Das CEWS freut sich auf das bevorstehende CEWS-Kolloquium mit Professorin Yvonne Benschop (Radboud-Universität Nimwegen) zum Thema „Opportunities for Policies Towards Intersectional Equality” (Vortrag in Englisch). Yvonne Benschops Forschungsschwerpunkt liegt auf der Verantwortung von Organisationen für Geschlechtergleichstellung, Diversity und Inclusion. Sie hat zahlreiche Publikationen zu formellen und informellen Organisationsprozessen veröffentlicht, die zu organisatorischen Ungleichheiten führen, sowie zu Interventionen zur Förderung organisatorischer Veränderungen hin zu intersektionaler Gleichstellung.
Im Kolloquium wird sie darauf eingehen, dass Universitäten eine lange Tradition in der Arbeit für Geschlechtergleichstellung, Diversity und Inclusion haben. Im Europäischen Forschungsraum sind Gleichstellungspläne (Gender Equality Plans, GEPs) das bevorzugte politische Instrument, um Veränderungen herbeizuführen. Gleichzeitig verfolgen zahlreiche Organisationen Strategien für Diversity, Equity and Inclusion (DEI), die sich mit verschiedenen sozialen Kategorien von Unterschieden befassen. Die Intersektionalitätstheorie geht einen Schritt weiter, indem sie hervorhebt, dass diese verschiedenen Kategorien nicht additiv sind, sondern an ihren Schnittpunkten komplexe Muster von Marginalisierung und Privilegien hervorbringen.
Yvonne Benschop wird in ihrem Vortrag herausstellen, was nötig ist, um den Wandel hin zu intersektionaler Gleichstellung aufrechtzuerhalten, wie Politik wertorientiert sein muss, um zum Wandel beizutragen, und wie sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit von mehreren Menschen erfordert, die diese Werte teilen.
Das CEWS arbeitet im Rahmen des EU-Projekts INSPIRE eng mit Yvonne Benschop zusammen, um innovative, inklusive und wissenschaftlich basierte Gleichstellungsmaßnahmen und -instrumente für die akademische Welt zu entwickeln.
Datum und Uhrzeit des Kolloquiums: 25. März 2026, 14:00–15:00 Uhr
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