Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung

Zielgruppe Politische Gremien

Das CEWS bietet seine Arbeitsergebnisse eigeninitiativ Wissenschaftsministerien, Parlamentsausschüssen und -fraktionen auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene an und trägt dadurch zur Strategie- und Programmentwicklung bei. Es stellt diesen Gremien seine Expertise auf Anfrage zur Verfügung, CEWS-Vertreterinnen werden als Sachverständige zu parlamentarischen Anhörungen eingeladen, halten eingeladene Vorträge bei entsprechenden Fachveranstaltungen oder wurden auf EU-Ebene als Nationale Sachverständige in der Generaldirektion Forschung & Innovation der Europäischen Kommission in Brüssel (2010-2011) entsandt.

Gutachtend war das CEWS im Rahmen des Professorinnen-Programms des Bundes und der Länder I+II und beim NRW-Wettbewerb „Geschlechtergerechte Hochschule“ tätig.

Den Arbeitskreis Chancengleichheit der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz GWK unterstützt das CEWS kontinuierlich durch statistische Sonderauswertungen, die Vorbereitung von Berichten und die Nachverfolgung von Empfehlungen. Beratenden Gaststatus hat das CEWS in der AG Frauenförderung in der Wissenschaft der Gemeinsamen Konferenz der Frauen und Gleichstellungsministerinnen GFMK.

Staatliche Fördereinrichtungen nehmen darüber hinaus Evaluationsleistungen des CEWS in Anspruch. In diesem Zusammenhang wird z.B. die Wirksamkeit von frauenspezifischen Förderprogrammen untersucht. Zwei Beispiele dafür sind die Evaluation des Lise-Meitner-Habilitationsprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen oder die Evaluation der Umsetzung der HSP/HWP-Programme im Land Schleswig-Holstein. Bei der Systemevaluierung der Forschungsförderung in Österreich brachte das CEWS Expertinnen-Wissen zu Geschlechtergleichstellung ein.

Durch die Ausrichtung von nationalen Konferenzen platziert das CEWS strategisch wichtige Themen im öffentlichen Raum und dokumentiert den jeweils aktuellen Diskussions- und Umsetzungsstand im Politikfeld Frauen in Wissenschaft und Forschung.

Das CEWS wirkt aktiv, neben anderen nationalen Einrichtungen an der Gestaltung der Chancengerechtigkeit im europäischen Hochschul- und Wissenschaftsraum durch Stellungnahmen oder Projektbeteiligungen mit.