IZ-Arbeitsbericht Nr. 39
Sabine Heinz: Der Produktkatalog als Bestandteil der Informationsarchitektur von Fachportalen - eine vergleichende Evaluation am Beispiel der GESIS-Website
August 2007, 46 Seiten

Durch die Entwicklung eines einheitlichen Modells zur Informationsarchitektur der rund 40 im Wissenschaftsportal vascoda eingebundenen Fachportale soll die Grundlage für eine strukturelle Angleichung und damit eine einheitliche Gestaltung auf ergonomischer und ästhetischer Ebene geschaffen werden. Das Modell vollzieht die Trennung von Website-Navigation (auf Ebene des User Interface) und inhaltlicher Navigation (auf Ebene der Informationsarchitektur) durch den Einsatz eines so genannten Produktkatalogs. Ein wesentlicher Aspekt des Modells, nämlich die Gegenüberstellung von statischem und dynamischem Menü, wurde am Beispiel der GESIS-Website prototypisch umgesetzt und einer vergleichenden Evaluation unterzogen. Der Arbeitsbericht stellt die Methoden und Ergebnisse dieses Benutzertests vor.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 38
Jürgen Krause, Philipp Mayr: Allgemeiner Bibliothekszugang und Varianten der Suchtypologie - Konsequenzen für die Modellbildung in vascoda.
Dezember 2006, 52 Seiten

Der Arbeitsbericht konzentriert sich zunächst auf Integrationsmöglichkeiten des Dreiländerkatalogs (DLK), der prototypisch für fachübergreifende Bibliothekskataloge (Allgemeinzugang) in vascoda steht. Der Bericht geht auf interne Designvarianten ein, welche Grundüberlegungen zum sogenannten Allgemeinzugang bebildern. Abschnitt 2 befasst sich mit Vorschlägen zur Erweiterung der Suchtypologie von vascoda. Eine Änderung der fachgebietsorientierten Grundkonzeption von vascoda lässt sich weder aus der Literatursichtung noch aus der vascoda-internen Diskussion anlässlich der Contentintegration von DLK und der Einführung der FAST-Suchmaschinentechnologie für vascoda-Teilmengen ableiten.
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 37
Philipp Mayr: Informationsangebote für das Wissenschaftsportal vascoda - eine Bestandsaufnahme
Mai 2006, 67 Seiten

Ziel des Arbeitsberichts ist eine vorläufige Bestandsaufnahme der Informationsangebote der Virtuellen Fachbibliotheken und Informationsverbünde, die künftig in das interdisziplinäre Wissenschaftsportal vascoda integriert werden sollen. Die strukturierte Beschreibung der heterogenen Informationsangebote konzentriert sich auf ausgewählte Aspekte, die eine Grundlage für weitere Arbeiten und Analysen im Projekt „Modellbildung und Heterogenitätsbehandlung“ bilden. Neben der knappen Charakterisierung der Informationstypen und Fachinformationsanbieter wird vor allem der IST-Stand der strukturellen und semantischen Heterogenität der analysierten Bestände beschrieben.  Die beobachtbare strukturelle und semantische Heterogenität zwischen den einzelnen Beständen hat weit reichende Folgen für die kontrollierte und begründete Integration und Modellierung der Dokumente.
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 36
Stefan Baerisch: Versionskontrollsysteme in der Softwareentwicklung
Juni 2005, 97 Seiten

Bei der Entwicklung von komplexen Softwaresystemen spielt die Erfassung und mögliche Rücknahme von Änderungen an bearbeitetem Quellcode und Dokumenten eine entscheidende Rolle. Dies gilt im Besonderen bei der Koordination mehrerer Entwickler über einen längeren Zeitraum. So genannte Versionskontrollsysteme dienen der Erfüllung dieser Anforderungen, indem sie es ermöglichen, Änderungen an Dateien zu erfassen und zu verwalten. In diesem Arbeitsbericht werden die Eigenschaften verschiedener Versionskontrollsysteme und ihre Nutzung dargestellt. Einen Schwerpunkt bildet die Anwendung des Versionskontrollsystems CVS durch die Abteilung FuE des Informationszentrums Sozialwissenschaften (IZ) und jene Versionskontrollsysteme, die geeignet scheinen, dieses System in Zukunft zu ersetzen.
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 35
Marcus Hegner: Gestaltung barrierefreier Webseiten
April 2005, 98 Seiten

