous book chapters and articles in leading political science and sociology journals.
Ruud Koopmans is a professor of sociology at the Vrije Universiteit Amsterdam and the Director of the WZB research unit “Migration, Integration, Transnationalization”. He received a Ph.D. in political and social-cultural sciences from the University of Amsterdam. His publications include Contested Citizenship,
Immigration and Cultural Diversity in Europe (2005) as well as numerous articles and book chapters in internationally renowned journals.
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Mai-Ausgabe der Recherche Spezial erschienen - 60 Jahre deutsches Grundgesetz (20.05.2009)
Zum Jubiläum des deutschen Grundgesetzes, das am 23. Mai 2009 60 Jahre alt wird, widmet sich die Mai-Ausgabe der Reihe "Recherche Spezial" allgemeinen und kontroversen Themen rund um die deutsche Verfassung. Im ersten Kapitel werden Nachweise von Forschungsprojekten und Literatur aufgeführt, die sich allgemein mit der politischen Ideengeschichte und im Besonderen mit der deutschen Verfassungsgeschichte beschäftigen. Im zweiten Kapitel werden grundlegende Themen wie Föderalismus, Laizismus, Sozialstaatlichkeit, Grund- und Menschenrechte behandelt.
Kapitel 3 ist dem Bundesverfassungsgericht als Gestaltungsfaktor des Grundgesetzes gewidmet, während sich die Nachweise in Kapitel 4 mit den Widersprüchen zwischen innerer Sicherheit und Freiheit der "offenen Gesellschaft" auseinandersetzt. Die im fünften Kapitel nachgewiesenen Arbeiten beleuchten den vom Grundgesetz vorgegebenen institutionellen Rahmen und dessen Ausgestaltung. So wird Literatur zur Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers oder zur Auflösung des Bundestages nach gescheiterter Vertrauensfrage aufgeführt.
Das folgende Kapitel sechs beschäftigt sich mit Themen und Streitfällen, die immer wieder im thematischen Umfeld des Grundgesetzes auftauchen: das fehlende plebiszitäre Element in der deutschen Verfassung, die Forschung mit embryonalen Stammzellen, Gleichheitsgebote, Minderheitenschutz, u. ä. Abschließend beleuchtet das siebte Kapitel die Auswirkungen und Folgen der europäischen Einigung und der sich, wenn auch nur blass, am Horizont abzeichnenden europäischen Verfassung auf das deutsche Grundgesetz.
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