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Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2023


Kategorien: Wissenschaftspolitik; Geschlechterverhältnisse; Wissenschaft Aktuell

Wichtigster Forschungsförderpreis in Deutschland geht an vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftler / Je 2,5 Millionen Euro Preisgeld / Verleihung am 15. März 2023 in Berlin

Die neuen Trägerinnen und Träger des wichtigsten Forschungsförderpreises in Deutschland stehen fest: Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erkannte am 8. Dezember 2022 vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftlern den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2023 zu. Sie waren zuvor vom zuständigen Auswahlausschuss aus 131 Vorschlägen ausgewählt worden. Von den zehn Preisträgerinnen und Preisträgern kommen je zwei aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Naturwissenschaften und den Ingenieurwissenschaften sowie vier aus den Lebenswissenschaften. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro. Diese Gelder können die Preisträgerinnen und Preisträger bis zu sieben Jahre lang nach ihren eigenen Vorstellungen und ohne bürokratischen Aufwand für ihre Forschungsarbeit verwenden. Die Leibniz-Preise werden am 15. März 2023 in Berlin verliehen.

Den „Förderpreis im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm“ der DFG für das Jahr 2023 erhalten:

• Professor Dr. Largus Angenent, Bioingenieurwissenschaft, Universität Tübingen
• Professorin Dr. Claudia Höbartner, Biologische Chemie, Universität Würzburg
• Professor Achim Menges, Architektur, Universität Stuttgart
• Professorin Dr. Sarah Ellen O’Connor, Naturstoffbiosynthese, Max-Planck-Institut für
chemische Ökologie, Jena
• Professor Dr. Stefan Pfister, Pädiatrische Onkologie, Deutsches
Krebsforschungszentrum (DKFZ) und Universität Heidelberg
• Professor Dr. Hartmut Rosa, Soziologie, Universität Jena und Universität Erfurt
• Professor Dr. Georg Schett, Rheumatologie, Universität Erlangen-Nürnberg
• Professorin Dr. Catharina Stroppel, Reine Mathematik, Universität Bonn
• Professor Dr. Fabian Theis, Bio- und Medizininformatik, Helmholtz Zentrum München
und Technische Universität München
• Professorin Dr. Anita Traninger, Romanische Literaturwissenschaft, Freie Universität
Berlin

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis wird seit 1986 jährlich von der DFG verliehen. Pro Jahr können bis zu zehn Preise mit einer Preissumme von jeweils 2,5 Millionen Euro verliehen werden. Mit den zehn Preisen für 2023 sind bislang insgesamt 408 Leibniz-Preise vergeben worden. Davon gingen 129 in die Naturwissenschaften, 119 in die Lebenswissenschaften, 97 in die Geistes- und Sozialwissenschaften und 63 in die Ingenieurwissenschaften. Da Preis und Preisgeld in Ausnahmefällen geteilt werden können, ist die Zahl der Ausgezeichneten höher als die der Preise. Insgesamt haben bislang 435 Nominierte den Preis erhalten, darunter 364 Wissenschaftler und 71 Wissenschaftlerinnen.

Quelle und weitere Informationen zu den ausgezeichneten Personen: PM - DFG, 08.12.2022