Die Gestaltung barrierefreier Webseiten bedeutet, Webseiten so zu gestalten, dass sie von jedermann gelesen und bedient werden können. Grundlage hierfür sind die von der Web Accessibility Initiative (WAI) geforderten Zugänglichkeiten des World Wide Webs. Im vorliegenden Arbeitsbericht werden die vom WAI aufgestellt n Richtlinien näher erläutert. Anhand von Beispielen wird die Gestaltung barrierefreier Webseiten verdeutlicht. Darüber hinaus werden Hilfsmittel vorgestellt, mit denen sich Menschen mit Behinderung durch das Internet bewegen. Um die Barrierefreiheit einer Webseite oder eines Prototypen zu bestimmen, werden unterschiedliche Ansätze aufgezeigt.
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 34
Matthias Stahl, Gisbert Binder, Udo Riege: Befragung des akademischen Mittelbaus im Fach Soziologie
März 2005, 79 Seiten

Der vorliegende Bericht ist Teil einer Serie von Untersuchungen der unterschiedlichen Zielgruppen des IZ. Lag das Augenmerk zunächst auf den Mehrfachkunden des IZ (vgl. Arbeitsbericht Nr. 13) und den Soziologieprofessoren/innen in den deutschsprachigen Ländern (vgl. Arbeitsbericht Nr. 25), so sind es im vorliegenden Fall die Mitglieder des akademischen Mittelbaus in demselben Fach. An der telefonischen Befragung nahmen 642 Personen teil. Das entspricht einer Ausschöpfungsquote von 89 Prozent.
81 Prozent der Befragten geben an, das IZ zumindest dem Namen nach zu kennen. Ca. 38 Prozent sind Nutzer. Das meistgenutzte Produkt ist die CD-ROM WISO III, die inzwischen von dem Internet-Angebot WISO-Net abgelöst worden ist. Die allgemeine Kundenzufriedenheit ist mit einem Indexwert von 80 wieder außergewöhnlich gut. 
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 33
Workshop "The East European Social Sciences: Research Conditions and the Role of Information/Communication"
März 2004, 58 Seiten

Mitte November 2003 (14.-15.11.2003) organisierte das Informationszentrum Sozialwissenschaften, Abteilung Informationstransfer Osteuropa, einen Workshop zum Thema "The East European Social Sciences: Research Conditions and the Role of Information/Communication". Sozialwissenschaftler aus dreizehn mittelost- und osteuropäischen Ländern diskutierten Probleme der Informationsversorgung der Sozialwissenschaftler in Osteuropa und Möglichkeiten der Unterstützung durch die GESIS Servicestelle Osteuropa. Basis der Workshop-Diskussion bildete ein vom IZ entwickelter Fragen-Leitfaden zu den Forschungsbedingungen und zur Informationsversorgung der osteuropäischen Sozialwissenschaftler, anhand dessen die Teilnehmer im Vorfeld des Workshops schriftliche Statements (country reports) abgaben.
Die Teilnehmer-Aussagen werden in den Vorbemerkungen des Arbeitsberichtes zusammengefasst.
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 32
Peter Mutschke: Autorennetzwerke: Verfahren der Netzwerkanalyse als Mehrwertdienste für Informationssysteme
April 2004,  49 Seiten

Der Arbeitsbericht informiert über Entwicklungen am IZ, die darauf abzielen, Wissen über das Interaktionsgeschehen in wissenschaftlichen Communities und den sozialen Status ihrer Akteure für das Retrieval auszunutzen. Grundlage hierfür sind soziale Netzwerke, die sich durch Kooperation der wissenschaftlichen Akteure konstituieren und in den Dokumenten der Datenbasis z.B. als Koautorbeziehungen repräsentiert sind (Autorennetzwerke). Die in dem Bericht beschriebenen Studien zur Small-World-Topologie von Autorennetzwerken zeigen, dass diese Netzwerke ein erhebliches Potential für Informationssysteme haben. Kernansatz der beschriebenen Retrievalmodelle ist die Suche nach Experten und das Ranking von Dokumenten auf der Basis der Zentralität von Autoren in Autorennetzwerken.
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 31
Wolf-Dieter Mell: WLAN (Wireless Local Area Network) - Messwerte zu Reichweiten und Dämpfungen, Empfehlungen zur Planung von Konfigurationen
Februar 2004, 34 Seiten
(zugleich IBoaT-Arbeitsbericht Nr. 1)

Die Studie untersucht und beschreibt ein vereinfachendes Verfahren zur Planung von WLAN-Konfigurationen nach den WiFi Standards 802.11 b/g unter Einbeziehung von Bridging und Wireless Distribution zur Ausleuchtung großer Areale. Auf der Grundlage von Messreihen und Herstellerangaben werden hierzu u. a. die Dämpfungen typischer Hindernisse und Verstärkungen typischer Richtantennen ermittelt, tabellarisch dokumentiert und gemessene Grenzwerte für die zuverlässige Datenübertragung empfohlen.
Dieser Arbeitsbericht wird gemeinsam vom Informationszentrum Sozialwissenschaften (Bonn) und dem Institut für Boots-Tourismus (Bonn, Lemmer) herausgegeben.
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 30
Wolf-Dieter Mell: Jenseits von TCO: TCL-Kennzahlen (Total Cost of Lifecycle) als Planungs- und Argumentationshilfen
Juli 2003, 79 Seiten

