GESIS-Schriftenreihe ehemals Forschungs- und Tagungsberichte

Diese Reihe enthält Abschlussberichte großer Forschungsprojekte und Dissertationen, Proceedings von GESIS-Tagungen bzw. Tagungen mit Beteiligung von GESIS.

Bildungsverläufe und Stichprobenselektivität

GESIS-Forschungsberichte, Reihe Sozialwissenschaftliche Datenanalyse, Band 1:
Bildungsverläufe und Stichprobenselektivität. Analysen zur Stichprobenselektivität des Mikrozensuspanels 1996 -1999 am Beispiel bildungsstatistischer Fragestellungen
Bernhard Schimpl-Neimanns
Bonn: GESIS 2008, 208 Seiten, ISBN 978-3-86819-003-8

Mit der Zusammenführung der Querschnittserhebungen des Mikrozensus zu einem Paneldatensatz eröffnen sich für die Forschung neue Potenziale. Es entstehen jedoch Probleme durch Panelausfälle, da die aus dem Auswahlbezirk wegziehenden Haushalte und Personen nicht weiter befragt werden.

Diese Arbeit konzentriert sich auf Bildungsverläufe von Jugendlichen, die überdurchschnittlich räumlich mobil sind. Die Selektivitätsfragen werden am Beispiel von drei Übergängen untersucht: Dem Auszug aus dem Elternhaus, dem Abschluss der gymnasialen Oberstufe und der beruflichen Ausbildung im dualen System. Zur Klärung selektiver Ausfälle werden Referenzdaten der amtlichen Bildungsstatistik und die Beschäftigtenstichprobe des IAB sowie Selektionsmodelle verwendet. Die Analysen zeigen, dass Panelausfälle bei Verlaufsanalysen zum Besuch der gymnasialen Oberstufe mithilfe von Gewichtungsfaktoren weitgehend korrigierbar sind. Für berufliche Ausbildungsverläufe trifft dies nicht zu. Ergänzend werden Analysen zur Antwortkonsistenz der Angaben zum allgemeinen Schulabschluss zu Fragen der Datenqualität durchgeführt.

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Private Household Concepts and their Operationalisation

GESIS- Forschungsberichte, Reihe: Survey Methodology, Volume No. 1:
Private Household Concepts and their Operationalisation in National and International Social Surveys
Jürgen H.P. Hoffmeyer-Zlotnik and Uwe Warner
Mannheim: GESIS 2008, 147 Seiten, ISBN 978-3-86819-002-1

Different cultures and states use their national definition of ‘private household’. In the EU nearly each country has an own definition of household. These definitions correspond to the cultural and national structures of social life. The differences result in diverse household compositions and unequal sizes across European nations. Comparing household measures over countries survey analysts face several inconveniences.

The composition of the surveyed household has direct impact on the respondents answer about the household size.

With regard to the sociological variables "total household income" and "socio economic status" of the individual household members, the composition of the household and, therefore, the definition by means of which this composition is determined, is of central importance.

In a first step we summarize definitions of household used in national surveys across Europe. Same dwelling, sharing economic resources, common housekeeping and family ties are the main and mostly used criteria. In a second step we discuss the possible combinations of these elements and the strategies of operationalization in social surveys. The third part illustrates the findings. We use ESS, ECHP and administrative micro data from official statistics. The country differences become obvious.

Our conclusion is a revised fieldwork instrument measuring household in social surveys that increases data comparability across cultures and countries.

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Polenforschung in Deutschland. Eine Zwischenbilanz

Polenforschung in Deutschland. Eine Zwischenbilanz.
Dieter Bingen, Peter Oliver Loew, Agnieszka Wenninger (Hrsg.)
Bonn: GESIS 2008
GESIS-Tagungsberichte, Band 2; 156 Seiten
ISBN 978-3-86819-004-5

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Polen führte in der Bundesrepublik Deutschland lange ein Nischendasein und stand im Schatten des Ost-West-Konflikts wie auch der tragischen Ereignisse der deutsch-polnischen Geschichte im 20. Jahrhundert. Nach der Systemtransformation von 1989 änderte sich dies rasch. Bei aller Intensivierung der polenbezogenen Forschung in Deutschland konnten die wissenschaftlichen Polenkompetenzen jedoch nur selten institutionell gesichert und gebündelt werden.

Das Deutsche Polen-Institut lud deshalb im November 2007 Vertreter unterschiedlicher Fächer zu einem Workshop nach Darmstadt ein, um einen Überblick über den Stand der Polenforschung zu geben. Der vorliegende Band präsentiert die Situation polenbezogener Forschung in Deutschland auf dem Gebiet der Geschichts- und Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte, slawistischen Literaturwissenschaft, Humangeographie, Soziologie, Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften. Ein Überblick über die Lage der Deutschlandforschung in Polen rundet die Publikation ab.

Im Anhang des Bandes findet sich eine Zusammenstellung aktueller sozialwissenschaftlicher Forschungsprojekte, die sich schwerpunktmäßig mit Polen befassen. Die Projektübersicht basiert auf der GESIS-Datenbank SOFIS (Sozialwissenschaftliches Forschungsinformationssystem).

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Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung

Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung
Christian König, Matthias Stahl, Erich Wiegand (Hrsg.)
Bonn: GESIS 2007 (GESIS-Tagungsberichte, Band 1), 186 Seiten
ISBN 978-3-86819-000-7; ISSN 1865-7559

Der vorliegende Tagungsband dokumentiert die Beiträge der wissenschaftlichen Tagung „Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung", die am 28. und 29. Juni 2007 gemeinsam vom Statistischen Bundesamt, dem Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute e.V. (ASI) in Wiesbaden durchgeführt wurde.

Inhalt:

  • Begrüßung Präsident Walter Radermacher
  • Manfred Ehling: Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung: Einführung
  • Holger Mühlbauer: Normung
  • Erich Wiegand: Standards und Normen in der Markt- und Sozialforschung
  • Olaf Hofmann: Qualitätsstandards bei Online-Access Panels
  • Silke I. Keil, Katja Neller: Ex-ante Qualitätskontrolle im European Social Survey

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