Erwerbstätigkeit im Mikrozensus. Konzepte, Definition, Umsetzung.

Im Mikrozensus werden unterschiedliche Konzepte und Definitionen zur Messung von Erwerbstätigkeit angewandt. Zu unterscheiden ist das Labour-Force-Konzept und das Unterhaltskonzept. Welches der Konzepte zur Untersuchung der Beteiligung am Erwerbsleben verwendet wird, ist abhängig von der Forschungsfrage. Die Vergleichbarkeit von Ergebnissen und Eckzahlen aus unterschiedlichen nationalen und internationalen Quellen erweist sich jedoch aufgrund der Verwendung unterschiedlicher Konzepte und Definitionen als Problem.

Im Hinblick auf die bessere Vergleichbarkeit von Daten wird in dieser Arbeit eine Übersicht über die Abgrenzung und Definition von Erwerbstätigkeit, Arbeits- bzw. Erwerbslosigkeit gegeben. Es werden die Besonderheiten des Labour-Force-Konzepts ausgehend vom Mikrozensus 1996 genannt, und auf Abweichungen und Gemeinsamkeiten der Umsetzung von 1957 bis 1996 hinge- wiesen. Besonderes Gewicht liegt dabei auf der Betrachtung der beim Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) verfügbaren Mikrozensen. Die Beschreibung der Anwendungsmöglichkeiten wird mit Auswertungsbeispielen illustriert. Desweiteren werden Aspekte der nationalen und internationalen Vergleichbarkeit der Messung von Erwerbsbeteiligung diskutiert.


Schmidt, Simone, 2000: Erwerbstätigkeit im Mikrozensus. Konzepte, Definition, Umsetzung.Mannheim: Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen 2000, 37 Seiten. (ZUMA-Arbeitsbericht 2000/01 (1,01 MB)).