Es wird ein Konzept zur Ermittlung akkumulierter Kennzahlen für die "Total Costs of Lifecycle" (TCL) einer IT-Konfiguration vorgestellt. Das Konzept basiert darauf, dass die IT-Leistungen gruppiert und zu "Service-Modulen" zusammengefasst werden. Pro "Service-Modul" werden als Kennzahlen die Sachkosten, der Personalaufwand, die technische Nutzungsdauer ("Lifecycle") aus den vorhandenen Budgetdaten berechnet / geschätzt.
Die IT-Konfiguration und die IT-Leistungen werden durch die Stückzahlen pro Service-Modul vollständig abgebildet. Es wird eine Muster-Konfiguration beispielhaft durchgerechnet und wichtige Eigenschaften der TCL-Daten abgeleitet und beschrieben.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 29
Marcus Hegner: Methoden zur Evaluation von Software
Mai 2003, 98 Seiten

Der Arbeitsbericht befasst sich mit den zwei unterschiedlichen Usability Methoden, dem Usability Test und den Usability Inspektionsmethoden. Bei den Usability Inspektionsmethoden wird die Benutzungsschnittstelle durch Ergonomieexperten evaluiert. Der Vorteil dieser Inspektionsmethoden liegt darin, dass sie weniger zeitintensiv und kostengünstiger als ein Usability Test sind. Der Usability Test wird im Gegensatz zu den Usability Inspektionsmethoden mit repräsentativ ausgewählten Versuchspersonen durchgeführt. Er ist ein effizientes Mittel um Benutzungsschnittstellen zu evaluieren oder auf deren Benutzungsfreundlichkeit zu überprüfen.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 28
Jürgen Krause: Standardisierung von der Heterogenität her denken - Zum Entwicklungsstand bilateraler Transferkomponenten für digitale Fachbibliotheken
Juli 2003, 32 Seiten

Lösungen für die Probleme beim Aufbau fachwissenschaftlicher Informationsangebote im Web führen weit über die bisher gewohnten Denkweisen von Informationszentren und Bibliothekaren hinaus. Die diskutierte Leitlinie "Standardisierung von der Heterogenität her zu denken" charakterisiert den Wandel am deutlichsten. Er ist nicht nur technologisch, sondern inhaltlich-konzeptuell. Der im Folgenden dargestellte Stand spiegelt das Ergebnis der Entwicklung der letzten sechs Jahre wider und fasst die realisierten Teilkomponenten solch einer Modellsicht zusammen.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 27
Wolf-Dieter Mell, Daniel Link: IT-Struktur-Konzept des IZ
Oktober 2002, 108 Seiten

Anfang 2002 wurde eine interne Evaluation der IT-Struktur des IZ durchgeführt mit dem Ziel, das mittelfristige Entwicklungskonzept zu überprüfen, alternative und neue Optionen zu bewerten und hieraus ein Migrationskonzept abzuleiten. Die Untersuchungen wurden fachlich und personell durch Mitarbeiter der Beratungsfirma BOV (Essen) unterstützt. 
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 26
Wolf-Dieter Mell: Methodische Anmerkungen zur Auswertung der WWW-Log-Dateien des Servers www.gesis.org
Juli 2002, 68 Seiten

Zweck der Studie ist die Evaluation aussagefähiger Nutzungs-Kennzahlen aus den Log-Dateien von WWW-Servern am Beispiel der Log-Ergebnisse des IIS-Servers  www.gesis.org  für die Jahre 2001 und 2002.
Hierzu werden die prinzipiellen Eigenschaften der Log-Daten systematisch untersucht, u.a. die Problematik der Identifikation der Besucher anhand der IP-Adresse (DHCP, Proxy), die Behandlung von Suchmaschinen, die Unterscheidung von „Hits“, „PageViews“ und „Visits“, die Identifikation der angewählten URLs , Befehlstypen und Statuscodes und auf dieser Basis Empfehlungen für die routinemäßige Ermittlung von Kennzahlen entwickelt. Die entsprechenden Prozeduren und Filterlisten stehen auf Anforderung zur Verfügung.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 25
Matthias Stahl, Gisbert Binder, Jutta Marx: Das Informationszentrum Sozialwissenschaften im Urteil von Soziologieprofessorinnen und –professoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
Juni 2002, 80 Seiten

