11.05.2010 12:05

Neuerscheinung: "Landmark 1989. Central and Eastern Societies Twenty Years after the System Change"

Heinrich Best, Agnieszka Wenninger (Eds.)
Landmark 1989

2009 war ein Wendejubiläumsjahr und ein geeigneter Anlass auf die gesellschaftlichen Entwicklungen seit 1989 zurückzuschauen. Das breite Feld der Transformation in Osteuropa wurde von der sozialwissenschaftlichen Forschung über die letzten 20 Jahre kontinuierlich begleitet. Der neu erschienene Sammelband "Landmark 1989. Central and Eastern European Societies Twenty Years after the System Change" präsentiert die Ergebnisse der Tagung, die im April vergangenen Jahres ausgewiesene Experten aus Ost- und Westeuropa in Berlin zusammenbrachte, um über osteuropäische Gesellschaften zwei Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus zu diskutieren.

Die Beiträge in dem Sammelband geben einen Überblick zu verschiedenen Themenbereichen wie dem Umgang mit der kommunistischen Vergangenheit, sich wandelnde Werteorientierungen, sozialer Ungleichheit, Elitewandel sowie Forschung zur europäischen Integration in ausgewählten Ländern Osteuropas.

Die Tagung wurde von der GESIS-Servicestelle Osteuropa in Kooperation mit Prof. Dr. Heinrich Best (Lehrstuhl für Methoden der empirischen Sozialforschung und Strukturanalyse moderner Gesellschaften, Friedrich-Schiller-Universität Jena) und Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba (Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin) durchgeführt. Sowohl die Publikation als auch die Tagung wurden mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.



Soziologie: Forschung und Wissenschaft, Bd. 32, 304 S., 29.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-10449-6

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