Die West-Berliner Öffentlichkeit vom Kalten Krieg bis zur Entspannungspolitik

Prof. Dr. Harold Hurwitz lehrte bis zu seiner Pensionierung 1988 am Fachbereich Politische Wissenschaft; seine Forschungen führte er am Zentralinstitut für Sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin durch. Im Mittelpunkt stand viele Jahre sein Umfrageprogramm, das er in Reaktion auf das Chrutschow-Ultimatum vom Herbst 1958 für die Senatskanzlei konzipierte. Die Daten und Auswertungsberichte hat er in seinem Forschungsarchiv über die Jahrzehnte hinweg gehütet. Das ehemalige Zentralarchiv unterstützte die Arbeiten, diese einmalige Sammlung für weitere Analysen zu erschließen.

Die Dokumente wurden von Hans-Berthold Hohmann in einer Datenbank im PDF Format für den direkten Zugriff auf die zugehörigen Analysedateien aufbereitet. Außer Dokumenten zur Entstehung des Umfrageprogramms wurden Berichte, dazu gehörige Briefe und auch vertrauliche Vermerke im Landesarchiv Berlin deponiert. Die Daten und Dokumente der Umfragen stehen bei GESIS als Datenbank auf DVD zur Verfügung.
Die DVD kann hier bestellt werden.

Die Kollektion enthält 134 SPSS-Files, die Zugang u.a. zu 157 Umfragen aus der Zeit zwischen 1952 bis 1981 bieten. Diese wurden von verschiedenen Instituten immer mit dem Schwerpunktthema Berlin erhoben.

Der folgende autobiographische Artikel bietet einen Einstieg in die reiche Fülle an Informationen die diese Kollektion darstellt:

  • Harold Hurwitz, Wie es dazu kam: Meine Sammlung von Primärdaten und Dokumenten zur Politik in Berlin nach dem zweiten Weltkrieg. In Memoriam Heinz Fanselau (1935-2001) als Dank für langjährige Förderung – ZA-Information 56, 2005 (247 kB) (PDF-Datei)

Die Studien (Daten; Dokumentation) werden entsprechend der Benutzungsordnung (31 kB) und  Preisliste (108 kB)des GESIS Datenarchivs für Sozialwissenschaften bereitgestellt.