Der vorliegende Bericht ist Teil einer Serie von Untersuchungen der unterschiedlichen Zielgruppen des IZ. Lag das Augenmerk zunächst auf den Mehrfachkunden des IZ (vgl. Arbeitsbericht Nr. 13), so sind es im vorliegenden Fall die Soziologieprofessoren/innen in den deutschsprachigen Ländern.
Die wichtigsten Ergebnisse: Der (gestützte) Bekanntheitsgrad des IZ ist hoch (87% der Befragten geben an, das IZ zumindest dem Namen nach zu kennen). Von den einzelnen Produkten und Dienstleistungen wird der „sozialwissenschaftliche Fachinformationsdienst – soFid“ in seiner gedruckten Version am häufigsten genutzt. Die SOFIS-Erhebung ist die mit Abstand am häufigsten genannte „Brücke“ zwischen dem IZ und seinen persönlichen Nutzern. Die allgemeine Kundenzufriedenheit ist mit einem Indexwert von 76 außergewöhnlich gut.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 24
Gisbert Binder, Jutta Marx, Peter Mutschke, Udo Riege, Robert Strötgen, Stefan Kokkelink, Judith Plümer: Heterogenitätsbehandlung bei textueller Information verschiedener Datentypen und Inhaltserschließungsverfahren
April 2002, 71 Seiten

Die Sonderfördermaßnahme CARMEN ("Content Analysis, Retrieval and Metadata: Effective Networking") zielte im Rahmen des vom BMB+F geförderten Programms GLOBAL INFO unter anderem auf eine (semantische) Verbesserung der Ausweitung von Recherchen in Fachdatenbanken zu Internet-Recherchen und umgekehrt ab. Die dafür gewählten Konzepte zur Behandlung semantischer Heterogenität wurden entwickelt, implementiert und evaluiert. Der vorliegende Bericht beschreibt die Arbeiten und Ergebnisse der Projektpartner dieses Arbeitspakets (Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Osnabrück sowie das Informationszentrum Sozialwissenschaften Bonn).

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 23
Heiko Hellweg, Jürgen Krause, Thomas Mandl, Jutta Marx, Matthias N.O. Müller, Peter Mutschke, Robert Strötgen: Treatment of Semantic Heterogeneity in Information Retrieval
May 2001, 47 p. (in english) (Printversion vergriffen)

Nowadays, users of information services are faced with highly decentralised, heterogeneous document sources with different content analysis. Semantic heterogeneity occurs e.g. when resources using different systems for content description are searched using a single query system. This report describes several approaches of handling semantic heterogeneity used in projects of the German Social Science Information Centre.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 22
Matthias Stahl, Gisbert Binder, Jutta Marx: Qualitätsmanagementsysteme und ihre Anwendung auf Serviceeinrichtungen der WGL
Juli 2001, 46 Seiten

Der Arbeitsbericht gibt einen Überblick über häufig verwendete Begriffe und Konzepte im Bereich von Qualitätsmanagementsystemen. Neben der Normenfamilie ISO 9000 - 9004 sowie Total Quality Management (TQM) werden spezielle Maßnahmen wie Benchmarking und Re-Engineering angesprochen sowie Probleme der Anwendung dieser Systeme im Bereich von Forschungs- und Serviceeinrichtungen diskutiert. Auf die Evaluation und die geplanten Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Rahmen der Institute der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) und die Besonderheiten von Serviceeinrichtungen wird eingegangen.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 21
Jürgen Krause: Integration von Ansätzen neuronaler Netzwerke in die Systemarchitektur von ViBSoz und CARMEN
Oktober 2000, 26 Seiten

Zu den Grundstrategien der Behandlung semantischer Heterogenität gehört auch der Einsatz neuronaler Netze in Transfermodulen zwischen Dokumentenbeständen mit unterschiedlichen Inhaltserschließungssystemen. Sowohl die Frage, welches Netzwerkmodell am erfolgversprechendsten ist, als auch die Frage, ob neuronale Netze im Kontext integrierter Fachinformationssysteme in der Praxis einen Mehrwert erbringen können, wurden in einer Kooperation vom IZ mit der Universität Hildesheim im Rahmen eines Promotionsvorhabens erforscht (siehe dazu IZ-Arbeitsbericht Nr. 20). Im Arbeitsbericht Nr. 21 geht es um die Konsequenzen aus diesen Ergebnissen für integrierte sozialwissenschaftliche Informationssysteme.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 20
Thomas Mandl: Einsatz neuronaler Netze als Transferkomponenten beim Retrieval in heterogenen Dokumentbeständen
November 2000, 116 Seiten (Printversion vergriffen)

