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19 Hochschulen überzeugen mit Konzepten zur Chancengleichheit im bundesweiten Professorinnen-Programm

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19 Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen haben sich in der aktuellen Runde des von Bund und Ländern geförderten Professorinnen-Programms mit ihren Gleichstellungskonzepten beworben. Sämtliche Anträge waren erfolgreich: Zehn Universitäten, sieben Fachhochschulen und zwei Musikhochschulen wurden mit ihren Konzepten und Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit ausgewählt. Damit nimmt das Land die bundesweite Spitzenposition ein.

„Die Chancengleichheit von Frauen und Männern bei der Karriere in Wissenschaft und Kunst zu verbessern, ist entscheidend für die Qualität und Zukunftsfähigkeit der Hochschulen. Allen, die sich so erfolgreich beteiligt haben, gratuliere ich herzlich. Es ist unser gemeinsames Ziel in Nordrhein-Westfalen, die Anzahl der Professorinnen zu erhöhen und die Strukturen für die Chancengleichheit zu stärken“, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Bundesweit haben sich 111 Hochschulen aus allen 16 Ländern an der ersten Auswahlrunde der aktuellen Phase des Professorinnen-Programms beteiligt. 86 Hochschulen haben ein unabhängiges Begutachtungsgremium mit ihren gleichstellungspolitischen Strukturen und Maßnahmen überzeugt. Nordrhein-Westfalen liegt im Ländervergleich mit 19 erfolgreichen Konzepten auf dem ersten Platz vor Baden-Württemberg (13) und Bayern (12).

Die erfolgreichen Hochschulen können nun bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren beantragen.

Einen besonderen Erfolg gab es für die Universität Bielefeld: Als eine der Hochschulen, deren Konzept für die Personalentwicklung und -gewinnung auf dem Weg zur Professur als hervorragend bewertet wurde, wurde ihr das Prädikat "Gleichstellung Ausgezeichnet!" verliehen. Damit kann die Universität Bielefeld eine weitere Förderung für eine vierte Erstberufung einer Wissenschaftlerin beantragen.

Quelle, Hintergrund und eine Liste der Hochschulen: PM - Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, 22.11.2018

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