Die zunehmende weltweite Vernetzung und der Aufbau von digitalen Bibliotheken führt zu neuen Möglichkeiten bei der Suche in mehreren Datenbeständen. Dabei entsteht das Problem der semantischen Heterogenität, da z.B. Begriffe in verschiedenen Kontexten verschiedene Bedeutung haben können. Die dafür notwendigen Transferkomponenten bilden eine neue Herausforderung, für die neuronale Netze gut geeignet sind.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 19
Michael Kluck, Jürgen Krause, Matthias N.O. Müller, Rudi Schmiede, Helmut Wenzel, Stefan Winkler, Wolfgang Meier: Virtuelle Fachbibliothek Sozialwissenschaften: Projektskizze
Februar 2000, 43 Seiten

Das Projekt zielt auf die integrierte Bereitstellung sozialwissenschaftlicher Literaturinformationen aus verteilten und inhaltlich unterschiedlich erschlossenen Datenbeständen. In erster Linie sollen Probleme des inhaltlichen Zugriffs auf solch heterogene Dokumentenbestände gelöst werden. Die Ausführung erfolgt in Kooperation mit der TU Darmstadt, AG Elfikom.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 18
Gisbert Binder, Matthias Stahl, Lothar Faulborn: Vergleichsuntersuchung MESSENGER - FULCRUM: Projektbericht
April 2000, 70 Seiten

In einem Benutzertest wird die Leistungsfähigkeit des auf automatischer Indexierung basierenden Retrievalinstruments FULCRUM, das die Inhaltsdeskribierung des IZ nicht benutzt und ein nach Relevanz geranktes Suchergebnis liefert, mit der Standardfreitextsuche des Retrievalinstruments MESSENGER, das um die intellektuell vom IZ vergebenen Deskriptoren ergänzt ist, verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass in FULCRUM das Boolesche Exakt-Match-Retrieval dem Vektor-Space-Modell (Best-Match-Verfahren) von den Versuchspersonen vorgezogen wurde. Die in MESSENGER realisierte Mischform aus intellektueller und automatischer Indexierung erwies sich gegenüber dem quantitativ-statistischen Ansatz beim Recall als überlegen.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 17
Jürgen Krause, Peter Mutschke: Indexierung und Fulcrum-Evaluierung
Mai 1999, 37 Seiten

Kommerzielle Textretrievalsysteme basieren heute im wesentlichen auf intellektuell und/oder automatisch ermittelten Deskriptoren, die mit oder ohne zusätzliche Thesaurusrelationen mit Hilfe der Booleschen Algebra recherchiert werden. Dem stehen die quantitativ-statistischen Verfahren gegenüber, die zu nach Relevanz geordneten Ergebnislisten führen (ranking). Sie setzten sich in den letzten Jahren verstärkt auch im kommerziellen Bereich durch. Im vorliegenden Arbeitsbericht wird der Frage nach dem adäquatesten Inhaltserschließungskonzept für ein Informationssystem nachgegangen. Es werden die Vor- und Nachteile der intellektuellen Inhaltserschließung und der automatischen Indexierung im Kontext von Booleschen und quantitativ-statistischen Recherchesystemen ganz generell diskutiert. Desweiteren erfolgt eine Evaluierung der informationstechnologischen Grundlagen für ein modernes Informationssystem.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 16
Udo Riege, Siegfried Schomisch, Marcus Schommler: Informationstechnologische Unterstützung von Arbeitsabläufen in einer Bibliothek: Das Projekt SCHILDKRÖTE
Mai 1999, 51 Seiten (Printversion vergriffen)

Im Informationszentrum Sozialwissenschaften werden ca. 350 Fachzeitschriften - überwiegend zur Auswertung für die Datenbank SOLIS - sowie Loseblattsammlungen vorgehalten. Die Verwaltung dieser Periodika bindet einen beträchtlichen Teil der Kapazität der Institutsbibliothek. Im Rahmen der schrittweisen Veränderung von Arbeitsabläufen im IZ wurde für diesen Bereich eine EDV-basierte Lösung entwickelt und zur Marktreife geführt. Der Arbeitsbericht beschreibt die Entwicklung einer Anwendungssoftware zur Verwaltung von Periodika für kleinere und mittlere Bibliotheken. Schwerpunkte der Darstellung sind Projektkonzeption, die softwarergonomische Gestaltung, Benutzerpartizipation sowie eine ausführliche Produktbeschreibung. Die Software wird seit Dezember 1998 unter dem Produktnamen SCHILDKRÖTE vom IZ angeboten.

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IZ-Arbeitsbericht 15
Wolf-Dieter Mell: Kosten und Nutzen von Informationsdienstleistungen am Beispiel des IZ Sozialwissenschaften. Ansätze zu einer quantitativen Näherung
April 1998, 43 Seiten

Als Beitrag zu den Wirtschaftlichkeitsüberlegungen von Informationsdienstleistungen werden sowohl die Nutzungszahlen der vom IZ produzierten Dokumentations-Einheiten als auch die Kosten zu deren Erstellung quantitativ abgeschätzt und miteinander verglichen. Das wichtigste Ergebnis: Der Nutzen der IZ-Datenbanken ist um den Faktor 30 größer als die Kosten.

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IZ-Arbeitsbericht 14
Udo Riege: Elektronische Version des Thesaurus und der Klassifikation Sozialwissenschaften
April 1998, 43 Seiten (Printversion vergriffen)

Der Produktionsablauf bei der Herstellung der Datenbanken SOLIS und SOFIS beinhaltet eine intellektuelle Erschließung der Dokumente durch Vergabe von Deskriptoren (Schlagworten) des Thesaurus Sozialwissenschaften und Klassifikationsnummern der Klassifikation Sozialwissenschaften. Diese relativ aufwendige Erschließung ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal beider Datenbanken. Der Arbeitsbericht beschreibt die Entwicklung einer Anwendungssoftware, die sowohl Thesaurus als auch Klassifikation in ihrer gesamten Struktur abbildet und eine Exportmöglichkeit in andere Programme bietet. Schwerpunkte des Arbeitsberichtes sind Fragen der softwareergonomischen Gestaltung sowie die Benutzerpartizipation bei der Entwicklung des Programms.

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IZ-Arbeitsbericht 13
Matthias Stahl, Gisbert Binder, Detlev Cosler, Dr. Joachim Scharioth: TRI:M-Studie zur Kundenzufriedenheit (Mehrfachkunden) 1997
April 1998, 37 Seiten (Anlagen)

Anlaß, methodische Vorgehensweise sowie die Ergebnisse einer Befragung zur Zufriedenheit von Mehrfachkunden des IZ werden vorgestellt. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem das von INFRATEST BURKE, München, entwickelte Kundenbindungssystem TRI:M erstmals im IZ eingesetzt wurde. Die Studie erbrachte ein für das IZ außerordentlich positives Ergebnis: Der TRI:M-Index, der die allgemeine Kundenzufriedenheit in einer Kennziffer zum Ausdruck bringt, liegt mit dem Wert 81 deutlich über dem Mittelwert anderer TRI:M-Untersuchungen. Die Befragten schreiben dem IZ eine hohe sozialwissenschaftliche und informationswissenschaftlich/-technologische Fachkompetenz zu. Die Produkte und Dienstleistungen werden insgesamt als qualitativ hochwertig eingestuft.

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IZ Arbeitsbericht 12
Jürgen Krause, Thomas Mandl, Maximilian Stempfhuber: Text-Fakten-Integration in ELVIRA
Dezember 1997, 27 Seiten (Printversion vergriffen)

Der Arbeitsbericht beschreibt die Text-Fakten-Integration in ELVIRA aus Nutzersicht und analysiert die dabei auftretenden informationellen Prozessse. Aus dem Datenumfang von ELVIRA II und der Theorie des Information Retrieval wird ein Modell entwickelt, das drei Stufen der Text-Fakten-Integration vorsieht. Auf Stufe 2 stehen die Transformationen, mit denen ein Nutzer z.B. zu einer Faktenanfrage zusätzlich Texte erhält. Diese Transformationen sind für ELVIRA II besonders vielversprechend und werden ausführlich beschrieben und an konkreten Beispielen aus der praktischen Arbeit veranschaulicht.

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IZ Arbeitsbericht 11
Jürgen Krause, Thomas Mandl, Maximilian Stempfhuber: Das Verbandsinformationssystem ELVIRA II: Projektskizze
April 1997, 56 Seiten  (Printversion vergriffen)

Ziel des Projektes ELVIRA II ist die Entwicklung eines integrierten Marktinformationssystems, das eine Verbandsplattform für mehrere Industrieverbände darstellt. In kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) hat sich moderne Informationstechnologie im Bereich der Informationsbeschaffung aus verschiedenen Gründen erst wenig durchgesetzt. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HVB) und der Zentralverband der Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) wollen ein Marktinformationssystem entwickeln, das den Online-Zugang zu aktuellen Daten verschiedener Modalität erlaubt und dadurch möglichst viele Bedürfnisse der Firmen abdeckt.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 9
Udo Riege, Siegfried Schomisch, Marcus Schommler: COGET - Computergestützte Erstellung von Themendokumentationen
Dezember 1996, 58 Seiten (Printversion vergriffen)

Das IZ produziert auf der Basis der Datenbanken SOLIS und SOFIS in gedruckter Form u.a. Themendokumentationen sowie die Reihe "Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst - soFid". Der Produktionsablauf dieser datenbankbasierten Publikationen vom Recherchieren der relevanten Datenausgangsmenge bis zur Ablieferung der Druckvorlage war bislang relativ komplex und erforderte eine aufwendige Koordination zwischen den beteiligten Personen.  Im Arbeitsbericht 9 wird die Entwicklung der Software COGET (Computergestütze Erstellung von Themendokumentationen) beschrieben, die den Prozeß der inhaltlichen Zuordnung der recherchierten Dokumente in eine Gliederung unterstützt. Schwerpunkte hierbei sind Fragen der softwareergonomischen Gestaltung sowie die Benutzerpartizipation bei der Entwicklung des Software-Systems.

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IZ-Arbeitsbericht Nr. 8
Gisbert Binder, Matthias Herfurth, Jürgen Krause, Jutta Marx, Matthias Stahl: Nutzerforschung, Gestaltung informationeller Abläufe und Softwareentwicklung am Informationszentrum Sozialwissenschaften
Dezember 1996, 29 Seiten (Printversion vergriffen)

Der Arbeitsbericht konkretisiert die Konzeption der Nutzer- und Kundenorientierung des IZ. Es handelt sich um einen iterativen Prozeß von Hypothesenbildungen, deren Wirksamkeit kontrolliert und auf der jeweils nächsten Entwicklungsstufe verfeinert wird: Satzungen, Arbeitsprogramme und Stellungnahmen von Gremien schreiben analytisch einen Grundkonsens über die Wünschbarkeit bestimmter Serviceleistungen fest. Diese Ausgangssituation wird durch empirische Umfragen und Beobachtungen auf ihre Sinnhaftigkeit geprüft und im Detail verfeinert. Die neuen Informationstechnologien und der wissenschaftliche Fortschritt erweitern permanent die zu prüfenden Hypothesen.

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IZ Arbeitsbericht 11
Jürgen Krause, Thomas Mandl, Maximilian Stempfhuber: Das Verbandsinformationssystem ELVIRA II: Projektskizze
April 1997, 56 Seiten  (Printversion vergriffen)

Ziel des Projektes ELVIRA II ist die Entwicklung eines integrierten Marktinformationssystems, das eine Verbandsplattform für mehrere Industrieverbände darstellt. In kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) hat sich moderne Informationstechnologie im Bereich der Informationsbeschaffung aus verschiedenen Gründen erst wenig durchgesetzt. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HVB) und der Zentralverband der Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) wollen ein Marktinformationssystem entwickeln, das den Online-Zugang zu aktuellen Daten verschiedener Modalität erlaubt und dadurch möglichst viele Bedürfnisse der Firmen abdeckt. Im Rahmen des Projektes wird v.a. die Text-Fakten-Integration behandelt.
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 7
Monika Weingärtner: Computergestützte Gruppenarbeit: State of the Art
September 1996, 131 Seiten (Printversion vergriffen)

Der Bericht "Computergestützte Gruppenarbeit" bietet einen nach deren Unterstützungsfunktionen strukturierten Überblick über aktuelle Systeme und Systementwicklungen im Bereich Computer Supported Cooperative Work (CSCW). Er stellt die zentralen Forschungsfragen vor und zeigt Perspektiven für den Einsatz von CSCW-Systemen am IZ Sozialwissenschaften und bei der GESIS.
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 6
Jürgen Krause: Informationserschließung und -bereitstellung zwischen Deregulation, Kommerzialisierung und weltweiter Vernetzung ("Schalenmodell")
September 1996, 24 Seiten

Die derzeitige Situation von Informationsservicestellen ist durch einen tiefgehenden Wandel geprägt. Die zentralistischen Strukturen traditioneller IuD-Entwicklung führen zudem zu wachsenden Schwierigkeiten bei der Datenaufnahme, bei der Koordination von Kooperationspartnern und bei den Nutzern. Die Überlegungen zur Umgestaltung, die im Schalenmodell münden, berücksichtigen neben informationstechnologischen auch wirtschaftliche und soziale Gegebenheiten. Sie bauen auf dem Deregulationsansatz auf. Im Schalenmodell verschiebt sich die Aufgabe der Informationsservicestelle von der des Anbieters einer einheitlichen Datenbank zum Koordinator verschiedener, nicht hierarchisch verbundener Gruppen, die koordiniert und informationstechnologisch unterstützt werden.


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IZ-Arbeitsbericht Nr. 5
Peter Mutschke: Relationale Datenbanksysteme im Vergleich: Eine Zwischenbilanz
Dezember 1995, 67 Seiten (Printversion vergriffen)

Die Wahl einer bestimmten Datenbanksoftware ist eine Entscheidung von grundsätzlicher strategischer Bedeutung. Sowohl die Datenbankmaschine selbst als auch die Entwicklungswerkzeuge bilden die technologische Plattform für die Umsetzung eines integrierten, informationswissenschaftlich elaborierten Gesamtkonzepts für den Umgang mit allen relevanten Unternehmensdaten. Vor diesem Hintergrund werden in der vorliegenden Studie die gängigsten relationalen Datenbanksysteme für größere UNIX-Plattformen im Hinblick auf die informationstechnologischen Anforderungen des Informationszentrum Sozialwissenschaften untersucht und bewertet.
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 4
Jürgen Krause, Thomas Mandl, Max Stempfhuber: Design des ersten Prototypen des ZVEI-Verbandsinformationssystems ELVIRA
April 1996, 31 Seiten

Der Arbeitsbericht entwickelte aus dem Anforderungsprofil für ein Informationssystem des Zentralverbandes der Elektroindustrie (ZVEI) und dem WOB-Modell, einem softwareergonomischen Modell für Informationssysteme (s. IZ-Arbeitsbericht Nr. 1), das Design für ELVIRA und enthielt eine kurze Darstellung der Anwendungsdomäne und ihrer Anforderungen.

Der Arbeitsbericht ist vergriffen, seine wesentlichen Inhalte sind jedoch Teil der neueren Publikation "Marktanalyse und Marktprognose. Das ZVEI-Verbandsinformationssystem ELVIRA" (Band 2 der Reihe "Forschungsberichte").


IZ-Arbeitsbericht Nr. 3
Jürgen Krause: Visualisierung und graphische Benutzungsoberflächen
Mai 1996, 40 Seiten

Der Arbeitsbericht enthält eine Bestandsaufnahme der Gestaltungsmittel graphischer Benutzungsoberflächen, angefangen von einfachen Elementen wie Tasten oder Scrollbars bis hin zu Modalitätsmischungen durch Animation oder gesprochene Sprache. Im Mittelpunkt steht dabei die Diskussion der konkurrierenden Ansätze "Metapherbildung" vs. "visual formalisms". Der Autor spricht sich dabei gegen eine pauschale Entweder-Oder-Lösung aus und plädiert für einen gegebenenfalls kombinierten Einsatz beider Konzepte.
Im letzten Teil des Berichtes werden die im WOB-Modell (s. IZ-Arbeitsbericht Nr. 1) eingesetzten Visualisierungsmöglichkeiten vorgestellt.
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 2
Jutta Marx, Peter Mutschke, Marcus Schommler: Möglichkeiten der intelligenten Integration heterogener Datenbestände: das Projekt GESINE
Dezember 1995, 44 Seiten

Auch im Bereich der Sozialwissenschaften wird in zunehmendem Maße die Vermittlung qualitativ hochwertiger und komplexer Informationen erwartet. Mit der konventionellen Datenbankrecherche kann jedoch nur ein Teil dieses "erhöhten" Informationsbedarfs abgedeckt werden. Ziel des Projekts GESINE, dessen Konzeption in diesem Arbeitsbericht vorgestellt wird, ist daher die Entwicklung einer institutionenübergreifenden objektorientierten Desktop-Umgebung, in der die Informationsbestände der GESIS für Mitarbeiter und Nutzer in homogener und integrativer Weise unter einer graphischen Benutzeroberfläche als Corporate Knowledge zur Verfügung gestellt werden.
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IZ-Arbeitsbericht Nr. 1
Jürgen Krause: Das WOB-Modell
Dezember 1995, 77 Seiten

Das WOB-Modell (auf der Werkzeugmetapher basierende strikt objektorientierte graphisch-direktmanipulative Benutzungsoberfläche) ist ein einheitlicher softwareergonomischer Ansatz zur Entwicklung von graphischen Oberflächen, der durch ein Bündel aufeinander abgestimmter softwareergonomischer Maßnahmen versucht, inhärente Widersprüche bei der Gestaltung auszugleichen. Das Modell wurde im Rahmen eines Drittmittelprojekts an der Universität Regensburg entwickelt, am Anwendungsfall "Werkstoffinformationssystem" empirisch evaluiert und diente schon mehrfach als Basis für verschiedenste kommerzielle Produkte, ist aber auch auf andere Domänen wie z.B. Literaturdatenbanken übertragbar.
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